DE976208C - Holzbearbeitungswerkzeug zum Zapfenschneiden - Google Patents

Holzbearbeitungswerkzeug zum Zapfenschneiden

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DE976208C
DE976208C DES1315A DES0001315A DE976208C DE 976208 C DE976208 C DE 976208C DE S1315 A DES1315 A DE S1315A DE S0001315 A DES0001315 A DE S0001315A DE 976208 C DE976208 C DE 976208C
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DE
Germany
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cutting
cutting tools
woodworking tool
tenoning
disks
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Expired
Application number
DES1315A
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English (en)
Inventor
Lorenz Sedlmayr
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Individual
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27GACCESSORY MACHINES OR APPARATUS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; TOOLS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; SAFETY DEVICES FOR WOOD WORKING MACHINES OR TOOLS
    • B27G13/00Cutter blocks; Other rotary cutting tools
    • B27G13/12Cutter blocks; Other rotary cutting tools for profile cutting
    • B27G13/14Cutter blocks; Other rotary cutting tools for profile cutting for cutting grooves or tenons

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Dovetailed Work, And Nailing Machines And Stapling Machines For Wood (AREA)

Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBENAM 25. APRIL 1963
Die Erfindung bezieht sich auf ein Holzbearbeitungswerkzeug zum Zapfenschneiden, das auf eine Zapfenspindel aufsetzbar ist. Zapfenschneidscheiben, mit denen das Verzapfen von Fenstern, Türen u. dgl. erfolgt, sind bekannt. Es sind auch Messerscheiben mit dreh- und feststellbar angeordneten Schneidwerkzeugen bekannt. Diese besitzen jedoch nur eine Schneide. Für das Zapfenschneiden sind zwei die Messer tragende Scheiben notwendig. Für jede Zapfenart bzw. für jedes Profil sind besondere Messer erforderlich, soweit es sich nicht nur um eine Neigungsänderung handelt. Dadurch ist für jeden Holzbearbeitungsbetrieb eine größere Anzahl Messer, zum Teil auch mit verschiedenen Stärken, Durchmessern und Profilen, notwendig. Bei den bekannten Zapfenschneidscheiben ist das Auswechseln der Messer umständlich und zeitraubend, insbesondere auch deshalb, weil beim einsetzen anderer Messer deren Schneiden genau den gleichen Abstand von der Rotationsachse haben müssen. Die ao Messersätze mit verschiedenen Profilen sind in der Praxis in Vielzahl notwendig und sind, weil sie aus hochwertigem Stahl hergestellt sein müssen, sehr teuer. Man hat zwar versucht, kleinere durch andere Neigung bedingte Profilabweichungen da- as durch zu erhalten, daß man ähnlich wie bei Gratfräsern ein kleines aufrecht stehendes Messerchen einbaute, bei dem man zum Schneiden einer Fase auf einer Seite einen kleinen Keil beilegte. Es ist dadurch zwar möglich, mit dem gleichen Messerchen einen Falz und durch Beilegen des Keilchens eine Fase herzustellen. Doch kann man diese Mes-
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serchen in Richtung auf die Antriebswelle nur um einen verhältnismäßig kleinen Betrag versetzen der beispielsweise bei Fenstern oder Türstöcken mit einem Falz von 15 bis 20 mm nicht ausreicht S Bei dieser Anordnung ist für größere Falzabsetzung oder Bundprofil ein neues Messer notwendig. E wurde auch versucht, verschiedene Profile dadurch zu erstellen, daß man mehrere verschieden geformte, nacheinander schneidende, sich zu einem Profil ergänzende Messer auf die Scheibe montierte. Es wurde dadurch eine begrenzte Profiländerung erreicht, es waren jedoch mehrere Messer notwendig. Auch war die Einstellung sehr schwierig, da diese Messer genau in den Flugkreis gebracht werden müssen. Diese Nachteile sind durch die Erfindung behoben. Das Neue besteht im wesentlichen darin, daß die Schneidwerkzeuge je mehrere voneinander verschiedene Messerprofile aufweisen und drehbar sowie feststellbar so auf der Schneidscheibe angeordnet sind, daß durch Drehen der Schneidwerkzeuge das gewünschte Profil in Arbeitsstellung gebracht werden kann. Dabei können die Messer in Richtung auf die Antriebswelle weit für tiefe Falzabsetzungen versetzt werden. Durch die nach innen geneigte Schrägauflage der Messer kommen ihre in Ruhestellung befindlichen Schneiden an der Planseite mit dem Werkstück nicht in Berührung. Durch die Erfindung ist es möglich, ohne Auswechslung der Schneidwerkzeuge mehrere Profile herauszuarbeiten, als dieses bisher ausführbar war. Dabei können ohne praktischen Zeitverlust z. B. die an der oberen Schneidscheibe angebrachten Messer auf ein anderes Profil eingestellt werden. Die bisher notwendigen verschiedenen Profil-Messersätze kommen in Wegfall. Gemäß der Erfindung werden lediglich die jeweils erforderlichen Messerprofile des Schneidwerkzeuges an die Außenkante der Zapfenschneidscheibe geschwenkt. Dabei sind alle nicht benötigten Profile nach innen geschwenkt und befinden sich in Ruhestellung. Eine vergleichbare Anordnung ist bei Schleifköpfen mit aus verschiedenartigem Schleif stoff zusammengesetzten Topfscheiben bekannt, bei denen die unterschiedliche Körnung durch Drehen der Topfscheiben zum Schleifengriff gebracht werden kann.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind aus der Zeichnung und Beschreibung ersichtlich.
Fig. ι stellt eine Ausführungsform im Schnitt dar mit einer oberen und unteren Scheibe, Fig. 2 eine Draufsicht nach der horizontalen Schnittlinie H-II der Fig. 1.
Auf der Zapfenschneidwelle 1 sind die Zapfenschneidscheiben 2 in der üblichen Weise befestigt. Auf der oberen und unteren Zapfenschneidscheibe sind Schneidwerkzeuge 3 auf Bolzen 4 verdrehbar angeordnet und durch die Schrauben S gehalten. Diese Schneidwerkzeuge weisen, wie aus Fig. 2 ersichtlich, mehrere Schneiden bzw. mehrere Profile auf, so daß beispielsweise vier verschiedene Messerprofile in einem Werkzeug enthalten sind. Die genaue Einstellung und Festhaltung in Arbeitslage erfolgt zweckmäßig mit Paßstiften 12, die in entsprechende Bohrungen 6 der Werkzeuge 3 eingreifen. Je nach der gewünschten Zapfentiefe werden die Schneidwerkzeuges in den verschiedenen Bohrungen 6 eingesetzt. Statt dessen kann diese Verschiebung auch durch einen bekannten Langlochschlitz in der Scheibe erfolgen. Damit nur die am Scheibenumfang befindlichen Messerschneiden das Werkstück berühren, ist die Scheibe gegen die Antriebswelle nach innen vertieft (siehe gestrichelte Linie 13 in Fig. 1).
Die Zapfenstärke ist wie üblich durch eine Einstellbüchse 15, 16 einstellbar.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Holzbearbeitungswerkzeug zum Zapfenschneiden mit zwei Zapfenschneidscheiben mit dreh- und feststellbar angeordneten Schneidwerkzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß deren Schneidwerkzeuge (3) je mehrere voneinander verschiedene Messerprofile aufweisen und drehbar sowie feststellbar so auf den Schneidscheiben angeordnet sind, daß durch Drehen der Schneidwerkzeuge das gewünschte Profil in Arbeitsstellung gebracht werden kann, und daß die Messerauflage leicht nach innen geneigt ist, damit die ruhenden Schneidkanten an der Planseite nicht mit dem Werkstück in Berührung kommen.
  2. 2. Holzbearbeitungswerkzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidwerkzeuge (3) auf der Zapfenschneidscheibe (2) in Bohrungen (6) als Lager einsetzbar sind, die je einen verschiedenen Abstand vom Scheibenumfang haben, d. h. zu diesem in einer Spirallinie verlaufen.
  3. 3. Holzbearbeitungswerkzeug nach Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß *« die Zapfenschneidscheiben (2) gegen ihre Antriebswelle (1) hin tellerförmig (13) vertieft sind.
  4. 4. Holzbearbeitungswerkzeug nach Ansprüchen ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidwerkzeuge (3) in an sich bekannter Weise durch Paßstifte (12) oder sonstige Arretierungsmittel in ihrer jeweiligen Arbeitslage gehalten sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 519 573, 562128; österreichische Patentschrift Nr. 167 131; schweizerische Patentschrift Nr. 138077.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
    © B09 562/6 4.63
DES1315A 1950-01-15 1950-01-15 Holzbearbeitungswerkzeug zum Zapfenschneiden Expired DE976208C (de)

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DE976208C true DE976208C (de) 1963-04-25

Family

ID=7469112

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH138077A (de) * 1928-03-12 1930-02-15 Koeberle J Soehne Profil-Messerscheibe für Holzbearbeitungsmaschinen.
DE519573C (de) * 1931-03-02 Karl Mauz Messerscheibe
DE562128C (de) * 1931-11-03 1932-10-21 Billeter & Klunz Akt Ges Schleifkopf mit aus verschiedenartigem Schleifstoff zusammengesetzten Topfscheiben
AT167131B (de) * 1947-04-16 1950-11-10 Hans Schlachter Einrichtung zum Fräsen von Zapfen u. dgl.

Patent Citations (4)

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DE562128C (de) * 1931-11-03 1932-10-21 Billeter & Klunz Akt Ges Schleifkopf mit aus verschiedenartigem Schleifstoff zusammengesetzten Topfscheiben
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