CH458698A - Umlaufendes Werkzeug zum Besäumen von Werkstücken, insbesondere aus Holz oder Kunststoff und zum gleichzeitigen Zerspanen des Säumlings - Google Patents
Umlaufendes Werkzeug zum Besäumen von Werkstücken, insbesondere aus Holz oder Kunststoff und zum gleichzeitigen Zerspanen des SäumlingsInfo
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Description
Umlaufendes Werkzeug zum Besäumen von Werkstücken, insbesondere aus Holz oder Kunststoff und zum gleichzeitigen Zerspanen des Säurnlings Die Erfindung betrifft ein umlaufendes Werkzeug zum Besäumen von Werkstücken, insbesondere aus Holz oder Kunststoff und zum gleichzeitigen Zerspanen des Säumlings, mit einem Werkzeuggrundkörper,
an dem einseitig ein Besäumkreissägeblatt befestigt ist und der auf seiner Umfangsfläche in gleichmässiger Verteilung im Abstand nebeneinander angeordnete Zerspanerschneiden trägt, die je gemeinsam auf Schneidenträgern sitzen, die in Nuten des Werkzeuggrundkörpers auswechselbar befe stigt sind.
Bei den bekannten Werkzeugen der vorgenannten Art sind die Zerspanerschneiden an Schneidenträgern unlös bar befestigt, die ihrerseits mit Hilfe einer besonderen Verschraubung in den Nuten des Werkzeuggrundkörpers befestigt sind. Dadurch, dass die Träger demgemäss selbst die gesamte Nut ausfüllen müssen und zudem auch einen Teil der Verschraubung enthalten, stellen die Schneidenträger für die Zerspanerschneiden sowohl nach Material als auch nach Herstellung ein verhältnismässig aufwendiges Werkstück dar, das nach einem Verschleiss der Schneiden nicht mehr verwendbar ist.
Es kommt hinzu, dass, wenn in an sich bekannter Weise die Zerspanerschneiden von Nut zu Nut versetzt angeordnet sind, eine Anzahl von Trägern mit in entsprechender Weise verschieden versetzt angeordneten Zerspaner- schneiden bereitgehalten werden muss. Schliesslich ist auch die Befestigung der Träger bei dem bekannten Werkzeug wegen der im Inneren angeordneten Schrau ben verhältnismässig umständlich.
Gemäss der Erfindung ragen die Zerspanerschneiden aus ihrem Träger mit Ansätzen heraus, derart, dass bei paarweiser Anordnung der Schneiden der Schneidenträ- ger eine U-förmige Gestalt besitzt, wobei die Schneiden ansätze den Rücken eines U-förmigen Befestigungskeiles durchdringen, der mit seinen Keilflächen an den entspre chend ausgebildeten Seitenflächen der Nut anliegt und mit Hilfe einer durch seinen Rücken hindurchgehenden Schraube, die sich auf dem Trägerzwischenstück abstützt, in Richtung aus der Nut heraus festgespannt ist.
Der Vorteil dieser Erfindung besteht darin, dass der Schnei- denträger für die Zerspanerschneiden, der nur mittelbar mit Hilfe des Befestigungskeiles in der Nut des Werk zeuggrundkörpers befestigt ist, einfach und billig herstell- bar ist. An ihm brauchen keine Befestigungsmittel, wie Gewindebohrungen oder dgl. vorgesehen zu werden. Er kann aus einem einfachen quaderförmigen U-förmigen Stück bestehen, für das auch nur ein geringer Material aufwand erforderlich ist.
Schliesslich ist auch die Befesti gung der Schneidenträger in den Nuten mit Hilfe der U- förmigen Befestigungskeile ausserordentlich bequem und einfach. Dadurch, dass die Schneidenträger mit den Zerspanerschneiden mit Hilfe der Befestigungskeile in den Nuten in verschiedenen Lagen festgelegt werden können, können die Zerspanerschneiden in den aufeinan derfolgenden Nuten bei Verwendung der gleichen Träger entsprechend versetzt angeordnet werden, so dass nur eine einzige Ausführung solcher Schneidenträger bereit gehalten zu werden braucht.
Es ist an sich bekannt, die Messerschäfte von Messer köpfen mit Hilfe von U-förmigen Befestigungskeilen in den Nuten an der Umfangsfläche des Messerkopfes zu befestigen, wobei die Befestigungskeile mit ihren Keilflä chen an entsprechend ausgebildeten Seitenflächen der Nuten anliegen und mit Hilfe von durch ihren Rücken hindurchgehenden Schrauben, die sich auf dem Messer schaft abstützen, in Richtung aus der Nut heraus festge spannt sind.
Die vorliegende Neuerung wendet demge genüber die vorgenannte bekannte Anordnung zum Fest spannen von Messerschäften an Messerköpfen, die stirn- seitig aus dem Werkzeug herausragen, in vorteilhafter Weise auf einen Säumlingszerspaner an, bei dem die in mehrfacher Anordnung nebeneinander vorgesehenen Zerspanerschneiden etwa in radialer Richtung aus der Umfangsfläche des Werkzeuggrundkörpers hervorra gen.
Zweckmässig besitzt der Befestigungskeil eine solche Länge, dass er die gesamte durchgehende Nut an der Umfangsfläche des Werkzeuggrundkörpers ausfüllt. Hierdurch wird verhindert, dass die Begrenzungsflächen der Nut beim Umlaufen des Werkzeuges unerwünschte Geräusche erzeugen. Bei an sich bekannter seitlicher Versetzung der Zerspanerschneiden von Nut zu Nut und symmetrischer Anordnung der Schneiden in zwei ver schiedenen Nuten gegenüber einer Mittelebene, die recht winklig zur Werkzeugachse verläuft, sind vorzugsweise in diesen Nuten die gleichen Keile enthalten, von denen der eine Keil lediglich seitenvertauscht in die Nut eingesetzt ist.
Hierdurch wird der Vorteil erzielt, dass die gleichen Keile für verschiedene Nuten mit verschiedener Lage der Zerspanerschneiden verwendet werden können, so dass sich die Zahl der bereitzuhaltenden Keilarten um die Hälfte verringert. So ist es z.B. möglich, dass die Zerspanerschneiden mit ihren Schneidenträgern, die ein und dieselbe Gestalt aufweisen, vier verschiedene, gegen einander versetzte Lagen einnehmen, von denen je zwei zueinander symmetrisch sind, so dass den Zerspaner- schneiden insgesamt zwei verschiedene Keilarten zuge ordnet sind.
Bei einem solchen Werkzeug kommt man demgemäss mit einer einzigen Art von Zerspanerschnei- denträgern und zwei Arten von Befestigungskeilen aus.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 ein Werkzeug gemäss der Erfindung in einer Teildarstellung, in einer Seitenansicht von der Seite des Besäumniskreissägeblattes, nach dessen Abnahme von dem Werkzeuggrundkörper, Fig. 2 das Werkzeug in einem axialen Schnitt, Fig. 3 das Werkzeug in einer Draufsicht, Fig.4 den Befestigungskeil für sich allein in einer Seitenansicht und Fig. 5 den Befestigungskeil in einer Vorderansicht.
An dem Werkzeuggrundkörper 1 des Säumlingzer- spaners ist mit Hilfe von Schrauben 2 das Besäumkreis- sägeblatt 3 befestigt (Fig. 2). Der Werkzeuggrundkörper 1 weist auf seiner Umfangfläche 4 in gleichmässiger Vertei lung paarweise im Abstand nebeneinander angeordnete Zerspanerschneiden 5 auf, die je gemeinsam auf Schnei- denträgern 6 sitzen, die von vorn gesehen U-förmige Gestalt haben (Fig. 2).
Die Schneidenträger 6 sind aus wechselbar in Nuten 7 des Werkzeuggrundkörpers 1 befestigt, indem in die Nuten 7 U-förmige Befestigungs keile 8 eingesetzt sind, die mit ihren Keilflächen 9 an den entsprechend ausgebildeten Seitenflächen 10 der Nuten 7 anliegen.
Durch den Rücken 11 der Befestigungskeile 8 geht eine Schraube 12 hindurch, die sich mit ihrem unteren Ende oben auf dem Zwischenstück 13 des Schneidenträgers 6 stützt und die, wenn sie angezogen wird, demgemäss den Befestigungskeil 8 in Richtung aus der Nut 7 heraus festspannt. Die Zerspanerschneiden 5 sitzen auf Ansätzen 14 des U-förmigen Trägers und durchdringen mit diesem den Rücken 11 des Befesti gungskeils B.
Die Umfangsfläche 4 sowie die Nutengrundfläche 15 des Werkzeuggrundkörpers 1 steigen von der Seite her, an der das Besäumkreissägeblatt 3 befestigt ist, konisch an. Hierdurch erhalten die Zerspanerschneiden 5 eine solche Lage, dass beim Durchtrennen des Schnittgutes durch das Besäumkreissägeblatt 3 nur noch ein Teil der Zerspanerbreite und damit der Zers_panerschneiden 5 in Eingriff ist und infolgedessen ein Ausreissen des zu besäumenden Werkstückes vermieden wird. Die Befesti gungskeile 8 besitzen die gleiche Länge wie die Nuten 7 und füllen somit die gesamte Nut aus.
Hierdurch wird, wie bereits erwähnt, verhindert, dass die Seitenwände der Nuten 7 unerwünschte Geräusche erzeugen.
Wie aus Fig.3 ersichtlich ist, sind die Zerspaner- schneiden 5 von Nut 7 zu Nut 7 in an sich bekannter Weise seitlich gegeneinander versetzt. Bei diesem Aus führungsbeispiel nehmen die Zerspanerschneiden 5 in aufeinanderfolgenden Nuten 7 vier verschiedene, gegen einander versetzte Lagen ein, von denen je zwei gegen über der durch den Werkzeuggrundkörper 1 etwa recht winklig zur Achse verlaufenden Mittelebene symmetrisch sind. Es ist daher möglich, bei vier verschiedenen Lagen der Zerspanerschneiden 5 mit zwei Arten von Befesti gungskeilen 8 auszukommen.
Der Befestigungskeil 8a ganz links in Fig. 3 stimmt überein mit dem Befestigungs keil 8a ganz rechts in Fig.3. Letzterer ist lediglich seitenvertauscht gegenüber dem ersteren in die Nut eingesetzt. Auch die Befestigungskeile 8b in den beiden mittleren Nuten 7 der Fig. 3 stimmen ihrer Gestaltung nach überein und sind lediglich seitenvertauscht in die Nuten 7 eingesetzt. Bei dem neuen Werkzeug kommt man daher mit einer einzigen Art von Trägern 6 für die Zerspanersclmeiden 5 und zwei verschiedenen Keilarten 8a, 8b aus.
Bei dem neuen Säumlingszerspaner können naturge- mäss auf der Umfangsfläche des Werkzeuggrundkörpers 1 entweder eine einzige Gruppe oder auch mehrere Gruppen gebildet werden, innerhalb der bzw. derer die Werkzeugschneiden von dem einen Rand des Werkzeug grundkörpers bis zu dem anderen versetzt sind. Ebenso wie an einem Träger zwei oder mehr Schneiden angeord net werden können, ist es auch möglich, bei Werkzeugen mit grösserer Breite der Umfangsfläche eine grössere Anzahl von nebeneinander liegenden Schneiden dadurch wirksam werden zu lassen, dass zwei oder mehr Werk zeugträger nebeneinander in ein und dieselbe Nut einge setzt werden.
Es ist dann nur nötig, die Befestigungskeile entsprechend auszubilden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Umlaufendes Werkzeug zum Besäumen von Werk stücken, insbesondere aus Holz oder Kunststoff und zum gleichzeitigen Zerspanen des Säumlings, mit einem Werk zeuggrundkörper, an dem einseitig ein Besäumkreissäge- blatt befestigt ist und der auf seiner Umfangsfläche in gleichmässiger Verteilung im Abstand nebeneinander angeordnete Zerspanerschneiden trägt, die je gemeinsam auf Trägern sitzen, die in Nuten des Werkzeuggrundkör- pers auswechselbar befestigt sind, dadurch gekennzeich net, dass die Zerspanerschneiden (5)aus ihrem Schnei- denträger (6) mit Ansätzen (14) herausragen, derart, dass bei paarweiser Anordnung der Schneiden (5) der Schnei- denträger (6) eine U-förmige Gestalt besitzt, und dass die Schneidenansätze (14) den Rücken (11) eines U-förmigen Befestigungskeiles (8) durchdringen, der mit seinen Keil flächen (9) an den entsprechend ausgebildeten Seitenflä chen (10) der Nut (7) anliegt und mit Hilfeeiner durch seinen Rücken hindurchgehenden Schraube (12), die sich auf dem Trägerzwischenstück (13) abstützt, in Richtung aus der Nut (7) heraus festgespannt ist. UNTERANSPRÜCHE 1.Werkzeug nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Umfangsfläche (4) sowie die Nuten grundfläche (15) des Werkzeuggrundkörpers (1) von der Seite her, an der das Besäumkreissägeblatt (3) befestigt ist, konisch ansteigen, derart, dass infolge der entspre chenden Lage der Zerspanerschneiden (5) beim Durch trennen des Schnittgutes durch das Besäumkreissägeblatt (3) nur noch ein Teil der Zerspanerbreite und damit der Zerspanerschneiden (5) im Eingriff ist. 2.Werkzeug nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Befestigungskeil (8) eine solche Länge besitzt, dass er die gesamte durchgehende Nut (7) an der Umfangsfläche (4) des Werkzeuggrundkörpers (1) aus füllt. 3. Werkzeug nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass bei seitlicher Versetzung der Zerspaner- schneiden (5) von Nut (7) zu Nut (7) die Anordnung der Schneiden (5) in zwei verschiedene Nuten derart symme trisch ist, dass in diesen Nuten (7) die gleichen Keile (8) enthalten sind, von denen der eine Keil (8) lediglich seitenvertauscht in die Nut (7) eingesetzt ist. 4.Werkzeug nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Zerspanerschneiden (5) mit ihren Schneidenträgern (6), die ein und dieselbe Gestaltung aufweisen, in aufeinanderfolgenden Nuten (7) vier ver schiedene, gegeneinander versetzte Lagen einnehmen, von denen je zwei zueinander symmetrisch sind, so dass den Zerspanerschneiden (5) insgesamt zwei verschiedene Keilarten (8a, 8b) zugeordnet sind. 5.Werkzeug nach Patentanspruch und den Unteran sprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zerspanbreite des Werkzeuges durch Verbreiterung des Werkzeuggrundkörpers (1) und durch Anordnung weite rer Gruppen von Schneidenträgern (6) in denselben oder zusätzlichen Nuten (7) vergrössert ist.
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Cited By (2)
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|---|---|---|---|---|
| AT380428B (de) * | 1980-11-29 | 1986-05-26 | Wurster & Dietz Maschf | Zerspanerwerkzeug zum profilzerspanen von rundholz oder modeln |
| EP0559577A1 (de) * | 1992-03-06 | 1993-09-08 | Bois Mondial Wood | Vorrichtung zum Bearbeiten für Holzbearbeitungsmaschinen und Maschine mit einer derartigen Vorrichtung |
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1967
- 1967-01-16 CH CH59467A patent/CH458698A/de unknown
Cited By (3)
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| AT380428B (de) * | 1980-11-29 | 1986-05-26 | Wurster & Dietz Maschf | Zerspanerwerkzeug zum profilzerspanen von rundholz oder modeln |
| EP0559577A1 (de) * | 1992-03-06 | 1993-09-08 | Bois Mondial Wood | Vorrichtung zum Bearbeiten für Holzbearbeitungsmaschinen und Maschine mit einer derartigen Vorrichtung |
| FR2688160A1 (fr) * | 1992-03-06 | 1993-09-10 | Guilliet Sa Ets | Dispositif d'usinage pour machine a travailler le bois et machine comportant un tel dispositif. |
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