DE975373C - Verfahren und Spannkonuskopf zum Vorspannen von Stahlbetonbauteilen - Google Patents

Verfahren und Spannkonuskopf zum Vorspannen von Stahlbetonbauteilen

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DE975373C
DE975373C DEB14981A DEB0014981A DE975373C DE 975373 C DE975373 C DE 975373C DE B14981 A DEB14981 A DE B14981A DE B0014981 A DEB0014981 A DE B0014981A DE 975373 C DE975373 C DE 975373C
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DE
Germany
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cone head
clamping cone
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concrete
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Expired
Application number
DEB14981A
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English (en)
Inventor
Walter Dr-Ing Nakonz
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Beton und Monierbau AG
Original Assignee
Beton und Monierbau AG
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C5/00Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
    • E04C5/08Members specially adapted to be used in prestressed constructions
    • E04C5/12Anchoring devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Reinforcement Elements For Buildings (AREA)

Description

  • Das Patent 972 461 bezieht sich auf eine Einrichtung zum Vorspannen von Stahlbetonbauteilen unter Verwendung von Flach- oder Rundstählen, die zweckmäßig mit Aufkerbungen, Rillen od. dgl. versehen sind und in einer röhrenförmigen Aussparung des Bauteiles parallel und mit Abstand voneinander geführt sind, wobei die Bewehrungsstähle in einem starren Konuskopf einzementiert sind, der in einem an die röhrenförmige Aussparung anschließenden Hohlraum des Bauteils längsverschiebbar angeordnet ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein zweckmäßiges Verfahren zum Vorspannen von Spannbetonbauteilen unter bündelweiser Verwendung von Flach- oder Rundstählen nach Patent 972 461 zu schaffen.
  • Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Spannkonuskopf, in dem die Enden der zu spannenden Drähte durch eine Beton- oder Mörtelfüllung verankert sind, durch die Presse mit seinem Vorderende ein Stück über die Stirnseite des Betonbauteils hinaus vorgezogen und in dieser Stellung durch ein auf das vorstehende Ende des Spannkonuskopfes aufsetzbares Teil gegen das Stirnende des Bauteils abgestützt wird.
  • Ferner bezieht sich die Erfindung auf einen Spannkonuskopf zur Verwendung im eben genannten Verfahren, der dadurch gekennzeichnet ist, daß er ein Innengewinde an seinem Vorderende zum Einschrauben des Zugbolzens der Presse und ein Außengewinde zum Aufschrauben einer Mutter aufweist, die gegen eine Unterlagsplatte in der Stirnseite des Bauteils angezogen wird.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung unter Verwendung eines erfindungsgemäßen Spannkonuskopfes ist beispielsweise in der Zeichnung veranschaulicht. Es zeigt Abb. i einen Längsschnitt durch die Vorspannvorrichtung in der Stellung vor Durchführung der Vorspannung, Abb. 2 die Teile nach Entfernung der Presse im Endzustand, Abb. 3 einen Querschnitt nach Linie A-B der Abb. i, Abb. 4 einen Querschnitt nach Linie C-D der Abb. i und Abb. 5 einen Querschnitt nach Linie G-H der Abb. i.
  • Die Bewehrungsstähle i werden zu Bündeln vereinigt und zunächst lose in einer Blechröhre :2 geführt, die später nach Durchführung der Vorspannung mit Zementmörtel ausgepreßt wird. Die Enden jedes Bündels werden in dem konusartigen Spannkopf 3 ringförmigen Querschnitts gefaßt und in diesem mit bestem Mörtel bzw. Beton vergossen. Der Spannkopf ist an seinem vorderen Ende mit einem Innengewinde 4 zum Einschrauben des Zugbolzens 5 einer Ringpresse 6 bekannter Art und mit einem Außengewinde 7 zum Aufschrauben einer Mutter 8 versehen. In die Stirnseite des Betonbauteils 9 ist eine Unterlagsplatte io einbetoniert. Eine Lehre, die während des Betoniervorgangs den Spannkonus 3 und die Unterlagsplatte io. miteinander verbindet und deren gegenseitige genaue Lage sichert, kann nach Erhärten des Bauwerkbetons vor Durchführung der Vorspannung entfernt werden.
  • Der Spannvorgang beginnt damit, daß in das innere Gewinde 4 des Spannkopfes 3 der Zugbolzen 5 eingeschraubt wird; über den Zugbolzen wird die Ringpresse 6 aufgeschoben und auf die Unterlagsplatte io aufgesetzt. Durch den Zugbolzen ist die genaue Lage der Ringpresse von vornherein gegeben. Es kann dann sofort mit dem Anspannen begonnen werden. Die konische Form des Spannkopfes 3, dessen Außenfläche vor dem Einbetonieren eingefettet werden kann, ermöglicht ein leichtes Lösen von dem Beton. Das äußere Gewinde 7 erhält vor dem Einbetonieren eine provisorische Umwicklung, damit es während des Spannvorgangs an dem umliegenden Beton bzw. der Unterlagsplatte io nicht klemmen kann. Der Spannkopf 3 ist so tief in dem vorzuspannenden Bauteil 9 montiert worden, daß er beim Anspannen der Stähle i durch die Presse um ein solches Stück über die Stirnwand des Bauteils 9 bzw. der Unterlagsplatte io herausgezogen wird, daß die Mutter 8 auf das Außengewinde 7 aufgeschraubt und nach Erreichen der Endstellung festgestellt werden kann. Nachdem die Endstellung erreicht und die Mutter festgestellt ist, wird die Ringpresse 6 entlastet und abgenommen. Daran anschließend werden der frei gewordene Raum um und hinter dem Spannkopf 3 und die gesamte Blechröhre 2 mit Zementmörtel ausgepreßt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE- i. Verfahren zum Vorspannen von Stahlbetonbauteilen unter bündelweiser Verwendung von Flach- oder Rundstählen nach Patent 972 461, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannkonuskopf, in dem die Enden der zu spannenden Drähte durch eine Beton- oder Mörtelfüllung verankert sind, durch die Presse mit seinem Vorderende ein Stück über die Stirnseite des Betonbauteiles hinaus vorgezogen und in dieser Stellung durch ein auf das vorstehende Ende des Spannkonuskopfes aufsetzbares Teil gegen das Stirnende des Bauteiles abgestützt wird.
  2. 2. Spannkonuskopf zur Verwendung im Verfahren nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein Innengewinde an seinem Vorderende zum Einschrauben des Zugbolzens der Presse und ein Außengewinde zum Aufschrauben einer Mutter, die gegen eine Unterlagsplatte in der Stirnseite des Bauteiles angezogen wird. In Betracht gezogene Druckschriften: »Annales de 1'institut technique du bätiment et des travaux publics« Nr. 57 vom Januar i949.
DEB14981A 1951-05-13 1951-05-13 Verfahren und Spannkonuskopf zum Vorspannen von Stahlbetonbauteilen Expired DE975373C (de)

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