DE974286C - Umformungsanordnung mit mechanischen Kontakten - Google Patents
Umformungsanordnung mit mechanischen KontaktenInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02M—APPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
- H02M7/00—Conversion of AC power input into DC power output; Conversion of DC power input into AC power output
- H02M7/42—Conversion of DC power input into AC power output without possibility of reversal
- H02M7/64—Conversion of DC power input into AC power output without possibility of reversal by combination of static with dynamic converters; by combination of dynamo-electric with other dynamic or static converters
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H9/00—Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
- H01H9/54—Circuit arrangements not adapted to a particular application of the switching device and for which no provision exists elsewhere
- H01H9/541—Contacts shunted by semiconductor devices
- H01H9/542—Contacts shunted by static switch means
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Description
Bei Umformungsanordnungen mit mechanischen Kontakten ist es üblich, mit der Kontaktstelle eine
sogenannte Schaltdrosselspule in Reihe zu legen, die zur Erleichterung der Schaltvorgänge in der Nähe
des Stromnullwertes eine Abflachung des Stromverlaufes und damit eine stromschwache Pause
hervorruft. Eine derartige Schaltdrosselspule besitzt einen beim Nennstromwert hochgesättigten und
gegebenenfalls vormagnetisierten Magnetkern, der sich in der Nähe des Stromnullwertes, vorzugsweise
bei einem kleinen positiven Wert des Stromes, sprunghaft entsättigt. Es ist ferner bekannt, die
Kontaktstelle durch einen Nebenweg zu überbrücken, der ein Entladungsventil, insbesondere ein
Gasentladungsgefäß, enthält. Der Nebenweg ist periodisch nur kurzzeitig am Anfang oder/und am Ende
der Sperrzeit stromführend. Die Höhe dieser Ströme ist durch die Schaltdrosselspule auf sehr niedrige
Werte begrenzt; das Entladungsgefäß kann daher für einen sehr kleinen zeitlichen Strommittelwert bemessen
werden. Entladungsventile zeichnen sich durch eine verhältnismäßig niedrige Brennspannung
aus, die für die Kontaktspannung beim Schließ- und Öffnungsvorgang bestimmend ist. Ein weiterer Vorteil
der Entladungsventile besteht darin, daß ihre Arbeitsweise durch Gittersteuerung dem Betriebsverhalten
der Umformungsanordnung bequem angepaßt werden kann. Es ist bereits vorgeschlagen worden, das Entladungsventil
während des Ausschaltvorganges durch eine an einer Schaltdrosselwicklung auftretende Spannung
zu steuern.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Umformungsanordnung mit mechanischen Kontakten,
mit in Reihe mit der Kontaktstelle liegender, eine
Abflachung des Stromverlaufes in der Nähe des Stromnullwertes hervorrufender Schaltdrosselspule
und mit einem die Kontaktstellen überbrückenden Nebenweg, der ein gittergesteuertes Entladungsgefäß
enthält, das durch eine an einer Schaltdrosselwicklung auftretende Spannung gesteuert wird. Die Umformungsanordnung
nach der Erfindung ist gekennzeichnet durch einen Hilfskreis, durch den an der Schaltdrossel vor dem Schließvorgang der Kontaktstelle
die zur Zündung des Entladungsventils erforderliche Spannung hervorgerufen wird. Die Erfindung
ermöglicht es, das Entladungsventil des Nebenweges auch zur Erleichterung des Einschaltens der
Kontakte zu benutzen. Man erreicht dadurch, daß die Kontakte mit niedriger Spannung eingeschaltet werden
und daß nach dem Schließen der Kontaktstrom wesentlich langsamer ansteigt als bei nicht gezündetem
Nebenwegventil. Dadurch wird vor allem die Materialwanderung an den Kontakten vermindert.
ao In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Der besseren
Übersicht wegen ist die Einrichtung einphasig gezeichnet. Mehrphasige Anordnungen können daraus
durch Vervielfachung ohne weiteres abgeleitet werden.
In der Stromübertragungsleitung zwischen zwei nicht dargestellten verschiedenartigen Stromsystemen, einem
Wechselstromsystem und einem Gleichstromsystem, liegt eine periodisch betätigte Kontaktstelle ii und
in Reihe damit eine Schaltdrossel 12 mit einem Magnetkern 13, der mittels einer besonderen Wicklung
ig vormagnetisiert wird. Parallel zur Kontaktstelle 11 ist ein Entladungsgefäß 15 vorgesehen, dessen
Gitter über Vorwiderstände 16, 17 an einer negativen
Vorspannung liegt, die etwa von einem Sammler 18 bereitgestellt wird.
Die Kontakte werden so gesteuert, daß sie sich während der stromschwachen Pause zu öffnen beginnen.
Vor der Öffnung gelangt also der Magnetkern 13 plötzlich in den ungesättigten Zustand. Infolge der
gleichzeitig einsetzenden raschen Flußänderung tritt an den Wicklungen der Schaltdrossel eine hohe
Spannung auf. Die Zündung des Entladungsventils 15 erfolgt gemäß dem früheren Vorschlag mit Hilfe einer
besonderen Wicklung 14 auf dem Drosselkern 13. Die an ihr durch die Entsättigung des Magnetkernes 13
hervorgerufene Spannung wird über einen Gitterwiderstand 20 dem Steuergitter des Entladungsrohres
15 zugeführt. Die Anschlüsse sind so zu wählen, daß sich diese Spannung der negativen Gittervorspannung
mit entgegengesetztem Vorzeichen überlagert. Infolgedessen wird das Gitter kurz vor dem
Ausschaltvorgang positiv und zündet daher, sobald die Überbrückung des Entladungsventils 15 durch
Öffnung der Kontaktstelle 11 aufgehoben wird. Zur
Erleichterung des Einschaltvorganges kann bekanntlich mit derselben Schaltdrossel oder mit einer besonderen
Einschaltdrossel auch zu Beginn jedes Stromübertragungsabschnittes eine stromschwache
Pause erzeugt werden. Gemäß der Erfindung wird auch diese zur Steuerung eines Nebenwegventils herangezogen,
und zwar in der Weise, daß eine durch Entsättigung des Magnetkernes erzeugte Spannung
das Nebenwegventil kurz vor der Kontaktschließung zündet. Damit die Zündspannung rechtzeitig zur
Verfügung steht, muß vor der Kontaktschließung ein mit dem Magnetkern verketteter Stromfluß vorhanden
sein. Dieser kann z. B. mittels eines geeigneten Vormagnetisierungsstromes in der Wicklung 19 erzielt
werden oder auch dadurch, daß ein weiterer, die Kontaktstelle 11 überbrückender Nebenweg vorgesehen
wird, der aber einen wesentlich höheren Widerstandswert aufweisen kann als der das Entladungsventil enthaltende Nebenweg in Durchlaßrichtung.
Der zusätzliche Nebenweg kann aus reinem Wirkwiderstand bestehen, der so hoch zu wählen ist, daß
die Verluste in erträglichen Grenzen bleiben. Zwecks Verringerung dieser Verluste kann ein Kondensator
im Nebenweg vorgesehen sein. In diesem Falle ist zur Vermeidung von Stromschwingungen, die den
Ausschaltvorgang stören können, ein verhältnismäßig hoher Dämpfungswiderstand mit dem Kondensator in
Reihe zu schalten. Statt dessen kann auch ein Ventil, z. B. ein Sperrschichtventil, mit dem Kondensator in
Reihe geschaltet oder an seine Stelle gesetzt werden. Der Zeitpunkt der Zündung wird durch eine von der
Kontaktschließungszeit abhängige Regeleinrichtung selbsttätig gesteuert.
Claims (3)
1. Umformungsanordnung mit mechanischen Kontakten, mit in Reihe mit der Kontaktstelle
hegender, eine Abflachung des Stromverlaufes in der Nähe des Stromnullwertes hervorrufender
Schaltdrosselspule und mit einem die Kontaktstellen überbrückenden Nebenweg, der ein gittergesteuertes
Entladungsgefäß enthält, das durch eine an einer Schaltdrosselwicklung auftretende
Spannung gesteuert wird, gekennzeichnet durch einen Hilfskreis, durch den an der Schaltdrossel
vor dem Schließvorgang der Kontaktstelle die zur Zündung des Entladungsventils erforderliche
Spannung hervorgerufen wird.
2. Umformungsanordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen zusätzlichen, vorzugsweise
kapazitiven Nebenweg mit Dämpfungswiderstand.
3. Umformungsanordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen besonderen Vormagnetisierungskreis
für den S.chaltdrosselkern.
110
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 708 906 ;
schweizerische Patentschrift Nr. 224765;
britische Patentschrift Nr. 492 369;
französische Patentschrift Nr. 830 743.
Deutsche Patentschrift Nr. 708 906 ;
schweizerische Patentschrift Nr. 224765;
britische Patentschrift Nr. 492 369;
französische Patentschrift Nr. 830 743.
In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 969 477.
Deutsches Patent Nr. 969 477.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 642/22 11.60
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES4399D DE974286C (de) | 1943-04-22 | 1943-04-22 | Umformungsanordnung mit mechanischen Kontakten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES4399D DE974286C (de) | 1943-04-22 | 1943-04-22 | Umformungsanordnung mit mechanischen Kontakten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE974286C true DE974286C (de) | 1960-11-17 |
Family
ID=7470694
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES4399D Expired DE974286C (de) | 1943-04-22 | 1943-04-22 | Umformungsanordnung mit mechanischen Kontakten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE974286C (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR830743A (fr) * | 1936-01-04 | 1938-08-08 | Siemens Ag | Dispositif de commutation pour courants alternatifs |
| GB492369A (en) * | 1935-12-13 | 1938-09-14 | Siemens Ag | Improvements in and relating to moving contact electric current converters |
| DE708906C (de) * | 1936-01-14 | 1941-07-31 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | Anordnung zur selbsttaetigen Steuerung der Kontakttrennung bei Stromumformern mit mechanisch bewegten Kontakten |
| CH224765A (de) * | 1940-09-13 | 1942-12-15 | Floris Dr Ing Koppelmann | Anordnung zum Überwachen von Kontaktumformern mit Schaltdrosseln. |
| DE969477C (de) * | 1942-03-31 | 1958-06-04 | Bbc Brown Boveri & Cie | Einrichtung zum funkenfreien Unterbrechen eines durch mechanisch periodisch bewegte Kontakte geschalteten mehrphasigen Stromkreises |
-
1943
- 1943-04-22 DE DES4399D patent/DE974286C/de not_active Expired
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB492369A (en) * | 1935-12-13 | 1938-09-14 | Siemens Ag | Improvements in and relating to moving contact electric current converters |
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| DE969477C (de) * | 1942-03-31 | 1958-06-04 | Bbc Brown Boveri & Cie | Einrichtung zum funkenfreien Unterbrechen eines durch mechanisch periodisch bewegte Kontakte geschalteten mehrphasigen Stromkreises |
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