DE97153C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE97153C DE97153C DENDAT97153D DE97153DA DE97153C DE 97153 C DE97153 C DE 97153C DE NDAT97153 D DENDAT97153 D DE NDAT97153D DE 97153D A DE97153D A DE 97153DA DE 97153 C DE97153 C DE 97153C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- cord
- drum
- tensioning
- eardrums
- tension
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 210000003454 tympanic membrane Anatomy 0.000 claims description 7
- 210000003128 head Anatomy 0.000 description 5
- 239000010985 leather Substances 0.000 description 3
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 description 1
- 238000000576 coating method Methods 0.000 description 1
- 230000007547 defect Effects 0.000 description 1
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 1
- 230000001627 detrimental effect Effects 0.000 description 1
- 239000012634 fragment Substances 0.000 description 1
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 239000011347 resin Substances 0.000 description 1
- 229920005989 resin Polymers 0.000 description 1
- 201000009032 substance abuse Diseases 0.000 description 1
- 230000001755 vocal effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10D13/00—Percussion musical instruments; Details or accessories therefor
- G10D13/10—Details of, or accessories for, percussion musical instruments
- G10D13/16—Tuning devices; Hoops; Lugs
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10D13/00—Percussion musical instruments; Details or accessories therefor
- G10D13/01—General design of percussion musical instruments
- G10D13/02—Drums; Tambourines with drumheads
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Tyre Moulding (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 51: Musik-Instrumente.
FRANZ QUEISS in EBERSWALDE. Trommel mit gleichzeitiger Schnur- und Schraubenspannung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. März 1897 ab.
Die Spannung der Trommelfelle an Trommeln bewirkt man bisher in bekannter Weise entweder
nur mittelst Schnur und Lederschieber, oder nur mittelst Spannschrauben.
Die Schnurtrommel nimmt hinsichtlich des derselben eigenen schönen, metallischen Tones —
dem Haupterfordernifs einer Concerttrommel — den ersten Rang ein, aber hinsichtlich der unbedingt
nöthigen leichten Handhabung bezw. Stimmfähigkeit und Instandhaltung zeigt dieselbe
grofse Mängel.
Beispielsweise ist es bei feuchter Witterung einem weniger kräftigen Manne und einer
weichen Hand kaum oder überhaupt nicht möglich, das Anspannen der Schnur mittelst
der Lederschieber so zu vollziehen, dafs die Trommelfelle dabei genügend stramm werden
und den gewünschten Ton geben.
Andererseits gehen die Lederschieber auf der mit der Zeit glatt gewordenen Schnur von
selbst zurück, so dafs die Spannung der Trommelfelle und mithin auch deren Ton
störend nachläfst. Das hiergegen angewendete Mittel, Bestreichen der Schnur mit Harz oder
Kreide, bringt mehr Schaden wie Nutzen, da es die Schwierigkeit beim Wiederanspannen
nur vermehrt. Aufserdem läfst sich die Schnurtrommel nicht genügend abspannen, so dafs
Trommelfelle und Schnur fortwährender Spannung unterworfen sind, sich leicht ausdehnen
und ein öfteres, zeitraubendes, für Felle und Schnur nachtheiliges Anziehen erfordern.
Die Schraubentrommel besitzt die oben gerügten Uebelstände zwar nicht, sie zeigt aber
einen weit gröfseren Uebelstand, ■ der sie besonders von der Anwendung bei Streichmusik
ausschliefst: sie hat einen brettartigen, unangenehmen, jedes musikalische Ohr verletzenden
Ton. Auch haftet der Schraubentrommel, da sie meist mittelst besonderer Schlüssel gespannt
wird, der Uebelstand an, dafs der Trommelschläger, sobald er den Schlüssel verloren
oder vergessen, in Bezug auf Veränderung der Spannung vollständig hülflos ist.
Die auf beiliegender Zeichnung dargestellte Trommel, bei welcher Schnur- und Schraubenspannung
vereint zur Anwendung kommen, beseitigt die den oben erwähnten Spannungsmethoden anhaftenden Mängel, während sie
die denselben eigenen Vorzüge in sich vereinigt, was besonders bezüglich des schönen
metallischen Tones zutrifft.
Es stellt dar:
Fig. ι die Ansicht der Trommel von vorn mit nur theilweise eingezeichneter Spannvorrichtung,
Fig. 2 ein Bruchstück des in eine ebene Fläche aufgerollt gedachten Trommelkessels,
Fig. 3 die Ansicht der Trommel von oben , die Spannvorrichtung nur theilweise dargestellt.
Bis auf die Spannvorrichtung gleicht die Trommel in der Bauart den bekannten Trommeln.
Die Spannvorrichtung selbst ist wie folgt eingerichtet. An dem oberen, das Schlagfell
spannenden Reifen 1 sind — unter sich entsprechend vertheilt und in gerader Anzahl
(z. B. 20) — die gabelartigen Ansätze 2 befestigt, in denen auf den Stiften 3 die mit
Schnurrille versehenen Rollen .4 laufen. In
der Mitte der Lücken zwischen je zwei Rollen 4 sind abwechselnd die am Trommelkessel in
den Führungen 8 und 9 befestigten Spannschrauben 5 und die am unteren, das Saitenfell
spannenden Reifen 6 befestigten Knöpfe 7 gelagert, während eine in sich geschlossene
Schnur die Rolle 4 mit den Spannschrauben 5 und den Knöpfen 7 in der aus Fig. 2 hervorgehenden
Weise verbindet. Der obere, in der Führung 8 laufende Theil der an ihrem
Kopf zu einem Haken ausgebildeten Spannschraube 5 ist, um ein Drehen derselben zu
verhindern, quadratisch oder flach gestaltet, während der untere und durch die Führung 9
lose hindurchgehende Theil mit Gewinde versehen ist, auf welches die an ihrem Umfang
geriffelten Muttern 10 aufgepafst sind.
Werden nun die Muttern 10 der Reihe nach allmählich angezogen, was immer bei je zwei
sich gegenüberliegenden Muttern zu gleicher Zeit und einfach mit der Hand geschieht, so
finden die Muttern 10 an den feststehenden Führungen 9 Anlage und ziehen die Spannschrauben
5 und die in dieselben eingehakte Schnur nach unten, letztere, und somit auch beide Trommelfelle beliebig spannend.
Da bei einer derartigen Anordnung auf den das Schlagfell spannenden Reifen 1 doppelt
so viele Angriffspunkte bezw. Rollen 4 für den ausgeübten Zug bezw. Druck entfallen wie
Spannschrauben 5 vorhanden sind, ist die Anspannung dieses Felles eine ganz gleichmäfsige,
und der Ton desselben deshalb ein besonders reiner und schoner.
An Stelle der Knöpfe 7 am unteren Reifen 6 können natürlich auch, wie am oberen Reifen 1,
Rollen gesetzt werden. Ebenso könnte die Knopf- bezw. Rollenzahl am unteren Reifen 6
vermehrt, die Zahl der Spannschrauben 5 dagegen dementsprechend verringert werden,
ohne durch diese Veränderungen den Grundgedanken der gleichzeitigen Anwendung von
Schnur- und Schraubenspannung zu stören.
Die Spannung der bei jeder Trommel über das untere Fell gezogenen Darmsaiten wird im
vorliegenden Falle durch eine den Spannschrauben 5 ganz gleiche, nur in umgekehrter
Richtung angebrachte Einrichtung bewirkt, die auf der Zeichnung nicht dargestellt ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Trommel, bei welcher die Spannung der Trommelfelle unter gleichzeitiger Anwendung von Schnur und Spannschrauben dadurch bewirkt wird, dafs eine Schnur ohne Ende so über Rollen (4) am oberen Reifen (1) gelegt wird, dafs zwischen je zwei neben einander liegenden Rollen eine Schleife entsteht, und diese Schleifen zum Theil von den Spannschrauben (5) ergriffen, zum Theil um Knöpfe oder Rollen (7) am unteren Reifen (6) geschlungen werden, so dafs beim Anziehen oder Nachlassen der in den Führungen (8 und 9) laufenden Spannschrauben (5) mittelst entsprechender Drehung der Muttern (10) ein Anspannen oder Nachlassen der Schnur, und somit auch der. Trommelfelle selbst erfolgt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE97153C true DE97153C (de) |
Family
ID=368224
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT97153D Active DE97153C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE97153C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10209486C1 (de) * | 2002-03-05 | 2003-08-21 | Harald Wester | Snare Drum |
-
0
- DE DENDAT97153D patent/DE97153C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10209486C1 (de) * | 2002-03-05 | 2003-08-21 | Harald Wester | Snare Drum |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2530919C2 (de) | Winde | |
| DE97153C (de) | ||
| DE95131C (de) | ||
| DE660113C (de) | Schlauchbinder | |
| DE329058C (de) | Einrichtung zur Bespannung von Trommelfiltern mit Sieben oder Filtertuechern | |
| DE254920C (de) | ||
| DE34594C (de) | Spannvorrichtung für Trommeln, Pauken und dergl. Instrumente | |
| DE375772C (de) | Vorrichtung zum Verschnueren von Kisten o. dgl. mittels Bandeisen und einer zur Befestigung beider Bandeisenenden dienenden Schnalle | |
| DE173557C (de) | ||
| DE372502C (de) | Verfahren zur Herstellung von Seilbaendern (Gurten, Transportbaendern usw.) aus gedrehter Vierkantseilerware | |
| DE15632C (de) | Verfahren und Einrichtung zur Befestigung und Anspannung der Beschläge auf Kratzenwalzen | |
| DE8917C (de) | Vorrichtung zum Wirken an Korbtragbändern | |
| DE164627C (de) | ||
| DE291530C (de) | ||
| DE525965C (de) | Selbstsperrende Seilklemme fuer gespannte Seile | |
| DE957187C (de) | Gleitschutzkette, insbesondere fuer Kraftfahrzeugreifen | |
| DE354924C (de) | Musikinstrument mit Farbenwirkung | |
| DE171236C (de) | ||
| DE158933C (de) | ||
| DE280149C (de) | ||
| AT94424B (de) | Vorrichtung zum Verschnüren von Kisten od. dgl. mittels Bandeisen. | |
| DE4325C (de) | Veränderungen an den Vorrichtungen zum Anspannen der Trommelfelle | |
| DE309637C (de) | ||
| DE553357C (de) | Verfahren zur Befestigung des Riemenzugbuegels am Umschlaghebel eines Skibindungsstrammers | |
| DE186030C (de) |