DE97153C - - Google Patents

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DE97153C
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    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D13/00Percussion musical instruments; Details or accessories therefor
    • G10D13/10Details of, or accessories for, percussion musical instruments
    • G10D13/16Tuning devices; Hoops; Lugs
    • GPHYSICS
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    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D13/00Percussion musical instruments; Details or accessories therefor
    • G10D13/01General design of percussion musical instruments
    • G10D13/02Drums; Tambourines with drumheads

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Tyre Moulding (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 51: Musik-Instrumente.
FRANZ QUEISS in EBERSWALDE. Trommel mit gleichzeitiger Schnur- und Schraubenspannung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. März 1897 ab.
Die Spannung der Trommelfelle an Trommeln bewirkt man bisher in bekannter Weise entweder nur mittelst Schnur und Lederschieber, oder nur mittelst Spannschrauben.
Die Schnurtrommel nimmt hinsichtlich des derselben eigenen schönen, metallischen Tones — dem Haupterfordernifs einer Concerttrommel — den ersten Rang ein, aber hinsichtlich der unbedingt nöthigen leichten Handhabung bezw. Stimmfähigkeit und Instandhaltung zeigt dieselbe grofse Mängel.
Beispielsweise ist es bei feuchter Witterung einem weniger kräftigen Manne und einer weichen Hand kaum oder überhaupt nicht möglich, das Anspannen der Schnur mittelst der Lederschieber so zu vollziehen, dafs die Trommelfelle dabei genügend stramm werden und den gewünschten Ton geben.
Andererseits gehen die Lederschieber auf der mit der Zeit glatt gewordenen Schnur von selbst zurück, so dafs die Spannung der Trommelfelle und mithin auch deren Ton störend nachläfst. Das hiergegen angewendete Mittel, Bestreichen der Schnur mit Harz oder Kreide, bringt mehr Schaden wie Nutzen, da es die Schwierigkeit beim Wiederanspannen nur vermehrt. Aufserdem läfst sich die Schnurtrommel nicht genügend abspannen, so dafs Trommelfelle und Schnur fortwährender Spannung unterworfen sind, sich leicht ausdehnen und ein öfteres, zeitraubendes, für Felle und Schnur nachtheiliges Anziehen erfordern.
Die Schraubentrommel besitzt die oben gerügten Uebelstände zwar nicht, sie zeigt aber einen weit gröfseren Uebelstand, ■ der sie besonders von der Anwendung bei Streichmusik ausschliefst: sie hat einen brettartigen, unangenehmen, jedes musikalische Ohr verletzenden Ton. Auch haftet der Schraubentrommel, da sie meist mittelst besonderer Schlüssel gespannt wird, der Uebelstand an, dafs der Trommelschläger, sobald er den Schlüssel verloren oder vergessen, in Bezug auf Veränderung der Spannung vollständig hülflos ist.
Die auf beiliegender Zeichnung dargestellte Trommel, bei welcher Schnur- und Schraubenspannung vereint zur Anwendung kommen, beseitigt die den oben erwähnten Spannungsmethoden anhaftenden Mängel, während sie die denselben eigenen Vorzüge in sich vereinigt, was besonders bezüglich des schönen metallischen Tones zutrifft.
Es stellt dar:
Fig. ι die Ansicht der Trommel von vorn mit nur theilweise eingezeichneter Spannvorrichtung, Fig. 2 ein Bruchstück des in eine ebene Fläche aufgerollt gedachten Trommelkessels, Fig. 3 die Ansicht der Trommel von oben , die Spannvorrichtung nur theilweise dargestellt.
Bis auf die Spannvorrichtung gleicht die Trommel in der Bauart den bekannten Trommeln.
Die Spannvorrichtung selbst ist wie folgt eingerichtet. An dem oberen, das Schlagfell spannenden Reifen 1 sind — unter sich entsprechend vertheilt und in gerader Anzahl (z. B. 20) — die gabelartigen Ansätze 2 befestigt, in denen auf den Stiften 3 die mit Schnurrille versehenen Rollen .4 laufen. In
der Mitte der Lücken zwischen je zwei Rollen 4 sind abwechselnd die am Trommelkessel in den Führungen 8 und 9 befestigten Spannschrauben 5 und die am unteren, das Saitenfell spannenden Reifen 6 befestigten Knöpfe 7 gelagert, während eine in sich geschlossene Schnur die Rolle 4 mit den Spannschrauben 5 und den Knöpfen 7 in der aus Fig. 2 hervorgehenden Weise verbindet. Der obere, in der Führung 8 laufende Theil der an ihrem Kopf zu einem Haken ausgebildeten Spannschraube 5 ist, um ein Drehen derselben zu verhindern, quadratisch oder flach gestaltet, während der untere und durch die Führung 9 lose hindurchgehende Theil mit Gewinde versehen ist, auf welches die an ihrem Umfang geriffelten Muttern 10 aufgepafst sind.
Werden nun die Muttern 10 der Reihe nach allmählich angezogen, was immer bei je zwei sich gegenüberliegenden Muttern zu gleicher Zeit und einfach mit der Hand geschieht, so finden die Muttern 10 an den feststehenden Führungen 9 Anlage und ziehen die Spannschrauben 5 und die in dieselben eingehakte Schnur nach unten, letztere, und somit auch beide Trommelfelle beliebig spannend.
Da bei einer derartigen Anordnung auf den das Schlagfell spannenden Reifen 1 doppelt so viele Angriffspunkte bezw. Rollen 4 für den ausgeübten Zug bezw. Druck entfallen wie Spannschrauben 5 vorhanden sind, ist die Anspannung dieses Felles eine ganz gleichmäfsige, und der Ton desselben deshalb ein besonders reiner und schoner.
An Stelle der Knöpfe 7 am unteren Reifen 6 können natürlich auch, wie am oberen Reifen 1, Rollen gesetzt werden. Ebenso könnte die Knopf- bezw. Rollenzahl am unteren Reifen 6 vermehrt, die Zahl der Spannschrauben 5 dagegen dementsprechend verringert werden, ohne durch diese Veränderungen den Grundgedanken der gleichzeitigen Anwendung von Schnur- und Schraubenspannung zu stören.
Die Spannung der bei jeder Trommel über das untere Fell gezogenen Darmsaiten wird im vorliegenden Falle durch eine den Spannschrauben 5 ganz gleiche, nur in umgekehrter Richtung angebrachte Einrichtung bewirkt, die auf der Zeichnung nicht dargestellt ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Trommel, bei welcher die Spannung der Trommelfelle unter gleichzeitiger Anwendung von Schnur und Spannschrauben dadurch bewirkt wird, dafs eine Schnur ohne Ende so über Rollen (4) am oberen Reifen (1) gelegt wird, dafs zwischen je zwei neben einander liegenden Rollen eine Schleife entsteht, und diese Schleifen zum Theil von den Spannschrauben (5) ergriffen, zum Theil um Knöpfe oder Rollen (7) am unteren Reifen (6) geschlungen werden, so dafs beim Anziehen oder Nachlassen der in den Führungen (8 und 9) laufenden Spannschrauben (5) mittelst entsprechender Drehung der Muttern (10) ein Anspannen oder Nachlassen der Schnur, und somit auch der. Trommelfelle selbst erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10209486C1 (de) * 2002-03-05 2003-08-21 Harald Wester Snare Drum

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE10209486C1 (de) * 2002-03-05 2003-08-21 Harald Wester Snare Drum

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