DE970880C - Spitzenzwickmaschine - Google Patents

Spitzenzwickmaschine

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Publication number
DE970880C
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Authority
DE
Germany
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web
shoe
heel
plate
support plate
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Expired
Application number
DENDAT970880D
Other languages
English (en)
Inventor
Arlington Mass. und Roscoc Lewis Hill Norway Maine Leonard Emile Proulx (V. St. A.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
United Shoe Machinery Corp
Original Assignee
United Shoe Machinery Corp
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE970880C publication Critical patent/DE970880C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D21/00Lasting machines
    • A43D21/02Lasting machines with one single lasting gripper

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine mit Überschiebern zum Hochwalken des Schuhschaftes am Leistenende und zum Einwalken des Zwickeinschlages über den Schuhboden parallel zu demselben ausgerüstete Spitzenzwickmaschine, in welcher die Leistenlängsachse mittels einer verschwenkbaren Fersenhaiterung gegenüber einer Spitzenhalterung zurBerücksichtigung sowohl unterschiedlicher Leistenformen als auch rechter und linker
ίο Leisten verstellbar ist. Die Innenenden bzw. die Innenrandteile dieser Überschieber entsprechen in ihrer Form dem Leistenspitzenende.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Einstellen des Leistens bzw. des aufgeleisteten Schuhs bezüglich der genanntenÜberschieber leicht, schnell und genau herbeiführen zu können.
Bekannt sind Bettzwickmaschinen mit getrennten, einander gegenüberliegenden Einrichtungen für das aufeinanderfolgende Zwicken der Ferse und der Spitze von Schuhwerk, deren Einstellmittel für die Einrichtung der Leistenlängsachse bei unterschiedlichem Schuhwerk in die richtige Arbeitslage jedoch umständlich und umfangreich sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Spitzenzwickmaschine ohne die bisher festgestellten Mängel zu schaffen.
Die Erfindung besteht darin, daß das in unterschiedliche Stellungen einstellbare Fersenwiderlager unter Zwischenschaltung einer Tragplatte sowohl mit einem Steg, der an in ortsfesten Lagern gleitend geführten Tragstangen befestigt ist und auf einer ortsfesten Grundplatte längs verschiebbar
'809 652/26
aufliegt, als auch mit einem Block lösbar verbunden ist, der mit der auf dem Steg aufliegenden Tragplatte nach oben und mit einer auf der ortsfesten Grundplatte aufliegenden Zwischenplatte nach unten fest verschraubt, auf einer um einen ortsfesten Bolzen verschwenkbaren, jeweils feststellbaren Führungsstange geführt ist. Nach der ■ Erfindung kann in eine oben im Steg vorgesehene Queraussparung eine drehbare Rolle eingreifen, die to unten an die auf dem Steg aufliegende Tragplatte angeschraubt ist und deren (der Tragplatte) Bewegungen auf dem Steg begrenzt. In den Zeichnungen ist
Fig. ι eine rechte Seitenansicht der Arbeitsstelle einschließlich des Fersenwiderlagers,
Fig. 2 ein Schnitt nach Linie II-II der Fig. i, Fig. 3 der Grundriß des Fersenwiderlagers nach Fig. ι und
Fig. 4 ein Schaubild der Bewegungsrichtung des Fersenwiderlagers beim Bearbeiten von Schuhen verschiedener Größen, jedoch derselben Machart und Form.
Die Spitzenzwickmaschine nach der Erfindung weist zwei an sich bekannte Überschieber 2 (Fig. 3), eine die Höhenlage des Schuhes in der Maschine bestimmende verstellbare Platte 4 (Fig. 1) sowie eine Einstellvorrichtung 18 auf, die nicht nur die Einstellung des Schuhes in Längsrichtung und in Querrichtung bei der Schuhspitze bestimmt, sondem auch als Spreizer mit den Überschiebern zusammenwirkt. Weiterhin ist noch eine den Vorderteil des nach oben gerichteten Schuhbodens gegen die Platte 4 klemmende Spitzenstütze 22 vorhanden, die anfänglich nur einen leichten Druck ausübt. Schließlich ist ein V-förmiges, verstellbares Fersenwiderlager 24 mit einem sich gegen das Schuhfersenende anlegenden Kissen vorgesehen. Das Fersenwiderlager verhindert ein Längsverschieben des Schuhes nach rückwärts und bestimmt sowohl die Quereinstellung des Schuhfersenendes als auch die Winkellage der Schuhspitze zu den Uberschiebern 2.
Ein Stiel 30 des Fersenwiderlagers24 ist in einer Bohrung eines Blockes 32 so drehbar gelagert, daß das Fersenwiderlager 24 um eine in der Schuhlängsrichtung verlaufende Achse verstellt werden kann, wobei eine Schraube 34 das Fersenwiderlager 24 in der ihm erteilten Lage festlegt. In Bogennuten in den beiden Seiten des Blockes 32 (Fig. 2) und in bogenförmigen Führungen 38 von Platten 40 sind segmentartige Teile 36 gelagert. Die Platten 40 sind an einem Träger 42 befestigt, der auf einem Schlitten 44 aufsitzt. In die Teile 36 sind Schrauben 46 eingeschraubt, deren glatte Enden in einer Bohrung 47 des Blockes 32 lagern. Ferner sind die Schrauben 46 durch Bogenschütze 48 der Platten 40 hindurchgesteckt und mit Handgriffen 50 versehen. Diese Ausbildung gestattet ein Verstellen des Blockes 32 und des Fersenwiderlagers 24 nach oben oder nach unten um eine in der Schuhquerrichtung verlaufende Achse in Anpassung an Schuhe verschiedener Formen, d. h. Macharten. Die Schrauben 46 legen das Fersenwiderlager 24 in seiner Einstellage um diese Querachse fest, wobei die an den Schrauben 46 befindlichen Handgriffe 50 zum Festklemmen der Teile 36 an den Platten 40 dienen.
Zum Verstellen des Fersenwiderlagers 24 um eine senkrechte Achse ist ein Stiel 52 an dem Träger 42 in einer Bohrung des Schlittens 44 drehbar. Der Träger 42 wird in Einstellage von einem Klemmfinger 54 (Fig. 1) festgelegt, der in einer Aussparung 56 des Trägers 42 von einer Schraube 60 . gegen eine Klemmfläche des Trägers 42 gepreßt wird. Die Schraube 60 ist in einen mit dem Schiitten 44 verbundenen Block 62 eingeschraubt. Der Schlitten 44 ist in der Schuhquerrichtung auf einer geradlinigen Führung 64 bewegbar, die auf einer Platte 66 sitzt. Eine Schraube 68 hält den Schlitten 44 in der ihm erteilten Einstellage.
Die Platte 66 sitzt auf einem Block 70, der teilweise von einer mit dem Maschinengestell verbundenen Platte 72 abgestützt wird. Eine drehbar mit der Platte 66 verbundene Rolle 78 lagert in einem in der Schuhquer richtung verlaufenden Schlitz 80 des Blockes 70. Beim Verschieben des Blockes 70 nach hinten in die Maschine hinein, d. h. nach rechts in der Fig. 1, bewegt derselbe über die Rolle 78 die Platte 66 mit sich und bringt das Fersenwiderlager 24 in Eingriff mit dem Schuhfersenende. Der Block 70 wird in der Schuhlängsrichtung mittels zweier Stangen 82 verschoben, die in ortsfesten Lagern des Maschinengestelles gleitend geführt sind und über ein an sich bekanntes, nicht dargestelltes Getriebe betätigt werden. Jede Stange 82 besteht, wie ebenfalls bekannt, aus zwei teleskopartig verschiebbaren Teilen zwecks Versteilens des Fersenwiderlagers 24 in Anpassung an Schuhe verschiedener Längen, wobei die Stangen 82 in Fig. ι und in Fig. 3 je eine verschiedene Einstellage (weiter vorn oder weiter hinten) einnehmen.
Der Block 70 läßt sich mittels der Stangen 82 nur in einer Richtung hin und her bewegen. Jedoch kann die Richtung der Längsbewegung des Fersen-Widerlagers 24 auf folgende Weise mittels einer Führungsstange 88 (Fig. 3) verändert werden, auf der ein Block 90 (Fig. 1) bewegbar ist. Das Unterende des Blockes 90 ist mit einer Platte 92 verbunden, die auf der Platte 72 aufsitzt. Ein Teil des Blockes 90 erstreckt sich durch eine Aussparung 93 (Fig. 2) des Blockes 70 hindurch. Ferner hat der Block 90 sich bezüglich des Blockes 70 aufwärts erstreckende Teile, die mit der Platte 66 (Fig. 1) verbunden sind. Die Bewegungsrichtung des Fersen-Widerlagers 24 auf den Schuh zu wird somit von der Relativlage der Stange 88 zur Schuhlängsrichtung bestimmt. Ein in der Stange 88 sitzender Bolzen 96 (Fig. 1) ist durch ein Loch der Platte 72 hindurchgesteckt und bildet eine Achse, um welche die iao Stange 88 verstellt werden kann. Eine Schraube 100 am Vorderende der Stange 88 erstreckt sich durch eine Bogennut 98 (Fig. 3) der Platte 72 hindurch und dient dazu, die Stange 88 nach ihrem Verstellen um die Achse des Bolzens 96 in der ihr ^teilten Einstellage festzulegen.
Bei einer Verstellung der Führungsstange 88 muß zunächst berücksichtigt werden, daß das Spitzenaußenende jedes Leistens immer ungefähr dieselbe Lage in der Maschine einnimmt und daß die Längsmittellinie des Leistenbodenvorderteiles immer unabhängig von der Größe oder Machart des zu zwickenden Schuhes dieselbe Relativlage zu den Kanten der überschieber einnehmen soll. In Fig. 4 sind die Umrisse dreier Schuhbodenmuster von verschiedenen Größen, jedoch von derselben Machart und an Hand der Muster die Einstellagen der Schuhfersenenden bei der vorerwähnten Einstellung ihrer Vorderteile zu den Überschiebern dargestellt. Die Mittelpunkte α der Fersenenden der Muster liegen beim üblichen Modellgradieren alle auf derselben geraden Linie b. Diese Linie stellt die bevorzugte, von der Stange 88 bedingte Bewegungsrichtung des Fersenwiderlagers 24 dar, und es ist somit ersichtlich, daß die Stange 88 nur in Anpassung an die Machart bzw. die Form des zu zwickenden Schuhes, nicht jedoch in Anpassung an dessen Größe eingestellt zu werden braucht. Natürlich sind symmetrisch entgegengesetzte Verstellungen für rechte und linke Schuhe erforderlich. Zum Anas zeigen der Einstellagen der Stange88 hat die Platte 72 eine Skala, die aus zwei Sätzen von auf irgendwelche beliebige Weise numerierten Gradierungen besteht, die eine für rechte und die andere für linke Schuhe, wobei ein Zeiger 104 am Vorderende der Stange 88 jeweils der betreffenden Nummer gegenüberliegt. Der Arbeiter wird eine Tabelle verwenden, auf der die erforderlichen Einstellungen, für Schuhe verschiedener Macharten in der Form von Nummern angegeben sind. Die Abwinklung des Leistens bedingt ein Verstellen des Fersenwiderlagers als Ganzes in der Schuhquerrichtung bei verschiedenen Macharten, und zwar sowohl für linke als auch für rechte Schuhe, damit das Fersenwiderlager 24 jedes Schuhfersenende richtig einstellt und dem Schuhspitzenende die erwünschte Winkellage bezüglich der Überschieber erteilt. Die Verstellung des Fersenwiderlagers 24 als Ganzes wird durch Verschieben des Schlittens 44 auf der Führung 64 herbeigeführt. Zum Angeben der Einstellage des Schlittens 44 hat die Führung 64 zwei Sätze von numerierten Gradierungen, der eine Satz für rechte und der andere für linke Schuhe, wobei in der erwünschten Einstellage das entsprechende Außenende des Schlittens mit der betreffenden Nummer übereinstimmt. Die vorerwähnte Tabelle enthält ebenfalls die Nummern zum richtigen Einstellen des Schlittens 44 in Anpassung an Schuhe verschiedener Macharten. Bei manchen Macharten muß ferner der Block42 zusammen mit dem Widerlager 24 etwas um die Achse des Stieles 52 verschwenkt werden.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Spitzenzwickmaschine mit Überschiebern zum Hochwalken des Schuhschaftes am Leistenende und zum Einwalken des Zwickeinschlages über den Schuhboden, in welcher die Leistenlängsachse mittels einer verschwenkbaren Fersenhalterung gegenüber einer Spitzenhalterung zur Berücksichtigung sowohl unterschiedlicher Leistenformen als auch rechter und linker Leisten verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das in unterschiedliche Stellungen einstellbare Fersenwiderlager (24) unter Zwischenschaltung einer Tragplatte (66) sowohl mit einem Steg (70), der an in ortsfesten Lagern gleitend geführten Tragstangen (82) befestigt ist und auf einer ortsfesten Grundplatte (72) längs verschiebbar aufliegt, als auch mit einem Block (90) lösbar verbunden ist, der, mit der auf dem Steg (70) aufliegenden Tragplatte (66) nach oben und mit einer auf der ortsfesten Grundplatte (72) aufliegenden Zwischenplatte (92) nach unten fest verschraubt, auf einer um einen ortsfesten Bolzen (96) verschwenkbaren, jeweils feststellbaren (Schraube 100) Führungsstange (88) geführt ist.
2. Spitzenzwickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in eine oben im Steg (70) vorgesehene Queraussparung (80) eine drehbare Rolle (78) eingreift, die unten an die auf dem Steg (70) aufliegende Tragplatte (66) angeschraubt ist und deren (der Tragplatte 66) Bewegungen auf dem Steg (70) begrenzt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Auszüge deutscher Patentanmeldungen, Bd. 13, S. 831, M 151722 VII/71 c.
In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 884 612.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 650/26 10.58
DENDAT970880D Spitzenzwickmaschine Expired DE970880C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE970880C true DE970880C (de) 1958-10-23

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