DE970508C - Anlassvorrichtung fuer Einspritzbrennkraftmaschinen, insbesondere umsteuerbare Dieselmotoren - Google Patents

Anlassvorrichtung fuer Einspritzbrennkraftmaschinen, insbesondere umsteuerbare Dieselmotoren

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DE970508C
DE970508C DEM16672A DEM0016672A DE970508C DE 970508 C DE970508 C DE 970508C DE M16672 A DEM16672 A DE M16672A DE M0016672 A DEM0016672 A DE M0016672A DE 970508 C DE970508 C DE 970508C
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DE
Germany
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internal combustion
engines
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Application number
DEM16672A
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English (en)
Inventor
Hans Gloeckl
Hans Motzet
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MAN AG
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MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
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    • F01L13/04Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations for starting by means of fluid pressure
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
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    • F01L13/02Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations for reversing
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F01L9/00Valve-gear or valve arrangements actuated non-mechanically
    • F01L9/10Valve-gear or valve arrangements actuated non-mechanically by fluid means, e.g. hydraulic
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M59/00Pumps specially adapted for fuel-injection and not provided for in groups F02M39/00 -F02M57/00, e.g. rotary cylinder-block type of pumps
    • F02M59/38Pumps characterised by adaptations to special uses or conditions
    • F02M59/42Pumps characterised by adaptations to special uses or conditions for starting of engines

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Description

  • Es ist bereits bekannt, den Anfahrsteuerschieber für das Anlaßluftventil mittels der Anlaßluft gegen einen seinen Antrieb bewirkenden doppelarmigen Hebel zu pressen, welcher seinerseits mit der Rollenführung des Brennstoffpumpenantriebes mechanisch verbunden ist. Abgesehen von dem beträchtlic'hen technischen Aufwand hat diese Ausführung auch den Nachteil, daß für die Unterbringung des doppelarmigen Hebels zusätzlicher Raum erforderlich ist, der an modernen Hochleistungsbrennkraftmaschinen mit Umsteuerung durch Schrägnocken in der Regel nicht zur Verfügung steht. Bei einer weiteren bekannten Einrichtung zum Ingangsetzen von Einspritzbrennkraftinaschinen wird unmittelbar von der Rollenführung der Brennstoffpumpe ein Steuerventil betätigt, über welches Druckgas dem Maschinenzylinder zugeführt wird. Das Steuerventil ist dabei schräg zur Plungerachse und in einem besonderen Gehäuse angeordnet, das seinerseits am Pumpengehäuse befestigt ist. Dadurch wird der Aufwand beträchtlich erhöht.
  • Zur Behebung dieser Mängel wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, eine solche Anlaßvorrichtung für Einspritzbrennkraftmaschinen, insbesondere umsteuerbare Dieselmotoren,. bei welcher ein von der Anlaßluft gegen seinen Antrieb anpreßbarer Steuerschieber für das Anlaßluftventil von der Rollenführung des Brennstoffpumpenantriebs aus mechanisch betätigt. wird, derart auszubilden, daß der Steuerschieber in einer im Brennstoffpumpenbock parallel zur Pumpenachse eingesetzten Hülse axial verschiebbar angeordnet und das Ölabweisblech der Rollenführung als Antriebsanschlag für den Steuerschieber ausgebildet ist. Auf den Anlaßsteuerkolben werden nur axiale Kräfte übertragen, die dessen Abnutzung wesentlich verringern. Vor allem aber zeichnet sich die erfindungsgemäße Ausführungsform durch die einfache Bauart aus, die unter Aufwendung geringster Mittel und ohne Beanspruchung zusätzlichen Raumes eine absolut betriebssichere Steuerung des Anlaßventils ermöglicht.
  • In der- Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i einen Schnitt durch den Brennstoffpumpenbocl: mit dem Steuerschieber, Fig. 2 den Luftsteuerschieber nach Fig. i in anderer Stellung, Fig. 3 das Steuerschema des Brennstoffnockens. Der Plunger der in bekannter Weise ausgebildeten und nicht näher dargestellten Brennstoffpumpe 12 wird durch die Rollenführung f1, welche in einer Hülse des Brennstoffpumpenbocks 23 verschiebbar ist, mit der Rolle fo von der Steuerwelle aus betätigt. Im Pumpenbock 23 ist ferner eine Hülse 24 eingesetzt, in welcher der Steuerschieber 25 für die Anlaßluft parallel zur Pumpenachse be-%vegbar ist.
  • In Fig. i ist der Luftschieber in einer Stellung gezeigt, in der die Leitung 26 zum Anlaßventil iiber die Ringnut 27 in die Atmosphäre entlüftet wird. Wird die Leitung 28 mit Druckluft beaufschlagt, so wird der Schieber wegen der auftretenden Druckdifferenz an den unterschiedlich großen Flächen F und f in die in Fig. z gezeigte Stellung verschoben, bis der Schieber auf dem Anschlag 29, der zugleich das Ölabweisblech der Rollenführung bildet, anliegt. In dieser Stellung ist die Verbindung zwischen der Leitung 28 über die Nut 30 mit der Leitung 26 zum Anlaßventil hergestellt. Der Luftschieber 25 fällt nach Abstellen der Anlaßluft infolge seines" Eigengewichtes in die in Fig. i dargestellte Lage auf den Absatz 31 zurück.
  • Durch geeignete Wahl des Hubes a des Brennstoffnockens 5 kann die gewünschte Steuerzeit vor (fein oberen Totpunkt 0T eingestellt werden. Die Öffnungszeit wird ihrerseits durch die Form des Nockenablaufs bestimmt, wobei der Luftschieber schließt, sobald die Erhebung des Nockens das Maß a wieder erreicht hat. Durch die verhältnismäßig große Steigung des Nockenanlaufs wird ein schnelles Öffnen bewirkt. Seitenkräfte sind von dem Luftschieber ferngehalten, da die von dem Brennstoffnocken herrührenden Seitenkräfte von der entsprechend ausgebildeten Rollenführung i I aufgenommen werden. Ein Undichtwerden des Luftsteuerschiebers ist daher nicht zu befürchten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anlaßvorrichtun.g für Einspritzbrennkraftmaschinen, insbesondere umsteuerbare Dieselmotoren, bei welcher ein von der Anlaßluft gegen seinen Antrieb anpreßbarer Steuerschieber für das Anlaßluftventil von der Rollenführung des Brennstoffpumpenantriebs aus mechanisch betätigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerschieber (21) in einer im Brenn.stoffpumpenbock parallel zur Pumpenachse eingesetzten Hülse axial verschiebbar angeordnet und das Ölabweisblech (29) der Rollenführung als Antriebsanschlag für den Steuerschieber ausgebildet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 2q.3 895, 545 299> 580 545 schweizerische Patentschrift Nr. 235 832; Sass, »Bau und Betrieb von Dieselmaschinen«, 1948, S. 165.
DEM16672A 1952-12-16 1952-12-16 Anlassvorrichtung fuer Einspritzbrennkraftmaschinen, insbesondere umsteuerbare Dieselmotoren Expired DE970508C (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE243895C (de) *
DE545299C (de) * 1929-06-30 1932-03-01 Jean Lavanchy Steuerung fuer Einspritzbrennkraftmaschinen, insbesondere fuer umsteuerbare Brennkraftmaschinen
DE580545C (de) * 1932-03-13 1933-07-15 Aeg Anlassvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen mit unveraenderlichem Brennstoffpumpenhub
CH235832A (de) * 1942-10-10 1944-12-31 Bosch Gmbh Robert Einrichtung zum Ingangsetzen von Einspritzbrennkraftmaschinen mittels Druckgas.

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE243895C (de) *
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DE580545C (de) * 1932-03-13 1933-07-15 Aeg Anlassvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen mit unveraenderlichem Brennstoffpumpenhub
CH235832A (de) * 1942-10-10 1944-12-31 Bosch Gmbh Robert Einrichtung zum Ingangsetzen von Einspritzbrennkraftmaschinen mittels Druckgas.

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