DE97033C - - Google Patents

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DE97033C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06NWALL, FLOOR, OR LIKE COVERING MATERIALS, e.g. LINOLEUM, OILCLOTH, ARTIFICIAL LEATHER, ROOFING FELT, CONSISTING OF A FIBROUS WEB COATED WITH A LAYER OF MACROMOLECULAR MATERIAL; FLEXIBLE SHEET MATERIAL NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06N7/00Flexible sheet materials not otherwise provided for, e.g. textile threads, filaments, yarns or tow, glued on macromolecular material
    • D06N7/0005Floor covering on textile basis comprising a fibrous substrate being coated with at least one layer of a polymer on the top surface
    • D06N7/0028Floor covering on textile basis comprising a fibrous substrate being coated with at least one layer of a polymer on the top surface characterised by colour effects, e.g. craquelé, reducing gloss

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. Januar 1897 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf diejenige Art von Maschinen zur Herstellung von Linoleummosaik, bei welcher der Schneidcylinder zwischen seinen Messern bezw. auf dem Grunde der von den Messern gebildeten Räume,mit Ausstofsplatten versehen ist, von denen der eine Theil die für das Muster bestimmten Stücke des Belagmaterials auf das Unterlagsgewebe aufdrückt, wohingegen der andere Theil der Ausstofsplatten diejenigen Stücke, welche nicht in das Muster aufgenommen werden sollen, entfernt.
Die Ausstofsplatten sind mit Stiften versehen, welche in das Innere des hohlen Cylinders hineinragen und von hieraus bethätigt werden. Diese Bethätigung wird durch Cylinder bewirkt, und es bezieht sich nun die Erfindung lediglich auf den Cylinder, welcher diejenigen Ausstofsplatten bewegt, die auf die nicht in das Muster aufzunehmenden Stücke des Belagsmaterials wirken. Es ist dies derjenige Cylinder, welcher zuerst in Wirkung tritt, und es mufs daher Fürsorge getroffen werden, dafs die anderen Ausstofsplatten, welche erst von dem nächsten Cylinder aus bethätigt werden sollen, durch den ersten Cylinder nicht beeinflufst werden, trotzdem die nach innen hervorstehenden Stifte jener Ausstofsplatten sich an bezw. unter dem Cylinder vorbeibewegen. Um. dies zu erreichen, wird nun der betreffende Cylinder nicht dicht an der Innenfläche der Messerwalze, sondern entfernt davon angeordnet, und er wird mit Stiften versehen, die an Stelle des Cylindermantels die Bethätigung, also das Herausdrücken.
der Stofsplatten bewirken. Dieser Stiftencylinder ist mit der Messerwalze durch Zahnräder verbunden, so dafs seine Bewegung von der Messerwalze abhängig ist.
Die derart verbesserte Maschine ist in den Fig. ι bis 3 der beiliegenden Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι einen Querschnitt durch die Messerwalze A, sowie die inneren Cylinder B C D, während
Fig. 2 in verkleinertem Mafsstabe eine Seitenansicht der Messerwalze, und zwar theilweise im Längsschnitt zeigt;
Fig. 3 ist eine schematische Stirnansicht der ganzen Maschine, und zwar in dem Mafsstabe von Fig. 2.
Es ist A (Fig. 1) die aus dem Innenmantel α und dem Aufsenmantel a1 bestehende Messerwalze, welche in dem Gestell F gelagert ist und in ihrem Hohlraum die von demselben Gestell getragenen drei Cylinder BCD enthält. Die Cylinder CD sind in Bezug auf ihre Drehung sowohl von einander als auch von der Messerwalze A unabhängig, wohingegen der Cylinder B mittelst der Zahnräder e3 e2 und e (Fig. 1 und 2) mit dem Zahnrade e1 der Messerwalze in Verbindung gebracht ist. Der Cylinder B ist mit den Stiften b versehen und es wirken diese Stifte auf die Stifte a4 ein, an denen die Ausstofsplatten as befestigt sind. Die anderen Ausstofsplatten ab sind mit den Stiften a1 versehen, deren Bethätigung durch den Cylinder C erfolgt. Dieser wirkt natürlich auch auf die Stifte a4 ein, was aber darum ohne Einflufs
ist, weil zu der Zeit die Ausstofsplatten a3 dieser Stifte bereits von den auf ihnen befindlichen bezw. befindlich gewesenen Stücken des Belagmaterials befreit sind, was durch die Bürstenwalze G (Fig. i) bewirkt wird.
Der Bürstenwalze G diametral gegenüber befindet sich eine Walze H und gegenüber dieser liegt im Innern der Messerwalze der Cylinder D, von dem aus sämmtliche Ausstofsplatten gegen die Walze G gedrückt werden. Mittelst dieser Walze werden die Ausstofsplatten mit einer Flüssigkeit überzogen, die das Anbacken des Belagmaterials verhindert, so dafs einerseits die Entfernung der Stücke seitens der Bürstenwalze G, andererseits die Mitnahme derselben seitens des auf der Walze K befindlichen Unterlaggewebes L nicht behindert wird. Das von der Messerwalze zu zerschneidende Belagmaterial befindet sich auf der Walze P, welche ebenso wie die Walzen G und H punktirt angedeutet ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: ;
    Schneidcylinder für Maschinen zur Herstellung von Linoleummosaik mit in den von den Messern gebildeten Räumen angeordneten Ausstofsplatten, dadurch gekennzeichnet, dafs die Bewegung .derjenigen Stofsplatten, welche die für das jeweils herzustellende Mosaikmuster nicht bestimmten Linoleumstücke abwerfen, durch einen Cylinder mit Stiften erfolgt, die an Stelle des Cylinders selbst auf die Stifte der betreffenden Ausstofsplatten einwirken und diese so bethätigen, die mit Musterstücken belegten Stofsplatten dagegen unbeeiriflufst lassen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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