DE970308C - Walzenbrikettpresse - Google Patents

Walzenbrikettpresse

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Publication number
DE970308C
DE970308C DEK26163A DEK0026163A DE970308C DE 970308 C DE970308 C DE 970308C DE K26163 A DEK26163 A DE K26163A DE K0026163 A DEK0026163 A DE K0026163A DE 970308 C DE970308 C DE 970308C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
rollers
briquette press
groove
press
Prior art date
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Expired
Application number
DEK26163A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Otto Diettrich
Dipl-Ing Kurt Milowiz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Kloeckner Humboldt Deutz AG filed Critical Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority to DEK26163A priority Critical patent/DE970308C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE970308C publication Critical patent/DE970308C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B11/00Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
    • B30B11/16Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses using pocketed rollers, e.g. two co-operating pocketed rollers
    • B30B11/165Roll constructions
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B3/00Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor
    • B28B3/12Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein one or more rollers exert pressure on the material
    • B28B3/14Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein one or more rollers exert pressure on the material with co-operating pocketed rollers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

  • Walzenbrikettpresse Die Erfindung bezieht sich auf eine Walzenbrikettpresse mit zwei gegeneinander umlaufenden Walzen zum Brikettieren von Erzen, Kohle oder ähnlichen Stoffen.
  • Es sind Walzenbrikettpressen zur Herstellung von Preßkörpern bekannt, deren Walzen mit ringförmig umlaufenden Nuten versehen sind. Die Unterteilung der Nuten wird dadurch erzielt, daß in ihnen in bestimmten Abständen Querstege vorhanden sind. Diese Qüerstege bewirken eine Einkerbung des Preßstranges, so daß dieser nach dem Verlassen der Preßwalzen in die einzelnen Briketts zerfällt. Durch die Querstege werden im Verlauf der Nuten einzelne Mulden gebildet. Das Einfräsen dieser Mulden in den harten Werkstoff, aus dem die Walzen bestehen, ist schwierig durchzuführen. Es sind auch Walzenbrikettpressen bekanntgeworden, bei denen eine Walze mit mindestens einer in Querrichtung unterteilten Nut versehen ist und entweder einer glatten zylindrischen oder einer ebenfalls profilierten Walze gegenüberliegt.
  • Außerdem ist eine Ringwalzenpresse. mit einem vorzugsweise zweigeteilten Walzenring bekannt. Bei diesem unterteilen eine Anzahl Stäbe mit dreieckigem Querschnitt die Preßnut. Die Stäbe werden entweder in konischen Nuten an dem Boden der Preßnut des Walzenringes oder durch Schrauben, die durch die Seiten der Preßnut führen, festgehalten. Infolge der ungünstigen Form der Stäbe verlangt die Art ihrer Befestigung die Zweiteilung des Walzenringes. Dadurch wird eine sehr komplizierte und teure Konstruktion erforderlich. Die geschilderten Schwierigkeiten und Nachteile werden dadurch vermieden, daß bei einer Walzenbrikettpresse mit zwei gegenläufigen Walzen, deren eine auf ihrer zylindrischen Oberseite in bekannter Weise mit mindestens einer durch Querstege unterteilten ringförmigen Nut versehen ist, nach der Erfindung jeder Quersteg durch einen zylindrischen Stab gebildet ist und daß diese Stäbe in entsprechenden Bohrungen derart in der Walze angeordnet sind, daß die Achsen der Stäbe nahezu durch den tiefsten Punkt der Querschnittsform der Nut gehen.
  • Die Gegenwalze kann in weiterer Ausbildung der Erfindung in an sich bekannter Weise glatt oder mit Nuten versehen oder, wie bei Walzenbrikettpressen üblich, der ersten Walze spiegelbildlich sein.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine Walzenbrikettpresse in Seitenansicht, Fig. 2 eine Einzelheit aus Fig. i und Fig. 3 bis 5 verschiedene Querschnittsformen der ringförmigen Nut.
  • Die Walzenbrikettpresse gemäß Fig. i dient zum Brikettieren von feinkörniger Steinkohle, welche mi;t einem entsprechenden Bindemittel, wie Steinkohlenteerpech, gemischt ist, oder zum Brikettieren von Erzen oder ähnlichen Stoffen. Sie besteht im wesentlichen aus der Walze 2 'und der Gegenwalze 3, welche in dem Maschinengestell i drehbar gelagert sind. Die beiden Walzen .sind durch zwei nicht gezeichnete Zahnräder miteinander getrieblich verbunden, so daß sie eine Drehung in Richtung der Pfeile ii und 12 (Fig.2) ausführen. Der Antrieb erfolgt mit Hilfe eines nicht gezeichneten Motors. Jede Walze besteht aus einem Grundkörper, auf welchen ein Ring 4 bzw. 5 aus hartem, verschleißfestem Stahl aufgeschoben ist. Oberhalb der Walzen ist ein Einfüllkasten 6 zum Zuführendes Brikettiergutes vorgesehen. Die Seitenwände des Einfüllkastens stehen mit dem schmalen Rand 7 seitlich an den Walzen über, so daß man zwischen den Einfüllkasten und den Walzen passende Dichtungen vorsehen kann. -In Fig. 2 ist ein Teil der beiden Walzen in vergrößertem Maßstab dargestellt, und zwar diejenige Stelle, in welcher das Brikettiergut in die eigentliche Preßform eingeführt wird. Die Walze 2 ist, wie auch aus Fig.4 hervorgeht, auf ihrem Umfang mit einer ringförmigen Nut 13 versehen. Der Querschnitt der Nut hat die Form eines Trapezes mit der längeren Grundseite auf der äußeren zylindrischen Manrtelfläche der Walze. Die Nut wird von einzelnen Stäben 8 unterbrochen. Hierzu sind an der Walze eine Anzahl Bohrungen angebracht. Die Bohrungen verlaufen parallel zur Drehachse der Walze. In jede Bohrung wird ein Stahlstab eingepreßt. Die Lage jeder Bohrung ist so gewählt, daß die Achsre 15 der eingepreßten Stäbe durch den tiefsten Punkt des Nutenquerschnittes geht, d. h. durch den Punkt, welcher die geringste Entfernung .von der Drehachse der Walze besitzt. Der Durchmesser 14 des Stabes tangiert also ungefähr den Grundkreis, dessen Mittelpunkt auf der Walzenachse liegt und welcher durch den tiefsten Punkt der Nut hindurchgeht. Auf diese Weise wird erreicht, daß sich die Briketts nach dem Preßvorgang ohne Schwierigkeit aus der Nut lösen. Die Größe des Stabdurchmessers und damit des Abstandes 16 ist so gewählt, daß der Strang des brikettierten Gutes durch die Stäbe eine gute Kerbwirkung erfährt. Der Strang bricht also an diesen Stellen selbsttätig durch, so daß einzelne handliche Brikettstücke io entstehen. Die Gegenwalze 3 weist, wie auch Fig.4 zeigt, ebenfalls eine flache, ringförnüge Nut g auf, welche um die Walze ohne jede Unterbrechung umläuft. Die Nut 'bringt bei manchem Gut den Vorteil mit sich, daß die fertigen Brikettstücke nicht so leicht zerstört werden.
  • In den Fig. 3 bis 5 sind -andere Querschnittsformen der ringförmigen Nut eingezeichnet. So kann z. B. nach Fig. 3 die Walze 18 eine einfache zylindrische Außenfläche i9 erhalten, so daß die Nut 2o trapezförmigen Querschnitt hat. Dies hat den Vorteil, daß die Gegenwalze eine sehr einfache konstruktive Gestalt aufweist und entsprechend einfach ,gefertigt werden kann. Die Stäbe 21 sowie die Walzen 17 sind ä1 nlich wie bei der Ausführungsform ,nach Fig. 2 ausgeführt, mit dein Unterschied, daß hier drei Nuten nebeneinander angeordnet sind. Gemäß Fig. 5 sind in den V#,'aJzen zwei nebeneinanderliegende Nuten vorgesehen. Hier ist gezeigt, daß auch die Gegenwalze 23 verhältnismäßig tiefe Ringnuten 24 besitzen kann. Hierdurch rückt die Trennfuge an den Briketts weiter nach der Mitte zu, als bei der Ausführungsform gemäß Fig. 4., so daß sich bei verschiedenem Brikettiergut eine bessere Hältbarkeit der Briketts ergibt. Die Anordnung der Stäbe 25 in der Walze 22 ist ähnlich wie bei dem Beispiel nach Fig.4 gewählt.
  • Um das selbsttätige Abbrechen der einzelnen Briketts zu erleichtern, kann vorteilhaft unterhalb der Walzen mindestens eine .Führungsleiste oder ein Messer 26 (Fig. 2) angeordnet werden.
  • In dem obigen Ausführungsbeispiel ist eine Walzenbrikettpresse beschrieben, auf deren Walzen entsprechende Ringe 4 bzw. 5 aufgeschoben sind. Jede Walze kann aber auch aus einem einzigen Stück hergestellt sein.
  • Um gegebenenfalls die Kerbwirkung an den Briketts zu erhöhen, kann man auch die Gegenwalze in gleicher Weise ausbilden wie die Hauptwalze, d. h. die Ringnuten mit Hilfe von Stahlstäben unterteilen. In diesem Fall ruß man die beiden Walzen relativ zueinander so einstellen, daß jeweils die Stäbe der beiden Walzen zu gleicher Zeit durch die horizontale Verbindungsebene der beiden Walzenachsen hindurchgehen. Die Herstellung jeder Walze ist auch hier wesentlich einfacher als die Fertigung der bisher bekannten Walzen mit eingefrästen Mulden.
  • Bei, Ausführungsformen der Walzenbrikettpresse nach den Abb. 3, 4 oder 5 genügt es in vielen Fällen, insbesondere dann, wenn ein großer Preßdruck vorliegt, nur eine. der beiden Walzen anzutreiben, und zwar diejenige, welche mit-Stahlstäben versehen ist. Die Gegenwalze wird dann infolge des Preßdruckes mitgenommen. Auf diese Weise ergibt sich eine einfache Gestaltung des Pressenantriebes.
  • Die zylindrische Walze gemäß Fig.3 braucht nicht unbedingt aus hochwertigem Stahl hergestellt zu stein. Man kann sie auch aus Gu@Bei@sen rniit harter Oberfläche herstellen.
  • Mit einer Presse gemäß der Erfindung kann man auch Briketts aus einer Mischung von Steinkohlc oder einem anderen Brennstoff und Erz, vorteilhaft a,us Eisenerz, herstellen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Walzenbrikettpresse mit zwei gegeneinander umlaufenden Walzen, deren eine auf ihrer zylindrischen Mantelfläche mit mindestens einer durch Querstege unterteilten ringförmigen Nut versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Quersteg durch einen zylindrischen Stab gebildet ist, der in einer entsprechenden Bohrung derart in der Walze angeordnet ist, daß die Achse des Stabes nahezu durch den tiefsten Punkt der Querschnittsform der Nut geht.
  2. 2. Walzenbrikettpresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenwalze ebenfalls mit ringförmigen Nuten versehen ist, welche den entsprechenden Nuten der anderen Walze gegenüberliegen.
  3. 3. Walzenbrikettpresse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenwalze in gleicher Weise ausgebildet und mit Querstäben versehen ist wie die andere Walze, und daß die beiden Walzen so zueinander eingestellt und angetrieben sind, daß jeweils die Querstäbe der beiden Walzen zu gleicher Zeit durch die horizontale Verbindungsebene der beiden Walzenachsen hindurchgehen. q.. Walzenbrikettpresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenwalze mit einer zylindrischen Oberfläche versehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 899 773, 628 686.
DEK26163A 1955-06-26 1955-06-26 Walzenbrikettpresse Expired DE970308C (de)

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DE970308C true DE970308C (de) 1958-09-04

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DE (1) DE970308C (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE628686C (de) * 1932-05-21 1936-08-25 Friedrich Wilhelm Schmidtmann Radialbohrmaschine mit einer mit dem Ausleger schwenkbaren Hilfsstuetze
DE899773C (de) * 1943-12-03 1953-12-17 Lurgi Ges Fuer Waermetechnik M Brikettierverfahren

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE628686C (de) * 1932-05-21 1936-08-25 Friedrich Wilhelm Schmidtmann Radialbohrmaschine mit einer mit dem Ausleger schwenkbaren Hilfsstuetze
DE899773C (de) * 1943-12-03 1953-12-17 Lurgi Ges Fuer Waermetechnik M Brikettierverfahren

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