DE969908C - Kondensatorelektrode fuer die Kurzwellen- oder Ultrakurzwellenbehandlung - Google Patents

Kondensatorelektrode fuer die Kurzwellen- oder Ultrakurzwellenbehandlung

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DE969908C
DE969908C DEK4795D DEK0004795D DE969908C DE 969908 C DE969908 C DE 969908C DE K4795 D DEK4795 D DE K4795D DE K0004795 D DEK0004795 D DE K0004795D DE 969908 C DE969908 C DE 969908C
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DE
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capacitor electrode
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electrode
short wave
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DEK4795D
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English (en)
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Gerhard Mueller
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Koch and Sterzel AG
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Koch and Sterzel AG
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61NELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
    • A61N1/00Electrotherapy; Circuits therefor
    • A61N1/02Details
    • A61N1/04Electrodes
    • A61N1/06Electrodes for high-frequency therapy

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
  • Radiology & Medical Imaging (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Electrotherapy Devices (AREA)

Description

  • Kondensatorelektrode für die Kurzwellen- oder Ultrakurzwellenbehandlung Es sind bereits in ihrer wirksamen Oberfläche veränderliche Kondensatordektroden für die. Kurzwellen- oder Ultrakurzwellenbehandlnng bekannt.
  • Eine von diesen bekannten Elektroden ist in mehrere gegeneinander verstellbare Flächen derart unterteilt, daß sie entsprechend der erforderlichen Wärmeverteilung auch während der Behandlung der Körperoberdäche des Patienten angepaRt werden kann. Sie besteht aus kleinen ebenen Teilen, die durch Scharniere od. dgl. miteinander verhunden sind und durch Federn in die gleiche Ebene gezogen werden, während eine Krümmung der Elektrodenfläche durch Schraubvorrichtungen erfolgt. Eine andere bekannte, in ihrer wirksamen Oberfläche veränderliche Kondensatorelektrode ist durch die Unterteilung in einzelne biegsame, aber selbsttragende und miteinander in Verbindung stehende Streifen gekennzeichnet. Diese bekannten Elektroden können der jeweils zu behandelnden Körperoberfläche, auch wenn diese, wie es z. B. bei dem Gesicht der Fall ist, große Unebenheiten aufweist, mehr oder weniger leicht angepaßt werden.
  • Jedoch ist die wirksame Elektrodengröße dieser bekannten Kondensatorelektroden unveränderlich und nicht einstellbar. Zur Behandlung von Körpern, welche bei der Kurzwellen- bzw. Ultrakurzwellenbehandlung schrumpfen, ist es auch schon vorgeschlagen worden, die Kondensator- elektroden aus ineinanderschiebbaren, beispielsweise aus flächenartig ineinanderschiebbaren, ihre wirksamen Oberflächen dabei verkleinernden Platten herzustellen, um so die zu Beginn der Behandlung gleichmäßige Feldverteilung auch bis zum Ende der Behandlung aufrechtzuerhalten. Bei dieser vorgeschlagenen Anordnung wird die Elektrodenoberfläche zweckmäßig selbsttätig entsprechend der Schrumpfung des Körpers während der Behandlung verändert. Für die Effluvienbehandlung sind Elektroden.anordnungen bekannt, die den jeweils vorliegenden Bedürfnissen dadurch angepaßt werden, daß auf einer gemeinsamen Achse mehrere Elektroden verschiebbar angeordnet sind, die unterschiedliche Durchmesser aufweisen und wenigstens so weit, wie sie mit dem zu behandelnden Körperteil in Berührung kommen können, durch Isolierstoff abgedeckt sind. Die einzelnen Elektroden sind an teleskopa,rtig ineinanderschiebbaren Hülsen so befestigt, daß die kleinste Elektrode dem zu behandelnden Körper am nächsten, die größte Elektrode von diesem Körper am weitesten entfernt liegt, wenn der Elektrod.enaufbau auseinandergezogen wird.
  • Die Erfindung betrifft eine Kon.densatorelektrode für die (vorzugsweise elektromedizinische) Kurzwellen- oder Ultraku.rzwellenbehandlung, deren wirksame Elektrodengröß e einstellbar veränderlich ist. Erfindungsgemäß ist lediglich der Elektrodendurchmesser, die Elektrodenfläche gar nicht oder nur unwesentlich veränderlich. Bei den obenerwähnten bekannten Elektroden erfolgt bei einer Änderung des Elektrodendurchmessers zwangläufig eine entsprechende Änderung der Elektrodenfläche. Dies ist aber nicht immer erwünscht. Man arbeitet z. B. an einem Ultrakurzwellenapparat mit Röhrengenerator gerne mit möglichst kleinen Elektrodenflächen, um die größtmögliche Leistung zu erzielen. Die Kondensatorelektrode gemäß der Erfindung ermöglicht auch die Behandlung grör Derer Körperteile ohne Vergrößerung bzw. bei nur unwes entlicher Vergrößerung der Elektrodenfläche.
  • Vorzugsweise besteht die Kondensatorelektrode aus einer Mehrzahl miteinander gelenkig verbundener Metallplatten, die während der Behan.dlung mittels eines Antriebsmotors in Drehung versetzt werden und derart unter dem Einfluß von Federn stehen, daß sich die einzelnen Metallplatten unter der Wirkung der Zentrifugalkraft unter schiedlich einstellen, und somit je nach der Drehzahl des Antriebs motors der Durchmesser des von den Metallplatten bestrichenen Feldes größer oder kleiner ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel für eine Kondensattorelektrode gemäß der Erfindung ist in den Abb. I bis 3 rein schematisch dargestellt. Die Elektrode besteht aus einer Mehrzahl miteinander gelenkig verbundener Metallplatten 43 bis 51, die in der aus den Abb. I bis 3 ersichtlichen Art un.d Weise unter dem Einfluß von Federn 52, 53 bzw. 54 stehen. Die Elektrode wird durch einen Motor in Pfeilrichtung angetrieben. Je nach der Drehzahl des Motors und damit der Elektrode wird sich, wie ohne weiteres einzusehen ist, unter dem Einfluß der Zentrifugalkraft die Lage der einzelnen Metallplatten verschieden einstellen. Bei der geringstmöglichen Motordrehzahl werden sich die Metallteile so einstellen, wie in Abb. I gezeichnet ist, während sich bei der größtmöglichen Drehzahl die in Abb. 3 gezeichnete Einstellung ergibt. In Abb. 2 ist die Lage der Metallplatten der Eleiktrode bei einer mittleren Drehzahl gezeichnet. Man erhält also auf diese Weise eine Elektrode, die sich bei Änderung der Drehgeschwindigkeit zwar in ihrem Durchmesser, jedoch nicht in ihrer wirksamen Elektrodenfläche vergrößert. Es ist klar, daß die in den Abb. I bis 3 dargestellte Elektrode nur brauchbar ist, wenn sie gedreht wird, weil nur dann eine gleichmäßige Beeinflussung des zu behandelnde Körperteiles erfolgt. Die Metallplatten werden zweckmäßig in einem Gefäß aus Isolierstoff untergebracht, dessen Durchmesser natürlich dem größtmöglichen Durchmesser der Elektrode (s. Abb. 3) entsprechen muß. Man. kann aber auch die einzelnen Metallplatten je für sich isolieren und braucht dann nur dafür zu sorgen, daß beim Betrieb der zu behandelnde Körperteil entsprechend gegenüber der sich drehen den Elektrode geschützt ist.
  • In der Abb. 4 ist schematisch angedeutet, daß der zum Antrieb der Elektroden. dienende Motor 55 in dem den Kurzweflenerzenger aufnehmenden Gehäuse 56 untergebracht ist, wo er gegebenenfalls gleichzeitig zum Antrieb eines Ventilatorflügels zwecks Kiihlung des Kurzwellenerzeugers dienen kann. Die drehbaren Elektroden 57 und 58, die entsprechend den Abb. I bis 3 ausgebilde.t sind, werden über biegsame Wellen 59 bzw. 60 aus Isoliermaterial von dem Motor 55 aus angetrieben.
  • Sie sind am Apparategehäuse56 mittels einstellbarer Elektrodenhalter 6I, 62 in an sich bekannter Weise befestigt.
  • PATENTAN5PRÜCßE: I. Kondensatorelektrode für die Kurzwellen-oder Ultrakurzwellenbehandlung, deren wirksame Elektrodengröß e einstellbar veränderlich ist, dadurch gekennzeichnet, daß lediglich der Elektrodendurchmesser, die Elektrodenfläche gar nicht oder nur unwesentlich veränderlich ist.

Claims (1)

  1. 2. Kondensatorelektrode nach. Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer Mehrzahl miteinander gelenkig verbundener Metallplatten besteht, die während der Behandlung mittels eines Antriebsmotors in Drehung versetzt werden und derart unter dem Einfluß von Federn stehen, daß sich die einzelnen Metallplatten unter der Wirkung der Zen,trifugalkraft unterschiedlich einstellen, und somit je nach der Drehzahl des Antriebsmotors der Durchmesser des von den Metallplatten bestrichenen Feldes größer oder kleiner ist.
    3. Kondensatorelektrode nach Ansp.ruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallplatten in einem aus Isolierstoff bestehenden Gefäß untergebracht sind, dessen Durchmesser dem größtmöglichen Durchmesser der Elektrode entspricht.
    4. Kondensatorelektrode nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Metallplatten je für sich isoliert sind.
    5. Kondensatorelektrode nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zuni Antrieb der Elektrodenplatten dienende Motor in. dem den Kurzwellenerzeuger aufnehmenden. Gehäuse untergebracht ist und gegebenenfalls gleichzeitig zum Antrieb eines Ventilatorflügels zwecks Kühlung 1 des Kurzwellenerzeugers dient.
    6. Kondensatorelektrode nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Elektrodenplatten von dem Antriebsmotor aus über eine biegsame Welle erfolgt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 538 308, 604 989; britische Patentschrift Nr. 479 735; USA.-Patentschrift Nr. 2 110 392; Kohl rausch, »Praktische Physik«, I7. Auflage, 1935, S. 633 und 793.
    In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 760 463.
DEK4795D 1939-05-06 1939-05-06 Kondensatorelektrode fuer die Kurzwellen- oder Ultrakurzwellenbehandlung Expired DE969908C (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE538308C (de) * 1929-06-08 1931-11-12 Werner Otto Einrichtung fuer Effluvienbehandlung mit dem d'Arsonvalapparat
DE604989C (de) * 1934-11-01 Elek Citaetsgesellschaft Sanit Elektrode zur Behandlung im Kondensatorfeld kurzer elektrischer Wellen
GB479735A (en) * 1936-07-08 1938-02-10 Sibod Siebs Improvements in and relating to electrodes for short wave medical treatment
US2110392A (en) * 1937-01-06 1938-03-08 Edgar J Rose Self-supporting electrotherapy electrode
DE760463C (de) * 1938-08-16 1953-04-27 Siemens Schuckertwerke A G Anordnung zur Behandlung beliebiger Koerper mittels elektrischer Kurzwellen- oder Ultrakurzwellenfelder

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