AT112562B - Verfahren zum Herstellen von Isolatoren oder Kondensatoren. - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Isolatoren oder Kondensatoren.

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AT112562B
AT112562B AT112562DA AT112562B AT 112562 B AT112562 B AT 112562B AT 112562D A AT112562D A AT 112562DA AT 112562 B AT112562 B AT 112562B
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Austria
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drum
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capacitors
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layered
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Michael Dr Polanyi
Stephan Von Dr Bogdandy
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Michael Dr Polanyi
Stephan Von Dr Bogdandy
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  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)
  • Arc Welding Control (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum Herstellen von Isolatoren oder Kondensatoren. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung eines insbesondere als Kondensator geeigneten Körpers aus mehreren dünnen, abwechselnd metallischen und nicht leitenden
Schichten. Die neuesten Forschungen haben ergeben, dass die   Durchschlagsfestigkeit   dünner Schichten bei Untersehreitung einer Dicke von 0 005mm über das gewöhnliche Mass von 3.   10'5 Vjcm   ansteigt, i u. zw. wird sie um so höher, je geringer die Schichtdicke ist. Man hat festgestellt, dass sich durch genügende
Verringerung der Schichtdicke eine   Durchschlagsfestigkeit   von   1-5. 108 V/cm erreichen   lässt, also das
500fache des gewöhnlichen, seither erreichbaren Wertes.

   Ein aus mehreren abwechselnd metallischen und nicht leitenden Schichten zusammengesetzter Körper würde demnach bei einer Dicke der einzelnen
Schichten von weniger als   0005 111m einen   Kondensator darstellen, der bei sehr kleinen Volumen, eine wesentlich höhere Anhäufung elektrischer Energie ermöglicht als die bisher bekannten Kondensatoren. 



   Der praktischen Verwertung dieser Erkenntnis würden sich jedoch bei dem augenblicklichen Stande der Technik   ausserordentliche Schwierigkeiten   entgegensetzen. Der naheliegende Weg, einzelne für sich hergestellte metallische und nicht leitende Schichten in abwechselnder Reihenfolge, beispielsweise durch 
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   gewöhnlich erforderlichen   hohen Anzahl von Schichten ausserordentlich schwierig und kostspielig sein.
Auch durch Herstellen der einzelnen Isolierschichten durch Aufkondensieren des Schichtmaterials in an 
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 (Metallschichten) ohne Verletzung der darunterliegenden Isolierschicht aufzutragen. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren, welches das   Übereinanderlagern   von dünnen Isolierschichten und   metallschichten   ohne   Beschädig1mg   der Isolierschichten gestattet. Das Verfahren besteht darin, dass sowohl die Isolierschichten wie auch die leitenden Schichten durch Aufspritzen oder Auf- 
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Weise kann man äusserst dünne und trotzdem zusammenhängende Schichten erzielen. Die Isolierschichten werden dabei beim Auftragen der leitenden Schichten nicht merklieh mechanisch beansprucht, weil   , sich   der leitende Stoff in Form feiner Teilchen niederschlägt. Eine thermische Beeinflussung der Isolier- 
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 vermieden werden.

   Die Dicke der einzelnen Schichten wird hiebei durch die Zahl der in der Zeiteinheit stattfindenden Wechsel und die in der Zeiteinheit ausströmende Menge der zu schichtenden Stoffe geregelt. 



   Das abwechselnde Aufbringen der zu schichtenden Stoffe auf eine gemeinsame Fläche wird nach der Erfindung dadurch erzielt, dass die Stoffe von in der Bewegungsrichtung der Fläche versetzten Stellen aus mittels Düsen od. dgl. auf eine sich mit grosser Geschwindigkeit bewegende Fläche, beispielsweise die Oberfläche einer schnell umlaufenden Trommel, aufkondensiert bzw. aufgespritzt werden, wobei die Anzahl der in der Zeiteinheit stattfindenden Wechsel durch die Geschwindigkeit der Fläche, beispiels- weise die Drehzahl der Trommel, bestimmt ist.

   Die für Kondensatoren erforderliche metallische Ver- . bindung zwischen gleichpoligen Metallschichten wird nach der Erfindung dadurch hergestellt, dass für jeden der zu schichtenden Stoffe mindestens zwei Austrittsdüsen hintereinander in abwechselnder Folge angeordnet und derart quer zur Bewegungsrichtung der Fläche zueinander versetzt sind, dass die auf- 
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   Ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach der Erfindung und ein mittels dieser Vorrichtung hergestellter Kondensator sind in der Zeichnung dargestellt. 



   Fig. 1 zeigt die Vorrichtung im axialen Schnitt, Fig. 2 in einem Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1. Fig. 3 zeigt schematisch einen mittels der Vorrichtung hergestellten Kondensator im Querschnitt. 



   Innerhalb des Gehäuses a dreht sich mit grosser Geschwindigkeit eine von der Scheibe b angetriebene Trommel   c.   Die Aussenfläche der Trommel c bewegt sich dabei vor den Austrittsdüsen d, e, f, g vorbei, von denen zwei, beispielsweise d, e, den nicht leitenden Stoff und zwei, beispielsweise fund und g, den metallischen Stoff der Trommel zuführen. Das Gehäuse a ist auf der einen Stirnseite durch eine abnehmbare Scheibe h verschlossen, in welcher der Drehzapfen $ der Trommel c gelagert ist. Ein auf dem Ende des Drehzapfens i befestigter Stellring k dreht sieh mit geringerem Spiel in einem zwischen der Mutter   i !   und der Scheibe A gebildeten Ringraum, so dass eine axiale Verschiebung der Trommel verhindert wird.

   Durch den hohlen Zapfen i ist eine Leitung m mit Spiel hindurchgeführt, die durch die Mutter   I   in Lage gehalten wird. Durch diese Leitung wird ein Kühlmittel, z. B. die Dämpfe flüssiger Luft der Hohltrommel c zugeführt. Die Abführung des Kühlmittels geschieht durch den andern, ebenfalls hohlen Drehzapfen n der Trommel. Auf dem Ende des Drehzapfens   n   ist die Antriebsscheibe b starr befestigt. In dem über das Ende des Zapfens n hinausragenden Nabenteil der Scheibe b ist ein Schieberventil o gelagert, mittels dessen die Austrittsöffnungen p für das Kühlmittel und damit die in der Zeiteinheit durch die Trommel strömende Kühlmittelmenge geregelt werden kann. Die Drehzapfen i und n erhalten ihre Schmierung durch die   Öler   q und r. Durch ein Rohr s wird das Gehäuse dauernd luftleer gehalten.

   Die Austritts- öffnungen der Düsen cl, e, f, g sind zweckmässig spaltförmig ausgestaltet. Die Düsen sind in Richtung der Trommelachse derart zueinander versetzt, dass die Achse der einen   Metal1düse f auf   der einen Seite und die Achse der andern Metalldüse auf der andern Seite der durch die Achsen der diametral einander 
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 versetzte Anordnung der Düsen wird erzielt, dass die durch die   eineMetal1dÜse,   beispielsweise f, aufgetragenen Metallschichten t die durch die Düsen d und e aufgetragenen Isolierschichten   u   an deren linken Seitenrändern überragen und untereinander metallisch verbunden werden, während die durch die andere Metall- 
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 von der Drehzahl der Trommel und der pro Zeiteinheit ausströmenden Menge der zu schichtenden Stoffe ab.

   Nachdem die gewünschte Anzahl von Schichten auf der Trommel vorhanden ist, wird die Trommel stillgesetzt, die Scheibe f abgeschraubt und die Trommel   c   nach Abnehmen der Antriebsscheibe b aus dem Gehäuse a herausgezogen. Danach werden die spiraligen Schichten in axialer Richtung aufgetrennt und von der Trommel abgeschält. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Herstellen eines abwechselnd aus leitenden und nicht leitenden Schichten be- 
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 (z. B. Metallsehichten) durch Aufkondensieren oder Aufspritzen des Schichtmaterials, gegebenenfalls im Vakuum, auf eine bewegte Unterlage aufgetragen   werden.  

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterlage gekühlt wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zu schichtenden Stoffe in dampfförmigem oder flüssigem Zustande mit Hilfe von Düsen (d, e), die in der Bewegul1gsrichtul1g der Unterlage örtlich gegeneinander versetzt sind, aufgetragen werden.
    4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zu schichtenden Stoffe auf eine mit grosser Geschwindigkeit umlaufende Trommel (e) aufgetragen werden.
    5. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass für jeden der zu schichtenden Stoffe mindestens zwei Austrittsdüsen (d, e) bzw. (f, g) in abwechselnder Folge angeordnet und derart quer zur Bewegungsrichtung der Fläche zueinander versetzt sind, dass die EMI2.4
AT112562D 1927-07-13 1927-10-17 Verfahren zum Herstellen von Isolatoren oder Kondensatoren. AT112562B (de)

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DK (1) DK39453C (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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Also Published As

Publication number Publication date
DK39453C (da) 1928-11-05
CH130254A (de) 1928-11-30
CH133853A (de) 1929-06-30

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