AT112562B - Verfahren zum Herstellen von Isolatoren oder Kondensatoren. - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von Isolatoren oder Kondensatoren.Info
- Publication number
- AT112562B AT112562B AT112562DA AT112562B AT 112562 B AT112562 B AT 112562B AT 112562D A AT112562D A AT 112562DA AT 112562 B AT112562 B AT 112562B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- drum
- layers
- capacitors
- substances
- layered
- Prior art date
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 10
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 title description 8
- 239000012212 insulator Substances 0.000 title description 2
- 239000000126 substance Substances 0.000 claims description 7
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 2
- 239000000758 substrate Substances 0.000 claims 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 9
- 239000002826 coolant Substances 0.000 description 4
- 239000000463 material Substances 0.000 description 3
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 2
- 238000009825 accumulation Methods 0.000 description 1
- 230000001427 coherent effect Effects 0.000 description 1
- 239000004020 conductor Substances 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 239000010419 fine particle Substances 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000007769 metal material Substances 0.000 description 1
- 239000012811 non-conductive material Substances 0.000 description 1
- 238000005507 spraying Methods 0.000 description 1
Landscapes
- Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)
- Arc Welding Control (AREA)
- Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zum Herstellen von Isolatoren oder Kondensatoren. Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung eines insbesondere als Kondensator geeigneten Körpers aus mehreren dünnen, abwechselnd metallischen und nicht leitenden Schichten. Die neuesten Forschungen haben ergeben, dass die Durchschlagsfestigkeit dünner Schichten bei Untersehreitung einer Dicke von 0 005mm über das gewöhnliche Mass von 3. 10'5 Vjcm ansteigt, i u. zw. wird sie um so höher, je geringer die Schichtdicke ist. Man hat festgestellt, dass sich durch genügende Verringerung der Schichtdicke eine Durchschlagsfestigkeit von 1-5. 108 V/cm erreichen lässt, also das 500fache des gewöhnlichen, seither erreichbaren Wertes. Ein aus mehreren abwechselnd metallischen und nicht leitenden Schichten zusammengesetzter Körper würde demnach bei einer Dicke der einzelnen Schichten von weniger als 0005 111m einen Kondensator darstellen, der bei sehr kleinen Volumen, eine wesentlich höhere Anhäufung elektrischer Energie ermöglicht als die bisher bekannten Kondensatoren. Der praktischen Verwertung dieser Erkenntnis würden sich jedoch bei dem augenblicklichen Stande der Technik ausserordentliche Schwierigkeiten entgegensetzen. Der naheliegende Weg, einzelne für sich hergestellte metallische und nicht leitende Schichten in abwechselnder Reihenfolge, beispielsweise durch EMI1.1 gewöhnlich erforderlichen hohen Anzahl von Schichten ausserordentlich schwierig und kostspielig sein. Auch durch Herstellen der einzelnen Isolierschichten durch Aufkondensieren des Schichtmaterials in an EMI1.2 (Metallschichten) ohne Verletzung der darunterliegenden Isolierschicht aufzutragen. Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren, welches das Übereinanderlagern von dünnen Isolierschichten und metallschichten ohne Beschädig1mg der Isolierschichten gestattet. Das Verfahren besteht darin, dass sowohl die Isolierschichten wie auch die leitenden Schichten durch Aufspritzen oder Auf- EMI1.3 Weise kann man äusserst dünne und trotzdem zusammenhängende Schichten erzielen. Die Isolierschichten werden dabei beim Auftragen der leitenden Schichten nicht merklieh mechanisch beansprucht, weil , sich der leitende Stoff in Form feiner Teilchen niederschlägt. Eine thermische Beeinflussung der Isolier- EMI1.4 vermieden werden. Die Dicke der einzelnen Schichten wird hiebei durch die Zahl der in der Zeiteinheit stattfindenden Wechsel und die in der Zeiteinheit ausströmende Menge der zu schichtenden Stoffe geregelt. Das abwechselnde Aufbringen der zu schichtenden Stoffe auf eine gemeinsame Fläche wird nach der Erfindung dadurch erzielt, dass die Stoffe von in der Bewegungsrichtung der Fläche versetzten Stellen aus mittels Düsen od. dgl. auf eine sich mit grosser Geschwindigkeit bewegende Fläche, beispielsweise die Oberfläche einer schnell umlaufenden Trommel, aufkondensiert bzw. aufgespritzt werden, wobei die Anzahl der in der Zeiteinheit stattfindenden Wechsel durch die Geschwindigkeit der Fläche, beispiels- weise die Drehzahl der Trommel, bestimmt ist. Die für Kondensatoren erforderliche metallische Ver- . bindung zwischen gleichpoligen Metallschichten wird nach der Erfindung dadurch hergestellt, dass für jeden der zu schichtenden Stoffe mindestens zwei Austrittsdüsen hintereinander in abwechselnder Folge angeordnet und derart quer zur Bewegungsrichtung der Fläche zueinander versetzt sind, dass die auf- EMI1.5 <Desc/Clms Page number 2> Ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach der Erfindung und ein mittels dieser Vorrichtung hergestellter Kondensator sind in der Zeichnung dargestellt. Fig. 1 zeigt die Vorrichtung im axialen Schnitt, Fig. 2 in einem Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1. Fig. 3 zeigt schematisch einen mittels der Vorrichtung hergestellten Kondensator im Querschnitt. Innerhalb des Gehäuses a dreht sich mit grosser Geschwindigkeit eine von der Scheibe b angetriebene Trommel c. Die Aussenfläche der Trommel c bewegt sich dabei vor den Austrittsdüsen d, e, f, g vorbei, von denen zwei, beispielsweise d, e, den nicht leitenden Stoff und zwei, beispielsweise fund und g, den metallischen Stoff der Trommel zuführen. Das Gehäuse a ist auf der einen Stirnseite durch eine abnehmbare Scheibe h verschlossen, in welcher der Drehzapfen $ der Trommel c gelagert ist. Ein auf dem Ende des Drehzapfens i befestigter Stellring k dreht sieh mit geringerem Spiel in einem zwischen der Mutter i ! und der Scheibe A gebildeten Ringraum, so dass eine axiale Verschiebung der Trommel verhindert wird. Durch den hohlen Zapfen i ist eine Leitung m mit Spiel hindurchgeführt, die durch die Mutter I in Lage gehalten wird. Durch diese Leitung wird ein Kühlmittel, z. B. die Dämpfe flüssiger Luft der Hohltrommel c zugeführt. Die Abführung des Kühlmittels geschieht durch den andern, ebenfalls hohlen Drehzapfen n der Trommel. Auf dem Ende des Drehzapfens n ist die Antriebsscheibe b starr befestigt. In dem über das Ende des Zapfens n hinausragenden Nabenteil der Scheibe b ist ein Schieberventil o gelagert, mittels dessen die Austrittsöffnungen p für das Kühlmittel und damit die in der Zeiteinheit durch die Trommel strömende Kühlmittelmenge geregelt werden kann. Die Drehzapfen i und n erhalten ihre Schmierung durch die Öler q und r. Durch ein Rohr s wird das Gehäuse dauernd luftleer gehalten. Die Austritts- öffnungen der Düsen cl, e, f, g sind zweckmässig spaltförmig ausgestaltet. Die Düsen sind in Richtung der Trommelachse derart zueinander versetzt, dass die Achse der einen Metal1düse f auf der einen Seite und die Achse der andern Metalldüse auf der andern Seite der durch die Achsen der diametral einander EMI2.1 versetzte Anordnung der Düsen wird erzielt, dass die durch die eineMetal1dÜse, beispielsweise f, aufgetragenen Metallschichten t die durch die Düsen d und e aufgetragenen Isolierschichten u an deren linken Seitenrändern überragen und untereinander metallisch verbunden werden, während die durch die andere Metall- EMI2.2 von der Drehzahl der Trommel und der pro Zeiteinheit ausströmenden Menge der zu schichtenden Stoffe ab. Nachdem die gewünschte Anzahl von Schichten auf der Trommel vorhanden ist, wird die Trommel stillgesetzt, die Scheibe f abgeschraubt und die Trommel c nach Abnehmen der Antriebsscheibe b aus dem Gehäuse a herausgezogen. Danach werden die spiraligen Schichten in axialer Richtung aufgetrennt und von der Trommel abgeschält. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Herstellen eines abwechselnd aus leitenden und nicht leitenden Schichten be- EMI2.3 (z. B. Metallsehichten) durch Aufkondensieren oder Aufspritzen des Schichtmaterials, gegebenenfalls im Vakuum, auf eine bewegte Unterlage aufgetragen werden.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterlage gekühlt wird.3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zu schichtenden Stoffe in dampfförmigem oder flüssigem Zustande mit Hilfe von Düsen (d, e), die in der Bewegul1gsrichtul1g der Unterlage örtlich gegeneinander versetzt sind, aufgetragen werden.4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zu schichtenden Stoffe auf eine mit grosser Geschwindigkeit umlaufende Trommel (e) aufgetragen werden.5. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass für jeden der zu schichtenden Stoffe mindestens zwei Austrittsdüsen (d, e) bzw. (f, g) in abwechselnder Folge angeordnet und derart quer zur Bewegungsrichtung der Fläche zueinander versetzt sind, dass die EMI2.4
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE39453X | 1927-07-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT112562B true AT112562B (de) | 1929-03-25 |
Family
ID=5623364
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT112562D AT112562B (de) | 1927-07-13 | 1927-10-17 | Verfahren zum Herstellen von Isolatoren oder Kondensatoren. |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT112562B (de) |
| CH (2) | CH130254A (de) |
| DK (1) | DK39453C (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE765703C (de) * | 1934-03-16 | 1951-07-26 | Bosch Gmbh Robert | Elektrostatischer Wickelkondensator |
| DE755073C (de) * | 1937-09-15 | 1953-03-09 | Siemens & Halske A G | Verfahren zur Herstellung von elektrischen Kondensatoren |
| DE946165C (de) * | 1950-03-04 | 1956-07-26 | Siemens Ag | Elektrischer Kondensator |
| DE971447C (de) * | 1948-10-01 | 1959-02-12 | Siemens Ag | Verfahren zur Herstellung von Trockengleichrichtern, insbesondere Selengleichrichtern |
| DE974844C (de) * | 1950-12-14 | 1961-05-10 | Bosch Gmbh Robert | Elektrischer Kondensator |
| DE975263C (de) * | 1941-02-16 | 1961-10-26 | Bosch Gmbh Robert | Verfahren zur Herstellung von elektrischen Kondensatoren |
-
1927
- 1927-10-17 AT AT112562D patent/AT112562B/de active
- 1927-10-26 CH CH130254D patent/CH130254A/de unknown
- 1927-10-31 DK DK39453D patent/DK39453C/da active
-
1928
- 1928-01-09 CH CH133853D patent/CH133853A/de unknown
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE765703C (de) * | 1934-03-16 | 1951-07-26 | Bosch Gmbh Robert | Elektrostatischer Wickelkondensator |
| DE755073C (de) * | 1937-09-15 | 1953-03-09 | Siemens & Halske A G | Verfahren zur Herstellung von elektrischen Kondensatoren |
| DE975263C (de) * | 1941-02-16 | 1961-10-26 | Bosch Gmbh Robert | Verfahren zur Herstellung von elektrischen Kondensatoren |
| DE971447C (de) * | 1948-10-01 | 1959-02-12 | Siemens Ag | Verfahren zur Herstellung von Trockengleichrichtern, insbesondere Selengleichrichtern |
| DE946165C (de) * | 1950-03-04 | 1956-07-26 | Siemens Ag | Elektrischer Kondensator |
| DE974844C (de) * | 1950-12-14 | 1961-05-10 | Bosch Gmbh Robert | Elektrischer Kondensator |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DK39453C (da) | 1928-11-05 |
| CH130254A (de) | 1928-11-30 |
| CH133853A (de) | 1929-06-30 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| AT112562B (de) | Verfahren zum Herstellen von Isolatoren oder Kondensatoren. | |
| DE501014C (de) | Verfahren zum Herstellen eines abwechselnd aus leitenden Schichten bestehenden Isolierkoerpers oder Kondensators | |
| DE1935069B2 (de) | Verfahren zur Herstellung von Glaskugeln | |
| AT378377B (de) | Verfahren zum aufbringen einer metallischen und/ oder keramischen schutzschicht auf ein substrat | |
| DE2263268B2 (de) | Verfahren zur herstellung von aluminium-blei-legierungen | |
| DE357205C (de) | Verfahren und Vorrichtungen zur Gewinnung der festen Bestandteile aus Fluessigkeiten durch Verdampfen | |
| DE422222C (de) | Herstellung kleiner Metallkoerner aus fluessigem Metall | |
| DE703177C (de) | Fliehkraftschalter | |
| DE410514C (de) | Erzeugung von Metallpulver fuer Bronzefarben | |
| AT145637B (de) | Vorrichtung zur Herstellung regulierbarer elektrischer Widerstände mit nicht linearem Widerstandsverlauf. | |
| AT234879B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Überziehen von Gegenständen durch Aufbringen einer Schicht | |
| DE939943C (de) | Verfahren zur Herstellung elektrischer Kondensatoren | |
| DE686776C (de) | Waermeaustauschelement, insbesondere fuer Kaelteanlagen | |
| DE420697C (de) | Einrichtung zur Beseitigung von Rissen im trocknenden Filterkuchen bei sich bewegenden Vakuumfiltern mit Hilfe von andrueckbaren Streichblechen | |
| DE922173C (de) | Verfahren zur Herstellung von lagerbestaendigen, frei rieselnden Ein- und Mehrstoffduengemitteln | |
| DE752414C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Auskleiden zylindrischer Laufbuechsen | |
| DE899748C (de) | Vorrichtung zur Herstellung von Weicheisenpulver | |
| DE469266C (de) | Kreisel mit Funkenerzeugung | |
| DE603243C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Hohlkoerpern oder von Vollkoerpern in um die senkrechte Achse umlaufenden Schleudergussformen | |
| DE668453C (de) | Luftfilter | |
| AT123125B (de) | Verfahren zur Herstellung von Oxydkathoden. | |
| DE933474C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Pigmenten in Schueppchenform aus dehnbaren Materialien | |
| AT106022B (de) | Vorrichtung zur Verarbeitung von Zinkpulver, Zinkstaub u. dgl. auf flüssiges Zink. | |
| DE363472C (de) | Vorrichtung zum UEberziehen von Draehten oder Faeden mit einer erstarrenden Traenkfluessigkeit | |
| DE462919C (de) | Spitz- und Schaelmaschine |