DE969490C - Teilnehmerschaltung in Fernsprech-Waehlanlagen mit als Anrufsucher und Leitungswaehler geschalteten Drehwaehlern - Google Patents
Teilnehmerschaltung in Fernsprech-Waehlanlagen mit als Anrufsucher und Leitungswaehler geschalteten DrehwaehlernInfo
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Description
AUSGEGEBEN AM 12. JUNI 1958
S 32067 VIII a/21 as
Robert Kruse, München
ist als Erfinder genannt worden
Die Erfindung betrifft eine Teilnehmerschaltung in Fernsprech-Wählanlageni mit Anrufsuchern und
Leitungswählern., die aus im mechanischen Teil gleichen, jedoch elektrisch unterschiedlich beschalteten
Drehwählern bestehen und bezweckt, das Verhältnis von Anrufsuchern zu Leitungswählern
einer Gestellrahmeneinheit für eine Teilnehmergruppe dadurch veränderbar zu machen, daß die
den Leitungswählern zugeordneten Relaissätze mit den Relaissätzen der Anrufsucher gegeneinander
ausgetauscht werden können, ohne daß schaltungstechnische Eingriffe der Drehwähler notwendig
sind.
Zur Erfüllung dieser Aufgabe müssen die Relaissätze so geschaltet sein, daß ihre Anschlußenden
an Messerkontakten der Drehwähler enden, deren Messerkontakte gleichartig ausgebildet sein
müssen, gleichgültig, ob der Drehwähler als Leitungswähler oder als Anrufsucher benutzt werden
soll.
Es ist bekannt, Leitungswähler und Anrufsucher einer Teilnehmergruppe in einem gemeinsamen
Gestell einzubauen und die Kontaktbänke der Anrufsucher und Leitungswähler durch ein Vielfachkabel
miteinander zu verbinden. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf solche Leitungswähler
und Anrufsucher, die aus Motordrehwähler mit einem lötfreien Vielfadhfeld bestehen, wobei dieses
Vielfachfeld aus streifenförmigen Leitern, besteht, die gleichzeitig die Kontaktbank der Drehwähler
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bilden. Diese Drehwähler sind nicht wie die bekannten Doppelbetriebswähler geschaltet, d. h., die
je nach der Verkehrsrichtung als Anrufsucher oder Leitungswähler arbeiten. Die Relaisschaltsätze
nach der Erfindung müssen so ausgebildet sein, daß bei ankommenden Verbindungen die Speisung
der Teilnehmerschaltung aus dem Leitungswähler erfolgt, während bei abgehenden Verbindungen die
Speisung nicht durch die Anrufsucher, sondern ίο durch den ersten. Gruppenwähler erfolgen muß.
Ferner bestehen Unterschiede in der Prüfschaltung. Sie müssen so beschaffen sein, daß ein Leitungswähler
nicht auf eine Teilnehmerleitung aufprüft, wenn der rufende Teilnehmer einen Anrufsucher
bereits angelassen, jedoch der angelassene Anrufsucher die rufende Teilnehmerleitung noch nicht
erreicht hat und daher noch kein Besetztzeichen an dieser Leitung liegt.
Ein weiteres Erfordernis der Teilnehmerschaltung ist, daß über den Anrufsucher die Gesprächszählung
stattfindet, während vom Leitungswähler die Zählschaltung des gerufenen Teilnehmers nicht
beeinflußt werden darf. Für die Zählung und Mehrfachprüfung bei Sammelanschlüssen, bedient
man sich bekanntlich eines besonderen. rf-Schaltarmes,
der sowohl bei den Anrufsuchern als auch Leitungswählern vorhanden ist.
Durch die Erfindung ist die Prüfschaltung so gestaltet, daß der Prüfstromkreis über den c- und
d-Schaltarm verläuft. Durch besondere schaltungstechnische
Maßnahmen wird hierbei erreicht, daß das Aufprüfen des Leitungswählers auf eine abgehende
besetzte Teilnehmerleitung durch ein an den d-Schaltarm des Leitungswählers geschaltetes
Hilfsrelais verhindert ist, das über einen an die <f-Ader des Vielfachs geschalteten Kontakt des
Teilnehmerrelais erregt wird, wenn der für die abgehende Verbindung eingesetzte Anrufsucher sich
noch in Lauf befindet und daher die c-Prüfader noch nicht als belegt gekennzeichnet ist.
Die Erfüllung dieser Forderung wird mit gegeneinander austauschbaren Relaisschaltsätzen gemäß
der Erfindung dadurch erreicht, daß die unterschiedlich beschalteten Relaisschaltsätze der Leitungswähler
und Anrufsucher über den Prüfschaltarm und den für zusätzliche Zwecke, wie Zählung,
Mehrfachprüfung bei Sammelanschlüssen u. dgl., vorgesehene Schaltarm mit den Relais und den
Relaiskontakten der Teilnehmerschaltung derart zusammenwirken, daß das Aufprüfen eines die
Teilnehmerleitung als besetzt kennzeichnenden Leitungswählers abhängig von dem vom Teilnehmer
bereits zum Anlauf gebrachten, jedoch nicht aufgeprüften Anrufsuchers ist, und daß die
Relaisschaltsätze der Anrufsucher und Leitungswähler so ausgebildet sind, daß die Relaisschaltsätze
der Leitungswähler mit den, Relaisschaltsätzen der Anrufsucher austauschbar sind, so· daß
das Verhältnis der Anzahl der Leitungswähler zur Anzahl der Anrufsucher einer Gestellrahmeneinheit
beliebig veränderbar ist.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung verläuft der Prüfstromkreis des Anrufsuchers über
die c- und' rf-Ader des Vielfachs, wobei das Prüfrelais
zwischen den c- und d-Schaltarmen liegt und nach erfolgter Prüfung der d-Schaltarm durch einen
Kontakt eines im Prüfstromkreis liegenden Hilfsrelais für besondere Zwecke freigeschaltet wird.
Auf diese Weise wird es möglich, die Schaltarme der als Leitungswähler oder Anrufsucher verwendbaren
Drehwähler an Messerkontakte der Relaissätze zu führen, die dann beliebig gegeneinander
austauschbar sind. Bei dem Austausch der Relaissätze handelt es sich hierbei nicht, wie bekannt, um
den Austausch gestörter Relaissätze, sondern um unterschiedlich geschaltete Relaissätze, die entweder
für den Betrieb als Leitungswähler oder für den Betrieb als Anrufsucher geschaltet sind.
Nachstehend sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert.
Fig. ι zeigt eine Teilnehmerschaltung mit Einzelanschlüssen;
Fig. 2 zeigt eine Teilnehmerschaltung fürEinzel-
und Sammelanschlüsse.
In den Figuren sind jeweils nur ein Leitungswähler LW und ein Anrufsucher AS dargestellt.
Die Leitungswähler und Anrufsucher, die zu einer Baueinheit zusammengefaßt sein sollen, besitzen
ein gemeinsames durchgehendes Vielfach, von dem jedoch nur die vier durchgehenden Leitungen a, b,
c, d eines Teilnehmeranschlusses dargestellt sind. Die Teilnehmerschaltung TS ist in üblicher Weise
ausgeführt und besitzt die Teilnehmer-Belegungsrelais R und T; die Schaltvorgänge auf den
Sprechleitungen a, b bedürfen keiner besonderen Erläuterung, da die Leitungswähler und Anrufsucher
bezüglich der a-&-Leitungen in der üblichen Weise beschaltet sein sollen. Die Prüfschaltung der
Leitungswähler und Anrufsucher, für die bisher nur die c-Ader benutzt ist, weicht ab und soll im
einzelnen erläutert werden.
Bei einer von der nicht gezeigten Teilnehmerstelle ausgehenden, Verbindung wird zunächst beim
Schließen der Leitungsschleife in bekannter Weise das Relais R erregt, das über seinen, Kontakt ir
und den Kontakt 11 über die Anlaß leitung AnI
einen Anrufsucher in Lauf setzt. Das Aufprüfen des Anrufsuchers AS auf die gesuchte Teilnehmerleitung
erfolgt im nachstehenden Prüf Stromkreis: Erde, 2t, 2r, Vielfachleitung d, Schaltarm d des
Anrufsuchers, Kontakt 1 ch, Prüfrelais C über Wicklung Cl und CII, Schaltarm c, Wicklungen
des Relais R, Kontakt ^r1 Wicklung TII des
Relais T1 Batterie. Das Prüfrelais C schaltet über
den Kontakt c und den Kontakt y bzw. den Kontakt χ der in der Anrufsucherschaltung nicht
gezeigten Relais X und Y die Sperrerde an den Prüfstromkreis, da das Relais Ch niederohmig ist.
Das Relais Ch spricht an und trennt die hochohmige Wicklung CI ab. Die Teilnehmerleitung ist
durch den Anrufsucher jetzt als besetzt gekennzeichnet, und die d-Adtr im Vielfach wird durch
den Kontakt 1 ch für andere Schaltaufgaben freigeschaltet. Eine solche Schaltaufgabe besteht beispielsweise
in der Steuerung· des Gesprächszählers Z, der an die d-Ader des Vielfaches geschaltet ist und
über den if-Arm des Anrufsuchers durch den
Kontakt s eines nicht gezeigten Zählerrelais gesteuert wird.
Um zu verhindern, daß bei einer abgehenden Verbindung während des Laufes des Anrufsuchers
eine ankommende Verbindung auf die Teilnehmerleitung aufprüft, ist die Prüfschaltung des Leitungswählers
abhängig von einem Kontakt des Belegungsrelais R gemacht. Angenommen, der
ίο Leitungswähler LW sei durch eine ankommende
Verbindung auf die Teilnehmerleitung eingestellt worden, dann spricht in der Prüfschaltung des
Leitungswählers das Prüfhilfsrelais Ph über die hochohmige Wicklung PhI im nachfolgenden
Stromkreis an: Erde, 2 t, 2r, Vielfachader d, Schaltarm d des Leitungswählers, Kontakte τν
und lvi, ι ph, Hilfsprüfrelais PhI, Batterie. Die
Kontakte ι ν und ι ν ι sind Kontakte von nicht gezeigten
Relais der Leitungswählerschaltung, die in bekannter Weise zur Prüfzeitbegrenzung dienen.
Das Prüfrelais P kommt zwar über die c-Leitung zum Ansprechen, wenn noch keine Sperrerde vom
Anrufsucher oder einem anderen Leitungswähler an die Prüf ader geschaltet ist, da ja von einem
bestimmten Zeitpunkt des Prüfvorganges das Relais V abgefallen ist, aber das Relais VI sich
noch im angezogenen Zustand befindet. Der Kontakt c in der Leitungswählerschaltung ist ein
Kontakt des nicht gezeigten Belegungsrelais des Leitungswählersund ist daher so lange geschlossen,
solange der Leitungswähler sich nicht in der Ruhestellung befindet. Angenommen,, das Prüfrelais P
im Leitungswähler prüft auf die bereits besetzte Teilnehmerleitung während des Laufes des Anrufsuchers
auf, dann würde, da ja das Relais Ph über die Wicklung PhI zum Anziehen gekommen ist,
das Relais Ph sich nicht über die niederohmige Wicklung PhII halten,, da die Wicklung PhI und
die Wicklung Ph II einander entgegengerichtet sind. Durch den Leitungswähler kann daher zunächst
keine Sperrerde an die Prüfader gelegt werden. Beim Aufprüfen auf eine nicht besetzte
Teilnehmerleitung wird das Relais P über die Kontakte 2 ν und 21/1 erregt und bringt über
seinen Kontakt p das Relais Ph über die Wicklung .PäII zum Anziehen. Da diese Wicklung PhII
niederohmig ist, wird über den Kontakt 2 ph die hochohmige Wicklung des Prüfrelais P kurzgeschlossen und damit die Sperrerde an die Prüf-
leitung geschaltet.
Auch bei der Schaltungsanordnung nach Fig. 2 prüft der Leitungswähler, wie üblich, über den
c-Schaltarm und verriegelt die Verbindung durch Kurzschließen, der hochohmigen Wicklung des
Prüfrelais. Auf eine Prüfverhinderung des Leitungswählers auf eine abgehende Verbindung,
deren Anrufsucher zwar in Lauf gesetzt, aber noch nicht aufgeprüft hat, ist bei der vorliegenden
Schaltung verzichtet, da diese Schaltung in erster Linie für Sammelanschlüsse gedacht ist. Abweichend
von der Prüfschaltung des Anrufsuchers nach der in Fig. 1 dargestellten Schaltungsanordnung
ist für den Anrufsucher eine Prüfschaltung über den c-Schaltarm in Kreisrufprüfung mit
geladenem Kondensator vorgesehen. Der Kondenr satar Ko ist in der Ruhestellung des Anrufsuchers
über die Wellenkontakte w des Anrufsuchers auf die Spannung der Amtsbatterie aufgeladen. Sobald
daher der Anrufsucher in La,uf gesetzt ist, der, wie üblich, über den Kontakt 1 r angelassen wurde,
kommt folgender Prüfstromkreis für den Anrufsucher zustande: Batterieseite des Kondensators Ko,
Wellenkontakt w, Kontakt 1 ch, Hilfsleitung H der
Anrufsucher, Kontakt 2r und 2 t, c-Ader des Vielfachs,
Schaltarm c des Anrufsuchers, Prüfrelais C Wicklung Cl + CII, Wellenkontakt w, Erdseite
des Kondensators. In diesem Stromkreis entlädt sich der Kondensator Ko und bringt das Relais C
zum Anziehen, das sich dann weiter über die Wicklungen RII und ΓII der Teilnehmerschaltung
hält. Über den Kontakt c wird die niederohmige Wicklung des Hilfsrelais Ch in den Prüf Stromkreis
geschaltet und damit die Teilnehmerleitung als besetzt gekennzeichnet. Durch Kontakt 1 ch wird
die Hilfsleitung H für andere Anrufsucher freigeschaltet. Die Gesprächszählung erfolgt gleichfalls
über den d-Schaltarm des Anrufsuchers. Die Zählschaltung
ist jedoch so getroffen, daß über die d-Ader des Vielfachs die Mehrfachprüfung des
Leitungswählers bei Sammelanschlüssen ermöglicht ist. Zu diesem Zweck ist an dem Gesprächszähler
ein zum Widerstand des Zählers verhältnismäßig niederohmiger Widerstand Wi geschaltet. Für die
Mehrfachprüfung des Leitungswählers liegt an den d-Schaltarm des Leitungswählers ein niederohmiges
Relais F mit einer Dämpfungswicklung .FII. Da der Leitungswähler nach seiner Eineteilung
auf die erste Teilnehmerleitung des Sammelanschlusses fortgeschaltet werden muß, wenn diese
Leitung besetzt ist, wird das Relais F im Wechselspiel mit dem Relais A des Leitungswählers erregt
und veranlaßt damit die Fortschaltung des Leitungswählers. Während der Einstellung des
Leitungswählers sind die nicht gezeigten Relais V und V ι vorübergehend erregt, so daß der Kondensator
K über den Kontakt 2 ν aufgeladen ist. Sobald Kontakt 2 ν sich wieder in der Ruhestellung
befindet, kommt Relais F in dem nachstehenden Entladestromkreis des Kondensators K zum Anziehen:
Erde, K, 2v, a, FI, ivi, Schaltarm d, Vielfacbader d, Widerstand Wi, Erde. Über Kontakt
ι / wird Relais A zum Anziehen gebracht, das
über den Kontakt α den Kondensator K von; neuem auflädt. Relais F fällt verzögert ab, da durch den
Kontakt 2/ die Dämpfungswicklung .FII eingeschaltet ist. Mit dem Abfall von F wird Relais A
wieder stromlos, das bei seinem Anzug das nicht gezeigte Relais V1 zum Anziehen brachte; während
der Abfallzeit des Relais Vi ist daher über den
Kontakt ι ν ι der Entladestromkreis für den, Kondensator
K vorübergehend wiederhergestellt, so daß Relais F erneut zum Anziehen kommt. Sobald jedoch
eine freie Teilnehmerleitung des Mehrfachanschlusses von dem Leitungswähler gefunden ist,
zieht das Prüfrelais P an, so daß die niederohmige Wicklung des Prüfhilfsrelais Ph die hochohmige
Wicklung des Relais P überbrückt und damit die Sperrerde an die Prüfader c geschaltet ist. Durch
Ansprechen des Relais Ph wird in nicht näher dargestellter Weise die Fortschaltung· des Leitungswählers verhindert.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE:ι. Teilnehmerschaltung in Femsprechwählanlagen mit Anrufsuchern und Leitungswählern, die aus im mechanischen Teil gleichen, jedoch elektrisch unterschiedlich beschalteten Drehwählern bestehen, deren vieradriges Vielfach die Kontaktbank der Drehwähler bildet und, sich über die einer Gruppe von Teilnehmerleitungen zugeordneten Anrufsucher und Leitungswähler erstreckt und deren Schaltarme an Messerkontakte der zugehörigen Relaisschaltsätze geführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die unterschiedlich beschalteten Relaisschaltsätze der Leitungswähler und Anrufsucher über den Prüfschaltarm (c) und den für zusätzliche Zwecke, wie Zählung, Mehrfachprüfung bei Sammelanschlüssen u. dgl., vorgesehenen Schaltarm (d) mit den Relais (R, T) und den Relaiskontakten (r, t) der Teilnehmerschaltung derart zusammenwirken, daß das Aufprüfen, eines die Teilnehmerleitung als besetzt kennzeichnenden Leitungswählers abhängig von dem vom Teilnehmer bereits zum Anlauf gebrachten, jedoch noch nicht aufgeprüften Anrufsucher ist, und daß die Relaisschaltsätze der Anrufsucher und Leitungswähler so ausgebildet sind, daß die Relaisschaltsätze der Leitungswähler mit den Relaisschaltsätzen der Anrufsucher austauschbar sind, so daß das Verhältnis der Anzahl der Leitungswähler zur Anzahl der Anrufsucher einer Gestellrahmeneinheit beliebig veränderbar ist.
- 2. Teilnehmerschaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufprüfen des Leitungswählers auf eine abgehend besetzte Teilnehmerleitung durch ein an den, d-Schaltarm des Leitungswählers geschaltetes Relais (Ph) verhindert ist, das über einen an, die d-Ader des Vielfachs geschalteten Kontakt (i r) des Teilnehmerrelais erregt wird, wenn der für die abgehende Verbindung in Gang gesetzte Anrufsucher sich noch im Lauf befindet und datier die Prüfader (c) noch nicht als belegt gekennzeichnet ist.
- 3. Teilnehmerschaltung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Prüf-Stromkreis des Anrufsuchers über die c- und öJ-Ader des Vielfachs verläuft, wobei das Prüfrelais (C) zwischen den Schaltarmen (c und d) liegt und nach erfolgter Prüfung der <i-Schaltarm durch Kontakt (1 ch) eines im Prüfstromkreis liegenden Hilfsrelais (Ch) für besondere Zwecke freigeschaltet wird.
- 4. Teilnehmerschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für Sammelanschlüsse an die d-Ader des Vielfachs parallel zum Gesprächszähler ein niederohmiger Widerstand geschaltet ist, über den ein an den d-Schaltarm des Leitungswählers geschaltetes Hilfsrelais (F) zum Anziehen kommt, das im Wechselspiel mit einem Relais (A) des Leitungswählers nach der Einzelschrittwahl die Fortschaltung des Leitungswählers über die Schritte des Sammelanschlusses bewirkt.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 828721, 176828; Dr. Tubberger, »Studien über Aufgaben der Fernsprechtechnik«, 2. Teil, Fernverkehr, München und Berlin, 1944, S. 265;Max Langer, »Ein einheitliches Motorwähler-Fernsprechsystem für Orts- und Fernverkehr«, Berlin/Göttingen, 1948, S. 39 und 49.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 809 542/29 6.58
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DES32067A DE969490C (de) | 1953-02-06 | 1953-02-06 | Teilnehmerschaltung in Fernsprech-Waehlanlagen mit als Anrufsucher und Leitungswaehler geschalteten Drehwaehlern |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|
| DE969490C true DE969490C (de) | 1958-06-12 |
Family
ID=7480724
Family Applications (1)
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Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE176828A (de) * | ||||
| DE828721C (de) * | 1948-11-12 | 1952-01-21 | Mix & Genest A G | Schaltungsanordnung fuer Doppelbetriebswaehler in Fernsprechanlagen |
-
1953
- 1953-02-06 DE DES32067A patent/DE969490C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE176828A (de) * | ||||
| DE828721C (de) * | 1948-11-12 | 1952-01-21 | Mix & Genest A G | Schaltungsanordnung fuer Doppelbetriebswaehler in Fernsprechanlagen |
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