DE969474C - UEberlagerungsempfaenger fuer frequenzmodulierte Schwingungen - Google Patents
UEberlagerungsempfaenger fuer frequenzmodulierte SchwingungenInfo
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- DE969474C DE969474C DEB4753D DEB0004753D DE969474C DE 969474 C DE969474 C DE 969474C DE B4753 D DEB4753 D DE B4753D DE B0004753 D DEB0004753 D DE B0004753D DE 969474 C DE969474 C DE 969474C
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
- H04B1/00—Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
- H04B1/06—Receivers
- H04B1/16—Circuits
- H04B1/26—Circuits for superheterodyne receivers
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03G—CONTROL OF AMPLIFICATION
- H03G5/00—Tone control or bandwidth control in amplifiers
- H03G5/16—Automatic control
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- H03G5/26—Automatic control in frequency-selective amplifiers having discharge tubes
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Description
- Überlagerungsempfänger für frequenzmodulierte Schwingungen Es ist bereits ein Überlagerungsempfänger für frequenzmodulierte Schwingungen, insbesondere ultrahochfrequente Schwingungen vorgeschlagen, bei dem der im Empfänger vorhandene Oszillator in seiner Frequenz selbsttätig derart nachgesteuert wird, daß auf eine konstante Zwischenfrequenz geregelt wird. Die Regelgröße ändert sich hierbei im Rhythmus der Frequenzmodulation der ankommenden Welle und dient gleichzeitig als Indikator für diese modulierten Wellen.
- Der Vorteil eines solchen Überlagerungsempfängers besteht darin, daß der Zwischenfrequenzverstärker ein Resonanzverstärker sein kann. Hierdurch wird unter anderem das Rauschen weitgehend vermieden, da dieses proportional dem Durchlaßbereich des Zwischenfrequenzverstärkers ist. Wenn man einen derartigen Empfänger abstimmen will, so zeigt sich dabei häufig der Übelstand, daß man sehr leicht über den gesuchten Sender hinwegdreht, ohne daß das Empfangsgerät zum Ansprechen kommt, weil eben die Bandbreite des Zwischenfrequenzverstärkers zu gering ist. Bei Geräten mit automatischer Frequenzeinstellung (Druckknopfabstimmung) kann der Übelstand auftreten, daß überhaupt keine Zwischenfrequenz mit dem einzustellenden Sender gebildet wird.
- Hinsichtlich der Wahl einer geeigneten Bandbreite ist bekannt, bei Verwendung von zwei Bedienungsknöpfen für Abstimmung und Bandbreitenregelung die Einstellmittel derart miteinander zu kuppeln, daß das Bandfilter bei einer für das Aufsuchen neuer Sender nicht geeigneten Bandbreite durch Betätigung des Abstimmittels selbsttätig in die für die Neueinstellung erforderliche Bandbreitenstellung gebracht wird (deutsche Patentscbrift 714852, S.1, Z.39ff.). Wenn man diese Regel in ihrem Zusammenhange betrachtet, so gibt sie die Lehre, schmalbandig zu suchen und breitbandig zu empfangen. Dies ist für den Empfang normal amplitudenmodulierter Schwingungen durchaus richtig, weil man bei diesen zunächst den Träger suchen kann. Da aber bei Frequenzmodulation, auf die sich die Erfindung bezieht, der Träger vollständig verschwinden kann, ist die vorstehende Regelung bei Frequenzmodulation nicht anwendbar.
- Umgekehrt ist auch schon das Entgegengesetzte bekannt, nämlich beim Aufsuchen eines Senders mit geringer Trennschärfe zu arbeiten und, nachdem der Sender festgestellt ist, mit großer Trennschärfe zu empfangen (deutsche Patentschrift 657 457, S. 1, Z. 14 bis 18). Diese Regel ist aber für einen wahlweise auf Pendelrückkopplungsschaltung und Geradeausschaltung umschaltbaren Empfänger gegeben worden; dabei liegt offenbar das Hauptziel darin, für den Suchempfang die empfindlichere der beiden Schaltungen zu benutzen, und diese hat zufällig die geringere Trennschärfe. Ein Empfänger in dieser Form ist auch für den Empfang frequenzmodulierter Schwingungen nicht geeignet, da beim Umschalten auf Geradeausempfang zusätzlich ein Diskriminator eingefügt werden müßte. Der Empfang mit Pendelrückkopplung schließt auch eine Nachlaufsteuerung in sich aus, weil es nicht möglich ist, die Richtung der Abweichung von der gesuchten Frequenz festzustellen.
- Schließlich ist es bekanntgeworden, daß bei einer Empfangsanordnung mit einer vom Geräuschpegel abhängig gemachten selbsttätigen Bandbreitenregelung diese während des Abstimmens unwirksam gemacht wird, weil sich sonst beim Suchen Schwierigkeiten ergeben. Angesichts dieses Standes der Technik ist keine Vorschrift dafür bekannt, bei einem Überlagerungsempfänger für frequenzmodulierte Schwingungen mit selbsttätiger Nachlaufsteuerung den Übelstand zu vermeiden, daß ein gesuchter Sender beim Durchdrehen der Abstimmittel übergangen wird.
- Gemäß der Erfindung wird dieser Übelstand bei Überlagerungsempfängern für frequenzinodulierte Schwingungen, insbesondere im Dezimeter- oder Zentimeterwellengebiet, mit selbsttätiger Nachsteuerung des Oszillators auf eine konstante Zwischenfrequenz dadurch vermieden, daß während des Abstimmens auf den einzustellenden Sender der Zwischenfrequenzverstärker eine größere Bandbreite hat.
- Bei dieser Möglichkeit hat also der Zwischenfrequenzverstärker während des Suchens eine geringere Empfindlichkeit. Nachdem der Sender auf den Empfänger abgestimmt ist, kann dann entweder automatisch oder von Hand aus die Umschaltung auf die schmale Bandbreite vorgenommen werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Überlagerungsempfänger für frequenzmodulierte hochfrequente Schwingungen, insbesondere Ultrakurzwellen des Zentimeter-oderDezimeterwellengebietes, mit selbsttätiger Nachsteuerung des Oszillators auf eine konstante Zwischenfrequenz, dadurch gekennzeichnet, daß während des Abstimmens des Empfängers der Zwischenfrequenzverstärker einen vergrößerten Durchlaßbereich des Frequenzbandes hat und nach dem Abstimmen die Bandbreite des Zwischenfrequenzverstärkers selbsttätig auf den normalen Wert verringert wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 714852, 657.457; britische Patentschrift Nr. 485 285.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB4753D DE969474C (de) | 1941-12-25 | 1941-12-25 | UEberlagerungsempfaenger fuer frequenzmodulierte Schwingungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB4753D DE969474C (de) | 1941-12-25 | 1941-12-25 | UEberlagerungsempfaenger fuer frequenzmodulierte Schwingungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE969474C true DE969474C (de) | 1958-06-04 |
Family
ID=6953739
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB4753D Expired DE969474C (de) | 1941-12-25 | 1941-12-25 | UEberlagerungsempfaenger fuer frequenzmodulierte Schwingungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE969474C (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE657457C (de) * | 1933-02-07 | 1938-03-04 | Marconi Wireless Telegraph Co | Wahlweise auf Pendelrueckkopplungsempfang umschaltbarer Empfaenger |
| GB485285A (en) * | 1935-08-13 | 1938-05-13 | Leon Ladislas De Kramolin | Improvements in or relating to automatic selectivity or tuning control circuits |
| DE714852C (de) * | 1939-02-05 | 1941-12-08 | Radio H Mende & Co | Abstimmvorrichtung fuer Hochfrequenzempfaenger mit Bandfiltern von einstellbarer Bandbreite |
-
1941
- 1941-12-25 DE DEB4753D patent/DE969474C/de not_active Expired
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE657457C (de) * | 1933-02-07 | 1938-03-04 | Marconi Wireless Telegraph Co | Wahlweise auf Pendelrueckkopplungsempfang umschaltbarer Empfaenger |
| GB485285A (en) * | 1935-08-13 | 1938-05-13 | Leon Ladislas De Kramolin | Improvements in or relating to automatic selectivity or tuning control circuits |
| DE714852C (de) * | 1939-02-05 | 1941-12-08 | Radio H Mende & Co | Abstimmvorrichtung fuer Hochfrequenzempfaenger mit Bandfiltern von einstellbarer Bandbreite |
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