DE96922C - - Google Patents

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DE96922C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A35/00Accessories or details not otherwise provided for
    • F41A35/02Dust- or weather-protection caps or covers
    • F41A35/04Muzzle covers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Durch die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Vorrichtung soll der Knall bei Geschützen und Handfeuerwaffen verhindert werden.
Die Ursache des Knalls bei den Schufswaffen ist nach Ansicht des Erfinders darin zu suchen, dafs in dem Laufe nach dem Abfeuern des Schusses plötzlich ein mit verdünnten Gasen gefüllter Raum entsteht, den die Luft ebenso plötzlich mit grofser Gewalt wieder auszufüllen bestrebt ist.
Zur Beseitigung dieses Uebelstandes wird im Sinne der vorliegenden Erfindung an der Rohrmündung entweder unmittelbar oder unter Vermittelung eines abnehmbaren Rohrstutzens eine federnde Klappe angeordnet, welche dieselbe luftdicht abschliefst und mit einem nach der Rohrseele führenden, nach innen schlagenden Ventil oder einem Schieber versehen ist, so dafs durch dieses Ventil oder diesen Schieber bei geschlossener Klappe ein allmäliger Zutritt der Luft in die Rohrseele vermittelt werden kann.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in
Fig. ι durch den . Längsschnitt eines Geschützrohres bei geschlossener Klappe, in
; Fig. 2 durch die Seitenansicht eines Geschützrohres bei theilweise geöffneter Klappe veranschaulicht, während
Fig. 3 die Innenseite1 der Klappe und die
Fig. 4 und 5 die Seitenansichten einer mit der Klappe versehenen Hülse darstellen,, welche mittelst Bajonettverschlusses an der Rohrmündung befestigt wird.
An der Mündung des Rohres α ist eine drehbare Klappe b angeordnet, welche durch Federdruck gegen die Rohrmündung luftdicht angedrückt wird. In die Klappe b ist ein nach innen sich öffnendes Federventil c eingesetzt, welches in Verbindung mit dem Loch cl der Klappe den Zutritt der Aufsenluft nach der Rohrseele gestattet. Statt des Ventiles c kann mit gleicher Wirkung auch ein Schieber Verwendung finden, der die Oeffnung c1 verschliefst. An der Innenseite ist die Klappe b mit einem Dichtungsringe d versehen, der einen luftdichten Abschlufs der Rohrmündung sichert.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Beim Abfeuern wird die Luft vor dem Geschofs zusammengeprefst, bis der Druck stark, genug ist, um die Federkraft der Klappe b zu überwinden; dieselbe öffnet sich und wird durch ihre Feder, nachdem das Geschofs das Rohr verlassen hat, im Augenblick gegen dessen- Mündung zurückgeschleudert, wobei der Zug der Luft mitwirkt, die in das Rohr plötzlich einzudringen und dessen fast luftleeren Raum auszufüllen sucht.
Durch diese Verhinderung des plötzlichen Einströmens- der Luft wird der Knall verhindert. Nach dem Schliefsen der Klappe b öffnet der Druck der Luft selbsttätig das Ventil c, so dafs sie durch dasselbe allmälig in das Rohr eindringen kann.
Statt die Klappe b unmittelbar an dem Rohr anzubringen, kann dieselbe auch an einer Rohr-
hülse al angeordnet und letztere über die Rohrmündung geschoben werden, wo sie mittelst Bajonettverschlusses^y1 oder auf andere Art befestigt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung an Schufswaffen zur Verhinderung des Knalls, bestehend in der Anordnung einer nach aufsen sich öffnenden,, federnden, mit einem nach innen sich öffnenden Ventil c versehenen Klappe b vor der Rohrmündung, zu dem Zwecke, letztere unmittelbar nach dem Austritt des Geschosses abzuschliefsen und unter Vermittelung des Ventiles c nur einen allmäligen Lufteintritt in die Rohrseele zu gestatten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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