DE239179C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE239179C DE239179C DENDAT239179D DE239179DA DE239179C DE 239179 C DE239179 C DE 239179C DE NDAT239179 D DENDAT239179 D DE NDAT239179D DE 239179D A DE239179D A DE 239179DA DE 239179 C DE239179 C DE 239179C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- projectile
- pipe
- extension
- barrel
- pressure
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000000843 powder Substances 0.000 claims description 3
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 6
- 239000003380 propellant Substances 0.000 description 5
- 241000189705 Dunedin group Species 0.000 description 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 238000010304 firing Methods 0.000 description 1
- 239000003721 gunpowder Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D39/00—Pile-fabric looms
- D03D39/02—Axminster looms, i.e. wherein pile tufts are inserted during weaving
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Looms (AREA)
- Toys (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 239279 KLASSE 72 d. GRUPPE
des Geschosses nach hinten hervorruft.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. August 1910 ab.
Es sind bereits Geschosse bekannt, die einen Steuerschwanz besitzen, welcher erst beim Abfeuern
des Geschosses durch die Entzündung einer Schießpulverladung selbsttätig gegenüber
dem Geschoß nach hinten ausgeschoben wird. Den Gegenstand der Erfindung bildet ein
solches Geschoß, bei dem das steuernde Glied aus einem hinten geschlossenen, das Geschoß
umschließenden Rohr besteht. Damit dieses
ίο Rohr nicht durch den inneren Überdruck abgerissen
werden kann, sind Vorkehrungen getroffen, daß das Gas selbsttätig entweichen kann, sobald sein Druck den auf den Boden
des Rohres wirkenden Druck der Treibladung um einen gewissen Betrag übersteigt.
Der durch die GasentWickelung hervorgerufene
Druck beeinflußt das Geschoß zusätzlich zum Druck der Treibladung, und die dadurch
entstehende Geschwindigkeitszunahme des Geschosses gegenüber der Hülse, wenn
sich diese noch im Geschützlaufe befindet, erhöht die endliche Ausgangsgeschwindigkeit des
Geschosses in demselben Maße, als wenn der Geschützlauf um die Strecke verlängert wäre,
um welche sich die Hülse rückwärts auf dem Geschoß bewegt hat. Die Einrichtung hat die
erforderliche Dichtigkeit und widersteht dem Druck der Treibladung auch dann, wenn er
verhältnismäßig groß. ist.
Der Druck der Treibladung nimmt während des Durchganges des Geschosses bis zur Geschützmündung
ab, wo er vollständig aufhört, und weil der Gasdruck innerhalb des Rohres
steigt, ist es unschwer, den Druckunterschied so einzurichten, daß das Ansatzrohr noch
innerhalb des Geschützrohres nach hinten in die richtige Lage getrieben wird.
Eine Ausführungsform der Erfindung wird durch die Zeichnung veranschaulicht. Fig. 1
zeigt das Geschoß in Seitenansicht (teilweise im Schnitt) vom Rohre bedeckt, Fig. 2 das
Geschoß mit dem Rohre in seiner hinteren Lage. Fig. 3 bis 8 zeigen Einzelheiten.
Das Rohrß hat am Vorderteil ringförmige
Rillen D und der Geschoßkörper A am Hinterende eine Rippe E. In der Mitte der Haube C
ist ein kleines Loch F und im Hinterteil des Geschosses eine Pulverkammer G mit Auslaßkanälen
H angeordnet. Die Haube C kann an dem Rohr entweder (Fig. 1) durch Schraubengewinde
oder in irgendeiner anderen Weise befestigt sein, so daß die Verbindung den erforderlichen
Widerstand bietet. Die Haube kann noch kräftiger an dem Rohr befestigt werden und mit Einrichtungen versehen werden
(Fig. 4 bis 8), welche den hinteren Gasdruck aushalten können, jedoch einem gewissen
inneren Drucke im Rohre nachgeben.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 4 und 5 bestehen diese Einrichtungen in einer
Scheibe /, welche Löcher / in der Haube abdeckt und an der Haube mittels eines kleinen
rohrförmigen Niets K befestigt ist. Nach Fig. 6 und 7 sind Löcher L der Haube durch
kleine Scheiben M abgedeckt, welche verkittet oder in anderer Weise lose an der
Außenseite des Kopfes befestigt sind. Bei der Ausführungsform nach Fig. 8 ist die
Scheibe / schalenförmig ausgebildet und an der Haube C durch einfaches Pressen befestigt. Auf alle Fälle werden diese Scheiben
abgerissen, sobald der innere Druck einen gewissen Betrag übersteigt.
Beim Abfeuern dringen die Treibladungsgase durch das kleine Loch F in das Geschoß
ein und entzünden das in den Kammern G befindliche Pulver. Die Flanschen der Haube C
ίο werden gleichzeitig gegen die Wände des
Laufes gepreßt, und das Geschoß wird mit größerer Geschwindigkeitszunahme als das
Rohr nach vorn getrieben; hierdurch bildet das Rohr eine Verlängerung des Geschosses,
gerade bevor es den Lauf verlassen hat, und gleichzeitig wird die Energie des treibenden
Schusses um so viel besser ausgenutzt, als ob die Länge des Laufes entsprechend vergrößert
wäre.
Sobald der mit Rillen versehene Teil des Rohres B beim Rückwärtsgleiten die Rippe E
des Geschoßkörpers erreicht, ' wird seine Bewegung angehalten, und hierdurch wird die
richtige Lage des Rohres gegenüber dem Geschoßkörper gesichert, so daß seine Achse in
die Verlängerung der Geschoßachse zu liegen kommt.
Am vorderen Ende des Rohres werden zweckmäßig einige Löcher angebracht, damit die Gase
nach Zurückschieben des Rohres leicht entweichen können.
Claims (2)
1. Geschoß, bei dem eine beim Schuß sich entzündende Pulverladung eine Verlängerung
des Geschosses nach hinten hervorruft, dadurch gekennzeichnet, daß die Verlängerung durch ein hinten geschlossenes
und das Geschoß umschließendes Rohr gebildet wird.
2. Geschoß nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Anordnung, durch die
das im Verlängerungsrohr entwickelte Gas selbsttätig ausgelassen wird, sobald sein
Druck den äußeren Druck auf den Boden des Rohres um einen gewissen Betrag übersteigt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB190615901T | 1906-07-13 | ||
| FR190916009X | 1908-07-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE239179C true DE239179C (de) |
Family
ID=32598940
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT198462D Active DE198462C (de) | 1906-07-13 | ||
| DENDAT239179D Active DE239179C (de) | 1906-07-13 |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT198462D Active DE198462C (de) | 1906-07-13 |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE239179C (de) |
| FR (3) | FR367622A (de) |
| GB (1) | GB190916009A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5295280A (en) * | 1992-07-02 | 1994-03-22 | Bilange, Inc. | Washing device for scrubbing the body |
-
0
- DE DENDAT198462D patent/DE198462C/de active Active
- FR FR8070D patent/FR8070E/fr active Active
- DE DENDAT239179D patent/DE239179C/de active Active
- FR FR10715A patent/FR10715E/fr not_active Expired
-
1906
- 1906-06-09 FR FR367622A patent/FR367622A/fr not_active Expired
-
1909
- 1909-07-08 GB GB190916009D patent/GB190916009A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB190916009A (en) | 1910-03-31 |
| FR367622A (fr) | 1906-11-06 |
| FR10715E (fr) | 1909-09-10 |
| FR8070E (de) | |
| DE198462C (de) |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2914049C2 (de) | Patrone | |
| DE68905612T2 (de) | Von der schulter abzufeuernder raketenwerfer. | |
| EP1171748B1 (de) | Übungsgeschoss für eine automatische schnellfeuerwaffe | |
| DE2804270C2 (de) | Vorrichtung zur Bodensogreduzierung an einem Artilleriegeschoß | |
| DE102014015479A1 (de) | Gasdruckbstätigungssystem für eine automatische Schusswaffe in Pistolenkaliber | |
| DE2822624A1 (de) | Uebungspatrone fuer automatische feuerwaffen | |
| DE239179C (de) | ||
| DE239279C (de) | ||
| DE2022582A1 (de) | Schrotpatrone | |
| DE1216736B (de) | Zerfallgeschoss fuer Manoevermunition | |
| DE1553866C3 (de) | Absenkvorrichtung für ein Geschoß | |
| DE977818C (de) | Treibladungsanordnung fuer rohrfoermige Abschusseinrichtungen | |
| DE1453914A1 (de) | Rohr zum Verschiessen von UEbungsmunition aus automatischen Waffen | |
| DE1161789B (de) | Granatenwerfvorrichtung, die am Lauf von tragbaren Feuerwaffen anbringbar ist, die mit Gasableitung versehen sind, welche auch als Muendungsbremse wirkt | |
| AT357445B (de) | Uebungspatrone fuer automatische waffen | |
| DE1172990B (de) | UEbungsmunition fuer rueckstossfreie Panzer-abwehrwaffen | |
| DE2105223C3 (de) | Rakete mit einem Raketenmotor und einem Geschoßkopf | |
| DE305133C (de) | ||
| DE191644C (de) | ||
| DE1126281B (de) | Geschoss zum Aufstecken auf eine Feuerwaffe mit Hilfsduesenmotor zum Selbstantrieb | |
| DE274991C (de) | ||
| DE300108C (de) | ||
| DE102011104815B4 (de) | Manöverpatrone | |
| DE102006030515B4 (de) | Manövermunition mit einer geführt bewegbaren Geschossnachbildung | |
| DE244395C (de) |