DE9691C - Neuerungen an Duplirmaschinen - Google Patents

Neuerungen an Duplirmaschinen

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DE9691C
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C. SlPMAN in Nottingham, (England)
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H7/00Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/92Spinning or twisting arrangements for imparting transient twist, i.e. false twist
    • D01H7/923Spinning or twisting arrangements for imparting transient twist, i.e. false twist by means of rotating devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

1879.
PATENTSCHRIFT
CARL SIPMAN in NOTTINGHAM (England).
Neuerungen an Duplirmaschinen.
■ Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. November 1879 ab.
Diese Erfindung bezieht sich auf Duplirmaschinen für Seide, Wolle und Baumwolle, und besteht im wesentlichen darin, dafs statt der gebräuchlichen Spindeln zum Tragen und Bewegen der Spulen ein getrennt angeordnetes, rotirendes Rohr mit Oesen-Arm benutzt wird, durch welches der Faden direct von den Spulen oder Kötzern hindurchgeführt ist, und welches das Dupliren bewirkt.
Das Duplirrohr kann derart angeordnet sein, dafs es nur an einer oder auch an beiden Mündungen das Dupliren bewirkt, es kann mittelst dieser Erfindung auf einer Maschine in einem ununterbrochenen Gange das Dupliren einer beliebigen Anzahl von Einzelfäden bewirkt werden.
In beiliegender Zeichnung ist die Vorrichtung dargestellt. A, Fig. 1 und 2, ist das Duplirrohr nebst Oesen-Arm mit darauf befindlicher Schnurscheibe zum Treiben des Rohres, Fig. 3 zeigt die Anordnung einer Duplirmaschine mit einseitig wirkendem Duplirrohr für zwei und vier Fäden, während Fig. 4 die Anordnung einer Duplirmaschine mit an beiden Mündungen wirkendem Duplirrohr zeigt, für zwei Fäden sowohl als für vier Fäden.
Von den Kötzern oder Spulen a a .. werden die Fäden s s . . vermittelst der Einziehwalzen e e zunächst durch die Oesen-Arme D, welche aus Draht gebogen sind, der oberen Mündung des Duplirrohres A zugeführt; der Faden oder die Fäden ίί.. werden, nachdem sie das Rohr A passirt haben, von einem Paar anderer Walzen m m aufgenommen und bei Anwendung des doppeltwirkenden Duplirrohres, Fig. 4, sofort auf den Haspel aufgewickelt, bei Anwendung des einseitig wirkenden Rohres A, Fig. 3, dagegen nochmals durch ein weiteres Duplirrohr von gleicher Construction hindurchgeführt und dann aufgehaspelt. Die Wirkung des Duplirrohres A wird dadurch erzielt, dafs der Faden oder die Fäden durch den excentrisch gegen die Rohraxe gebogenen Oesen-Arm D in Drehung gebracht werden.
Soll die Wirkung des Rohres A an einer Mündung desselben nicht eintreten, so ist nur ein Oesen-Arm erforderlich, und wird das Garn an dem nicht wirkenden Rohrende durch Führungsrollen r oder Walzen genau central geführt und gespannt erhalten, so dafs eine Berührung des Garnes mit der betreffenden Rohrmündung vermieden wird (s. Fig. 3).
Die Duplirrohre können vertical, wie gezeichnet, oder auch horizontal gelagert werden.
Die wesentlichen Vortheile dieser neuen Vorrichtung an Duplirmaschinen sind, wie der Erfinder angiebt, Einfachheit und Leistungsfähigkeit gegenüber den bisher gebräuchlichen Apparaten. Da die Drehrohre nicht, wie bisher die Spindeln, das Gewicht der Spulen tragen, so kann man die ersteren weit schneller laufen lassen, und das Dupliren an beiden Rohrmündungen verdoppelt aufserdem die Wirkung desselben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Anwendung getrennter Duplirrohre an Duplirmaschinen statt der bisher gebräuchlichen Spindeln, im wesentlichen wie gezeichnet und beschrieben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT9691D Neuerungen an Duplirmaschinen Active DE9691C (de)

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