DE116540C - - Google Patents

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DE116540C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/44Adjusting drafting elements, e.g. altering ratch

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 116540 KLASSE 76 c.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 4. Februar 1900 ab..
In der beiliegenden Zeichnung ist eine Vorrichtung für Feinspinnmaschinen wiedergegeben, welche eine Aenderung der Lage der Einzugwalzen der Streckwerke in Bezug auf das Röhrchen ermöglicht, und zwar stellt die Figur einen Aufrifs der ganzen Spinnmaschine dar. Die Vorrichtung ist folgende:
Das Vorgarn gelangt von dem Cylinder 1 zu dem Cylinderpaar 2, 4. Dieses ist auf einem Träger 3 gelagert, der an einem Ende eines schwingenden zweiarmigen Hebels 5 angeordnet ist. Der andere Arm des schwingenden Hebels ist zu einem gezahnten Sector 6 ausgebildet. Das Vorgarn geht weiter durch das Drehröhrchen 7, worauf es zu den Cylindern 8, 9 gelangt, die eine gröfsere Umfangsgeschwindigkeit besitzen als die Cylinder 2, 4 und daher die Streckung des Fadens 11 bewirken. Letzterer wird hierauf auf die Spule 14 mittelst des Läufers 12 aufgewickelt, der sich in bekannter Weise in dem Ring 13 dreht und so die Drehung des Fadens bewirkt. Der Ring 13 steht zweckmäfsig fest, während die Spindel 14 lothrecht verschoben wird. Die Drehung der Spindel 14 geschieht durch eine lange Muffe 15, die sich längs der Antriebsvorrichtung-16 während der lothrechten Bewegung der Spindel verschiebt.
Das Cylinderpaar 2, 4 ist, wie erwähnt, auf dem Träger 3 angebracht, der am Ende des schwingenden Hebels 5 sitzt. Dieser Hebel 5 wird unter Vermittelung des gezahnten Sektors 6 durch Drehung einer mit demselben im Eingriff stehenden Schnecke 10 nach Wunsch gedreht. Man kann also durch diese Vorrichtung die Cylinder 2, 4 mehr oder weniger den Cylindern 8, 9 nähern, wie dies durch die punktirte Stellung des Hebels 5 angedeutet ist. Es ist klar, dafs, da die Geschwindigkeit des Röhrchens 7 und der Cylinderpaare 2, 4 und 8, 9 dieselbe bleibt, das Strecken des Bandes um so gröfser ist, als die Cylinder 2, 4 den Cylindern 8, 9 genähert sind. Da die Geschwindigkeit der Streck- und Drehtheile dieselbe bleibt, so verändert sich das für eine Zeiteinheit bewirkte Strecken nicht; da es aber auf eine geringere Bandlänge bewirkt wird,so folgt daraus, dafs das Strecken für eine Längseinheit gröfser ist, ebenso wie die von dem Röhrchen 7 bewirkte Drehung stärker sein wird, da sie auf eine kleinere Bandlänge ausgeübt wird.
Der Kopf 3 hat eine besondere Form, die das Verschieben des Druckcylinders 2 ermöglicht, zum Zweck, die den verschiedenen Spindeln einer Spinnmaschine entsprechenden Druckstellen gesondert vor- oder zurückgehen lassen zu können, ohne dafs man den Hebel 5 verschieben mufs. Man kann auf diese Weise mehr oder weniger feine und gedrehte Fäden erhalten, indem man den Druckcylinder 2 entweder in dpr Mitte des Kopfes 3, wie auf der Zeichnung
voll gezeichnet, oder rechts oder links, wie punktirt angegeben, anbringt.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung für Spinnmaschinen zum Verändern der Stellung der Einziehcylinder des Streckwerkes zu den Ablieferungscylindern, dadurch gekennzeichnet, dafs die Einziehcylinderpaare am Ende eines drehbaren Hebels angebracht sind, während der Hebelkopf so ausgebildet ist, dafs er ein Verschieben des Druckcylinders, ohne die Stellung des Hebels zu ändern, zuläfst.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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