DE96913C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE96913C DE96913C DENDAT96913D DE96913DA DE96913C DE 96913 C DE96913 C DE 96913C DE NDAT96913 D DENDAT96913 D DE NDAT96913D DE 96913D A DE96913D A DE 96913DA DE 96913 C DE96913 C DE 96913C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- artificial
- lower leg
- foot
- piece
- tongue
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 210000003414 extremity Anatomy 0.000 claims description 11
- 210000000245 forearm Anatomy 0.000 claims 2
- 210000000544 articulatio talocruralis Anatomy 0.000 description 9
- 210000002683 foot Anatomy 0.000 description 6
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 3
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 3
- 210000000707 wrist Anatomy 0.000 description 3
- 210000003423 ankle Anatomy 0.000 description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 239000000969 carrier Substances 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 1
- 239000010985 leather Substances 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 230000002035 prolonged effect Effects 0.000 description 1
- 210000002435 tendon Anatomy 0.000 description 1
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61F—FILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
- A61F2/00—Filters implantable into blood vessels; Prostheses, i.e. artificial substitutes or replacements for parts of the body; Appliances for connecting them with the body; Devices providing patency to, or preventing collapsing of, tubular structures of the body, e.g. stents
- A61F2/50—Prostheses not implantable in the body
- A61F2/60—Artificial legs or feet or parts thereof
- A61F2/604—Joints for artificial legs
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Transplantation (AREA)
- Biomedical Technology (AREA)
- Cardiology (AREA)
- Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Orthopedic Medicine & Surgery (AREA)
- Heart & Thoracic Surgery (AREA)
- Vascular Medicine (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Animal Behavior & Ethology (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Veterinary Medicine (AREA)
- Prostheses (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
(Neu-Seeland).
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. Juni 1897 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf künstliche Gliedmafsen, welche bestimmt sind,
Arme oder Beine zu ersetzen, die infolge eines Unglücksfalles abgenommen werden mufsten.
Das neue künstliche Glied zeichnet sich vor älteren ähnlichen dadurch aus, dafs es mit
Leichtigkeit von dem Besitzer desselben, sofern sich dieser noch im Wachsthum befindet, verlängert
werden kann, und dafs besonders auch, wenn das neue Glied ein Bein ist, das Fufsgelenk
so wirkt, wie es bei einem natürlichen Bein der Fall ist.
Die meistens gebräuchlichen künstlichen Beine müssen, sobald sie für den im Wachsthum
begriffenen Träger derselben zu klein geworden sind, durch neue ersetzt werden, oder es m'ufs,
wo sie wirklich verlängerbar sind, diese Verlängerung durch einen geschickten Mann bewirkt
werden, welcher mit derartigen Gegenständen vertraut ist. Die Thätigkeit des Knöchels
oder Fufsgelenkes hängt bei den bisher bekannt gewordenen künstlichen Beinen gewöhnlich
von· der guten Wirkung von Stahlfedern ab, welche aber vielfach, besonders bei kaltem
Wetter, zerbrechen.
Das vorliegende künstliche Bein kann vori dem Besitzer desselben, ohne dafs es irgend
welcher Uebung bedürfte, mit Leichtigkeit verlängert und verkürzt werden; die ganze Aenderungsarbeit
erfordert nur eine sehr kurze Zeit. Uebrigens pafst sich das künstliche Bein in seiner äufseren Erscheinung ganz den vorhandenen
ähnlichen Ausführungen an.
Der untere, mit dem Hand- oder Fufsgelenk verbundene Theil des neuen künstlichen Gliedes
ist mit einer starken Schraube und . kräftigen Stiften ausgerüstet, welche an einer oberen,
über dem Fufs- oder Handgelenk liegenden Platte fest angebracht sind. Diese Stifte gehen
durch eine starre untere Endplatte des oberen Gliedtheiles und durch eine zweite, in dem
letzteren etwas höher angebrachte Platte. Wenn man die Mutter zu der erwähnten starken
Schraube löst, so kann man das erwähnte Unterstück, welches das Fufs- oder Handgelenk
trägt, abnehmen und zum Zweck der Verlängerung des Gliedes eine Scheibe von geeignetem
Stoff über die Schraube und die erwähnten Stifte schieben.
Der abgenommene Theil kann dann in der vorher angedeuteten Weise wieder leicht befestigt
werden.
Um die erwähnten Stahlfedern bei dem Fufsgelenk vermeiden zu können, erhält das erwähnte.,
durch eine starke Schraube an dem oberen Theil des künstlichen Gliedes besonders
befestigte Unterstück eine Zunge, welche in die eigentliche Ferse des Fufses hinabreicht.
In der Ferse sind vor und hinter der Zunge Aussparungen vorgesehen, welche zur Aufnahme
von Gummistücken dienen. Diese Stücke ersetzen die Stahlfedern und wirken
wie die Sehnen des Fufses. Sie werden in der gewünschten Lage durch eine Platte gehalten,
welche gegen die Unterseite des eigentlichen künstlichen Fufses geschraubt ist.
In der beiliegenden Zeichnung ist:
Fig. ι die Seitenansicht des neuen künstlichen Beines,
Fig. ι die Seitenansicht des neuen künstlichen Beines,
Fig. 2 ein Schnitt nach Linie A-B der Fig. i,
Fig. 3 ein Querschnitt nach Linie C-D der Fig. i.
Fig. 4 veranschaulicht eine zweite Ausführungsform der Befestigungsvorrichtung für
den das Fufsgelenk tragenden unteren Theil des künstlichen Beines.
Um das Fufsgelenk an dem eigentlichen Unterschenkel zu befestigen, ist das massive
Stück d (Fig. i) mit einer Platte d1 fest verbunden,
in welcher Platte wieder die bereits erwähnte kräftige Schraube d'2 und die starken
Stifte d3 befestigt sind. Die dauerhaft unbewegliche
Befestigung der Schraube d- in der Platte d1 kann auf jede beliebige Weise bewirkt
werden. Die erwähnte Schraube d2 und die Stifte ds gehen durch die Platten f und g
am unteren Ende des Unterschenkels hindurch. Die beiden Platten können an dem Unterschenkel
mit Nieten gl und Schrauben befestigt werden, welche man an passenden
Stellen einschraubt. Die Mutter d5 für die
Schraube d'2 wird von oben durch das Loch e2 (Fig. ι und 2) eingeführt und festgeschraubt.
Um den Unterschenkel zu verlängern, löst man die Mutter db, so dafs man das ganze Fufsgelenk
von dem Unterschenkel abnehmen kann, und steckt nun auf die Scheiben da und die
Schraube d'2 ein passend gebohrtes Holzstück, welches natürlich auch aus anderem Stoff bestehen
kann und dessen äufsere Umrisse dem Querschnitt des Unterschenkels an der betreffenden
Stelle entsprechen. Nachdem das Verlängerungsstück an dem Untertheil angebracht ist, schraubt man das letztere wieder in
der beschriebenen Weise fest an. Dem künstlichen Beine kann man beim Verkauf gleich
mehrere solcher Verlängerungsstücke von verschiedener Stärke beifügen. Um eine Abnutzung
des Bohrloches für die Schraube d'2 bei dem Unterschenkel zu vermeiden, kann
man, wie die Fig. 2 zeigt, eine Büchse in dieses Loch hineinschlagen. Damit das Fufsgelenk
sich gut bewegt, ist der Block d1 mit einer festen Zunge de ausgerüstet, welche in
eine geeignete Vertiefung des Fufses j eingreift. Vor und hinter dieser Zunge ist so
viel Spiel gelassen, dafs zwei Gummifedern h h1 darin Platz finden können. Die Fufsplatte j1
sorgt dafür, dafs diese Gummistücke in der richtigen Lage verbleiben. Schrauben/2 können
zur Befestigung dieser Fufsplatte dienen. Wenn der etwa vorhandene natürliche Unterschenkelstumpf zu lang ist, um die eine mittlere
Schraube d2 zu gestatten, so kann man die durch die Fig. 4 veranschaulichte Construction
verwenden, bei welcher statt der einen mittleren zwei äufsere Schrauben k k1 verwendet
sind. Die Einzelheiten dieser abweichenden Ausführung gehen aus der Zeichnung ohne
Weiteres hervor. Anstatt die Schrauben nach der Vorder- und Hinterseite zu legen, wie in
Fig. 4 angenommen, kann man sie natürlich auch zu beiden Seiten des künstlichen Unterschenkels
anordnen. Dafs der natürliche Stumpf bei dieser Construction weit tiefer herunterreichen
kann, geht aus der Abbildung 4 ebenfalls hervor. Das ganze künstliche Glied wird
des gefälligen Aussehens halber mit einem Lederüberzug versehen. Die vorstehende Beschreibung
und Zeichnung sollen nur ein Bild des Wesens des Eröndungsgegenstandes geben;
die Einzelheiten können je nach Wunsch und Ansicht des Ausführenden verändert werden.
Wenn der natürliche Unterschenkel dicht oberhalb des Fufsgelenkes durchschnitten wurde,
so kann man statt der Schrauben d'2 bezw. k kl
und der starken Stifte d3 in geeigneter Weise anders angeordnete Stifte anordnen, weiche
beispielsweise an dem künstlichen Fufsgelenk befestigt sind und in Hülsen des künstlichen
Unterschenkelstückes eingeschoben und befestigt werden.
Claims (2)
1. Künstliches Glied, gekennzeichnet durch eine an dem Unterschenkel- oder Unterarmstück
(d) angebrachte Zunge fdej, welche
in eine passende Aussparung des künstlichen Fufses oder der künstlichen Hand (j)
eingreift und drehbar damit verbunden ist, wobei vor und hinter dieser Zunge in die
erwähnte Aussparung eingelegte Gummistücke (h hl), welche auf geeignete Weise,
z. B. durch eine Fufsplatte (jlj, in ihrer
Lage gehalten werden, dem Fufs oder der Hand die elastische Bewegbarkeit in Bezug
auf den künstlichen Unterschenkel oder Unterarm gestatten.
2. Künstliches Glied nach Anspruch 1 , bei welchem das Gelenkstück (d) von dem
eigentlichen künstlichen Unterschenkelstück leicht lösbar und derart ausgeführt ist, dafs
es zum Zweck der Verlängerung des Unterschenkels die Anbringung einer entsprechend
starken Zwischenlage gestattet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE96913C true DE96913C (de) |
Family
ID=368004
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT96913D Active DE96913C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE96913C (de) |
-
0
- DE DENDAT96913D patent/DE96913C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1759939B2 (de) | ||
| DE96913C (de) | ||
| DE868232C (de) | Spaten | |
| DE2738007C3 (de) | Handwerkzeug zum Montieren und Demontieren von radial in Wellennuten o.dgl. einsetzbaren, mit einem durchgehenden Radialschlitz versehenen Federringen | |
| DE965173C (de) | Handsetzgeraet | |
| DE2307643A1 (de) | Vorrichtung zur befestigung von zahnprothesen | |
| DE2701894A1 (de) | Vorrichtung zum huepfen | |
| DE102004009315A1 (de) | Vorrichtung zur Entlastung des Rückens | |
| DE10239620A1 (de) | Angelhalter | |
| DE234014C (de) | ||
| DE661206C (de) | Kuenstliche Hand | |
| DE145764C (de) | ||
| DE2630272C2 (de) | Zahnärztliches Instrument zum Lösen von Kronen- oder Brückenersatz | |
| DE867429C (de) | Zugvorrichtung zur Knochenbruchbehandlung | |
| DE831871C (de) | Unterschenkelprothese | |
| DE800885C (de) | In der Hoehe verstellbare Sitzvorrichtung | |
| DE308021C (de) | ||
| CH563145A5 (en) | Shoe putting on and taking off aid - is used for handicapped people and fitted with scissor shaped linked arms | |
| DE114440C (de) | ||
| DE381829C (de) | Einstellgelenk fuer kuenstliche Glieder | |
| DE86618C (de) | ||
| DE212213C (de) | ||
| DE3819115A1 (de) | Vertikalschiene mit an ihr befestigbaren auflagehaltern zum bau von hindernissen fuer den springsport | |
| DE369164C (de) | Schwimmschuh mit elastischer Sohle | |
| DE35983C (de) | Gelenkstellung an künstlichen Gliedmafsen |