DE969031C - Anordnung zur induktiven Erwaermung metallischer Werkstuecke - Google Patents
Anordnung zur induktiven Erwaermung metallischer WerkstueckeInfo
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- DE969031C DE969031C DESCH1388A DESC001388A DE969031C DE 969031 C DE969031 C DE 969031C DE SCH1388 A DESCH1388 A DE SCH1388A DE SC001388 A DESC001388 A DE SC001388A DE 969031 C DE969031 C DE 969031C
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- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B6/00—Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
- H05B6/02—Induction heating
- H05B6/36—Coil arrangements
- H05B6/365—Coil arrangements using supplementary conductive or ferromagnetic pieces
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
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Description
Es ist bekannt, Werkstücke induktiv zu erwärmen. Hierzu dient ein elektromagnetische
Wechselfelder erzeugender Induktor, der in vielen Fällen aus einer einzigen mit hochfrequentem
Wechselstrom beschickten Windung eines kupfernen Hohlleiters besteht, durch dessen Inneres Kühlwasser
geleitet werden kann. Die elektromagnetischen Wechselfelder dringen in eine gewisse Oberflächenschicht
des Werkstückes ein, wo sie unter Verwandlung von elektromagnetischer Energie in
Wärme absorbiert werden. Die Eindringtiefe hängt von der Frequenz des Wechselstromes, der den
Hohlleiter durchfließt, und von den elektrischen und magnetischen Eigenschaften des Werkstückes ab.
übertrifft sie die Wandstärke des Werkstückes, so ergibt sich bei den bisher bekanntgewordenen Einrichtungen
zur induktiven Erwärmung ein ungünstiger Wirkungsgrad des den hochfrequenten Wechselstrom
erzeugenden Generators.
Es ist bereits bekanntgeworden, eine auf einem Stahlband befindliche dünne Zinnschicht durch induktive
Erwärmung des Stahlbandes zu seiner Verzinnung zu schmelzen, wobei der Induktor das
Stahlband umgibt. Das Stahlband ist notwendig mit dem Zinn verbunden und seine Ausbildung durch
den Verwendungszweck vorbestimmt. Es ist ferner bekannt, die Zähne von Zahnrädern induktiv oder
galvanisch zu erwärmen und Füllstücke zwischen den Zähnen anzuordnen, die an der Erwärmung
teilnehmen. Weist diese bekannte Anordnung auch darauf hin, daß man magnetische Hilfskörper vorsehen
kann, die an der Erwärmung teilnehmen und
eventuell Wärme auf das Werkstück übertragen, so gibt sie eine Lehre nur dafür, wie man kompliziert
geformte Körper zu magnetisch und elektrisch einfachen Körpern während eines induktiven Erwärmungsprozesses
ergänzt.
Die Erfindung bezieht sich auf die induktive Erwärmung von metallischen Folien, Platten, Bändern
und Rohren. Sie ist auf eine Steigerung des Wirkungsgrades gerichtet und löst diese Aufgabe dadurch,
daß ein magnetischer Rückschluß, der sich auf der dem Induktor abgewandten Seite des Werkstückes
befindet und von diesem unabhängig ist, derart ausgebildet wird, daß er durch das Induktionsfeld
eine höhere Temperatur als das Werkstück annimmt und seine Wärme an das Werkstück abgibt.
Der Erfindung liegt also die Erkenntnis zugrunde, daß gerade die Ausbildung des Rückschlusses Möglichkeiten
für die Erhöhung des Wirkungsgrades bietet. Ferner empfiehlt es sich, den Rückschluß mit
dem Werkstück konstruktiv zu vereinigen, z. B. durch Löten, Schweißen oder Kleben.
Die Abb. ι bis 4 zeigen einige Ausführungsbeispiele
für die Erfindung. In allen Abbildungen bezeichnet ι den Induktor, 2 das Werkstück und 3 den
erfindungsgemäßen Rückschluß. Abb. 1 betrifft eine Anordnung zum Glühen dünner Ringe, die dadurch
zum Entspannen gebracht werden sollen. Die Anordnung zeigt Rotationssymmetrie um eine senkrecht
zur Zeichenebene stehende Achse.
Abb.2 zeigtWerkstücke2'und2", die durch Lötung
über dem magnetischen Rückschluß 3 verbunden werden. Der Rückschluß ist mit einem wärmeisolierenden
Mantel 4 umgeben. Mit 5 ist ein sogenannter Niederhalter bezeichnet. Er drückt einen
Lagerzapfen 2' gegen einen Rahmen 2", um eine Lötverbindung
beider Teile durch die induktive Erwärmung zu ermöglichen.
Abb. 3 zeigt den Rückschluß mit einem zu seiner Erregung vorgesehenen Hilf sinduktor i'. Das Werkstück
besteht aus einer Hülse von rechteckigem Querschnitt, bei der zwei einander überlappende
Wände durch induktives Erwärmen miteinander verlötet werden sollen.
Der magnetische Rückschluß kann auch als Teil von Werkzeugen ausgebildet sein, die zur Verformung
oder sonstigen Behandlung des induktiv erwärmten Werkstückes dienen.
Abb. 4 zeigt eine solche Anordnung. Es handelt sich um das Plattieren von Blechen. Der Rückschluß
wird hier von einer Druckrolle gebildet, der eine kleinere Rolle 6 gegenübersteht. Dieser Gedanke
läßt sich verallgemeinern, insbesondere kann man also den Rückschluß durch Preßplatten, Prägestempel
u. dgl. darstellen lassen.
Auch die Vereinigung von Werkstück und Rückschluß läßt sich anwenden. Verbindungen von beiden
lassen sich durch Löten, Schweißen, Aufkleben oder durch Maßnahmen erzwingen, die während des Vorgangs
der induktiven Erwärmung eine formschlüssige Verbindung herzustellen gestattet.
Claims (3)
1. Anordnung zur induktiven Erwärmung metallischer Folien, Platten, Bänder und Rohre
mit Hilfe eines elektromagnetische Wechselfelder erzeugenden Induktors und eines auf der
dem Induktur abgewandten Seite des Werkstückes angeordneten, von diesem unabhängigen
magnetischen Rückschlusses, gekennzeichnet durch eine derartige Ausbildung des Rückschlusses,
daß er durch das Induktionsfeld eine höhere Temperatur als das Werkstück annimmt
und seine Wärme auf das Werkstück überträgt.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der magnetische Rückschluß während der induktiven Erwärmung konstruktiv mit dem Werkstück vereinigt ist oder mit ihm
formschlüssig verbunden ist.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückschluß mit dem
Werkstück durch Löten, Schweißen, Kleben u. dgl. verbunden ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 404606, 460615, 080, 730 356, 734237;
französische Patentschrift Nr. 904159;
schweizerische Patentschrift Nr. 192 888;
USA-Patentschrift Nr. 2 381 246.
Kohl rau sch, »Lehrbuch der praktischen Physik«, 16. Auflage, 1930, S. 587.
Entgegengehaltene ältere Rechte:
Deutsche Patente Nr. 886358, 888 181.
Deutsche Patente Nr. 886358, 888 181.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 962/32 4.58
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH1388A DE969031C (de) | 1950-03-04 | 1950-03-04 | Anordnung zur induktiven Erwaermung metallischer Werkstuecke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH1388A DE969031C (de) | 1950-03-04 | 1950-03-04 | Anordnung zur induktiven Erwaermung metallischer Werkstuecke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE969031C true DE969031C (de) | 1958-04-24 |
Family
ID=7422833
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH1388A Expired DE969031C (de) | 1950-03-04 | 1950-03-04 | Anordnung zur induktiven Erwaermung metallischer Werkstuecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE969031C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1565581B1 (de) * | 1965-10-21 | 1972-05-31 | Heller William Charles Jun | Vorrichtung zum induktiven Verschweissen von Kunststoffteilen |
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-
1950
- 1950-03-04 DE DESCH1388A patent/DE969031C/de not_active Expired
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