DE1925383C - Heizrohr - Google Patents
HeizrohrInfo
- Publication number
- DE1925383C DE1925383C DE19691925383 DE1925383A DE1925383C DE 1925383 C DE1925383 C DE 1925383C DE 19691925383 DE19691925383 DE 19691925383 DE 1925383 A DE1925383 A DE 1925383A DE 1925383 C DE1925383 C DE 1925383C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- conductor
- tube
- ferromagnetic
- ferromagnetic tube
- heating
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 title claims description 15
- 239000004020 conductor Substances 0.000 claims description 29
- 230000005294 ferromagnetic effect Effects 0.000 claims description 24
- 230000002500 effect on skin Effects 0.000 claims description 6
- 230000035515 penetration Effects 0.000 claims 1
- 230000020169 heat generation Effects 0.000 description 7
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 4
- 244000089486 Phragmites australis subsp australis Species 0.000 description 3
- CWYNVVGOOAEACU-UHFFFAOYSA-N Fe2+ Chemical compound [Fe+2] CWYNVVGOOAEACU-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000005291 magnetic effect Effects 0.000 description 1
- 230000035699 permeability Effects 0.000 description 1
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Heizrohr mit einem ferromagnetischen Rohr und
einem isoliert darin geführten elektrischen Leiter, der
an einer Seite an eine Wechselstromquelle angeschlossen ist und die Rückleitung über das
ferromagnetische Rohr erfolgt, wobei auf Grund des Hauteffekts an der Innenwandung des ferromagnetischen
Rohrs ein Wechselstrom fließt, der gleich groß und entgegengesetzt zu dem innerhalb des
Leiters fließenden Strom ist.
Derartige wechselstromgespeiste, dem Einfluß des HautefTekts ausgesetzte Heizrohre sind bereits bekannt
(s. USA.-Patentschrift 3 293 407 und kanadische Patentschrift 760 556). Bei derartigem Heizrohren
ist es unmöglich, in einem bestimmten Bereich des Rohrs die Wärmeerzeugung zu unterbrechen
bzw. zu vermindern.
Demzufolge ist es Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Heizrohr der obengenannten Art zu schaffen,
dessen Heizwirkung in bestimmten Bereichen je nach Wunsch vermindert und somit gesteuert werden kann.
Erfindungsgemäß wird dieses Ziel dadurch erreicht, daß ein oder mehrere Abschnitte des ferromagnetischen
Rohrs mit Hilfe von entlang der Innenseite des ferromagnetischen Rohrs geführten Leitern kurzgeschlossen sind.
Eine vorteilhafte Ausfülirungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Leiters
ein Schalter vorgesehen ist, der mittels eines Thermostaten gesteuert ist.
Die Erfindung ist im folgenden an Hand eines Ausführungsbeispiel!;
näher erläutert und beschrieben, wobei auf die Zeichnung Bezug genommen ist. Es zeigt
F i g. 1 eine bekannte Ausführungsform eines Heizrohrs,
Fig. 2 eine schematiscHe Schnittansicht eines
gemäß der vorliegenden Erfindung ausgebildeten Heizrohrs und
Fig. 3 eine abgewandelte Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Heizrohrs.
Es ist bekannt, daß die wechselstrombedingte Ein- - 5030
(I)
wobei /. de· spezifische Widerstand in ücni, \>
die spezifische Permeabilität und / die Frequenz in Hertz
in ist. Entsprechend der in F i g. 1 dargestellten bekannten
Ausführiingsform ist ein Leiter 1 durch ein ferromagnetisches
Rohr 3 geführt. An einem Ende des Leiters 1 ist eine Weehsclstromquelle 2 angeordnet,
während das andere Ende 4 des Leiters I mit dem ferromagnetischen Rohr 3 verbunden ist. Das andere
Ende des ferromagnetische!! Rohrs 3 ist über einen
Leiter 6 mit der Weeliselstromquulc 2 verbunden.
So lange die Bedingungen herrschen, daß
t>2s, D>S und
ist. wobei D der Innendurchmesser des ferromagnetischen Rohrs 3, .' seine Länge und t seine Dicke ist,
ist der Wechselstrom auf die Innenfläche des ferrous masnetischrn Rohrs 3 begrenzt; an der äußeren
Oberfläche des ferromagnetischen Rohrs 3 tritt somit kein Strom auf, was bei Heizleitern sehr vorteilhaft
ist.
Um die Heizwirkung in dem in Fig. I dargestellten
Bereich X-Y zu vermindern bzw. zu beseitigen, sind gemäß der vorliegenden Erfindung entsprechend
F i g. 2 zvvei Klemmen 7, 8 an jenen Stellen vorgesehen, zwischen welchen die Heizwirkung unterbrochen
bzw. gesteuert werden soll. Der zwischen den Klemmen 7 und 8 befindliche Abschnitt wird mit
Hilfe eines Leiters 9 kurzgeschlossen, dessen Impedanz viel niedriger als ehe der Innenoberfläche des
Abschnitts des ferromagnetischen Rohrs 3 ist. Zum einfacheren Anschluß des Leiters 9 an den Klemmen
7, 8 sind Flansche 10 und 12 vorgesehen, die durch Abdeckplatten 11, 13 abgedeckt sind. In
gleicher Weise kann der Leiter 9 mit seinen Enden direkt an der Innenseite des ferromagnetischen
Rohrs 3 befestigt sein, solange geeignete Befestigungseinrichtungen vorhanden sind.
Der von der Wechselstromquelle 2 durch den isolierten Leiter 1 und von dort entlang der inneren
Oberfläche des ferromagnetischen Rohrs 3 von dem einen Ende 4 zu dem Ende 5 fließenden Wärme
erzeugende Wechselstrom fließt zwischen den Klemmen 7 und 8 zum Großteil durch den Leiter 9. Da
der durch den isolierten Leiter 1 fließende Strom praktisch gleich und entgegengesetzt zu dem innerhalb
des Leiters 9 fließenden Strom ist, tritt zwischen den Klemmen 7, 8 praktisch kein Hauteffekt auf.
Demzufolge wird in diesem Abschnitt praktisch keine Wärme erzeugt.
Wenn die Impedanz des Leiters 9 etwas größer gemacht wird, wird der durch den Leiter 9 fließende
Strom kleiner als der durch den Leiter 1 fließende Strom. In diesem Fall tritt innerhalb des ferromagnetischen
Rohrs 3 zwischen den Klemmen 7, 8 ein gewisser Hauteffekt ein, so daß in beschränktem Maß
eine Wärmeentwicklung stattfindet.
Durch Veränderung der Impedanz des Leiters 9 kann somit die Wärmeerzeugung innerhalb des kurzgeschlossenen Abschnitts des ferromagnetischen
Rohrs 3 von praktisch keiner Wärmeerzeugung bis zu
einem Wen maximaler Wärmeerzeugung e.esteuert
werden.
Fig. 3 zeigt eine schematische Darstellung einer abgewandelten Ausführungsform, bei welcher innerhalb
des Kurzschlußleiters 9 ein Schalter 15 angeordnet ist. Bei dieser Ausführungsform ist der den
Abschnitt X-Y kurzschließende Leiter 9 aus dem ferromagnetischen Rohr herausgeführt und außerhalb
mit dem Schalter 15 verbunden. Sobald der Schalter 15 offen ist, ist der Kurzschlußeffekt eliminiert, mj
daß Wärme in vollem Maß erzeugt wird. Wenn der Schalter 15 jedoch geschlossen ist. wird die Wärmeerzeugung
innerhalb des kurzgeschlossenen Bereichs vermindert, da ein Großteil des Stroms durch den
Leiter 9 fließt. Durch gesteuerte Betätigung des Schal- '5 ters 15 kanu somit die Wärmeerzeugung beeinflußt
werden. Es ist einleuchtend, daß · der Schalter 15 mittels eines Thermostaten gesteuert sein kann.
Wenn die Impedanz sehr viel größer gemacht ist, dann wird die innerhalb des Aoschnitts X-Y stattfindende
Wärmeerzeugung beinahe so groß wie in den übrigen Teilen des ferromagnetischen Rohrs 3,
in welchen kein Kurzschlußleiter vorhanden ist.
Die obigen Erläuterungen beziehen sich auf die Steuerung der Wärmeerzeugung in einem Abschnitt
X-Y des ferromagnetischen Rohrs 3 unter Zuhilfenahme des Hauteffekts gemäß Fig. 2. Es ist einleuchtend,
daß durch Vorsehen einer beliebigen Anzahl son Abschnitten die Wärmeerzeugung innerhalb
jedes Abschnitts gesteuert werden kann, wodurch gleiche oder verschiedene Temperaiurwert·: in den
einzelnen Abschnitten erzeugt werden können.
Die vorliegende Erfindung ist ebenfalls in Verbindung mit einer Vorrichtung gemäß der kanadischen
Patentschrift 486 431 anwendbar. Gemäß
dieser Vorrichtung weist das Heizrohr einen Prima: kreis
mit einem elektrischen Leiter auf, der wenigstens durch ein ferromagnetisches Rohr geführt und
mit einer Wechselsiromquelle verbunden ist. Ferner
ist ein Sekundärkreis mit einem eine niedrige Impedanz aufweisenden Leiter vorgesehen, der mit den
Enden des ierromagneiischcn Rohrs verbunden ist,
wodurch durch den an der Innenwandung des Rohrs fließenden Primärstrom sin sekunderer Wechselstrom
in dem Sekundärkreis erzeugt wird.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung kann füi verschiedene Anwendungsfälle verwendet werden.
Beispielsweise kann sie bei Pipelines zur gesteuerten Erwärmung von Ventilen oder anderen Einrichtungen
eingesetzt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Induktiv beheiztes Rohr mit einem ferromagnetisehen
Rohr und einem isoliert darin geführten elektrischen Leiter, der an einer Seite an
eine Wechselstmmquclle abgeschlossen ist und
die Rückleitung über das ferromagnetische Rohr erfolgt, wobei auf Grund des Hauteffekts an der
Innenwandung des ferromagnetischen Rohrs em Wechselstrom fließt, dei gleich groß und entgegengesetzt
zu dem innerhalb des Leiters fließenden Strom ist, d a d u r c h « e k e η η ζ e i c h π ■■ t.
daß ein oder mehrere Abschnitte (X-Y) des ferr >magnetischen Rohrs (3) mit Hilfe von entlang der
Innenseite des ferromagnetischen Rohrs (3) geführten Leitern (9) kurzgeschlossen sind.
2. Heizrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Leiters (9) ein Schalter
(15) vorgesehen ist. der mittels eines Thermostaten gesteuert ist.
dringtiefe S (cm) durch folgende Gleichung ausgedrückt
werden kann:
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691925383 DE1925383C (de) | 1969-05-19 | Heizrohr |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691925383 DE1925383C (de) | 1969-05-19 | Heizrohr |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1925383A1 DE1925383A1 (de) | 1970-11-26 |
| DE1925383B2 DE1925383B2 (de) | 1973-02-08 |
| DE1925383C true DE1925383C (de) | 1973-08-23 |
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1515139B1 (de) | Vorrichtung zum Aufrechterhalten einer erh¦ten Temperatur einer in einer Rohrleitung transportierten Flüssigkeit | |
| DE3119735A1 (de) | Verfahren und schaltungsanordnung zur regelung der ausgangsleistung eines elektrochirurgie-hochfrequenz-generators | |
| AT13475U1 (de) | Verfahren zum Kühlen einer Spule, Spulenkühlsystem und flüssigkeitsgekühlte Spule | |
| DE3873632T2 (de) | Induktionsheizgeraet. | |
| DE1925383C (de) | Heizrohr | |
| DE1196682B (de) | Verfahren zum Beeinflussen der Austritts-temperatur eines einen Waermeuebertrager durchstroemenden Mediums | |
| DE691854C (de) | Hauteffektmodulator | |
| DE1909661B2 (de) | Meßanordnung zum Feststellen von ab normalen Zustanden in elektrischen Heiz rohren | |
| DE1958261A1 (de) | Isothermer Ofen | |
| EP3579343A1 (de) | Hochstromkabel insbesondere für induktionsanwendungen | |
| DE1925383A1 (de) | Heizrohr | |
| DE4201775C2 (de) | Vorrichtung zur niederfrequenten induktiven Durchlauferwärmung eines Fluids mit elektrolytischer Leitfähigkeit | |
| DE1483039A1 (de) | Fortlaufend arbeitendes Waermebehandlungsverfahren und Vorrichtung zu seiner Durchfuehrung | |
| DE967858C (de) | Vorrichtung zum Oberflaechenhaerten metallener Werkstuecke | |
| DE693885C (de) | Geraet | |
| DE892354C (de) | Vorrichtung zum elektro-induktiven Oberflaechenerhitzen von verzahnten Werkstuecken | |
| DE1964265A1 (de) | MHD-Generator | |
| DE2163614A1 (de) | Vorrichtung und verfahren zur induktionsheizung | |
| DE855745C (de) | Vorrichtung zum Erhitzen von Metall-Werkstuecken mittels Hochfrequenzstroemen | |
| CH673724A5 (de) | ||
| DE973775C (de) | Vorrichtung zum Stumpfschweissen der Enden von Metallrohren | |
| DE1009736B (de) | Einrichtung zum induktiven Erwaermen von Vertiefungen, Aushoehlungen und aehnlichen Hohlkoerper-Innenflaechen, insbesondere zum Erhitzen von Ventilsitzen fuer die Haertung | |
| DE959308C (de) | Loetvorrichtung | |
| DE870143C (de) | Vorrichtung zum elektro-induktiven Innenheizen von Rohren, durchgehenden Bohrungen od. dgl. | |
| DE1179315B (de) | Vorrichtung zum induktiven Erhitzen von langgestreckten Werkstuecken |