DE968887C - Maschine zum Aufbringen von Etiketten auf vorzugsweise geradlinig vorbewegte zylindrische Gegenstaende wie Flaschen od. dgl. - Google Patents

Maschine zum Aufbringen von Etiketten auf vorzugsweise geradlinig vorbewegte zylindrische Gegenstaende wie Flaschen od. dgl.

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DE968887C
DE968887C DEJ6405A DEJ0006405A DE968887C DE 968887 C DE968887 C DE 968887C DE J6405 A DEJ6405 A DE J6405A DE J0006405 A DEJ0006405 A DE J0006405A DE 968887 C DE968887 C DE 968887C
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DEJ6405A
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Jagenberg Werke AG
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Jagenberg Werke AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C9/00Details of labelling machines or apparatus
    • B65C9/06Devices for presenting articles in predetermined attitude or position at labelling station

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  • Labeling Devices (AREA)

Description

  • Maschine zum Aufbringen von Etiketten auf vorzugsweise geradlinig vorbewegt zylindrische Gegenstände wie Flaschen od. dgl.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Aufbringen von Etiketten auf vorzugsweise geradlinig vorbewegte zyli:tdrische Gegenstände wie Flaschen od dgl., bei der das Etikett durch umlaufende Werkzeuge auf die sich vorbewegende Flasche aufgebracht wird.
  • Bei diesen Maschinen werden im allgemeinen die zu etikettierenden Flaschen auf einem ununterbrochen laufenden Förderband stehend geradlinig an den die Etiketten aufbringenden Werkzeugen vorbeibewegt. Das Aufbringen der mittels Klebstoff oder - bei Verarbeitung von mit thermoplastischem Material überzogenen Etiketten -durch Wärme klebfähig gemachten Etiketten erfolgt dabei durch einen seitlich der Flaschenförderbahn angeordneten, ebenfalls ununterbrochen umlaufenden Zylinder, an dessen Umfangsfläche die Etiketten durch mechanische oder pneumatische Mittel gehalten werden. Dieser umlaufende Zylinder bringt nun im Takt der Zuführfolge der Flaschen die klebefähig gemachten Etiketten mit der zu etikettierenden Flasche in Berührung, an der sich mit der weiteren Vorbewegung der Flasche, die gegebenenfalls unter Drehung um ihre Längsachse erfolgt, die Etiketten anlegen.
  • Um ein wirksames Aufbringen der Etiketten zu gewährleisten, muß sich nun die Flasche im Augenblick der Etikettenaufnahme an ihrer Gegenseite ab- stützen können. Mit den bisher bekannten, zu diesem Zweck auf der gegenüberliegenden Seite der Flaschenförderbahn angeordneten feststehenden Führungen sind keine befriedigenden Ergebnisse erzielt worden, da sich die Flasche im Moment der Etikettenaufnahme wohl abstützen kann, aber dabei vielfach aus ihrer senkrechten Lage herausbewegt wird, wodurch ein ungerader Etikettensitz hervorgerufen wird.
  • Es ist auch schon vorgeschlagen worden, einen sich im Takt der Zuführfolge in die Flaschenbahn Ehineinbewegenden Gegenhalter vorzusehen, wodurch jedoch die Flaschenvorbewegung während der ununterbrochen erfolgenden Weiterbewegung des Flaschenförderbandes in nachteiliger Weise kurzzeitig unterbrochen wird.
  • Bei Etikettiermaschinen der beschriebenen Art ist bereits vorgeschlagen worden, als Organ zum Abstützen der Flasche im Moment der Etikettenaufnahme ein endloses elastisches Band zu verwenden, das auf der gegenüberliegenden Seite der Flaschenbahn angeordnet ist. Ein derartig ausgebildetes und angeordnetes Organ ist wohl in der Lage, die Flasche auf ihrer Gegenseite abzustützen, jedoch wird durch dieses Abstützen kein Ausrichten in senkrechter Richtung bewirkt, so daß ein gerader Etikettensitz nicht gewährleistet wird.
  • Eine weitere bekannte Anordnung sieht eine Mehrzahl auf einer geschlossenen Bahn umlaufender Stützorgane vor, die aus zueinander feststeihen den Schenkeln gebildet werden. Diese zueinander feststehende Anordnung der paarweise je ein Stützorgan bildenden Schenkel hat den Nachteil, daß beim Einlauf der in Bewegungsrichtung vorn liegende und beim Auslauf der in Bewegungsrichtung hinten liegende Schenkel die Lage der Flasche und damit deren Vorbewegung beeinflußt, so daß es insbesondere bei schnell laufenden Maeinen zu Störungen durch Umkippen der Flaschen kommen kann.
  • Eine andere bekannte ähnliche Vorrichtung sieht ebenfalls eine Mehrzahl auf einer geschlossenen Bahn umlaufender Organe vor, die sich gegen die Umfangsfläche der Flasche legen. Diese als Rollen ausgebildeten Organe dienen jedoch nicht der Abstützung der Flasche im Moment der Etikettenaufnahme, sondern haben lediglich die Aufgabe, die Flaschen um ihre Längsachse zu drehen.
  • Die Erfindung bezieht sich nun demgegenübei auf einen mit dem die Etiketten auibringenden Werkzeug zusammenarbeitenden, auf der gegenülberliegenden Seite der Flaschenförderbahn angebfacllten, ebenfalls ununterbrochen umlaufenden Gegenhalter, der mit einem oder mehreren Paaren bewegungsgesteuerter Stützhebel ausgerüstet ist, die sich im Moment der Übergabe des Etiketts von dem Etikettenzubringer an die Flasche gegen die Umfangsfläche der Flasche legen, wobei die Bewegungen der Stützhebel, die jeweils paarweise zusammenarbeiten, derart gesteuert sind, daß sie die Vorbewegung der Flasche vor, während und nach dem Aufbringen des Etiketts nicht beeinflussen Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß die ununterbrochen umlaufenden Stützhebel eine Relativbewegung zu ihrer Umlaufbewegung durchführen und damit zwischen Erfassen und Freigeben der Flasche eine die Vorbewegung der Flasche nicht hindernde Stellung einnehmen, mit der jedoch eine wirksame Abstützung der Flaschen im Moment der Etikettenannahme hervorgerufen wird.
  • Durch diese Maßnahme wird eine den ungestörten Ablauf des Etikettiervorganges begünstigende Abstützung der Flasche erzielt, wobei die Flasche auch im Augenblick des Aufbringens des Etiketts derart ausgerichtet wird, daß ihre Längsachse in der Ebene der Umlaufachse des die Etiketten aufbringenden Werkzeuges liegt, so daß damit die Voraussetzung für einen geraden Etikettensitz gegeben ist.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines Ausführungsbeispiels beschrieben und durch die Zeichnung veranschaulicht.
  • Abb. I zeigt eine Draufsicht der Etikettierstation in schematischer Darstellung; Abb. 2 zeigt eine Seitenansicht der Etikettierstation, vom Flascheneinlauf aus gesehen; Abb. 3 zeigt die Stellung der Stützhebel vor dem Erfassen der Flasche; Abb. 4 zeigt die Stellung der Stützhebel im Moment des Aufbringens des Etiketts; Abb. 5 zeigt die Stellung der Stützhebel nach erfolgtem Aufbringen des Etiketts und Freigabe der Flasche.
  • In Abb. I ist eine Etikettiermaschine dargestellt, bei der die zu etikettierenden Flaschen I auf einem ununterbrochen sich vorbewegenden Förderband 2 stehend vorbewegt werden. Die Zuführfolge wird durch eine seitlich des Förderbandes 2 angeordnete Verteilerschnecke 3 geregelt. Im Fall des Ausführungsbeispiels werden die auf einem Leimzylinder 4 haftenden, bereits zuvor in bekannter Weise mit Klebstoff versehenen Etiketten 5 durch ein ununterbrochen umlaufendes Werkzeug 6 abgenommen und auf die zu etíkettierende Flasche I gebracht. Die Abnahme des Etiketts von dem Leimzylinder 4 erfolgt durch mit dem Werkzeug 6 umlaufende Greifer 7, die das Etikett an seiner in der Bewegungsrichtung vorn liegenden Kante erfassen und gegen die Umfangsfläche des umlaufenden Werkzeuges 6 legen und im Bereich der auf dem Förderband 2 herangebrachten Flasche I wieder freigeben. Die Greifer 7 werden dabei durch Hebel 8 und Rollen g gesteuert, die an einer feststehenden Greiferkurve 10 abrollen und unter dem Einfluß von Zugfedern 11 zur Anlage gebracht werden.
  • In Höhe der Umlaufachse des Werkzeuges 6 ist auf der gegenüberliegenden Seite der Flaschenförderbahn2 ein um eine feststehende Achse 12 umlaufender Gegenhalter angeordnet, der aus einer die feststehende Achse 12 umschließenden Hohlwelle 13 gebildet wird, die an ihrem oberen und unteren Ende je eine Lagerscheibe 14 trägt. Diese Lagerscheiben 14 dienen zur Aufnahme der drehbeweglichen Wellen I5, an denen die jeweils paarweise zusammenwirkenden Stützhebel I6 und 17 befestigt sind. Die Stützhebel I6, I7 sind mit Hebelarmen 18 versehen, an deren freie Enden Rollen 19 angeordnet sind, die an der Kurvenbahn der feststehenden Steuerkurve 20 ablaufen, die ihrerseits von der feststehenden Umlaufachse I2 getragen wird. Die die Enden der Rollenhebel I8 verbindenden Zugfedern 21 bewirken das Anliegen der Rollen 19 gegen die Steuerkurve 20.
  • Mit einsetzender Umlaufbewegung des Gegenhalters I3 bis I7 führen nun die Stützhebel I6, I7 durch Ablauf ihrer Rollen 19 auf der feststehenden Steuerkurve 20 eine Relativbewegung zu ihrer Umlaufbewegung durch. Die für den Ablauf des Arbeitsganges wesentlichen Stellungen der Stützhebel I6, I7 sind in den Abt.,3, 4 und 5 dargestellt.
  • Ausgehend von der in Abb. 3 gezeigten Stellung befinden sich die Stützhebel I6, I7 in einer die vor bewegung der auf dem Förderband 2 herangebrachten Flasche I nicht beeinflussenden Lage und nähern sich mit fortschreitender Umlaufbewegung unter dem Einfluß bder feststehenden Kurve 20 so weit, bis sie sich im Moment des Aufbringens des Etiketts 5 von zwei Seiten gegen den Flaschenrumpf bzw. den Flaschenhals gelegt haben (bb.) Durch das Anlegen der Stützhebel I6, I7 gegen die Umfangsfläche der Flasche wird diese im Moment des Aufbringens des Etiketts sicher gehalten und gleichzeitig in bezug auf ihre Längsachse ausgerichtet. Unmittelbar nach erfolgtem Aufbringen des Etiketts 5 werden die Stützhebel I6, I7, wie mit Alb. 5 veranschaulicht, durch Entfernung voneinander von der Oberfläche der Flaschen fortbewegt, deren Weiterbewegung durch die ihren Umlaufweg fortsetzenden Stützhebel I6, I7 ebenfalls unbeeinflußt bleibt.
  • Bei der Bestimmung der Höhenlage der jeweils zusammenarbei tenden 5 tützbebelpaare ist es zweckmäßig, deren Anordnung so zu treffen, daß das eine Stützhebelpaar I6 am oberen Ende der Flasche, also am Flaschenhals in der Nähe des Flaschenkopfes, und das andere Stützhebelpaar I7 am Flaschenrumpf in der Nähe des Flaschenbodens angreift. Auf diese Weise wird durch die weitmiglichst auseinanderliegenden Stützpunkte ein genaues und sicheres Ausrichten der Flasche im Augenblick der Etikettenannahme gewährleistet. Darüber hinaus ist das Abstützen im Bereich des Flaschenhalses dann zweckmäßig, wenn beispielsweise im gleichen Arbeitsgang ein weiteres Etikett auf den Flaschenhals aufgebracht werden soll.
  • Im weiteren Verlauf der Vorbewegung des Förderband es 2 gelangt die Flasche I mit dem bereits teilweise oder ganz aufgeklebten Etikett 5 zwischen einen seitlich des Förderbandes 2 angeordneten, ebenfalls ununterbrochen umlaufenden endlosen Andrückgurt 22, der im Zusammenwirken mit einer dem Andrückgurt 22 gegenüberliegenden feststehenden Führung 23, die vorzugsweise mit einem elastischen Belag versehen ist, das endgültige Andrücken des Etiketts 5 auf der Flasche I bewirkt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Maschine zum Aufbringen von Etiketten auf vorzugsweise geradlinig vorbewegte zylindrische Gegenstände wie Flaschen od. dgl., bei der die klebefähig gemachten Etiketten mittels umlaufender Werkzeuge im Zusammenwirken mit einem die Flaschen abstützenden und mit den Flaschen sich vorbewegenden Gegenhalter aufgebracht werden, dadurch gekennzeichnet, daß der umlaufende Gegenhalter (I3 bis I7) mit einem oder mehreren bewegungsgesteuerten Stützhebelpaaren (I6, I7) versehen ist, die eine Relativbewegung zu ihrer Umlaufbewegung derart durchführen, daß sie die Flasche nur im Augenblick der Etikettenübergabe erfassen und eine vor dem Erfassen und nach dem Freigeben der Flaschen (I) deren Vorbewegung nicht beeinflussende Lage einnehmen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei die Flasche (I) gleichzeitig erfassende Stützhebelpaare (I6, I7) vorgesehen sind, von denen das eine im oberen Bereich der Flasche und das andere im unteren Bereich der Flasche wirksam wird.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Durchführung der Relativbewegung sämtlicher Stützhebel (I6, I7) eine gemeinsame, die Umlaufbewegung der Stützbebel nicht mitmachende Steuerkurve (20) vorgesehen ist, an deren Kurvenbahn die an den Rollenhebeln (I8) der Stützhebel (I6, 17) angeordneten Rollen (I9) ablaufen.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 736967, 843973, 735 25I; deutsche Patentanmeldung W 2240 XII/8I b; USA.-Patentschrift Nr. 2 542 es2.
DEJ6405A 1952-10-02 1952-10-02 Maschine zum Aufbringen von Etiketten auf vorzugsweise geradlinig vorbewegte zylindrische Gegenstaende wie Flaschen od. dgl. Expired DE968887C (de)

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Cited By (5)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1106675B (de) * 1957-12-17 1961-05-10 Johann Weiss Maschinenfabrik Vorrichtung zum Zufuehren, Beleimen und Andruecken von Bauchetiketten auf zylindrische Gegenstaende, gegebenenfalls auch von Hals- und Verschlussetiketten, insbesondere auf Flaschen
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