AT391457B - Vorrichtung zum anbringen von aufklebern ueber den verschluss von flaschen - Google Patents

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description

Nr. 391457
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Anbringen von Aufklebern, insbesondere Banderolen, über den Verschluß von Flaschen, mit einer Zufuhreinrichtung für die Beförderung der Aufkleber zu einer Anpreßeinrichtung zum Anpressen der Aufkleber auf die Flaschen und mit einer dauernd umlaufenden Transporteinrichtung für den Transport der Flaschen zur Anpreßeinrichtung.
Getränkeflaschen werden in der Regel mit einem Aufkleber versehen. Bei Weinflaschen ist es in einigen Staaten, so beispielsweise auch in Österreich, erforderlich, diese mit einer amtlichen Banderole zu versehen, welche über den Verschluß der gefüllten Flasche geklebt werden muß und die Echtheit und Unverfälschtheit des Flascheninhaltes dokumentiert.
Zum Aufbringen derartiger Banderolen sind bisher aufwendige und teure Vorrichtungen bekannt, welche einen Transportstem aufweisen, zwischen dessen Armen die Flaschen schrittweise zwischen verschiedenen Stationen weiterbewegt werden, wobei in einer Station die Banderole auf den Flaschenverschluß aufgelegt und in einer weiteren Station an diesen Verschluß und an die benachbarten Bereiche des Flaschenhalses angepreßt wird. Derartige Vorrichtungen sind für kleine und mittlere Betriebe zu aufwendig und lassen sich außerdem nur schwer in bestehende Abfüllanlagen und den Flaschenverschluß durchführende Anlagen integrieren, bei welchen die Haschen von der Füllstation mittels eines Transportbandes zur den Flaschenverschluß herstellenden Station und von dort zu einer Verpackungsstation weiterbefördert werden.
Aus der DE-PS 968 887 ist bereits eine Vorrichtung zum Aufbringen von Etiketten auf die Seitenwand eines Flaschenbauches bekannt geworden, bei welcher die Haschen auf einem dauernd umlaufenden Transportband angeordnet sind. Die mittels eines Leimzylinders unmittelbar vor dem Aufbringen beleimten Etiketten werden hiebei mittels eines speziellen Aufbringewerkzeuges auf die sich mit dem Transportband bewegenden Haschen aufgebracht, welche Haschen während des Aufbringens durch mit dem Transportband mitbewegte Stützhebel abgestützt werden, die als Gegenhalter beim Andrücken der Etiketten auf die Haschen dienen. Eine derartige bekannte Vorrichtung ist zum Anbringen von Banderolen über den Verschluß von Haschen nicht verwendbar.
Die DE-OS 1411 512 offenbart eine Vorrichtung zum Bereitstellen von Etiketten, wobei diese auf einem Trägerband angeordnet sind, das um eine Umlenkstelle herumgeführt wird, sodaß sich die Etiketten vom Trägerband lösen und auf den zu etikettierenden Gegenstand aufgebracht werden können. Die Lösung der Aufgabe, diese Etiketten über den Verschluß von Flaschen anzubringen, ist in dieser Literaturstelle nicht beschrieben.
Die vorliegende Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, eine Vorrichtung zur Anbringung von Aufklebern, insbesondere von Banderolen, über den Verschluß von Flaschen zu schaffen, welche nicht nur einen einfachen konstruktiven Aufbau aufweist, sondern auch ohne Umbau bestehender Anlagen für das Füllen und Verschließen der Flaschen in diese Anlagen integriert werden kann. Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung, ausgehend von einer Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art, vor, daß die Transporteinrichtung für den Transport der Flaschen aus einem Transportband besteht, daß im Bereich der Anpreßeinrichtung ein in eine Lage oberhalb des Transportbandes bewegbarer, die Bewegung der Flaschen auf dem umlaufenden Transportband hemmender erster Anschlag vorgesehen ist, und daß die selbstklebend ausgebildeten Aufkleber in an sich bekannter Weise auf einem durch einen Antriebsmotor verschiebbaren Trägerband angeordnet sind, das im Bereich der Anpreßeinrichtung um wenigstens eine Umlenkstelle herumgeführt ist, wobei zumindest ein Teil jedes Aufklebers vom Trägerband gelöst wird und zwischen ein Druckstück der Anpreßeinrichtung und den mit dem Aufkleber zu versehenden Teil der durch den ersten Anschlag zum Stillstand angehaltenen Hasche gelangt. Diese Ausbildung ermöglicht es, für die erfindungsgemäße Vorrichtung ein bereits bestehendes Transportband zu verwenden, mittels welchem die Haschen von der Verschlußstation äbtransportiert werden, ohne daß am Antrieb des Transportbandes, welcher ja auf den Betrieb der Füllstation und der Verschlußstation abgestimmt sein muß, etwas verändert werden muß. Durch den in den Bereich der auf dem Transportband befindlichen Flaschen bewegbaren Anschlag können vielmehr die Flaschen bei weiterlaufendem Transportband so lange in ihrer Bewegung gehemmt werden, daß über den Verschluß der Haschen die Banderole od. dgL aufgebracht werden kann. Dadurch, daß die Aufkleber selbstklebend ausgebildet und auf einem Trägerband angeordnet sind, von dem sie auf einfache Weise unmittelbar vor dem Anbringen auf den Verschluß der Haschen gelöst und durch ein Druckstück der Anpreßeinrichtung angebracht werden, wird für dieses Anbringen nur wenig Zeit beansprucht, so daß auch die jeweils zu etikettierende Hasche nur kurzzeitig mittels des ersten Anschlages angehalten werden muß und dennoch eine saubere und dauerhafte Anbringung der Etikette über den Haschenverschluß gewährleistet ist. Die erfindungsgemäße Ausbildung ermöglicht auch eine einfache Anbringung der Vorrichtung zum Aufkleben der Banderolen od. dgl. auf den Führungseinrichtungen für das Transportband, so daß hiezu keine gesonderten Stützeinrichtungen erforderlich sind und sichergestellt ist, daß die erfindungsgemäße Vorrichtung in einer Lage in bezug auf das Transportband angeordnet ist, in welcher bei mit einer bestimmten Geschwindigkeit umlaufenden Transportband die exakte Aufbringung der Banderolen auf sämtliche nacheinander durch das Transportband beförderten Haschen gewährleistet ist. Besonders vorteilhaft ist hiebei, daß die Banderolenaufbringung auf den Verschluß der am Transportband stehenden Flaschen erfolgen kann, so daß die Flaschen das Transportband nicht verlassen müssen.
Um zu verhindern, daß eine weitere Flasche in den Bereich der Anpreßeinrichtung nachgeschoben wird, bevor die bereits mit einer Banderole od. dgl. versehene Hasche nach ihrer Freigabe durch den ersten Anschlag abtransportiert wird, ist gemäß einem weiteren Merkmal ein in eine Lage oberhalb des Transportbandes bewegbarer, die Bewegung der Flaschen auf den umlaufenden Transportband hemmender zweiter Anschlag -2-
Nr. 391 457 vorgesehen, der in Bewegungsrichtung des Transportbandes vor dem ersten Anschlag in einem Abstand von diesem angeordnet ist, der zumindest dem Flaschendurchmesser entspricht
Um einen auf die Funktion der Anpreßeinrichtung abgestimmten Bewegungsvorgang der Anschläge zu erzielen, ist zumindest die Bewegung des ersten Anschlages durch die Anpreßeinrichtung gesteuert Hiefür kann erfindungsgemäß ein durch die Anpreßeinrichtung betätigbarer Schalter vorgesehen sein, der eine, vorzugsweise pneumatische, Antriebseinrichtung für den ersten Anschlag aus seiner die Bewegung der Flasche hemmenden, in eine diese Bewegung fieigebende Lage steuert
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist ein von einem in Bewegungsrichtung des Transportbandes nach der Anpreßeinrichtung vorgesehenen Arm betätigbarer Schalter vorgesehen, der die Antriebseinrichtung für den ersten Anschlag aus seiner die Bewegung der Flasche freigebenden Lage in eine diese Bewegung hemmende Lage steuert, so daß durch den Weitertransport einer bereits mit einer Banderole od. dgl. versehenen Flasche der erste Anschlag wieder in eine die Bewegung der Flaschen hemmende Lage bewegt wird.
Zweckmäßig ist der zweite Anschlag mit dem ersten Anschlag über ein Verbindungselement derart verbunden, daß bei einer Bewegung des ersten Anschlages in seine die Bewegung der Flasche hemmende Lage der zweite Anschlag in seine die Bewegung der Flasche freigebende Lage bewegt wird, so daß eine weitere Flasche in den Bereich der Anpreßeinrichtung nachrücken kann.
Um die erfindungsgemäße Vorrichtung für verschiedene Flaschengrößen mit unterschiedlichen Durchmessern verwenden zu können, ist vorzugsweise an wenigstens einem seitlichen Rand des Transportbandes im Bereich der Anpreßeinrichtung eine quer zur Bewegungsrichtung des Transportbandes verstellbare Führungsleiste zur Anpressung an den Haschendurchmesser vorgesehen. Zweckmäßig befinden sich an beiden seitlichen Rändern des Transportbandes solche verstellbare Führungsleisten. Durch eine entsprechende Einstellung der Führungsleisten wird sichergestellt, daß bei jeder Flaschentype die Banderole od. dgl. mittels der Anpreßeinrichtung exakt auf den Verschluß der Flasche aufgebracht wird.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die Umlenkstelle für das Trägerband von einer Umlenkrolle gebildet, welche sich mit dem Trägerband mitbewegt, so daß Beschädigungen des Umlenkbandes und der darauf befindlichen Banderolen und dadurch bedingte Betriebsstörungen vermieden werden.
Das Druckstück ist zweckmäßig auf einem durch eine, vorzugsweise pneumatische, Antriebseinrichtung entlang einer Führung zwischen einer Ausgangslage und einer Endlage verschiebbaren Träger angeordnet und vorzugsweise mit seitlichen, relativ zum Druckstück vertikal beweglichen Anpreßrollen für den Aufkleber verbunden.
Um einen vollautomatischen Betrieb der erfindungsgemäßen Vorrichtung sicherzustellen, ist ein von einem in Bewegungsrichtung des Transportbandes vor der Anpreßeinrichtung vorgesehenen Arm betätigbares Schaltorgan vorgesehen, das den Antriebsmotor für das mit dem Aufkleber versehene Trägerband in Betrieb setzt, und es ist in der Bewegungsbahn des Trägerbandes ein weiteres, vorzugsweise von einer Lichtschranke gebildetes Schaltorgan angeordnet, welches den Antriebsmotor für das Trägerband stillsetzt. Dadurch wird sichergestellt, daß das Trägerband jeweils so weit vorgeschoben wird, daß sich eine vom Trägerband abgelöste Banderole im Bereich der Hasche und der Anpreßeinrichtung befindet
Zweckmäßig setzt das weitere, in der Bewegungsbahn des Trägerbandes angeordnete Schaltorgan zusätzlich die Antriebseinrichtung für den Träger, an dem das Druckstück befestigt ist, in Betrieb, so daß der Träger von seiner Ausgangslage in seine Endlage und damit das Druckstück in Richtung zur durch den ersten Anschlag in ihrer Bewegung gehemmten Flasche bewegt und dabei die Banderole od. dgl. an die Flasche angedriickt wird.
Weiters kann erfindungsgemäß ein in der Endlage des Trägers von diesem betätigbarer Endschalter für die Antriebseinrichtung des Trägers angeordnet sein, so daß der Träger in seine Ausgangslage zurückkehrt. In dieser Ausgangstage des Trägers ist zweckmäßig ein von diesem betätigbarer weiterer Endschalter vorgesehen, der die Antriebseinrichtung des Trägers stillsetzt. Dieser weitere Endschalter ist zweckmäßig iener von der Anpreßeinrichtung betätigbare, bereits erwähnte Schalter, der die Antriebseinrichtung für den ersten Anschlag steuert, so daß dieser aus seiner die Bewegung der Hasche hemmenden in eine diese Bewegung freigebende Lage bewegt wird.
In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles schematisch veranschaulicht. Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung in Richtung des Pfeiles (J) in Fig. 3 und Fig. 2 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung in Richtung des Pfeiles (II) in Fig. 3. Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf die erfindungsgemäße Vorrichtung.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist ein Transportband (1) auf, das in einer Führung (2) geführt ist. Auf diesem Transportband werden Flaschen (3) hintereinander, beispielsweise von einer nicht dargestellten Verschlußstation, wo die Flaschen mit einem Korken oder Kronenverschluß versehen werden, kommend, weitertransportiert. Im Bereich einer allgemein mit (4) bezeichnten Anpreßeinrichtung zum Aufkleben einer Banderole auf den Flaschenverschluß und die benachbarten Teile des Haschenhalses sind an der Führung (2) des Transportbandes (1) seitliche Führungsleisten (5) verstellbar und fixierbar befestigt, durch deren Verstellung eine Anpassung an den Durchmesser der Haschen (3) vorgenommen werden kann, so daß diese ihre richtige Lage auf dem Transportband (1) in bezug auf die Anpreßeinrichtung einnehmen. Die Anordnung dieser seiüichen Führungsleisten (5) ermöglicht die Anbringung der Banderole an verschiedene Flaschentypen.
An der Führung (2) ist seitlich eine Konsole (6) befestigt, von der eine Tragsäule (7) nach oben absteht. Die -3-
Nr. 391457
Tragsäule (7) ist hiebei in Längsrichtung verschiebbar und fixierbar angeordnet, um eine Anpassung der erfindungsgemäßen Vorrichtung an verschieden hohe Flaschen vornehmen zu können. Am oberen Ende der Tragsäule (7) ist eine weitere Konsole (8) befestigt, die mit nach oben abstehenden Führungsstangen (9) versehen ist, entlang welcher ein Balken (10) auf- und abbewegbar geführt ist. Die Verschiebung des Balkens (10) erfolgt durch einen doppelt wirkenden, pneumatischen Kolben (11). Die Druckluft wird von einer nicht dargestellten Druckluftquelle über Schläuche (12) zugeführt. In die Druckluftzufuhr sind Steuerventile eingeschaltet, die in einem lediglich schematisch dargestellten Steuerkasten (13) untergebracht sind, in welchem sich auch Steuerungsrelais und sonstige für den Antrieb der einzelnen Teile der erfindungsgemäßen Vorrichtung benötigte Einrichtungen befinden.
Die auf die Flaschen (3) anzubringenden selbstklebenden Banderolen befinden sich auf einem zu einer Rolle (14) gewickelten Trägerband (15). Die Rolle (14) ist auf einer seitlich von der Tragsäule (7) abstehenden Halterung (16) drehbar gelagert. Das mit den Banderolen versehene Trägerband (15) gelangt über eine Führung (17) zu Umlenkrollen (18), wo eine derartige Umlenkung erfolgt, daß sich die Banderolen (19) vom Trägerband ablösen und etwa waagrecht über den Hals der Flaschen abstehen. Der Vorschub des Trägerbandes (15) erfolgt über einen Elektromotor (20) mittels einer Antriebsrolle (21), die mit einer Gegenrolle (22) zusammenwirkt.
Die vom dauernd umlaufenden Transportband (1) zur Anpreßeinrichtung (4) transportierten Flaschen (3) werden, so bald sie sich im Bereich der Anpreßeinrichtung (4) befinden, durch einen ersten Anschlag (23) in ihrer Weiterbewegung gehemmt, während sich das Transportband (1) kontinuierlich weiterbewegt. Dieser erste Anschlag (23) ist um ein in der Konsole (6) angeordnetes Lager (24) schwenkbar gelagert und weist zwei Endstellungen auf, nämlich eine, in welcher sich der Anschlag (23) oberhalb des Transportbandes (1) befindet und somit die Bewegung der Flaschen (3) auf dem umlaufenden Transportband (1) hemmt, und eine zweite Endstellung, in welcher er aus der Bewegungsbahn der Haschen (3) herausgeschwenkt ist und daher die Flaschen (3) durch das Transportband (1) weiterbewegt werden. Zur Verschwenkung des Anschlages (23) ist ein doppelt wirkender Kolben (25) (Fig. 3) vorgesehen, der an der Konsole (6) schwenkbar gelagert ist und dessen Kolbenstange mit dem Anschlag (23) verbunden ist.
Ein zweiter Anschlag (26) (Fig. 2, 3) ist in Bewegungsrichtung des Transportbandes (1) vor dem ersten Anschlag (23) vorgesehen und mit diesem ersten Anschlag derart verbunden, daß bei einer Bewegung des ersten Anschlages (23) in seine den Weitertransport der Flasche (3) hemmende Lage der zweite Anschlag (26) in seine den Transport der Haschen (3) freigebende Lage bewegt wird und umgekehrt. Durch den zweiten Anschlag (26) wird verhindert, daß eine Hasche (3) in den Bereich der Anpreßeinrichtung (1) weitertransportiert wird, bevor die mittels der Anpreßeinrichtung (4) bereits mit einer Banderole versehene Flasche (3) vom Transportband (1) äbtransportiert wurde.
Der doppelt wirkende Kolben (25) wird gleichfalls pneumatisch betätigt, wobei die Steuerungsventile für diesen Kolben gleichfalls im Steuerkasten (13) untergebracht sind.
An der Konsole (8) ist ein Arm (27) schwenkbar gelagert, der in die Bewegungsbahn der auf dem Transportband (1) weiterbewegten Flaschen (3) ragt und der einen Schalter (28) (Fig. 2) betätigt Dadurch wird der Motor (20) in Betrieb gesetzt und das Trägerband mit der Banderole von der Rolle (14) abgezogen. Innerhalb der Führung (17) befindet sich eine Lichtschranke (29), welche anspricht, wenn ein Spalt zwischen benachbarten, auf dem Trägerband (15) angeordneten Banderolen in den Bereich dieser Lichtschranke (29) gelangt. Bei Ansprechen der Lichtschranke (29) wird ein im Steuerkasten (13) angeordnetes Relais betätigt, wodurch der Antrieb des Motors (20) unterbrochen wird. Die Anordnung ist so getroffen, daß sich in diesem Fall eine Banderole (19) oberhalb des Haschenhalses befindet, wie dies in Fig. 1 dargestellt ist
Durch das von der Lichtschranke (29) gesteuerte Relais wird ferner eine Druckluftzufuhr zum doppelt wirkenden Kolben (11) derart bewirkt, daß der Balken (10) nach abwärts verschoben wird. Mit dem Balken (10) sind ein Druckstück (30) und seitlich zwei Anpreßrollen (31) verbunden. Das Druckstück (30) ist im Balken (10) federbelastet und um einen geringen Betrag in Bewegungsrichtung des Balkens (10) verschiebbar gelagert. Geht der Balken (10) abwärts, so wird die über dem Flaschenhals angeordnete Banderole (19) auf den Haschenverschluß gepreßt. Bei einem weiteren Niedergehen des Balkens (10) weicht das Druckstück (30) etwas zurück und die Anpreßrollen (31) pressen die seitlich überstehenden Teile der Banderole (19) an die Seitenwände des Haschenhalses an.
Nimmt der Balken (10) seine Endlage ein, so wird über einen mit dem Balken (10) verbundenen Anschlag (32) ein an der Konsole (8) befestigter Schalter (33) betätigt, welcher mit einem im Steuerkasten (13) angeordneten Steuerrelais in elektrischer Verbindung steht, durch welches die Druckluftzufuhr zum doppelt wirkenden Kolben (11) umgedreht wird, so daß dieser doppelt wirkende Kolben (11) ein Anheben des Balkens (10) in seine Ausgangslage bewirkt.
Gelangt der Balken (10) in seine Ausgangstage, so wird über eine am Balken (10) schwenkbar gelagerte Klinke (34) (Fig. 2) ein Schalter (35) betätigt, wodurch die Druckluftzufuhr zum doppelt wirkenden Kolben (11) unterbrochen wird, so daß der Balken (10) in seiner Ausgangslage stillgesetzt wird. Die Anordnung der verschwenkbaren Klinke (34) bewirkt, daß diese bei der Abwärtsbewegung des Balkens (10) ausweichen kann, eine Betätigung des Schalters (35) somit bei der Abwärtsbewegung des Balkens (10) nicht erfolgt
Durch Schließen des Schalters (35) spricht gelichzeitig ein im Steuerkasten (13) befindliches Relais an, welches eine Druckluftzufuhr zum doppelt wirkenden Kolben (25) derart bewirkt, daß der erste Anschlag (23) -4-

Claims (12)

  1. Nr. 391457 aus der Bewegungsbahn der Flaschen (3) herausverschwenkt wird, so daß die mit der Banderole versehene Rasche durch das sich dauernd bewegende Transportband abtransportiert wird. Bei dieser Vorgangsweise verhindert der in die Bewegungsbahn der Flaschen eingeschwenkte zweite Anschlag (26) ein Nachrücken der nächsten Rasche. Bei der Weiterbewegung der mit der Banderole versehenen Hasche betätigt diese einen in die Bewegungsbahn ragenden schwenkbaren Hebel (36), der einen Schalter betätigt, wodurch ein im Steuerkasten (13) befindliches weiteres Relais anspricht, das eine Umkehr der Druckluftzufuhr zum doppelt wirkenden Kolben (25) bewirkt, so daß der erste Anschlag (23) wieder in die Bewegungbahn der sich auf dem Transportband (1) weiteibewegenden Haschen (3) verschwenkt wird, wobei gleichzeitig der zweite Anschlag (26) aus dieser Bewegungsbahn herausverschwenkt wird, so daß eine weitere Flasche (3) nachrücken kann, welche dann wieder über den Arm (27) den Schalter (28) betätigt, so daß die beschriebene Vorgangsweise von neuem beginnt. Die beschriebenen Relais müssen nicht gesondert vorhanden sein, vielmehr ist es selbstverständlich jedem Schaltungstechniker möglich, die Schaltung so zu vereinfachen, daß nur wenige Relais vorhanden sind, welche durchwegs Doppel- oder Mehrfachfunktionen ausüben. PATENTANSPRÜCHE 1. Vorrichtung zum Anbringen von Aufklebern, insbesondere Banderolen über den Verschluß von Raschen, mit einer Zufuhreinrichtung für die Beförderung der Aufkleber zu einer Anpreßeinrichtung zum Anpressen der Aufkleber auf die Haschen und mit einer dauernd umlaufenden Transporteinrichtung für den Transport der Haschen zur Anpreßeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Transporteinrichtung aus einem Transportband (1) besteht, daß im Bereich der Anpreßeinrichtung (4) ein in eine Lage oberhalb des Transportbandes (1) bewegbarer, die Bewegung der Flaschen (3) auf dem umlaufenden Transportband (1) hemmender erster Anschlag (23) vorgesehen ist, und daß die selbstklebend ausgebildeten Aufkleber (19) in an sich bekannter Weise auf einem durch einen Antriebsmotor (21) verschiebbaren Trägerband (15) angeordnet sind, das im Bereich der Anpreßeinrichtung (4) um wenigstens eine Umlenkstelle herumgeführt ist, wobei zumindest ein Teil jedes Aufklebers (19) vom Trägerband (15) gelöst wird und zwischen ein Druckstück (30) der Anpreßeinrichtung (4) und den mit dem Aufkleber (19) zu versehenden Teil der durch den ersten Anschlag (23) zum Stillstand angehaltenen Flasche (3) gelangt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein in eine Lage oberhalb des Transportbandes (1) bewegbarer, die Bewegung der Flaschen (3) auf dem umlaufenden Transportband (1) hemmender zweiter Anschlag (26) vorgesehen ist, der in Bewegungsrichtung des Transportbandes (1) vor dem ersten Anschlag (23) in einem Abstand von diesem angeordnet ist, der zumindest dem Flaschendurchmesser entspricht.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest die Bewegung des ersten Anschlages (23) durch die Anpreßeinrichtung (4) gesteuert ist
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein durch die Anpreßeinrichtung (4) betätigbarer Schalter (35) vorgesehen ist, der eine, vorzugsweise pneumatische, Antriebseinrichtung (25) für den ersten Anschlag (23) aus seiner die Bewegung der Flasche (3) hemmenden in eine diese Bewegung freigebende Lage steuert.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein von einem in Bewegungsrichtung des Transportbandes (1) nach der Anpreßeinrichtung (4) vorgesehenen Arm (36) betätigbarer Schalter vorgesehen ist, der die Antriebseinrichtung (25) für den ersten Anschlag (23) aus seiner die Bewegung der Hasche (3) fteigebenden Lage in eine diese Bewegung hemmende Lage steuert.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Anschlag (26) mit dem ersten Anschlag (23) über ein Verbindungselement derart verbunden ist, daß bei einer Bewegung des ersten Anschlages (23) in seine die Bewegung der Flasche (3) hemmende Lage der zweite Anschlag (26) in seine die Bewegung der Hasche (3) freigebende Lage bewegt wird. -5- Nr. 391 457
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an wenigstens einem seitlichen Rand des Transportbandes (1) im Bereich der Anpreßeinrichtung (4) eine quer zur Bewegungsrichtung des Transportbandes (1) verstellbare Führungsleiste (5) zur Anpassung an den Flaschendurchmesser vorgesehen ist.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkstelle von einer Umlenkrolle (18) gebildet ist
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckstück (30) auf einem durch eine, vorzugsweise pneumatische Antriebseinrichtnng (11) zwischen einer Ausgangslage und einer Endlage verschiebbaren Träger (10) angeordnet ist und vorzugsweise mit seitlichen, relativ zum Druckstück (30) vertikal beweglichen Anpreßrollen (31) für den Aufkleber (19) verbunden ist.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein von einem in Bewegungsrichtung des Transportbandes (1) vor der Anpreßeinrichtung (4) vorgesehenen Arm (27) betätigbares Schaltorgan (28) vorgesehen ist, das den Antriebsmotor (21) für das mit dem Aufkleber (19) versehene Trägerband (15) in Betrieb setzt und daß in der Bewegungsbahn des Trägerbandes (1) ein weiteres, vorzugsweise von einer Lichtschranke (29) gebildetes Schaltorgan angeordnet ist, welches den Antriebsmotor (21) für das Trägerband (15) stillsetzt sowie vorzugsweise zusätzlich die Antriebseinrichtung (11) für den Träger (10) in Betrieb setzt.
  11. 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein in der Endlage des Trägers (10) von diesem betätigbarer Endschalter (33) für die Antriebseinrichtung (11) des Trägers (10) angeordnet ist, so daß der Träger (10) in seine Ausgangslage zurückkehrt.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß ein in der Ausgangslage des Trägers von diesem betätigbarer weiterer Endschalter (35) vorgesehen ist, der die Antriebseinrichtung (11) des Trägers stillsetzt. Hiezu 3 Blatt Zeichnungen -6-
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE968887C (de) * 1952-10-02 1958-05-22 Jagenberg Werke Ag Maschine zum Aufbringen von Etiketten auf vorzugsweise geradlinig vorbewegte zylindrische Gegenstaende wie Flaschen od. dgl.
DE1411512A1 (de) * 1959-09-25 1968-10-24 Heinrich Hermann Fa Vorrichtung zum Bereitstellen von Etiketten

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