DE968431C - Futterbereiter, vorzugsweise fuer Trockenrohfutter - Google Patents

Futterbereiter, vorzugsweise fuer Trockenrohfutter

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DE968431C
DE968431C DEW10902A DEW0010902A DE968431C DE 968431 C DE968431 C DE 968431C DE W10902 A DEW10902 A DE W10902A DE W0010902 A DEW0010902 A DE W0010902A DE 968431 C DE968431 C DE 968431C
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DE
Germany
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drum
knife shaft
forage
knife
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Expired
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DEW10902A
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Inventor
Franz Weiss
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WEISS KUNSTHARZPRESSEREI und M
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WEISS KUNSTHARZPRESSEREI und M
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23NMACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
    • A23N17/00Apparatus specially adapted for preparing animal feeding-stuffs
    • A23N17/02Fodder mashers

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 13. FEBRUAR 1958
W10902 HI 145 e
Die Erfindung bezieht sich auf einen Futterbereiter, der vorzugsweise für Trockenrohfutter Anwendung findet.
Zweck der Erfindung ist es, den Kraftbedarf zum Antrieb der Zerkleinerungsvorrichtung dadurch zu vermindern, daß abweichend von dem Wirkungsprinzip der bisher bekannten Trommelmühlen, bei denen bekanntlich die Zerkleinerung durch das Zusammenwirken der in der Trommel rotierenden Werkzeuge mit der Trommelwand erfolgt, das Zerkleinerungsgut von der Trommel mitgenommen und im freien Fall den auf einer Drehachse angeordneten Messern zugeführt wird. Hierdurch wird erreicht, daß die in der Trommel rotierenden Messer nicht mit der gesamten Menge des in der Trommel befindlichen Gutes belastet werden, sondern nur mit einem Teil desselben, was die Überwindung eines geringeren Widerstandes und damit auch einen geringen Kraftbedarf zur Folge hat.
Bei den bekannten Zerkleinerungsvorrichtungen ao müssen die in der Trommel rotierenden Schlagwerkzeuge nahezu das gesamte in der Trommel befindliche Gut umwälzen und in Zusammenwirkung mit der Trommelwandung zerkleinern.
Bei der Erfindung fehlt der Trommel die Rolle einer Zuführungs- bzw. Beschickungsvorrichtung, während sie bei den bekannten Einrichtungen einen Teil der Zerkleinerungswerkzeuge darstellt.
709 881/1
Bei der vorliegenden Erfindung, die speziell zur Zerkleinerung landwirtschaftlicher Produkte Verwendung finden soll, ist die in der Trommel rotierende Achse mit Schneidwerkzeugen, z. B. mit Schlagmessern, besetzt, d. h., die Zerkleinerung soll also ausschließlich durch Schneidwirkung und nicht durch Schlag- oder Reibwirkung, wie bei bekannten Anordnungen, erfolgen.
Es sind Vorrichtungen zur Zerkleinerung bekannt. Diese bekannten Vorrichtungen eignen sich aber nicht zur Zerkleinerung von Futterstocken, wie sie in der Landwirtschaft Verwendung finden. Bei einer bekannten Einrichtung walzen sich Kugeln auf der Trommelwand ab, und es sind auf einer Drehachse zusätzliche Schlagleisten noch angeordnet. Mit derartigen Vorrichtungen können körniges Gut, also Getreide oder Hülsenfrüchte, zerkleinert werden, keinesfalls aber Produkte, die nur mittels Schneidwirkung tatsächlich zu zerkleiao ■ nern sind. Bei einem anderen Ausführungsbeispiel rotieren in der Trommel durchlöcherte Schlagplatten. Diese Anordnung kann aber nur zur Zerkleinerung für weiches Gut bestimmt werden, gekochte Kartoffeln oder Rüben. Sonstiges landwirtschaftliches Futter ist hiermit keineswegs zu bearbeiten.
Bei einer anderen Vorrichtung sollen die in der Trommel eingeführten Produkte über Leitschaufeln einem rotierenden, mit Speichen besetzten Kör per zugeführt werden. Das Gehäuse ist hierbei mit Durchbrechungen versehen, wobei neben der Ablieferung des bearbeiteten Gutes diese Löcher zum Entweichen von Luftgasen oder Dämpfen dienen, d. h., durch Schneidwirkung wird hier keinesfalls landwirtschaftliches Gut zerkleinert.
Bei einer anderen Vorrichtung handelt es sich um eine Zerkleinerungs- und Mischmaschine, in der in einer Trommel an Ketten befestigte Stahlhämmer kreisen. Auch diese Maschine dient einem ganz anderen Verwendungszweck. Es 'ist hier auch nicht möglich, Futter, welches durch Schneiden zerkleinert wird, in dieser Maschine zu zerkleinern. Es ist ferner noch eine Vorrichtung bekannt, die zum Zerkleinern von Fleisch für die Wurstherstellung dient. Danach wird das zu zerkleinernde Gut in eine Trommel gefüllt, in- der exzentrisch eine Messerwelle rotiert. Die Trommel wird mit einer solchen Geschwindigkeit gedreht, daß das Zerkleinerungsgut durch die Fliehkraft an die innere Trommelwandung gepreßt und durch die rotierenden Messer hindurchgeführt wird. Auch bei dieser Anordnung wird nicht im freien Fall zerkleinert, denn die Fliehkraft muß ja so stark sein, daß sie das zu zerkleinernde Gut an der Trommel festlegt und demzufolge es im freien Fall nicht herunterfallen kann. Selbst wenn das aber erfolgen sollte, dann sind die Messer wiederum nicht so angeordnet bzw. auch abgedeckt, daß sie das herunterfallende Fleisch'nicht zerkleinern könnten.
Aufgabe der Erfindung ist'es, die Nachteile der bekannten Anordnungen zu vermeiden und einen neuen Weg der Futterbereitung zu finden, T)ei dem entsprechend dem besonderen Wirkungsprinzip ein geringer Kraftbedarf erforderlich ist und es demzufolge möglich ist, auch ohne Wasserzusatz zu zerkleinern, da bei den bekannten Vorrichtungen der Wasserzusatz zur Verringerung der Antriebsleistung dient.
Die Lösung der Aufgabe nach der Erfindung besteht darin, daß das Gehäuse als auf der Messerwelle drehbar gelagerte, auch in eine Schrägstellung einstellbare, innen mit Mitnahmevorrichtungen versehene Trommel ausgebildet ist und das Drehzahlverhältnis zwischen Messerwelle und Trommel durch an sich bekannte Vorrichtungen, z. B. Zwischenräder oder von Hand, einstellbar ist.
Nach diesem Erfindungsmerkmal nimmt das Gehäuse, welches als Trommel ausgebildet ist, das Futter mit nach oben, und je nach der Drehzahl dieser Trommel wird nun das Futter von einem mehr oder weniger großen wählbaren Winkel von der Trommel wieder in die Schlagmesser heruntergeschleudert, d. h., das Futter wird im freien Fall beim Gang durch die Schlagmesser zerkleinert. Für nicht sperriges Gut können auch Mitnahmevorrichtungen in der mit in an sich bekannter Weise mit Zähnen, Raspeln oder Riffeln ausgestatteten Trommel vorhanden sein. Durch diese Art der Zerkleinerung wird eine unnötige Belastung der Schlagmesser vermieden, da diesem immer nur das durch die Trommelwand angehobene Gut zugeführt wird. Außerdem wird mit einem geringen Kraftaufwand ein wählbarer ■ Zerkleinerungsgrad des Futters erreicht, denn das ganzeFutterwird gleichmäßig bis zu jedem beliebigen Feinheitsgrad zerkleinert, ohne daß nun einzelne Teile des Gutes besonders oft von den Messern getroffen werden.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Messer, in ihrem Abstand als abhängig oder unabhängig voneinander einstellbare Schlagmesser von vorzugsweise rechteckigem Querschnitt ausgebildet sind. Die Trommel kann gleichsinnig oder entgegengesetzt zur Messerwelle umlaufen. Auch durch Schrägstellung der Trommel ist der Zerkleinerungsvorgang beliebig zu beeinflussen, je nachdem, welches Futter zerkleinert werden soll und wie stark die Zerkleinerung erfolgen soll. Wie schon eingangs ausgeführt, erübrigt sich jeglicher Zusatz von Wasser, der bei no den bekannten Futterbereitern dazu dient, die Reibung der durchgehenden Schlagmesser zu verringern und den Leistungsaufwand herabzusetzen. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Dabei ' zeigt Fig. 1 eine schematische Darstellung des Trockenrohfutterberekers im Schnitt, und Fig. 2 zeigt den Trockenrphfutterbereiter der Fig. 1 in der Seitenansicht im Schnitt A-B. Weiterhin zeigt Fig. 3 ein Ausführungsbeispiel des Schlagmessers.
Aus der Zeichnung und der Beschreibung der Zeichnung gehen das Wesen der Erfindung und noch weitere Erfindungsmerkmale hervor.-
In der Fig. 1 ist mit 1 die in beiden Richtungen drehbare Trommel bezeichnet, während mit 2 die Schlagmesser tragende Messerwelle bezeichnet ist.
Diese Messerwelle kann durch einen Keilriemen bei 3 oder durch andere bekannte Antriebsvorrichtungen angetrieben werden, während die Trommel von Hand durch einen Handgriff 4 in die beliebige Richtung bewegt werden kann oder ebenfalls in bekannter Weise durch Zwischenräder von der Messerwelle 2 aus antreibbar ist.
Die Trommel 1 ist fliegend auf der Messerwelle 2 gelagert. Weiterhin ist aus der Fig..i ersichtlich, daß Schlagmesser 5 in wählbarem Abstand voneinander angebracht sind, wobei aus der Fig. 2 ersichtlich' ist, daß im Ausführungsbeispiel die Schlagmesser immer um i8o° versetzt auf der Welle angeordnet sind. Natürlich ist auch jede andere Winkelanordnung möglich. Mit 6 sind dann Riegel bezeichnet, mit denen ein Verschlußstück 7 der Trommel' abgenommen werden kann. In dieses Verschlußstück 7 vird das Futter vor der Zerkleinerung bzw. Mischung von oben eingeschüttet, während 'nach dem Zerkleinerungsvorgang die Trommel um i8o° gedreht und nach Entfernen dieser Verschlußklappe das Futter derselben entnommen werden kann.
In der Fig. 3 ist eine Ausführungsform des Schlagmessers dargestellt, wobei zu erkennen ist, daß das Schlagmesser vorzugsweise rechteckigen Querschnitt aufweist und mittels einer einfachen Schraubenverbindung 8 auf der Messerwelle festgeklemmt wird. In der Fig. 1 sind die Lagerungen mit 9 und Stellringe mit 10 bezeichnet.
Bei der gezeichneten Ausführungsform erfolgt beispielsweise die Zerkleinerung dadurch, daß die Schlagmesserwelle mit etwa 2800 Umdr./Min. in der Trommel umläuft, während die Trommel selbst von Hand gleichzeitig langsam im entgegengesetzten Drehsinn der Messerwelle gedreht wird. Dabei ist bei der Drehung von Hand nicht die Gefahr gegeben, daß etwa die Fliehkraftwirkung so groß ist, daß das Futter an der Trommelwandung bleibt und nicht in die Schlagmesser gelangt. An dem fühlbaren -Widerstand beim Drehen ist sogar festzustellen, daß die Futterzerkleinerung stattfindet. Die Zerkleinerung erfolgt in so kurzer Zeit, daß eine mehr oder weniger schnelle Drehung von Hand nur geringen Einfluß auf den Zerkleinerungsgrad des Gutes hat.
Als Anwendungsgebiet der Erfindung sind alle Futterbereiter zu verstehen, bei denen man ohne Auswechslung von Teilen und nur durch Änderung der Drehzahl einen Einfluß auf die Zerkleinerungsgröße erlangen will. Selbstverständlich ist es auch möglich, die Zerkleinerung auch unter Beimengung von Flüssigkeiten durchzuführen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Futterbereiter, vorzugsweise für Trockenfutter mit auf einer Messerwelle angeordneten unabhängig voneinander verstellbaren Schneidwerkzeugen, die in einem mit Zähnen, Raspeln, oder Riffeln versehenen Gehäuse umlaufen, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse als auf der Messerwelle drehbar gelagerte, auch in eine Schrägstellung einstellbare, innen mit Mitnahmevorrichtungen versehene Trommel ausgebildet ist und das Drehzahlverhältnis zwischen Messerwelle und Trommel durch an sich bekannte Vorrichtungen, z. B. Zwischenräder oder von Hand einstellbar ist.
  2. 2. Futterbereiter nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch in ihrem Abstand abhängig voneinander einstellbare Schlagmesser von vorzugsweise rechteckigem Querschnitt.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 69 076, 175 330,
    997;
    USA.-Patentschrift. Nr. 2 477 620;
    französische Patentschrift Nr. 981732;
    österreichische Patentschrift Nr. 6 182';
    britische Patentschrift Nr. 257 297;
    Auszüge deutscher Patentanmeldungen, M. 45 e, Gr 35, R 117-365 III, Vol. 17, Ausgabetag 18. 1. 49.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    ©509597/196 11.55 (709 88171 2.58)
DEW10902A 1953-03-29 1953-03-29 Futterbereiter, vorzugsweise fuer Trockenrohfutter Expired DE968431C (de)

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Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE175330C (de) *
DE69076C (de) * R. MICHAEL in Rathenow Futter-Quetsch- und Schneidmaschine
DE255997C (de) *
AT6182B (de) * 1900-04-17 1901-12-27 Jonas Joseph Seldner
GB257297A (en) * 1925-05-19 1927-09-12 Ohio Trust Company Improved method of and apparatus for cutting and simultaneously mixing various materials
US2477620A (en) * 1946-04-09 1949-08-02 Fmc Corp Pulping apparatus

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