DE968388C - Achsschenkelabdichtung - Google Patents

Achsschenkelabdichtung

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DE968388C
DE968388C DET5590A DET0005590A DE968388C DE 968388 C DE968388 C DE 968388C DE T5590 A DET5590 A DE T5590A DE T0005590 A DET0005590 A DE T0005590A DE 968388 C DE968388 C DE 968388C
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DE
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rubber
steering knuckle
spring
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DET5590A
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English (en)
Inventor
Alwine Matheja Geb Pahl
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ALWINE MATHEJA GEB PAHL
LOUIS TAXT FA
Original Assignee
ALWINE MATHEJA GEB PAHL
LOUIS TAXT FA
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/54Other sealings for rotating shafts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 13. FEBRUAR 1958
T 5590 XIII47f
Achsschenkelabdichtung
Achsschenkelabdichtungen aus Gummi mit Metallfederung sind bekannt, auch solche, wobei die Metallfeder in einer Nut des Gummis liegt, allseitig abgedeckt ist und eine Öffnung frei läßt, durch welche die Feder eingelegt und ausgewechselt werden kann. Bei diesen Dichtungen besteht die Aufgabe, eine gleichmäßige Anspannung der Abdichtung und ein gleichmäßiges Andrücken der abdichtenden Flächen an den Achsschenkeln auch dann zu erreichen, wenn die Abdichtungsfläche nicht ein einfacher Ring ist, sondern in Anpassung an die Achslage auch die übrigen Flächen mit abgedichtet werden, so daß sich z. B. für die äußere Begrenzung der Dichtungen eine mehr oder weniger rechteckige Form ergibt. Man hat auch bereits als elastisches Material Kunstgummi vorgeschlagen.
Bei den bisher bekannten Ausführungsformen wurden die in der Praxis auftretenden Schwierigkeiten noch nicht restlos beseitigt, welche sich daraus ergeben, daß die Dichtung sich allen Bewegungen der Welle bei allen Betriebsverhältnissen einwandfrei anpassen muß. Das wird erfindungsgemäß nun dadurch erreicht, daß der an sich bekannten Metallfeder (Spiralfeder) auf der dieser Feder entgegengesetzten Seite der Dichtung Schwächungen der Dichtungsplatte gegenüberstehen, die insbesondere in Form von Nuten vorgesehen sind. Durch diese Gestaltung wird eine vollkommen gleichmäßige federnde Anpressung auf beiden Seiten der Achsschenkelabdichtung erreicht, wie das durch jahrelange Versuche nachgewiesen ist.
Als Rohstoff für die Dichtungsfläche wird ein Rohstoff verwendet, welcher kein öl aufnimmt, daher auch solches nicht abgeben kann, so daß Ölverluste nicht eintreten können. Dieser Stoff muß auch gegen öl beständig sein, wie z. B. Buna oder
709 882/33
Perbuna. Letzterer Stoff hat auch die genügende Widerstandsfähigkeit gegenüber Benzin und Petroleum. Insbesondere ist synthetischer Gummi zweckmäßig zu verwenden, welchem, je nach den Erfordernissen. der Weichheit, bis etwa 25 % Graphit in bekannter Weise beigemischt sein kann. Die Form des Gummis kann insbesondere Schwammgummi, Moosgummi und die an sich bekannten Formen besonders elastischer Gummimassen sein. Da außer den genannten Eigenschaften der Abdichtungsstoffe, die bekannt sind, es wichtig ist, daß die abdichtende Ringfläche ganz gleichmäßig an den Achsschenkel angedrückt wird und dazu die Eigenfederung elastischer Stoffe nicht genügt, wird eine an sich bekannte Ringfeder (Spiralfeder), die in einer Nut des Gummis liegt und elastisch abgedeckt ist, benutzt, die, wie ebenfalls bekannt ist, eine Öffnung frei läßt, durch welche die Feder eingelegt und ausgewechselt werden kann. Diese Spiralfeder drückt zwar die dem Achsschenkel benachbarten Gummiringflächen gut abdichtend und gleichmäßig an den Achsschenkel an; die Wirkung der Feder hat aber eine verschiedene Kraft, je nachdem die Fleischdicke nach den Lagerwandungen zu entsprechend dessen Gestaltung notwendigerweise bei der Dichtungsscheibe schmaler oder breiter ist, denn die schmaleren Stellen können der Anpressung durch die Feder leichter folgen als die breiteren Stellen, da letztere verhältnismäßig stabiler sind.
Erfindungsgemäß ist daher vorgesehen, daß auf der für die Aufnahme der Spiralfeder entgegengesetzten Seite auch Schwächungen der Dichtungsplatte vorgesehen werden, aber in besonderer Form.
Diese Schwächungen werden einerseits der Ringform des Achsschenkels konzentrisch angepaßt, andererseits aber an den Schmalseiten unterbrochen, so daß sie nur an den Stellen mit besonders viel überstehendem Fleisch, d. h. also an den breiteren Seiten der Gesamtgummifläche, wirksam werden und gewissermaßen nur bogenförmig begrenzte Schwächungen darstellen, welche den Sinn haben, bezüglich der Federung zum Andrücken an den Achsschenkel die gleichen Verhältnisse zu schaffen wie an den Schmalseiten.
In einer beispielsweisen Ausführungsform ist die Erfindung in den Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Abb. ι zeigt die Draufsicht auf die eine Seite einer derartigen Dichtungsplatte,
Abb. 2 die Rückseite dieser Platte ebenfalls in Draufsicht,
Abb. 3 einen Schnitt nach Linie A-B der Abb. 1.
Abb. 4 einen Schnitt nach Linie C-D der Abb. 2.
Man sieht bei 1 die für den Durchtritt des Achs-Schenkels vorgesehene öffnung, bei 2 die Berührungsfläche des Dichtungsringes mit dem Achsschenkel, bei 3 die vertiefte Nut an der einen Seite der Dichtungsplatte 4 zur Aufnahme der Feder 5. Die Form dieser Nut ergibt sich aus dem Querschnitt nach Abb. 3.
Man sieht dann weiter aus Abb. 4 in Verbindung mit Abb. 2 die bogenförmigen Schwächungen 6 auf der Rückseite der Platte 4.
Die Recesse 3 in Ringform für die Aufnahme der Feder und die auf der Rückseite entsprechend bogenförmigen Aussparungen 6 können je nach den gewünschten Federungsverhältnissen verschiedene Form haben, doch soll zur Erhaltung des Fleisches an der Trennlinie die Entfernung der Aussparungen der beiden Seiten von der Mittellinie des Achsschenkels eine verschiedene sein, wie sich das auch aus der Zeichnung durch die eingezeichneten Teile bei h und i ergibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:
    Achsschenkelabdichtung aus Kunstgummi mit Metallfeder, die in einer Nut des Gummis liegt, allseitig abgedeckt ist und eine Öffnung frei läßt, durch welche die Feder eingelegt und ausgewechselt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß auf der dieser Spiralfeder entgegengesetzten Seite Schwächungen der Dichtungsplatte, insbesondere in Form von Nuten (6), vorgesehen sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 546 099, 873 638, 750677, 839651, 71172,7;
    österreichische Patentschrift Nr. 165967;
    USA.-Patentschriften Nr. 2434686, 2348587; britische Patentschrift Nr. 562456;
    französische Patentschriften Nr. 895511,
    982149;
    Buch von B ο s t r ö m, »Kautschuk und verwandte Stoffe« (1941). S. 448, 449;
    Buch von Memmler, »Handbuch der Kautschukwissenschaft« (1930), S. 426.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 709 882/33 2.58
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