DE968238C - Mehrkammeriges Rundschlauchfilter - Google Patents

Mehrkammeriges Rundschlauchfilter

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DE968238C
DE968238C DEI6364A DEI0006364A DE968238C DE 968238 C DE968238 C DE 968238C DE I6364 A DEI6364 A DE I6364A DE I0006364 A DEI0006364 A DE I0006364A DE 968238 C DE968238 C DE 968238C
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DE
Germany
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round tube
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DEI6364A
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Theodor Hansen
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Intensiv Filter GmbH and Co KG
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Intensiv Filter GmbH and Co KG
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Description

AUSGEGEBEN AM 30. JANUAR 1958
/ 6364 III 150 e
Die Erfindung bezieht sich auf ein Rundfilter mit mehreren sektorartig angeordneten, je eine Filterschlauchgruppe enthaltenden Filterkammern, die nacheinander von Filterbetrieb auf Abreinigen der Schläuche geschaltet werden, wobei das Reinigen der Filter mittels Spülluft, vorzugsweise unter gleichzeitigem Rütteln, erfolgt. Bei einem vorbekannten Filter dieser Art wird die gereinigte Luft innerhalb des Filters um i8o° abgelenkt, indem die von unten her in die Schläuche eintretende Staubluft nach ihrem Austritt aus den Schläuchen durch ein gemeinsames zentrales Absaugrohr nach unten abgesaugt wird. Diese Art der Luftführung ist lufttechnisch ungünstig, abgesehen davon, daß das zentrale, nach unten geführte Absaugrohr die Vorabscheidewirkung im unten angeordneten Zyklon beeinträchtigt.
Man hat zur Vermeidung dieser Mängel bei einem anderen bekannten Rundfilter nahe dessen Decke einen Zwischenboden vorgeschlagen, der voneinander getrennte Öffnungen für Reinluft und Spülluft aufweist. Hier wird die Reinluft nur um 900 abgelenkt, so daß bereits ein wesentlicher Fortschritt erzielt ist.
Es ist auch schon ein Rundfilter bekannt, bei dem die Kammern mit je einem eigenen Absaug- und Spülluftventil versehen sind, die durch den Mantel eines auf der Decke angeordneten, achsmittigen
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Absaugstutzens voneinander getrennt sind und gemeinsam von einem umlaufenden Steuerorgan aus betätigt werden, das aus einem um den Absaugstutzen umlaufenden Zahnkranz besteht. Lufttechnisch gesehen hat dieses Rundfilter Vorteile, da die Staubluft ebenso wie die Spülluft keine Ablenkung erfährt, sondern praktisch geradewegs geführt wird. Es bestehen jedoch bei der praktischen Verwirklichung dieses Filters erhebliche Schwierigkeiten.
ίο So muß der den Absaugstutzen umgebende Zahnkranz einen beträchtlichen Durchmesser erhalten. Er ist deshalb umständlich zu bearbeiten, hat ein erhebliches Gewicht und ist demzufolge nur schwer ordnungsgemäß am Stutzen zu lagern. Seine große umlaufende Masse erfordert einen erheblichen Aufwand an Kraft. Bei Störungen ist der Ausbau des schweren Zahnkranzes lästig und zeitraubend, so daß bei Beschädigungen des Zahnkranzes längere Betriebspausen unvermeidlich sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein, lufttechnisch gesehen, brauchbares Rundfilter der letztbeschriebenen Art zu verbessern, und zwar insbesondere hinsichtlich des Antriebes der Ventile und der Rüttelvorrichtung. Ausgehend von einem bekannten Rundfilter mit mehreren sektorartig angeordneten, je eine Filterschlauchgruppe enthaltenden Filterkammern, die nacheinander von Filterbetrieb auf Abreinigen der Schläuche geschaltet werden, wobei jede Kammer mit je einem eigenen, in der Decke des Filtergehäuses angeordneten und durch den Mantel eines achsmittigen Absaugstutzens voneinander getrennten Spülluftventil und Absaugventil versehen ist, die wirkungsmäßig miteinander verbunden sind und von einem umlaufenden Steuerorgan derart betätigt werden, daß das Absaugventil einer Kammer bei geschlossenem Spülluftventil geöffnet ist und umgekehrt, ist dieses Ziel erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch erreicht, daß das vorzugsweise sich über einen annähernd einem Filterkammersektor entsprechenden Zentriwinkel erstreckende Steuerorgan innerhalb des Absaugstutzens angeordnet ist. Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß die umlaufende Masse infolge Anordnung innerhalb des Absaug-Stutzens verhältnismäßig klein gehalten und deshalb mit einem weitaus geringeren Kraftaufwand bewegt werden kann. Auch ergibt sich eine erhebliche Werkstoffersparnis. Das Schaltorgan ist überdies leicht ein- und auszubauen und liegt geschützt im Innern des Absaugstutzens. Durch die segmentartige Ausbildung des achsnahen Steuerorgans tritt trotz der technisch vorteilhaften Unterbringung innerhalb des Absaugstutzens keine Beeinträchtigung oder Störung der Luftführung ein, weil sich das Segment bei sinngemäßer Betätigung des unter ihm befindlichen Ventils immer gerade über dem geschlossenen Absaugventil befinden kann, während die übrigen, offenen Absaugventile frei liegen. Man braucht hierzu lediglich das Segment mit den Ab-Säugventilen im Sinne des Schließens zusammenwirken zu lassen.
Es ist zwar an sich nicht neu, bei einem Rundschlauchfilter mit Abklopfeinrichtung das umlaufende Steuerorgan innerhalb des Reingas-Absaugraumes anzuordnen. Bei diesem bekannten Filter wird aber nicht mit Spülluft gearbeitet. Demzufolge fehlen auch sämtliche Organe zu deren Steuerung, so· daß dort das Problem, Rüttelvorrichtung und durch den Mantel des Gehäuseaufsatzes voneinander getrennte Absaug- und Spülluftventile gemeinsam anzutreiben und in Abhängigkeit voneinander zu steuern, überhaupt nicht auftritt.
Weitere Vorteile und kennzeichnende Merkmale des Erfindungsgegenstandes sind aus den Ansprüchen sowie aus dem an Hand der Zeichnung näher erläuterten Ausführungsbeispiel zu ersehen.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι den oberen Teil eines Rundschlauchfilters im senkrechten Achsschnitt nach der Linie I-I in Fig. 2,
Fig. 2 eine Teildraufsicht auf das Filter,
Fig. 3 und 4 eine gewichtsbelastete Spülluftklappe in Offen- und Schließstellung und
Fig. 5 die Teile einer Rütteleinrichtung im Teilschnitt.
Das von einem zylindrischen Mantel 6 umschlossene Rundfilter ist durch zwei zueinander senkrechte Zwischenwände 7, 8 in vier im Quer- go schnitt viertelkreisförmige Filterkammern A1 B, C, D unterteilt, in denen Gruppen von hängenden Filterschläuchen 9 untergebracht sind. Nach oben ist das Filter durch eine Decke 10 abgeschlossen, die in ihrer Mitte einen sich nach oben verjüngenden Rohrstutzen 11 trägt. Innerhalb des Stutzens 11, der an ein Sauggebläse angeschlossen ist oder dieses unmittelbar trägt, sind in der Decke 10 entsprechend den vier Filterkammern A, B1 C, D vier Klappenventile angeordnet, die auf waagerechten Wellen 12 schwenkbare Klappen 13 aufweisen. Außerhalb des Rohrstutzens 11 sind in der Decke 10 vier kleinere Klappenventile so angeordnet, daß die Ventilöffnungen mit den inneren Ventilöffnungen auf gemeinsamen Durchmesserlinien liegen. Die schwenkbare Klappe 14 eines jeden äußeren Ventils ist mit der Klappe 13 des inneren Ventils auf der gleichen Welle 12 befestigt, und die Klappen sind so zueinander eingestellt, daß die eine Ventilklappe 13 geöffnet ist, wenn die andere no Klappe 14 geschlossen ist, und umgekehrt. Je ein am äußeren Ende der Klappenwelle 12 angeordnetes Gewicht 15 ist bestrebt, die Klappe 14 des jeweils äußeren Ventils geschlossen, die Klappe 13 des inneren Ventils dagegen geöffnet zu halten. Jede Filterkammer ist auf diese Weise mit zwei Klappenventilen 13, 14 versehen, von denen eines in den Saugstutzen 11, das andere dagegen außerhalb des Stutzens ins Freie mündet.
In einem in der Mitte der Decke 10 des Filtergehäuses angeordneten Lager ist eine senkrechte Welle 16 gelagert, die einerseits ein knapp viertelkreisförmiges Segment 17 und andererseits ein Schneckenrad 18 trägt, welches mit einer von einem (nicht gezeigten) Antriebsmotor in Umlauf versetzten Schnecke 19 kämmt. Dabei sind Schnecken-
rad i8 und Segment 17 auf Mitdrehen gekuppelt, so daß bei angetriebener Schnecke 19 das Segment 17 innerhalb des Stutzens 11 umläuft.
Das Segment 17 ist an seiner Unterfläche mit zwei konzentrisch zur Segmentdrehachse 16 verlaufenden, nach unten vorstehenden Steuerbahnen 20, 21 versehen, von denen die innere Steuerbahn 20 mit auf der Oberfläche der Absaugventilklappen 13 angeordneten federnden Bügeln 22 zusammenwirkt, so daß beim Auftreffen der Steuerbahn 20 auf den Federbügel 22 die betroffene Klappe 13 geschlossen wird, wobei der Federbügel die Aufgabe hat, einen einwandfreien Verschluß des Ventils zu gewährleisten. Durch das Schließen des Ventils einer Kammer (z. B. der Kammer A) wird diese vom Saugluftstrom abgeschaltet, so daß nur die drei übrigen Kammern B, C, D auf Filterbetrieb stehen. Zugleich mit dem Schließen des inneren Ventils wird beim Wirksamwerden der Steuerbahn 20 infolge wellengleicher Kupplung die Klappe 14 des äußeren Ventils entgegen der Wirkung des Gewichtes 15 geöffnet, die gleiche Kammer B also mit der Außenluft verbunden, so daß in an sich bekannter Weise Spülluft in die nunmehr auf Reinigen stehende Filterkammer gesaugt wird, die den Zweck hat, die Filterschläuche entgegengesetzt zur Saugluft beim Filtern zu durchströmen und die Filterschläuche von dem im Innern angesammelten Staub zu reinigen. Bei Weiterdrehung des Segmentes 17 läuft die innere Steuerbahn 20, die eine glatte Oberfläche hat, von dem Federbügel 22 der inneren Ventilklappe 13 ab, so daß diese unter dem Einfluß des Gewichtes 15 öffnet, während zugleich die Klappe 14 des Spülluftventils schließt, so daß die Kammer nunmehr wieder auf Filterbetrieb steht.
Die zweite, weiter außen angeordnete Steuerbahn 21 ist aus mehreren sägezahnartigen Einzelnocken gebildet. Unterhalb dieser Steuerbahn sind in der Wandung des Stutzens 11 vier Winkelhebel 23, 24 gelagert, bei denen ein aufwärts gerichteter und innerhalb des Stutzens 11 liegender Arm 23 mit den Nocken der Steuerbahn 21 zusammenwirkt, während der andere, außerhalb des Stutzens 11 angeordnete Hebelarm 24 an einer Rüttelvorrichtung angreift. Hierzu sind mit der Aufhängung 25 der Filterschläuche 9 jeder Kammer in bekannter Weise zwei zueinander parallele, aufrechte Stangen 26 verbunden, die die Decke 10 des Filters durchdringen und an ihrem oberen Ende durch ein Querjoch 2J miteinander verbunden sind. Dabei ist die Anordnung so getroffen, daß die Klappenwelle 12 zwischen den beiden Hubstangen 26 des Rüttelwerkes hindurchgeführt ist. Der Hebelarm 24 des Winkelhebels 23, 24 greift unter dem Querjoch an, so daß bei einem durch einen Nocken der Steuerbahn 21 des Segmentes 17 verursachten Abwärtsbewegen des inneren Hebelarmes 23 der äußere Arm 24 gehoben wird und dabei das Joch 27, die Rüttelstangen 26 und so die Filterschlauchaufhängung 25 mit anhebt. Beim Abfallen des Innenhebels 23 von dem Nocken fällt der äußere Hebelarm 24 nach unten und läßt dabei das Rüttelgestänge 25 frei fallen, so daß im Rhythmus der Nockenanordnung die Filterschläuche angehoben und fallen gelassen werden, wodurch der an den Schlauchwandungen anhaftende Staub gelockert wird. Die bekannte Anordnung von zwei Rüttelstangen 26 hat dabei den Vorteil, daß die Filter 9 infolge der Geradführung durch die zwei Stangen in der Filterdecke 10 nicht pendeln können, sondern ordnungsgemäß ohne Drehung senkrecht auf und ab bewegt werden.
Beim Umlaufen des Segmentes 17 innerhalb des Saugstutzens 11 wird dementsprechend während jeden Umlaufes nacheinander jede Kammer einmal von Filterbetrieb auf Reinigen gestellt, wobei durch das Segment 17 zunächst die Absaugventilklappe 13 geschlossen und die Spülluftklappe 14 geöffnet wird und dann erst das Rütteln der Schläuche 9 einsetzt, weil die die Klappen 13, 14 beeinflussende Steuerbahn 20 der Rüttelnockenbahn 21 in UmI auf richtung etwas voreilt. Dabei hat, wie die Zeichnung klar erkennen läßt, die Benutzung eines nicht einmal viertelkreisförmigen Segmentes 17 den Vorteil, daß sich das Segment stets über der geschlossenen Ventilklappe 13 befindet, so daß die Luftführung innerhalb des Saugstutzens 11 in keiner Weise gestört wird.
Wie bereits erwähnt, ist die dargestellte Ausführung nur ein Beispiel einer Verwirklichung der Erfindung und diese nicht darauf beschränkt; vielmehr sind noch mancherlei andere Ausführungen und Anwendungen möglich, insbesondere hinsichtlich der Zahl der Filterkammern sowie der darin untergebrachten Filterschläuche. Statt die Klappen 13, 14 nach dem Ablaufen von der sie steuernden Hubkurve 20 durch ein Gewicht zurückzuführen, könnte man als Kraftspeicher natürlich auch eine entsprechende Belastungsfeder vorsehen. Man kann aber gewünschtenfalls auch, mit oder ohne Verwendung von Kraftspeichern, an oder nahe den inneren Enden der Klappenwellen 12 Anschläge vorsehen, die, durch das Segment 17 gesteuert, das zwangläufige öffnen der Saugklappen 13 und das gleichzeitige Schließen der Spülluftklappen 14 herbeiführen.

Claims (8)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Rundschlauchfilter für Luft und Gase mit mehreren sektorartig angeordneten, je eine Filterschlauchgruppe enthaltenden Filterkammern, die nacheinander zeitweilig von Filterbetrieb auf Abreinigen der Schläuche mittels Spülluft geschaltet werden, wobei jede Kammer mit je einem eigenen, in der Decke des Filtergehäuses angeordneten und durch den Mantel eines achsmittigen Absaugstutzens voneinander getrennten Spülluftventil und Absaugventil versehen ist, die wirkungsmäßig miteinander verbunden sind und von einem umlaufenden Steuerorgan derartig betätigt werden, daß das Absaugventil einer Kammer bei geschlossenem Spülluftventil geöffnet ist und umgekehrt, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerorgan (17)
    innerhalb des Absaugstutzens (ii) angeordnet ist.
  2. 2. Rundschlauchfilter nach Anspruch ι mit Klappenventilen, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (13) des Absaugventils und die Klappe (14) des Spülluftventils jeder Kammer (A, B, C, D) auf einer gemeinsamen Welle (12) sitzen und dadurch auf gegenseitiges Mitdrehen gekuppelt sind.
  3. 3. Rundschlauchfilter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den beiden Ventilklappen (13, 14) gemeinsame Welle (12) durch einen in an sich bekannter Weise im Sinne des Öffnens der Absaugventilklappe und damit im Sinne des Schließens der Spülluftklappe wirkenden Kraftspeicher (Gewicht 15) belastet ist.
  4. 4. Rundschlauchfilter nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerbahnen (20, 21) des umlaufenden Steuerorgans (17), wie an sich bekannt, in der Form zentrisch zur Drehachse gekrümmter Kreisbogenstücke an der Unterseite des Steuerorgans angeordnet sind und sich über einen annähernd einem Kammersektor entsprechenden Zentriwinkel erstrecken.
  5. 5. Rundschlauchfilter nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Oberseite der Absaugventilklappe (13) ein federndes Glied, vorzugsweise in Form eines Federbügels (22), vorgesehen ist, welches mit der die Ventilklappe schließenden Steuerbahn (20) des umlaufenden Schaltorgans (17) zusammenwirkt.
  6. 6. Rundschlauchfilter nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß am oder nahe dem inneren Ende der den beiden Ventilklappen (13, 14) gemeinsamen Welle (12) ein Anschlag vorgesehen ist, der mit dem umlaufenden Steuerorgan (17) im Sinne einer zwangläufigen Wiederöffnung des Absaugventils zusammenwirkt.
  7. 7. Rundschlauchfilter nach den Ansprüchen 1 und 4 mit einer Vorrichtung zum Rütteln der Filterschläuche während des Einlassens der Spülluft, dadurch gekennzeichnet, daß ein Winkelhebel (23, 24) mit einer den Mantel des Absaugstutzens (11) durchdringenden Achse vorgesehen ist, wobei dessen innerer Schenkel (23) in an sich bekannter Weise mit der als Nockenreihe ausgebildeten Steuerbahn (21) zusammenwirkt und der äußere Schenkel (24) die Rüttelvorrichtung betätigt.
  8. 8. Rundschlauchfilter nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die die Ventilklappen (13, 14)) schaltende Steuerbahn (20) der die Rüttelvorrichtung betätigenden Nockenreihe (21) in der Umlauf richtung voreilt.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 122 981, 273 742,
    606956, 705340, 834636;
    schweizerische Patentschrift Nr. 157 807;
    ausgelegte deutsche Patentanmeldung ρ 9715
    III/5oeD, bekanntgemacht am 23. 11. 50.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEI6364A 1952-09-18 1952-09-19 Mehrkammeriges Rundschlauchfilter Expired DE968238C (de)

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DEI6364A DE968238C (de) 1952-09-18 1952-09-19 Mehrkammeriges Rundschlauchfilter

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DEI6364A DE968238C (de) 1952-09-18 1952-09-19 Mehrkammeriges Rundschlauchfilter

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Citations (6)

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