DE965136C - Schaltungsanordnung fuer Schrittschaltwaehler mit freier Wahl, insbesondere Umsteuerwaehler - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Schrittschaltwaehler mit freier Wahl, insbesondere Umsteuerwaehler

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Publication number
DE965136C
DE965136C DEM15635A DEM0015635A DE965136C DE 965136 C DE965136 C DE 965136C DE M15635 A DEM15635 A DE M15635A DE M0015635 A DEM0015635 A DE M0015635A DE 965136 C DE965136 C DE 965136C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
selector
circuit arrangement
relay
magnet
test relay
Prior art date
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Expired
Application number
DEM15635A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Karl Kloetzer
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Standard Elektrik AG
Original Assignee
Standard Elektrik AG
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Publication date
Application filed by Standard Elektrik AG filed Critical Standard Elektrik AG
Priority to DEM15635A priority Critical patent/DE965136C/de
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Publication of DE965136C publication Critical patent/DE965136C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H67/00Electrically-operated selector switches
    • H01H67/02Multi-position wiper switches
    • H01H67/04Multi-position wiper switches having wipers movable only in one direction for purpose of selection
    • H01H67/06Rotary switches, i.e. having angularly movable wipers
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Testing Electric Properties And Detecting Electric Faults (AREA)

Description

In Fernsprechanlagen finden in großer Zahl Schrittschaltwähler mit freier Wahl Verwendung. Hierbei muß beim Auffinden eines freien Wählerausgangs der Wähler stillgesetzt werden. Üblicherweise geschieht dieses dadurch, daß der Fortschaltestromkreis des Wählers durch einen Kontakt des Prüfrelais unterbrochen wird.
Bei dieser Art besteht jedoch die Gefahr, daß in gewissen Fällen ein Doppelprüfen auftritt. Die Gefahr des Doppelprüfens ist z. B. in den beiden folgenden Fällen gegeben:
a) Die Belegung in einer Freiwahlstufe erfolgt zu einem Zeitpunkt, wenn der zugehörige Relaisunterbrecher bereits durch einen anderen Wähler der gleichen Gruppe angereizt ist;
b) ein besetzter Schritt wird frei, während der Wähler darauf eingestellt ist.
Man hat zur Verhinderung dieses Doppelprüfens schon verschiedene Wege beschritten. Vor allen Dingen verwendet man sehr rasch ansprechende Prüfrelais. Außerdem ist es bekannt, die Prüfzeit durch Relais- oder Wählerkontakte zu begrenzen. In einer bekannten Anordnung ist zwar das Doppelprüfen praktisch verhindert, jedoch tritt Funkenbildung an den Kontakten des Fortschaltestromkreises des Wählermagneten, auf, so daß hierbei auch schon Funkenlöschung vorgesehen worden ist.
Doppelprüfungen und Funkenbildung werden mit Sicherheit vermieden, wenn erfindungsgemäß
709 533/305
das Prüfrelais am Ansprechen gehindert wird, solange der Fortschaltemagnet des Wählers erregt ist, indem während der Arbeitsperioden des Fortschaltemagneten des Wählers das an ihn zur Be- _ tätigung angelegte Potential gleichzeitig als Sperrpotential an das Prüfrelais angelegt wird.
Die Verbesserungen gemäß der Erfindung werden an Hand eines Ausführungsbeispiels erläutert.
Fig. ι zeigt eine bekannte Ausfü'hrungsforrrj, ίο eines Umsteuerwählers;
Fig. 2 stellt dasselbe Anwendungsbeispiel dar mit den Abänderungen gemäß der Erfindung;
Fig. 3 zeigt, wie gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung ein am Wählervielfach liegendes Störpotential bezüglich des Prüfrelais unwirksam gemacht wird. ' '"""· Γ
Es sind nur die zum Verständnis notwendigsten
Stromkreise dargestellt. Bezeichnung und Indizes der Schaltelemente sind von einer Figur in die andere übernommen, soweit sie dieselben geblieben sind.
Fig. ι zeigt eine bekannte Schaltung, die die genannten Fehler enthält. In dieser Figur sind auszugsweise ein I. Vorwähler (7. VW), ein Umsteuerwähler (UW) und ein I. Gruppenwähler (I. GW) gezeigt. Die Figur enthält nur den für die Arbeitsweise der Anordnung wesentlichen c-Ast und nicht die Sprechadern und übrigen Schaltelemente der genannten Verbindungseinrichtung. Die Wirkungsweise sei kurz beschrieben. Der Umsteuerwähler UW wird vom I. Vorwähler her über die c-Ader belegt. Dabei spricht im Umsteuerwähler über den Kontakt i2 das Relais R an. Der Kontakt π läßt den einer Gruppe von.,Umsteuerwählern gemeinsam zugeordneten Relaisunterbrecher RU an. Über
+, RU, π, *3,D,
wird der Fortschaltemagnet D des Wählers erregt. Der Kontakt d bewirkt ein einwandf reies Durchziehen des FortschaLtemagneten D.
Es wird nun für den Fall a) das Arbeiten des Fortschaltestromkreises beschrieben. Es sei angenommen, daß der Umsteuerwähler UW mit seinem Schaltarm auf einem freien, zum I. GW führenden
4-5 Ausgang steht. Wenn nun der Relaisunterbrecher RU bereits durch einen anderen Wähler angelassen ist, so spricht beim Belegen des gezeichneten Umsteuerwählers UW das Relais R an, und der Kontakt d kann"«fen- Fortschaltestromkreis für D schließen, bevor der Kontakt ί 3 des Prüf relais Γ geöffnet hat. Der Wähler dreht nun über d auf den folgenden Schritt. Das T-Relais, das, solange der - c-Arm des UW die Irreie Lamelle noch nicht verlassen hat, über : :-
+ im /. GW, €-f~Wi2 im /. GW, Schaltarm c des UW, T(I)xZ(II), r2, Wi 1, — im UW
anzieht, schließt mt%:seinen Kontakten ti und tz seine-II. hochohmigje Wicklung kurz und'macht sich über seine I. Wicklung und das Prüf relais Ti im I. Vorwähler niederohmig. Durch Kurzschließen seiner II. Wicklüngf-Surch die Kontakte 1l Und 12 erhält das Prüfreläit" T eine Abfallverzögerung, die ausreicht, um T bis zum Auflaufen des Schaltarmes auf den nächsten Schritt nicht abfallen zu lassen. Ist nun dieser folgende Schritt bereits besetzt, so kann sich T, da es niederohmig ist, trotzdem weiterhalten, und damit ist eine Doppelverbindung hergestellt.
Ähnlich verhält sich auch der Fall b). Der Um-Steuerwähler wird in der oben beschriebenen Weise angelassen und transportiert seinen Schaltarm über die Wählerlamellen. Kommt nun der Wählerschaltarm auf einen besetzten Schritt, so spricht wieder der Fortschaltemagnet D an und zieht über d durch. Wird jetzt, solange die Schaltarme noch auf dem besetzten Schritt stehen, dieser Schritt frei, so zieht nachträglich' das Prüfrelais T an und hält sich, wie oben im Fall a) gezeigt, niederohmig weiter, auch wenn der folgende Wählerausgang bereits belegt ist. Es findet also auch in diesem Fall ein Doppelprüfen statt.
Die Aufgabe des ώ-Kontaktes ist es, ein sicheres Durchziehen des Wählermagneten zu gewährleisten. Wenn der i3~Kontakt öffnet, bevor der if-Kontakt geschlossen ist, so wird der Fortschaltestromkreis des Magneten D unterbrochen, solange er noch unter Strom steht. Dadurch tritt Funkenbildung am i3"Kontakt auf. Diese Funkenbildung zu unterdrücken ist die andere Aufgabe des rf-Kontaktes, denn nur der Relaisunterbrecher RU soll den Fortschal testrom schalten. Wird der d-Kontakt so justiert, daß er schließt, kurz bevor die Wählerarme von der Lamelle ablaufen, so vermeidet man zwar die Möglichkeit, daß der i3-Kontakt nach dem Schließen von d öffnet, und schließt dadurch die Möglichkeit von Doppelverbindungen aus, jedoch wird hierdurch die Gefahr der Funkenbildung am i3"Kontakt erhöht. Ferner kann unter Umständen Zwischendrehen und Blockierung eintreten, da der. Wählermagnet während der Bewegung abgeschaltet wird.
Fig. 2 zeigt wieder einen Umsteuerwähler, der mit den Änderungen und Verbesserungen gemäß der Erfindung versehen ist. Der Umsteuerwähler UW wird vom I. Vorwähler her belegt:
— im LVW, Ti, Wählerschaltarm c im I. VW, c-Ader zum UW, fz, R, +.
Der Kontakt r 1 läßt, wie üblich, den Relais- no unterbrecher RU an.
Während der Arbeitsperioden des Fortschaltemagneten D liegt das vom Relaisunterbrecher gelieferte Piaspotential gleichzeitig an dem einen Pol des Gleichrichters Gl. Solange also der Fortschaltemagnet D unter Strom stellt, d. h. Pluspotential angelegt ist, findet das Prüfrelais T Sperrpotential vor und kann auch bei freiem Wählerausgang nicht ansprechen. Sobald jedoch der Relaisunterbrecher das Pluspotential abschaltet, spricht bei freiem Freiwähleräusgaiig über ~
+ im L-GW, G1 Wi'z, Schaltarm c des UW, T(I), T (II),/2, WiI7Gl, D, — im UW
das Prüfrelais T an. Der" niedeiohmige Wählermagnet D wird hierbei" nicht" beeinflußt..■- Die ge- ,
samte stromlose Pause zwischen den einzelnen Arbeitsperioden des Fortschaltemagneten D des Wählers steht als Prüfzeit zur Verfügung. Das An- und Abschalten des Fortschaltestroms für den Wählermagneten D erfolgt ausschließlich durch den Relaisunterbrecher RU. Da der Kontakt i3 wahrend der Arbeitsperioden nicht betätigt wird, kann der Wählermagnet D mit Sicherheit durchziehen. Außerdem ist jegliche Funkenbildung ausgeschlossen. Der rf-Kontakt ist dadurch überflüssig geworden.
Der Einbau des Gleichrichters GL ist notwendig, weil verhindert werden muß, daß das Prüfrelais T über den Relaisunterbrecher Pluspotential vorfindet und beim Überlaufen besetzter Schritte über das niederohmige T1-Relais eines /. VW anspricht.
In Fig. 3 ist dargestellt, wie über die im Vielfach liegenden Ausgänge des UW Störpotential am Prüfrelais liegen kann. Ein Umsteuerwähler UW ist auf einen /. GW eingestellt (Schritt »2«). Dieser Schritt ist also belegt:
+ im /. GW, C, Wi2, Schaltarm c des UW, a5 T(I)', ti' im UW', Schaltarm c des LVW,
-T~:r — im /. VW.
Za '
Wird nun ein anderer Umsteuerwähler UW angelassen und bewegt dieser Wähler seine Schaltarme über die Lamellen, so liegt am Prüfrelais T für den belegten Seihritt (in der Zeichnung Schritt »2«) während des Drehvorganges wohl Sperrpotential:
+ im /. GW, C, W%2, Schaltarm c des UW, T(I), T(II), rz, Wii, Gl, tz, ri, + im RU,
aber das Prüfrelais könnte auf dem Wege
|i
— im /. VW, -|i-, Schaltarm c des /. VW, 11',
T(I)', Schaltarm c des UW', Schaltarm c des UW, T(I), T(II), rst, Wii, Gl, *3, n, + im RU
ansprechen, wenn nicht der die Stromrichtung überwachende Gleichrichter GL derart gepolt ist, daß dieser Weg gesperrt wird.
Der Gleichrichter muß so dimensioniert sein, daß er die volle Batteriespannung sperrt. Er kann aber für eine geringere Belastung bemessen sein, da er nur kurzzeitig beansprucht wird.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung für Schrittschaltwähler mit freier Wahl, bei denen beim Aufprüfen auf einen freien Wählerausgang der Fortschaltestromkreis des Wählers durch einen Kontakt des Prüfrelais unterbrochen wird, insbesondere für Umsteuerwähler in Fernsprechanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß das Prüfrelais (T) am Ansprechen gehindert wird, so^ lange der Fortschaltemagnet (D) des Wählers (UW) erregt ist, indem während der Arbeitsperioden des Fortschaltemagneten (D) des Wählers (UW) das an ihn zur Betätigung angelegte Potential gleichzeitig als Sperrpotential an das Prüfrelais (T) angelegt wird.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrpotential über ein die Stromrichtung überwachendes Schaltelement (Gl) angelegt wird.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ' als Prüfzeit die gesamte stromlose Pause zwischen den einzelnen Arbeitsperioden des Fortschaltemagneten (D) des Wählers verwendet wird.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das die Stromrichtung überwachende Schaltelement (Gl) derart eingefügt ist, daß durch ein am Wählervielfach liegendes Störpotential das Prüfrelais (T) nicht beeinflußt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 712 669, 903 595.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 533/305 5.
DEM15635A 1952-09-25 1952-09-25 Schaltungsanordnung fuer Schrittschaltwaehler mit freier Wahl, insbesondere Umsteuerwaehler Expired DE965136C (de)

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DE965136C true DE965136C (de) 1957-06-06

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE712669C (de) * 1939-04-01 1941-11-10 Siemens & Halske Akt Ges Schaltungsanordnung fuer Waehler mit freier Wahl in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen
DE903595C (de) * 1950-12-20 1954-02-08 Telefonbau & Normalzeit Gmbh Schaltungsanordnung zum Antrieb von in freier Wahl fortschaltbaren Waehlern in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE712669C (de) * 1939-04-01 1941-11-10 Siemens & Halske Akt Ges Schaltungsanordnung fuer Waehler mit freier Wahl in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen
DE903595C (de) * 1950-12-20 1954-02-08 Telefonbau & Normalzeit Gmbh Schaltungsanordnung zum Antrieb von in freier Wahl fortschaltbaren Waehlern in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb

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