DE964103C - Anordnung fuer Mess- und Registriergeraete zur Kompensation von Linearitaetsabweichungen von Geradfuehrungen mit Ellipsenlenker bei Skalen, die unsymmetrisch zum Messwerk liegen - Google Patents
Anordnung fuer Mess- und Registriergeraete zur Kompensation von Linearitaetsabweichungen von Geradfuehrungen mit Ellipsenlenker bei Skalen, die unsymmetrisch zum Messwerk liegenInfo
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- DE964103C DE964103C DES40907A DES0040907A DE964103C DE 964103 C DE964103 C DE 964103C DE S40907 A DES40907 A DE S40907A DE S0040907 A DES0040907 A DE S0040907A DE 964103 C DE964103 C DE 964103C
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Description
Geradführungen werden bei anzeigenden oder schreibenden Meßgeräten verwendet, um die Drehbewegung
des Meßwerkes in eine geradlinige Bewegung der Zeigerspitze oder der Schreibfeder umzuwandeln.
Bei den bekannten Ellipsenlenkern wird das eine Ende des sogenannten Hauptlenkers in Führungsschienen
geführt, die senkrecht zur Skalenebene oder Aufzeichnungrichtung verlaufen, während das
andere Ende die Schreibfeder oder Zeigerspitze trägt. Zwischen der Geradführung in der Führungsschiene
und der Zeigerspitze greift der radial zur Mitte des Meßwerkes verlaufende und durch dieses
verdrehte Gegenlenker an. Die Bewegung. der Zeigerspitze bzw. der Schreibfeder ist nun nicht
streng linear von der Auslenkung des Meßwerkes abhängig. Diese Linearitätsabweichung wird im
allgemeinen dann am kleinsten, wenn die Mittellinie der Führungsschienen der Geradführung senkrecht
zur Skalen- bzw. Schreibfläche steht und ihre Verlängerung die Skalenmitte trifft.
Es werden nun vielfach Mehrfachmeßgeräte, insbesondere Mehrfachschreiber verwendet, bei denen
mehrere Meßwerte auf dem gleichen Registrierstreifen aufgezeichnet und nebeneinander auf der
gleichen Skala angezeigt werden. Die Meßwerke
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dieser Zwei- oder Dreifachschreitier werden nebeneinander angeordnet, und es läßt sich hierbei infolge
der relativ großen Abmessungen der Meßwerke nicht erreichen, daß jede Skala bzw. jeder
Schreibbereich symmetrisch zu dem zugehörigen Meßwerk liegt, d. h., eine durch die Mitte des betreffenden
Meßwerks gelegte Senkrechte auf die Skalenfläche trifft nicht mehr auf die Mitte des dem
betreffenden Meßwerk zugeordneten Skalen- bzw. ίο Schreibbereiches. Dies führt zu einem bisher für
unvermeidlich gehaltenen Anwachsen des durch den Ellipsenlenker bedingten Linearitätsfehlers.
Gemäß der Erfindung wird diese Linearitätsabweichung bei unsymmetrisch zum Meßwerk
liegenden Skalen dadurch wesentlich verringert, daß die Führungsschienen für den Ellipsenlenker
aus der Lage senkrecht zur Skalenebene bzw. Aufzeichnungsrichtung um einen von dem Maß der
seitlichen Verschiebung des Meßwerks abhängigen Winkel in solchem Drehsinn verschwenkt sind, daß
ein mit seinem Scheitel im Drehpunkt der Führungsschienen gedachter Winkel, dessen Schenkel
durch die Mittellinie der Führungsschienen und eine Gerade durch den Skalenmittelpunkt bestimmt
sind, bei dieser Schwenkbewegung der Führungsschienen anwächst. Als Drehpunkt für die
Führungsschienen wird vorzugsweise der Punkt gewählt, an dem sich der Führungsstift der Geradführung
befindet, wenn der Arm des Hauptlenkers zur Skalenebene bzw. Aufzeichnungsrichtung senkrecht
steht. In manchen Fällen kann es jedoch auch zweckmäßig sein, als Drehpunkt für die Führungsschienen
den Mittelpunkt der Strecke zu wählen, den der Führungsstift der Geradführung beim Überstreichen
der Skala zurücklegt.
Die Schrägstellung der Führungsschienen gemäß der Erfindung wird praktisch dadurch erreicht, daß
beispielsweise der Träger für die Führungsschienen um eine feste Achse schwenkbar ist. Es ist hierbei
im allgemeinen ausreichend, einen Schwenkbereich von maximal 10 Winkelgrad aus der Mittellage
vorzusehen. Eine Verdrehung der Führungsschienen im Sinne der Erfindung ist in einfacher Weise auch
durch Langlöcher für die Befestigungsschrauben in dem Träger der Führungsschienen oder in den
Führungsschienen selbst zu erreichen. Die Langlöcher können hierbei die Form von Kreisbögen
besitzen, so daß eine Verstellung um einen festen Mittelpunkt möglich ist.
Die Erfindung ist an Hand der Zeichnung erläutert.
Fig. ι zeigt hierbei eine rein schematische Darstellung
des Ellipsenlenkers mit den Führungsschienen in Grundstellung und in einer dazu im
Sinne der Erfindung abweichenden Lage;
Fig. 2 zeigt ein Beispiel dafür, wie die Verstellung
der Führungsschienen konstruktiv ausgeführt werden kann.
Der Mittelpunkt des Meßwerkes ist in Fig. 1 mit M1 bezeichnet, das Meßwerk selbst ist lediglich
durch den Kreis 1 angedeutet. Der Hauptlenker der Ellipsenlenkergeradführung ist mit 2 bezeichnet
und trägt am Ende 3 die Schreibfeder. Am anderen Ende 4 befindet sich ein Stift, der innerhalb der
Führungsschienen 5 geführt ist. Der Gegenlenker 6 greift im Punkt 7 am Hauptlenker an und wird
vom Meßwerk um die Achse M1 gedreht. Im dargestellten
Beispiel der Fig. 1 ist nun angenommen, daß die von der Schreibfeder zu überstreichende
Schreibbreite bzw. Anzeigeskala des Meßwertes sich zwischen den Punkten 8 und 9 erstreckt. Die
Mitte der Skala ist mit M2 bezeichnet. Steht die
Geradführung 5 in der stark ausgezeichneten Lage, wie sie bei den bekannten Lenkeranordnungen gebräuchlich
ist, so nimmt erfahrungsgemäß die Linearitätsabweichung zwischen den Punkten 8
und 9 recht erhebliche Werte an. Gemäß der Erfindung werden nun die Führungsschienen um den
Punkt 10 in die gestrichelt gezeichnete Lage 11
gedreht. Die Größe dieses Drehwinkels α hängt von dem Maß der seitlichen Verschiebung der Meßwerksachse
von der Senkrechten durch die Skalenmitte M2 ab. Für die im Beispiel der Zeichnung
angenommene Verschiebung würde etwa ein Winkel von 5° die geringste Linearitätsabweichung auf der
Skala ergeben. Der Drehpunkt 10, um den die Führungsschienen verschwenkt wurden, ist derjenige
Punkt, an dem sich der Führungsstift 4 befindet, wenn der Lenkerarm 2 zur Aufzeichnungsrichtung bzw. Skalenebene 8-9 senkrecht steht. Die
Einstellmöglichkeit für die Führungsschienen kann konstruktiv in der verschiedensten Weise gelost
werden. So kann man beispielsweise für den Träger der Führungsschienen an der Stelle 10 ein Lager, z. B.
einen Zapfen, vorsehen und nach Einstellung der Schräglage der Schienen den Träger mit Hilfe
einer Arretiervorrichtung feststellen.
Fig. 2 zeigt ein Beispiel für eine konstruktiv besonders einfache Verstelleinrichtung der Führungsschienen.
Die Führungsschienen 5 sind mit Längsschlitzen 13 in Kreisbogenform versehen. Die
Schlitzschrauben 14 dienen zur Befestigung der Führungsschienen und greifen in ein entsprechendes
Gewinde des Trägers 15 ein. Die Führungsschienen lassen sich bei gelockerten Schrauben 14 um den
Schnittpunkt der Verbindungslinie der Schrauben mit der Mittellinie als Mittelpunkt drehen.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Anordnung für Meß- und Registriergeräte zur Kompensation der Linearitätsabweichungen von Geradführungen mit Ellipsenlenker bei Skalen, die unsymmetrisch zum Meßwerk, z. B. seitlich verschoben zur Mittellinie durch Meßwerksachse und Lenkerführung liegen, dadurch, gekennzeichnet, daß die Führungsschienen des Ellipsenlenkers aus der Lage senkrecht zur Skalenebene bzw. Aufzeichnungsrichtung um xao einen von dem Maß der seitlichen Verschiebung des Meßwerkes abhängigen Winkel in solchem Drehsinn verschwenkt sind, daß ein mit seinem Scheitel im Drehpunkt der Führungsschienen gedachter Winkel, dessen Schenkel durch die Mittellinie der Führungsschienen und eineGerade durch den Skalenmittelpunkt bestimmt sind, bei dieser Schwenkbewegung anwächst.
- 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Drehpunkt (io) für die Führungsschienen (5) der Punkt gewählt ist, an dem sich der geführte Teil des Lenkerarmes befindet, wenn der Lenkerarm zur Skalenebene bzw. Aufzeichnungsrichtung senkrecht steht.
- 3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Drehpunkt (10) der Mittelpunkt der Strecke gewählt ist, die der Stift (4) der Geradführung bei Überstreichen der Skala innerhalb der Führungsschienen zurücklegt.
- 4. Anordnung nach Anspruch 1 und folgenden, gekennzeichnet durch z. B. kreisbogenförmige Langlöcher (13) für die Befestigungsschrauben in dem Träger (15) für die Führungsschienen (5) oder den Führungsschienen selbst.
- 5. Anordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger {15) für die Führungsschienen im Winkelbereich von ο bis io° um eine feste Achse verstellbar und dabei in jeder Lage festellbar ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen® 609 709/184 11.56 (TO 511/289 5.57)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES40907A DE964103C (de) | 1954-09-21 | 1954-09-21 | Anordnung fuer Mess- und Registriergeraete zur Kompensation von Linearitaetsabweichungen von Geradfuehrungen mit Ellipsenlenker bei Skalen, die unsymmetrisch zum Messwerk liegen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES40907A DE964103C (de) | 1954-09-21 | 1954-09-21 | Anordnung fuer Mess- und Registriergeraete zur Kompensation von Linearitaetsabweichungen von Geradfuehrungen mit Ellipsenlenker bei Skalen, die unsymmetrisch zum Messwerk liegen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE964103C true DE964103C (de) | 1957-05-16 |
Family
ID=7483794
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES40907A Expired DE964103C (de) | 1954-09-21 | 1954-09-21 | Anordnung fuer Mess- und Registriergeraete zur Kompensation von Linearitaetsabweichungen von Geradfuehrungen mit Ellipsenlenker bei Skalen, die unsymmetrisch zum Messwerk liegen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE964103C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1035916B (de) * | 1956-04-26 | 1958-08-07 | Siemens Ag | Lenkeranordnung fuer schreibende Messgeraete nach dem Prinzip des Ellipsenlenkers |
-
1954
- 1954-09-21 DE DES40907A patent/DE964103C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1035916B (de) * | 1956-04-26 | 1958-08-07 | Siemens Ag | Lenkeranordnung fuer schreibende Messgeraete nach dem Prinzip des Ellipsenlenkers |
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