DE385679C - Anzeigevorrichtung zur Druckdifferenzmessung - Google Patents

Anzeigevorrichtung zur Druckdifferenzmessung

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DE385679C
DE385679C DEB106768D DEB0106768D DE385679C DE 385679 C DE385679 C DE 385679C DE B106768 D DEB106768 D DE B106768D DE B0106768 D DEB0106768 D DE B0106768D DE 385679 C DE385679 C DE 385679C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L19/00Details of, or accessories for, apparatus for measuring steady or quasi-steady pressure of a fluent medium insofar as such details or accessories are not special to particular types of pressure gauges
    • G01L19/08Means for indicating or recording, e.g. for remote indication

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Anzeigevorrichtung zur Druckdifferenzmessung. Die Forderung der Technik geht neuerdings dahin, ' neben direkten Druckmessungen auch Differenzmessungen mit möglichst großer Genauigkeit vornehmen zu können. Dies ist bisher nur möglich, indem zwei Federn benutzt werden, die mit einem sogenannten Wechsel verbunden sind. Der Nachteil der bisherigen Differenzmesser besteht aber darin, daß einerseits infolge der Hebelanordnung nur die Hälfte des: Hubes einer Feder zur Wirksamkeit kommt. \'or allem aber ist es mit dieser Anordnung nicht möglich, genaue Differenzmessungen .bei verschiedenen absoluten Druckgrößen vorzunehmen.
  • Der Zweck der Erfindung ist der, bei höchster Genauigkeit an sich für jeden absoluten Druck genau gleiche Werte bei gleichen Differenzdruckgrößen zu erhalten. Dies geschieht der Erfindung gemäß in erster Linie dadurch, daß die durch die Belastung hervorgerufenen ungleichmäßigen Bewegungen unter Verwendung von entsprechend abgestimmten Zwischenhebeln symmetrisch auf eine mit Zeiger versehene Traverse übertragen werden, die schwingbar um ihren in @derBewegungsrichtung der Zwischenhebel beweglichen Mittelpunkt aufgehängt ist und sich normalerweise parallel zu sich selbst bewegt, während sie bei etwaigen infolge ungleicher Belastung zueinander unproportionalen,Bewegungsgrößen nachder einen oder anderen Richtung v erschwenkt wird, so daß der Zeiger ausschlägt. Hierbei kann der Zeiger als Übersetzungshebel ausgebildet sein, .der die ihm erteilte Bewegung ins große übersetzt auf ein oder mehrere weitere Zeigerwerke überträgt.
  • Vorzugsweise handelt es sich bei derartigen Apparaten um die Bewegung zweier Federn, deren Hub proportional der Belastung ist. Hierbei erfolgt die Bewegung des Endpunktes in einer geraden Linie. und es kann der Hub der Federn verschieden groß sein. Eine derartige Ausfiihrun-sforin des Erfindungsgegenstandes ist schematisch in der Zeichnung dargestellt, ohne aber die Erfindung hierauf zu beschränken. Da in gleicher Weise an Stelle der Federn mit verschiedenem Hub solche mit gleichem Hub treten können oder aber auch Röhrenfedern, deren Endpunkte nicht auf einer geraden Linie, sondern auch einer Kurve sich bewegen.
  • Auf der Zeichnung stellt H' und H die Bewegung der Endpunkte der beiden Federn dar; die Punkte .a B und C sind fest im Raum gelagert. --1 und B sind als Lagerstellen für zwei Hebel ausgebildet, die von den beiden Geradführtingen Fund G bewegt werden. Die Hebelarme .°Ia = r' und Hb - r2 können in ihrer Länge verändert werden und müssen so eingestellt sein, claß die beklen Punkte c und d genalt deiche Webe machen, wenn einerseits der Punkt F den Weg Hl und der Punkt G den Weg H zurückgelegt hat. Die Endpunkte der Hebel _a c und Bd stehen durch Zugstangen e, f gelenkig mit einer Traverse g in Verbindung, die beweglich bei h an einem beim Punkte C gelagerten Arm -i hängt. Die Traverse g besitzt einen rechtwinklig zu ihr gerichteten Arm k, der in einem mit einer kreisförmigen Skala 1 zusammenarbeitenden Zeiger k' endet.
  • Solange die Bewegung der Punkte F und G eine normale ist, wird sich die Traverse parallel zu sich selbst verschieben und der Zeiger k' keinen Ausschlag gehen. Tritt dagegen eine gegeneinander unproportionale Bewegeng der beiden Punkte F und G auf, dann wird die Traverse - um den Drehpunkt 1i versc:hwenkt, und der Zeiger 1,1 schlägt in der einen oder anderen Richtung aus.
  • Anstelle clerAtifllängtin`.;mittels der Stangen kann natürlich auch eine geradlinige Kulissenführung für den Drehpunkt 1i der Traverse verwendet werden, wodurch die Resultate nozli genauere werden, cla - sobald die Stange i nicht sehr lang gemacht wird - bei der Bewegttng der Traverse g deren Drehpunkt einen Kreisbogen beschreibt und sich infolgedessen in den äußeren Stellungen etwas von der Tangente von dieseln Kreisbogen °ntfernt. Für diese Zwecke würde aber die einfachere Aufhängung geneigen.
  • Um eine genauere --1#lilestixigsinögliclikeit zu erreichen, kann der Zeiger kl in Wegfall kcin-. inen und dafür an den Arm k eine in ihrer Länge und Richtung der Stange i entsprechende Stange ni angelenkt sein, die bei N am kürzeren Arm n' eines bei 1) gelagerten Zeigers n. angreift. Genügt auch diese Übersetzung nicht, so kann am Zeiger it eine weitere Stange o ari--elenkt sein, die am kurzen Hebelarm p1 eines Zeigers p angreift, der bei E gelagert ist. Beide Zeiger ii und P arbeiten mit entsprechenden Skalen zusammen.
  • Solange die Bewegung der Punkte F und G normal ist, bewegt sich die Traverse- parallel zti sich selbst, und infolgedessen führt das Gelenkviereck i, k, in eine beringe Schwingung um die Punkte C und 1" aus, ohne daß eine Bewegung der Zeiger ii, oder auch p erfolgt. Wenn dagegen der eine Punkt F oder G im Verhältnis zum andern voreilt, stellt sich dementsprechend die Traverse - schräg ein. Der Endpunkt cles Arines k bewegt sich in der einen oder anderen Richtung und verschiebt damit den Punkt N. Infolgedessen wird der Zeiger 3a und von diesem aus der Zeiger p verschwenkt der Bestalt, daß beide Zeiger einen entsprechenden Ausschlag auf den Skalen 1 anzeigen.
  • Die dargestellten und beschriebenen Ausführungsformen sollen nur als Beispiel dafür gelten, wie derErfindungsgedankeindiePraxis inngesetzt werden kann, ohne aber hierauf Leschränkt zu sein. Es wird sich im einzelnen die Konstruktion einesteils nach dem Instruinent richten, in Verbindung mit welchem sie verwendet werden soll, andererseits nach den, Grade der Genauigkeit der zu erzielenden Messungen. Alle derartigen Konstruktionen fallen innerhalb des Erfindungsbereichs, so weit sie denselben erfinderischen Gedanken benutzen.

Claims (1)

  1. PATrNT-ANSPRTICHE: t . Anzeigevorrichtung zur Druckdiffe renzniessun" dadurch gekennzeichnet, daß die durch die verschiedenartige Belastung hervorgerufenen ungleichen Bewegungsgrößen unter Verwendung von entsprechend abgestimmten Zwischenhebeln symmetrisch auf eine mit Zeiger versehene Traverse übertragen werden, die derart schwingbar um ihren in der Bewegungsrichtung der Zwischenhebel beweglichen Mittelpunkt aufgehängt ist, (laß sie sich normalerweise parallel zu sich selbst bewegt,dagegen bei etwaigen infolge ungleicher Belastung zueinander unproportionalen Bewegungsgrößen nach der einen oder anderen Richtung verschwenkt wird, so daß der Zeiger ausschlägt. Anzeigevorrichtung nach Anspruch dadurch gekennzeichnet, daß der Zeiger die Bewegung der Traverse als Übersetzung sliebel auf ein oder mehrere weitere Zeigerwerke überträgt, um die Genauigkeit der Ablesung zu erhöhen.
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