DE630174C - Antrieb fuer Zaehlwerke bei Stroemungsmengenmessern - Google Patents
Antrieb fuer Zaehlwerke bei StroemungsmengenmessernInfo
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- DE630174C DE630174C DEA72159D DEA0072159D DE630174C DE 630174 C DE630174 C DE 630174C DE A72159 D DEA72159 D DE A72159D DE A0072159 D DEA0072159 D DE A0072159D DE 630174 C DE630174 C DE 630174C
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Description
- Antrieb für Zählwerke bei Strömungsmengenmessern Es sind Antriebe von Zählwerken bei Strömungsmengenmessern, insbesondere nach dem Druckunterschiedsverfahren, bekannt, bei welchen das Zählwerk in regelmäßigen Zeitabständen durch ein Organ fortgeschaltet wird, dessen Ausschläge in Abhängigkeit von den Meßgrößen (z. B. Menge, Druck, Temperatur des strömenden Mittels) durch ein Kurvenstück begrenzt werden.
- Gemäß der Erfindung erfolgt nun die Begrenzung der Ausschläge des Schaltorgans (ZählwerksschalthebQls) durch ein Kurvenstück in Form einer kurvenförmigen Anschlagleiste, die an einem bei Änderungen der vorwiegend maßgebenden Meßgröße, z. B. des Druckunterschiedes an -einer Meßdüse o. dgl., verschwenkten Arm unter dem korrigierenden Einfluß der übrigen Meßgrößen (Druck, Temperatur usw.) verschwenkt wird, wobei die Verschwenkbewegung des Armes vollkommen unabhängig von jener der Anschlagleiste ist.
- Die auf die Änderung der zusätzlichen Meßgrößen, wie Druck und Temperatur, ansprechenden Meßglieder wirken dabei zweck:-mäßig über ein Hebelgestänge gemeinsam auf den den Schalthub begrenzenden Teil ein. Diese gemeinsame Einwirkung ist beim Antrieb von Mengenmesserzählwerken anderer Bauart schon bekannt. Der durch den Zählwerksantrieb gemäß der Erfindung erzielte technische Fortschritt besteht in der vollständigen Unabhängigkeit der beiden Einstellbewegungen der Anschlagleiste voneinander, durch deren Überlagerung die jeweils wirksame Stellung der Anschlagleiste bestimmt ist. Es ist dadurch eine sehr erwünschte Unabhängigkeit bei der Konstruktion der Mechanismen für die beiden Einstellbewegungen gegeben. Auch beim Justieren der Einstellmechanismen ist es von erheb-. lichem Vorteil, daß die Verstellbewegung, die den korrigierenden Einfiuß einzelner Meßgrößen zum Ausdruck bringt, keine Rückwirkung auf die Verstellungseinrichtung ausübt, welche von der maßgebenden Meßgröße, nämlich der Strömungsmengen; abhängig ist.
- Ein weiterer Vorteil des Antriebes gemäß der Erfindung besteht in seinem einfachen Aufbau, welcher sich im Hinblick auf die dadurch erreichte Verringerung von Störungs-bzw. Fehlerquellen für die Erzielung eines möglichst genauen Meßresultats besonders. günstig auswirkt.
- Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in Verbindung mit einem bekannten Strömungsmengenmesser, und zwar zeigt die Abb. t eine Gesamtansicht der Meßanlage, während die Abb. 2 und 3 das eigentliche Zählwerk bei zwei verschiedenen Stellungen seiner Steuerorgane und die Abb. q. eine Einzelheit hierzu wiedergeben.
münden, welches eine Flüssigkeit, z. B. Quecksilber, -enthält. Auf der Flüssigkeit im Schenkel 7v schwimmt der Kolben 8, dessen Bewegung durch die Zahnstange 9 und .das Ritzel iö auf die Welle i i @ übertragen wird. Auf dieser sitzt der Steuerarm i 2, der nun entsprechend dem Druckabfall bei der Meßdüse 2, der ein Maß für die durch die Leitung i strömende Dampfmenge ist, verschwenkt wird. Der Arm 12 trägt eine Anschlagleiste 13, deren nach einer Kurve gekrümmte Kantel( von einem Anschlag 14 des z. B. durch eine ständig umlaufende Nocke 15 in gleichen Zeitabständen bewegten Zählwerksschalthebels 16 abgetastet wird (Abb.2 und 3). Je nach der Lage der Anschlagleiste i i schwine-t der Schalthebel 16 mehr oder minder weit aus, und daher wird das durch die Klinke 17 betätigte Schaltrad S (Abb. q.) des Zählwerkes Z bei jeder Schwingung des Hebels 16 entsprechend der Weite der Schwingung weitergeschaltet.In eine Leitung i ist eine Meßdüse od r, ein Stauflansch 2 eingebaut. Knapp vor hinter dem Flansch 2 sind bei und z Rohre 5 und 6 angeschlossen, die in je eiriei__: Schenkel 7a, 76 des U-förmigen Gefäßes - Da aber die Menge des strömenden Mittels (z. B. Dampf) nicht nur vom Druckabfallbeim Stauflansch 2, sondern auch vom absoluten Wert des Druckes in der Leitung i und von der Temperatur des strömenden Mittels abhängt, müsserx bekanntlich auch diese beiden Größen bei der Mengenmessung (Zählung) berücksichtigt werden. Dabei muß darauf Rücksicht genommen werden, daß die Menge des strömenden Mittels bei gleicher Strömungsgeschwindigkeit mit steigendem Druck zunimmt, während die Menge bei steigender Temperatur abnimmt.
- Zu diesem Zwecke ist die bei 13a am Arm 12 schwenkbar gelagerte Anschlagleiste 13 vorgesehen, die durch die Stange 18 und den Winkelhebel i9@ von einer auf der Welle i i verschiebbaren- Gleitmuffe 20 verstellt wird. Die Muffe 20.wird durch einen doppelarmigen Hebel 21 verschoben, der än einem Ende über die Druckstange 22 mit dem Boden einer ausdehnbaren (z. B. balgartigen) Kapsel 23, am .anderen Ende über ein Gestänge 2q., geßsnenfalls unter Zwischenschaltung eines b ersetzungsgetriebes mit dem Boden einer =Ebenfalls ausdehnbaren (z. B. wieder Kapsel 25 in Verbindung steht. Dabei ist die Kapsel 23 an ein in das Rohr i ragendes Thermometer (z. B. ein Flüssigkeitsthermometer) 26, die Kapsel25 unmittelbar an das Rohr i angeschlossen. Es dehnt sich daher die Kapse123 entsprechend der in der Leitung i herrschenden Temperatur, die Kapsel 25 entsprechend dem Leitungsdruck aus. Die für die Weite der Schwingungen des Zählwerkschalthebels 16 maßgebende Lage der Anschlagleiste 13 und ihrer als Begrenzung für den Anschlag 14 dienenden Kante I( ist damit nicht nur vom Druckgefälle beim Flansch 2, sondern auch vom Leitungsdruck und der in der Leitung herrschenden Temperatur abhängig:
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Antrieb für Zählwerke bei Strömungsmengenmessern, insbesondere nach dem Druckunterschiedsverfahren, ,bei welchem ein die regelmäßige Fortschaltung des Zählwerkes bewirkendes Organ vorgesehen ist, dessen Ausschläge in Abhängigkeit von den Meßgrößen durch ein Kurvenstück begrenzt werden, gekennzeichnet durch eine kurvenförmige Anschlagleiste (13) für den Zählwerksschalthebel (16), die an einem in Abhängigkeit von der Meßgröße verschwenkten Arm (12) unter dem Einfluß von Korrekturgrößen verschwenkbar angelenkt ist, wobei die Verschwenkbewegung des Armes (12) vollkommen unabhängig von jener der Anschlagleiste (13) ist.
- 2. Antrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise zwischen den Meßgeräten (23, 25) für die Korrekturgrößen ein Hebelgestänge (21, 22, 2q.) angeordnet ist, über das die Korrekturgrößen gemeinsam auf die Anschlagleiste (13) einwirken.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT630174X | 1933-01-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE630174C true DE630174C (de) | 1936-05-22 |
Family
ID=3677801
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA72159D Expired DE630174C (de) | 1933-01-09 | 1933-12-31 | Antrieb fuer Zaehlwerke bei Stroemungsmengenmessern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE630174C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1284641B (de) * | 1964-03-23 | 1968-12-05 | Zdvorak Edward H | Kompensationsgetriebe mit verstellbarem UEbersetzungsverhaeltnis |
-
1933
- 1933-12-31 DE DEA72159D patent/DE630174C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1284641B (de) * | 1964-03-23 | 1968-12-05 | Zdvorak Edward H | Kompensationsgetriebe mit verstellbarem UEbersetzungsverhaeltnis |
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