DE109934C - - Google Patents

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DE109934C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F1/00Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow
    • G01F1/05Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects
    • G01F1/06Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects using rotating vanes with tangential admission
    • G01F1/08Adjusting, correcting or compensating means therefor

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Measuring Volume Flow (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
OSCAR MAY in BRESLAU. Justir vorrichtung für Wassermesser.
Patentirt im Deutschen Reiche vom !.November 1898 ab.
Die Anforderungen, welche zur Zeit an einen Wasser- bezw. Flüssigkeitsmesser gestellt werden, sind zumeist die, dafs derselbe auch die geringsten Durchflufsmengen fast genau anzeigt. Diese Anforderung wird nun von den allerwenigsten Flüssigkeitsmessern erfüllt.
In beiliegender Zeichnung ist eine Erfindung veranschaulicht, mittelst deren der Lauf des Wassers durch einen Wasser- bezw. Flüssigkeitsmesser so justirt werden kann, dafs der Messer obengenannten Anforderungen entspricht.
Die Erfindung bezieht sich auf solche Flüssigkeitsmesser, bei denen ein Flügelrad als Antriebsrad gebraucht wird. Jeder derartige Flüssigkeitsmesser zeigt die durchflossene Flüssigkeit um so genauer an, mit um je geringerer Kraft das Flügelrad in drehende Bewegung gesetzt werden kann.
Um die gleichmä'fsige Drehung des Flügelrades unter gleichem Druck, aber bei verschiedener Durchflufsmenge zu ermöglichen, sind bei den meisten derartigen Systemen an den Einströmungsöffnungen Vorrichtungen angebracht, welche diesen Zweck erfüllen sollen, aber denselben meistens sehr unvollkommen erreichen und namentlich bei geringen Durchflufsmengen ganz versagen.
Diese Unempfindlichkeit wird eben mit vorliegender Erfindung fast ganz beseitigt, indem auch bei geringstem Durchflufs die ausfliefsende Wassermenge noch ziemlich genau angezeigt wird.
Die Erfindung selbst besteht darin, dafs an der Decke des Hohlkörpers P (Fig. 1) ein Gewindezapfen Z angebracht ist, auf welchem sich eine mit ihrer Aufsenfläche dicht an die Wandung des Hohlkörpers P legende durchlochte Platte H auf- und abwärts bewegen läfst, ohne dabei aber die Ausflufsöffnungen A in dem Hohlkörper P zu verkleinern bezw. zu verengen. Die Platte wird durch die Schraube R in dem nöthigen Abstand vom Flügelrad auf dem Gewindezapfen festgehalten.
Dadurch, dafs die Platte nur in der Höhe so weit verstellt werden kann, als die Höhe der Ausflufsöffnungen A in dem Hohlkörper P beträgt, ist eine Verengung oder Verkleinerung dieser Oeffnungen ganz ausgeschlossen; denn um denselben Raum, den die Platte z. B. durch Verstellen nach unten oder oben verkleinert, wird stets der entgegengesetzte Raum vergröfsert. Auch eine Veränderung der Durchflufsöffnungen in der Justirplatte findet nicht statt, da die Form und Gröfse der Ausschnitte in der Platte bei Messern mit gleich grofser Einströmung immer dieselbe, und eine Auswechselung der Platten mit verschieden grofsen Durchflufsöffnungen bei ein und demselben Messer ausgeschlossen ist.
Die auf der Zeichnung in Fig. 2 bis 4 angegebenen Justirplatten veranschaulichen die Formen der Ausschnitte in derselben. Die Ausschnitte in der Platte sind darum verschiedenartig gewählt, weil damit eine gröfsere Haltbarkeit der Platte, welche zu grofsen Messern verwendet wird, erreicht werden soll. Da ein solcher Messer naturgemäfs einen weit gröfseren inneren Raum haben mufs und infolge dessen auch die Platte einen gröfseren Durchmesser besitzt, mufs darauf Bedacht genommen werden, der Platte auch die nöthige Haltbarkeit zu
geben, damit sie den hohen Wasserdruck auszuhalten vermag. Denn eine Platte mit kreuzähnlichen Ausschnitten würde in einem Messer mit grofser EinströmungsöfFnung dem Druck des durchfliefsenden Wassers nicht den Widerstand entgegensetzen können, wie eine solche mit stern- oder siebähnlichen Ausschnitten; sie würde sich durchbiegen. Der Haltbarkeit wegen sind die Platten mit kreuzähnlichen Ausschnitten mit Verstärkungsrippen versehen, wie in Fig. 5 im Verticalschnitt dargestellt ist.
Die Justirung des Messers mit dieser Platte geschieht nun in folgender Weise. Die Platte ist in der Mitte der Ausflufsöffnungen A des Hohlkörpers P stehend gedacht (Fig. 1). Soll der Messer mehr anzeigen, als wirklich Wasser durch den Messer geflossen ist, so wird die Platte nach unten gestellt. Dadurch werden wohl die Ausflufsöffnungen A nach unten verkleinert, aber um dieselbe Gröfse nach oben vergröfsert, so dafs die Querschnitte der Ausflufsöffnungen die gleichen bleiben. Desgleichen erfahren die Ausschnitte der Platte durch das Verstellen derselben keinerlei Veränderung. Das Wasser wirkt jetzt aber kräftiger auf das Flügelrad, da der Raum zwischen Platte und Flügelrad kleiner geworden ist und infolge dessen die drehende Bewegung des Wassers anhaltender auf das Flügelrad einwirkt. Wird die Platte nach oben gestellt, so tritt der entgegengesetzte Fall ein; der Messer wird dann weniger anzeigen, als thatsächlich Wasser durchgeflossen ist. Aber nicht nur, dafs durch das Näherstellen der Platte an das Flügelrad eine schnellere Drehung desselben erzielt wird, wirkt dieses Stellen noch in der Weise auf das Flügelrad, dafs letzteres bei ganz kleinen Stundenliter-Durchflufsmengen immer noch in drehende Bewegung vom durchfliefsenden Wasser gebracht wird und diesen Verbrauch anzeigt.
Hieraus ist nun leicht ersichtlich, dafs der mehr oder weniger grofse Abstand der Platte vom Flügelrad die genannte Wirkung hervorbringt.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist in Fig. 1 der Wassermesser im Verticalschnitt dargestellt.
Nachdem die Flüssigkeit aus dem Körper K durch die Kanäle E in den Hohlkörper P, in welchem sich das Flügelrad F befindet, geflossen ist, wird letzteres von.der Flüssigkeit in drehende Bewegung gesetzt. Das Flügelrad wird durch die Mutter M auf der Welle W festgehalten, welche sich mit ihrem unteren Ende in dem Führungskanal η bewegt, in den auch die Stellschraube S eingepafst ist, mittelst deren die etwaigen LängendifFerenzen der Welle ausgeglichen werden. An dem oberen Theil der Welle ist ein Zahnrad befestigt, das mit einem Räderwerk in Verbindung steht, durch welches der Verbrauch des Wassers auf dem Zifferblatt angezeigt wird. Nachdem nun die Flüssigkeit ihre Kraft auf das Flügelrad ausgeübt hat, steigt sie in die Höhe, um durch die Ausflufsöffnungen A aus dem Messer zu gelangen. Hier wird aber infolge der angebrachten Platte die Ausflufsgeschwindigkeit des Wassers mehr oder weniger gehemmt, je nach dem Abstand der Platte vom Flügelrad, was zur Folge hat, dafs das Wasser die kreisende Bewegung, welche es beim Austritt aus den Kanälen E erhält, länger beibehält und dadurch anhaltender mit seiner Kraft auf das Flügelrad wirkt, wie bereits oben angeführt ist.

Claims (1)

  1. Pat ent-Anspruch:
    Eine Justirvorrichtung bei Flügelradwassermessern, dadurch gekennzeichnet, dafs über dem Flügelrad in der Auslaufrichtung eine an sich bekannte durchlochte Scheibe mittelst einer verticalen Schraube derart in der Höhenlage verstellbar ist, dafs der Gesammtquerschnitt in der Auslauföffnung nicht geändert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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