DE433368C - Dampfheizung - Google Patents

Dampfheizung

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DE433368C
DE433368C DEG63488D DEG0063488D DE433368C DE 433368 C DE433368 C DE 433368C DE G63488 D DEG63488 D DE G63488D DE G0063488 D DEG0063488 D DE G0063488D DE 433368 C DE433368 C DE 433368C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D1/00Steam central heating systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Steam Or Hot-Water Central Heating Systems (AREA)

Description

  • Dampfheizung. Bekanntlich ist es bei Dampfheizungen unmöglich, den Dampfeintritt in die einzelnen Heizkörper durch eine zentrale Druckänderung gleichmäßig zu regeln, und zwar aus folgenden Gründen: Der Druckabfall in den Hähnen ist zu gering gegenüber den Druckänderungen, «-elche man mittels selbsttätiger oder handbetätigter Regelvorrichtungen erzielen kann. Ferner sind die von den Leitungen abgegebenen Wärmemengen konstant und beeinflussen je nach der Belastung die Druckänderungen vor den Absperrhähnen der Heizkörper in verschiedenem Maße. Wenn man die Anlage geringer belastet, so weisen diejenigen Heizkörper, welche in größerer Entfernung liegen und bei welchen deshalb die Leitungsverhiste größer ausfallen, eine geringere Heizwirkung auf als die näherliegenden.
  • Diese Übelstände werden teilweise dadurch beseitigt, claß der Druckabfall in den Hähnen vergrößert wird. Bisher ist dies durch Drosselung der Durchgangsöffnung bewerkstelligt «-orden. Durch diese Maßnahme kann aber der Druckabfall nur bis zu einer gewissen Grenze gesteigert werden, ohne daß ein lästiges, durch übermäßige Dampfgeschwindigkeit veranlaßtes Zischgeräusch entsteht. Außerdem ist diese Maßnahme nur bis zu einem gewissen Punkt wirksam. Denn wie man rechnerisch nachweisen kann, ist bei diesem Drosselungssystem, bei welchem. die Druckverluste dem Quadrat der Geschwindigkeit ungefähr proportional sind, die Regelung, besonders bei niedriger Belastung, unzureichend.
  • -Nach der Erfindung dagegen wird der angegebene Zweck in vollkommener Weise erreicht. Die Erfindung besteht darin, daß an zweckmäßig gewählten Stellen ein poröser Stoff in die Zuleitungen zu den Heizkörpern derart eingebaut wird, daß dem Durchfluß des Dampfes ein hoher Widerstand geboten, seine Geschwindigkeit aber innerhalb mäßiger Grenzen gehalten wird. Dabei ist der Druckabfall nicht dem Quadrat, sondern der ersten Potenz der durchfließenden Dampfmenge proportional.
  • Dadurch ist auch bei Hoch- und Mitteldr uckheizungen und auch bei sehr lang gestreckten Leitungen eine Zentralregelung durchführbar. Bei diesem Svstem kann nämlich der Widerstand beliebig groß gestaltet «erden ohne Änderung des Durchgangsquerschnitts und somit ohne Änderung der Geschwindigkeit, da es genügt, die Stärke der porösen Einlage zu vergrößern. Außerdem kann bei den einzelnen Leitungsabschnitten und bei den einzelnen Hähnen durch richtige Bemessung des der ersten Potenz der Dampfmenge proportionalen Widerstands in bezug auf die übrigen, dem Quadrat der Dampfmenge proportionalen Leitungs-und Hahnwiderstände die vollkommene Proportionalität der Wärme in den verschiedenen Heizkörpern erreicht werden; auch kann, wenn gewünscht, ein dem Normalergebnis entgegengesetztes Ergebnis erreicht wenden, nämlich daß einem verringerten Druck eine größere Verringerung der Wärmeabgabe in den näher gelegenen als in den entfernteren Heizkörpern entspricht.
  • Die Einschaltung poröser oder kapillarer, der Dampfgeschwindigkeit proportionaler Widerstände in die Dampfleitungsanlage kann ein Dampfverteilungsnetz in ähnlicher Weise regelbar machen wie ein elektrisches Verteilungsnetz. Ähnlich wie bei elektrischen Stromnetzen können also auch einstellbare Widerstände eingebaut werden, welche gestatten, die Wärmeabgabe eines Teiles der Anlage unabhängig von den übrigen Anlageteilen zu regeln.
  • Als poröser Widerstand können verschiedenartige Stoffe benutzt werden. Das wesentliche ist, daß die Poren so beschaffen sind, däß die Dampfgeschwindigkeit bedeutend unterhalb der kritischen Geschwindigkeit bleibt. Es können feiner Kies, Sand, Metallspäne, Glaswolle, kleine Kugeln und andere geometrische Körper, Metallgewebe usw. Verwendung finden.
  • Um bei Niederdruckanlagen die Regelung der Temperatur in vorteilhaftester Weise zu erzielen, können, auch bei den nach der Erfindung angeordneten Leitungen die bekannten Einrichtungen zur Erreichung einer gleichmäßigen Temperatur der wärmeausstrahlenden Flächen angewandt werden, nämlich Luftumlauf oder mittelbare Heizung des Heizkörpers mittels Wassers.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, welche ein Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar den besonderen Fall, daß der poröse, zum Steigern des Druckgefälles geeignete Stoff unmittelbar in das Dampfzuführrohr eines Heizkörpers bei einer '.\iederdruckdampf-Heizanlage eingeschaltet ist. Abb. i zeigt in teils geschnittener Vorderansicht einen in der eben geschilderten Weise angeordneten Heizkörper. Abb.2 ist eine Seitenansicht des Oberteiles des Heizkörpers nach Abb. i. Abb. 3 zeigt den gleichen Heizkörper in wagerechtem Schnitt. Abb. q. ist eine Seitenansicht des Unterteiles des Heizkörpers. Abb.5 zeigt die Anordnung des Dampfeintritts in den Heizkörper.
  • In den verschiedenen. Abbildungen sind mit gleichen Bezugszeichen gleiche oder ähnliche Teile bezeichnet.
  • In der Zeichnung ist i der in das senkrechte Dampfzuführrohr 2 eingebaute poröse Stoff, 3 ist der Heizkörper, in dessen Unterteil das Rohr 2 mündet; der Dampfeintritt kann durch den Hahn q, geregelt bzw. gesperrt werden. Unter dem Hahn .4 ist das Metallsieb 5 angeordnet, um vom Dampfstrom etwa mitgerissene Fremdkörper, welche den vom porösen Stoff i dem Dampfdurchfluß gebotenen Widerstand ändern könnten, zurückzuhalten.
  • Das Rohr 2 ist mit einer Ummantelung 6 versehen und von dieser durch eine beliebige wärmedichte Schicht, z. B. eine Luftschicht, getrennt, um eine übermäßige Erhitzung der mit der Außenluft in Berührung stehenden Rohrfläche zu verhindern.
  • Der in das Rohr 2 eingelassene Dampf durchzieht den porösen Stoff i und gelangt in den Unterteil des Heizkörpers durch die Düsen 7. Die Düsen sind abwechselnd rechts und links in den verschiedenen Gliedern so angeordnet, daß jede Säule, in welcher der Dampf aufsteigt, sich zwischen zwei Säulen mit absteigendem Dampf befindet.
  • Das in dem Rohr 2 sich niederschlagende Wasser gelangt durch die Öffnung 8 in den Heizkörper 3 und vereinigt sich mit dem Niederschlagwasser des letzteren, um zusammen mit diesem und mit der überschüssigen Luft abgelassen zu werden.
  • Selbstverständlich können die baulichen Einzelheiten des verbesserten Heizkörper von den oben beschriebenen und in der Zeichnung dargestellten abgeändert werden, ohne aus dem Rahmen der Erfindung zu fallen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Dampfheizung, dadurch gekennzeichnet, daß in die Dampfzuleitungen zu den Heizkörpern vor bzw. hinter den Regelventilen (4) poröse Stoffe (i) eingeschaltet sind.
  2. 2. Dampfheizung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Dampfzuleitungen dort, wo sie mit porösen Stoffen gefüllt sind, mit einem wärmeisolierenden Mantel (6) umgeben sind.
  3. 3. Dampfheizung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der porösen Füllung (i) ein Metallsieb (5) vorgeschaltet ist.
DEG63488D 1925-02-18 1925-02-18 Dampfheizung Expired DE433368C (de)

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DEG63488D DE433368C (de) 1925-02-18 1925-02-18 Dampfheizung

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DE433368C true DE433368C (de) 1926-08-28

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20050040697A1 (en) * 2003-08-19 2005-02-24 Carmona Leslie S. Vehicle wheel with an outer surface configured to simulate animal coverings

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US20050040697A1 (en) * 2003-08-19 2005-02-24 Carmona Leslie S. Vehicle wheel with an outer surface configured to simulate animal coverings

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