DE193151C - - Google Patents

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DE193151C
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DE
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pressure difference
steam
mercury
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line
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F1/00Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow
    • G01F1/05Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects
    • G01F1/34Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects by measuring pressure or differential pressure
    • G01F1/36Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects by measuring pressure or differential pressure the pressure or differential pressure being created by the use of flow constriction
    • G01F1/37Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects by measuring pressure or differential pressure the pressure or differential pressure being created by the use of flow constriction the pressure or differential pressure being measured by means of communicating tubes or reservoirs with movable fluid levels, e.g. by U-tubes

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Fluid Pressure (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 193151 KLASSE 42 e. GRUPPE
MAX GEHR0E in RATH b. DÜSSELDORF.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Januar 1907 ab.
Die Erfindung betrifft einen Dampfmesser, bei dem die Dampf strömung mittels des Druckunterschiedes vor und hinter einer Drosselstelle gemessen wird.
Von der in der Dampfleitung eingeschalteten Drosselscheibe α führt je eine Nebenleitung b und b1 zur Hohlwelle g (Fig. ι und 2). Diese Welle verbindet auf der einen Seite einen an die Leitung b angeschlossenen
ίο Vorraum c durch das Rohr d mit dem unteren Teile eines Hohlraumes e. Auf der anderen Seite verbindet sie die Leitung bx durch das Rohr dl mit dem oberen Teile desselben Hohlraumes e. Die Bohrungen des Zapfens der Welle g stehen unter sich nicht in Verbindung, sondern nur mit den zugehörigen Rohren b, b1 und d, d1.
Die Leitung b kommt von der dem Dampfstrom zugewandten Seite der Drosselscheibe a und führt zunächst in den Hohlkörper c, welcher zum Teil mit Quecksilber gefüllt ist und dann weiter durch den einen Hohlzapfen von g und durch d nach dem Raum e. Die Rohrleitungen b und b1 sowie auch der Raum über dem Quecksilber sind mit Wasser gefüllt, um den Eintritt heißen Dampfes in den Meßapparat zu verhüten. Der Hohlkörper e ist an einer Feder aufgehängt. Je größer der Druckunterschied vor und hinter der Drosselscheibe α wird, um so mehr Quecksilber wird in den Körper e gedrückt, und derselbe „senkt sich daher nach unten. Es wird also der Druckunterschied immer durch den Ausschlag des Körpers e zum Ausdruck gebracht. Damit nun der Ausschlag unmittelbar die Werte für die Dampfströmung entsprechend den bekannten Formeln angibt, darf derselbe sich nicht im gleichen Verhältnis wie der Druckunterschied ändern, sondern er muß langsam wachsen, z.B. nach der Kurve der Fig. 6. Einen solchen, langsamer als der Druckunterschied wachsenden Ausschlag erhält man, wenn man den Körper e (Fig. 1 und 2) schräg anordnet, so daß nicht nur das Volumen des Quecksilbers langsamer wie der Druckunterschied zunimmt, sondern auch sein Hebelarm kürzer wird. Durch passende Anordnung des Hohlkörpers e wird der gewünschte Ausschlag erreicht. Anstatt dieser Anordnung kann auch, wie Fig. 3 zeigt, ein Hohlkörper e angeordnet werden, in dem auf der einen Seite das Rohr d bis zum äußeren Ende hineinragt, während das Rohr d1 auf der anderen Seite wieder mit b1 verbunden ist; ebenso kann eine allmählich verminderte Senkung dadurch erreicht werden, daß der Hohlkörper e unten weit und oben eng ist, wie die Fig. 4 und 5 . zeigen. Bei Fig. 5 z. B. würde nur die Volumenverminderung des Quecksilberarmes wirken, während keine Änderung der Hebellänge eintritt. Je nach Belieben können somit Volumenverminderung und Hebelverlängerung einzeln oder gleichzeitig wirken.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Dampfmesser, bei dem die Dampfströmung vermittels des Druckunterschiedes vor und hinter einer Drosselstelle gemessen wird, gekennzeichnet durch einen auf der einen Seite drehbar gelagerten, auf der anderen Seite federnd aufgehängten Hohlkörper (d, dl, e), der sich dem Druckuntefschiede entsprechend mehr oder weniger mit Quecksilber füllt, und dessen Ausschläge infolge seiner besonderen Lage oder Form mittelbar oder unmittelbar die in der Zeiteinheit durch den Messer strömenden Dampfmengen anzeigen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT193151D Active DE193151C (de)

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DE (1) DE193151C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1648033B1 (de) * 1967-04-24 1971-09-23 Ingenioer Et Constantin Brun A Anschlussglied zum anschliessen eines warmwasserkostenvertei lers an eine warmwasserleitung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1648033B1 (de) * 1967-04-24 1971-09-23 Ingenioer Et Constantin Brun A Anschlussglied zum anschliessen eines warmwasserkostenvertei lers an eine warmwasserleitung

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