DE259229C - - Google Patents

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DE259229C
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/04Control of fluid pressure without auxiliary power
    • G05D16/12Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a float

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  • Fluid Mechanics (AREA)
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Fluid Pressure (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Zur Regelung des Ausflusses von Gasen mit wechselndem Druck und wechselnder Verbrauchsmenge sind Voriichtungen bekannt geworden, welche ausschließlich von Hand bedient werden. Hierbei wird der häufig auftretende Druckwechsel von dem bedienenden Arbeiter nicht rechtzeitig bemerkt, und außerdem soll er nach Erfordernis mit ein und derselben Vorrichtung auch gleichzeitig die Verbrauchsmenge
ίο regeln. Die Regelung ist daher bei solchen Vorrichtungen nur ungenau und die Verbrennung eine sehr unwirtschaftliche.
Andererseits sind Vorrichtungen bekannt geworden, welche sich auf die Regelung des Gases bei einem Druckwechsel beschränken, und zwar erfolgt diese Regelung selbsttätig durch unmittelbare Wirkung des Gasdruckes auf einen Ventilkörper. Solche Vorrichtungen arbeiten nicht unter allen Umständen sicher und außerdem gestatten sie keine Regelung der Verbrauchsmenge.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Regelung des Gesamtgasausflusses unter Berücksichtigung sowohl des Druckwechsels als auch
«5 der jeweiligen Verbrauchsmenge.
Die Regelung des Druckwechsels erfolgt durch die an sich bekannte Übertragung der Bewegungen eines Schwimmers auf einen Ventilkörper, dergestalt, daß der Ventilkörper bei erhöhtem Drucke die Ausflußöffnung verkleinert, bei vermindertem Druck dieselbe erweitert. Die Regelung der Verbf auchsmenge erfolgt durch eine an sich ebenfalls bekannte Vorrichtung, sei es Ringschieber oder Flachschieber oder dergleichen, in bekannter Weise durch Verengung oder Er-Weiterung der Ausflußöffnung von Hand, je nach Bedarf, welcher sich dem bedienenden Arbeiter durch entsprechende Anzeichen im Betriebe der Gasverwendung erkennbar macht.
Gemäß der vorliegenden Erfindung sind diese beiden an sich bekannten Vorrichtungen in der Weise vereinigt, daß ihre Ventilkörper ein und dieselbe Ausflußöffnung verengen oder erweitern, oder der jeweils zwischen beiden frei bleibende Raum die Ausflußöffnung darstellt.
Diese Anordnung gewährleistet eine genaue Regelung sowohl bei Druckwechsel als auch bei Verbrauchsschwankungen, ohne gegenseitige Beeinflussung. Würde man z. B. für jede Regelung eine besondere Ausflußöffnung vorsehen und beide Vorrichtungen hintereinanderschalten, so würden bei der Regelung der einen Vorrichtung Druckveränderungen im Räume zwischen beiden entstehen, welche sich nachteilig auf die Regelung der anderen Vorrichtung und auf das Ergebnis der Gesamtregelung äußern.
Die Zeichnung veranschaulicht in Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch die Gesamtvoriichtung nach A-B, in Fig. 2 einen wagerechten Schnitt nach C-D.
Es bezeichnet 1 den Gasraum, welcher durch das Rohr 2 beständig Gaszufluß erhält. In dem Gasraum 1 mündet ein rohrförmiger Fortsatz 3, welcher in ein kommunizierendes Gefäß 4 eintaucht, welches Wasser enthält. Auf der Wasserfläche im Innern des Rohres 3 ist ein Schwimmer 5 angeordnet. Derselbe ist mit einer zentralen Führungsstange 6 versehen, welche in den
Lagern 7 und S geführt ist. Die Führungsstange 6 trägt an ihrem oberen Ende eine Zahnstange 9. Dieselbe greift in einen Zahnbogen 10 ein, welcher mit dem Hebel 11 auf der gemeinsamen Achse 12 aufgekeilt ist. Das obere Ende des Hebels n ist als Schubschlitz ausgebildet, dessen Wangen an dem Zapfen 14 eine Führungsstange 13 bewegen. Die letztere ist in den Rollen 16 fast reibungslos geführt. Die Führungsstange 13 trägt an ihrem nach dem Ausflußrohre 17 gelegenen Ende den Ventilkörper 18. Derselbe hat eine Kegelform, um eine schärfere Regelung des Ausflußquerschnittes zu erzielen. Die Wangen des Schubschlitzes 15 sind in der Weise gekrümmt, daß sich beim Schließen der Ausflußöffnung der Weg des geschobenen Zapfens 14 und damit auch der Weg des Ventilkegels 18 ständig verkürzt, und zwar in dem Verhältnis, wie es der Querschnitt der durch den Ventilkegel 18 freigelassenen Öffnung, dem jeweiligen Gasdrucke entsprechend erfordert. In Fig. ι der Zeichnung ist dies durch die Stellungen I, II und III des Ventilkegels in strichpunktierten Linien veranschaulicht. Die Stellung des Hebels 11 entsprechend der Stellung III des Ventilkegels ist in punktierten Linien angedeutet.
Erhöht sich nun der Druck im Gasraume 1, so sinkt der Wasserspiegel im Rohre 3 und gleichzeitig auch der Schwimmer 5. Die auf den Ventilkörper 18 übertragene Bewegung des Schwimmers 5 äußert sich in einer entsprechenden Verengung des Querschnittes der Ausflußöffnung. Verringert sich aber der Druck im Gasräume 1, so steigt das Wasser im Rohre 3 und eine Erweiterung der Ausflußöffnung ist die Folge.
Diese selbsttätige Regelung erstreckt sich nun lediglich darauf, daß die Ausflußmenge dauernd dieselbe bleibt, trotz der Druckschwankungen im Gasraume 1. Um nun die Gesamtverbrauchsmenge zeitweilig verändern zu können, veranschaulicht Fig. ι und 2 der Zeichnung folgende Vorrichtung:
In dem Ausflußrohre 17 ist eine Reglerbüchse 19 verschiebbar angeordnet, und zwar in der Weise, daß sie mit dem Ventilkörper 18 dieselbe Ausflußöffnung bildet. Jede Regelung sowohl des Ventilkörpers 18 als auch der Reglerbüchse 19 verändert also den Querschnitt dieser Ausflußöffnung. Wird nun z. B. eine Verminderung der Gesamtausflußmenge gewünscht, so wird die Reglerbüchse 19 nach dem Ventilkegel hin geschoben, wodurch sich der freie Ausflußquerschnitt zwischen letzterem und der Reglerbüchse 19 verringert, und zwar für alle Stellungen des Kegels 18 bei den entsprechenden Gasdrucken. Soll dagegen eine größere Verbrauchsmenge ausfließen, so wird die Reglerbüchse 19 in umgekehrter Richtung, also in das Ausflußrohr 17 zurückgeschoben. Dadurch wird der Ausfluß querschnitt für alle Stellungen des Ventilkegels 18 dauernd vergrößert.
Die Einstellung der Reglerbüchse 19 geschieht mittels eines Handrades 20, dessen Nabe als Schraubenmutter ausgebildet und im Kopfe eines Führungsbockes 21 drehbar angeordnet ist. Durch Drehung des Handrades 20 wird eine Schraubenspindel 22, entsprechend der gewünschten Bewegung der Reglerbüchse 19, vorwärts oder rückwärts geschoben. Die Schraubenspindel 22 ist mit einem Bügel 23 fest verbunden, an dessen beiden Enden die Zugstangen 24 befestigt sind. Diese letzteren sind in Ansätze 25 eingeschraubt, welche an der Reglerbüchse 19 angebracht, sind.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur Regelung des Ausflusses von Gasen mit wechselndem Druck und wechselnder Verbrauchsmenge, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung zur selbsttätigen Regelungdes Gasdruckes (Schwimmerregler) und eine von Hand einstellbare Vorrichtung zur Regelung der Verbrauchsmenge in der Weise miteinander vereinigt sind, daß ihre Ventilkörper (18 bzw. 19) dieselbe Ausflußöffnung verändern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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