DE189484C - - Google Patents
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- DE189484C DE189484C DENDAT189484D DE189484DA DE189484C DE 189484 C DE189484 C DE 189484C DE NDAT189484 D DENDAT189484 D DE NDAT189484D DE 189484D A DE189484D A DE 189484DA DE 189484 C DE189484 C DE 189484C
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- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 23
- 238000005266 casting Methods 0.000 description 1
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22D—PREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
- F22D5/00—Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators
- F22D5/08—Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators with float-actuated valves
- F22D5/12—Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators with float-actuated valves and with dipping tubes
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft einen Wasserstandsregler für Dampfkessel mit Steuerung des
Speiseventils durch einen Schwimmer und Einstellbarkeit des Ventils für einen gewünschten
Höchstwasserstand.
Die Erfindung besteht darin, das gleichachsig innerhalb eines bei höchstem Wasserstand
abschließenden Doppelkegelventils ringförmige, mit spitz verlaufenden seitlichen
ίο Durchbrechungen für den Durchlaß des Speisewassers
versehene Ventilteile verschiebbar angeordnet sind, so daß die Weite der zwischen
Ventilkegel und Ventilsitz freiliegenden Durchbrechungen für den bei mittlerem Wasserstand
gewünschten Durchlaß verändert werden kann. Fig." ι zeigt den neuen Wasserstandsregler
an einem Dampfkessel in senkrechtem Längsschnitt und Fig. 2 in wagerechtem Längsschnitt.
Fig. 3 zeigt den das Speiseventil steuernden Schwimmer, Fig. 4 den gesamten Ventilkörper
der Vorrichtung im Längsschnitt in vergrößertem Maßstabe und Fig. 5 einen Teil
des Ventilkörpers mit den einstellbaren Durchlaßöffnungen.
In Fig. 6 und 7 ist die Veränderbarkeit der Durchlaßöffnungen gezeigt.
Die selbsttätige Regelung der Speisung gemäß dem Wasserstand im Kessel erfolgt in
bekannter Art durch einen Schwimmer a, der an einem Hebelarm im Kessel um eine
Welle b drehbar so angeordnet ist, daß seine Auf- und Abbewegung beim Steigen und
Sinken des Wasserstandes durch geeignete Hebel auf den Kegel d des in der Speiseleitung
angeordneten Ventils derart übertragen wird, daß das Ventil bei Erreichung
des höchsten zulässigen Wasserstandes geschlossen wird. Der Schwimmer ist zweckmäßig
durch ein Gegengewicht c so ausgeglichen, daß er in der Gleichgewichtslage ungefähr
bis zu seiner Mitte in das Wasser eintaucht.
Bei der dargestellten Vorrichtung ist der Ventilkörper d als entlastetes Doppelsitzventil
ausgebildet, welches sich in zwei entsprechenden Ausbohrungen des Ventilsitzes e bewegt
und mit Kegelflächen abschließt. Zur besonderen Verstellung des Ventils von Hand dient
die mit Aufsteckschlüssel oder Handrad versehene, durch eine Stopfbüchse g nach außen
geführte Spindel f. Ein Nebenkegelventil m ist durch eine mit Handrad / versehene Spindel
k (Fig. 1) zu bewegen.
Fig. 4 stellt die Ventileinrichtung, welche die Erfindung bildet, besonders dar. Der
Teil dieser Einrichtung, welcher von dem Schwimmer in bekannter Weise gesteuert wird und bei höchstem Wasserstand im Kessel
die Speisung abschließt, besteht aus den Kegel- . ventilen ρ und q, von denen ρ ein Gußstück
mit einem Rohr 0 bildet, während q mit diesem Rohr verschraubt ist. Der Rohrkörper
ο schließt sich mit Innengewinde an dem einen Ende an die Stange h des Schwimmergestänges
und an dem anderen Ende durch das Zwischenstück f1 an die von Hand zu
bewegende Spindel f an. Stellschrauben η sichern die Schraubenverbindung zwischen
der Stange h und dem Rohr 0. Eine solche Sicherung ist an der zweiten Schraubenverbindung
zwischen dem Rohr 0 und dem Zwischenstück f1 nicht erforderlich; ein loser
Stift o. dgl. kann die gegenseitige Lage von
ο und f1 während des Zusammenbaues der
Einrichtung aufrecht erhalten; später wird er entfernt.
Innerhalb des vom Schwimmer α gesteuerten,
bei höchstem Wasserstand abschließenden Doppelkegelventils p, q sind die ringförmigen
Ventilteile r und s verschiebbar angeordnet, welche mit spitz verlaufenden seitlichen
Durchbrechungen \ versehen sind, die von
ίο den Wänden c des Ventilsitzes zum Teil verdeckt
werden und auch in die Ausbohrungen der Kegel ρ und q hineinragen (vgl. Fig. 6
und 7). Die Ventilteile r und s sind durch die Schrauben t mit einem inneren Rohr u
fest verbunden. Da diese Schrauben t durch Schlitze des Rohrkörpers ο hindurchtreten,
können die Ventilteile r und s sich nicht unabhängig vom Rohr 0 drehen. Dagegen
können sie eine vom Rohr 0 unabhängige Längsbewegung dadurch erhalten, daß das Zwischenstück f1 mittels der Spindel f in
dem Gewinde des Rohres 0 gedreht wird, wodurch die mit dem Zwischenstück f1 fest
verbundene Welle ν eine Dreh- und Längs-,25
bewegung erhält. Bei dieser Längsbewegung wird das auf der Welle ν zwischen dem Stellring
w und dem Zwischenstück f1 lose gelagerte
Rohr 11 mitgenommen und somit die Bewegung auch den Ventilteilen r und s durch
die Schrauben t mitgeteilt.
Die Ventilteile r und 5 dienen gemäß der Erfindung zur Einstellung der Weite des
beim mittleren Wasserstand im Kessel gewünschten Speisewasserdurchlasses.
Die Einstellung der Ventileinrichtung geschieht in folgender Weise: Das Zwischenstück
f! wird zunächst durch Einstecken eines Stiftes gehindert, in dem Gewinde des Rohres
0 sich zu drehen, und die Schrauben η sind noch nicht in ihrer Lage bestimmt worden.
Wenn man nun die Spindel f mittels eines außerhalb der Vorrichtung befindlichen
Aufsteckschlüssels dreht, so folgt dieser Drehbewegung zunächst das Zwischenstück f1, das
Rohr 0 mit den Ventilkegeln ρ und q und die Welle ν mitnehmend. Zugleich nimmt das
Rohr 0 mittels der Schrauben t, die durch enge Schlitze des Rohres hindurchtreten, die
Ventilteile r und s sowie das innere Rohr u mit. Der ganze zusammengebaute Ventilkörper
d erhält somit als ein starres System eine Drehbewegung um das Gewinde der
Stange h und wird demzufolge in seiner Längsrichtung verschoben. Man kann nun
den Ventilkörper d so einstellen, daß die Kegelventile ρ und q sich auf ihre Sitze e
drücken, sobald der Schwimmer seine Höchstlage, also bei Höchstwasserständ im Kessel,
erreicht hat. Ist auf diese Weise der gewünschte höchste Wasserstand eingestellt
worden, so wird die Stange h mittels der Schrauben η mit dem Rohr 0 fest verbunden.
Wird nun der Stift, welcher die Drehung des Zwischenstückes f1 im Gewinde des Rohres
verhindert hat, entfernt, so hat man die Einstellung der Ventilteile r und s in seiner
Hand. Beim nunmehrigen Drehen der Spindel f verschiebt sich nämlich das Rohr μ und
nimmt die Ventilteile r und 5 bei seiner Längsbewegung mit, wodurch deren spitz
verlaufende Durchbrechungen ^ (Fig. 5) von der Deckung der Wände e und der Teller ρ
und g mehr oder weniger freigegeben werden, wie dies durch die schraffierten Flächen der
Fig. 6 und 7 erläutert ist. Die Kegelventile p, q bleiben davon unberührt. Während also
der Schwimmer sich in seiner Mittellage befindet und die Kegel ρ und q ihren entsprechenden
Hub unverändert beibehalten, werden in der bezeichneten Weise die Ventilteile r, s
so eingestellt, daß der Durchlaß des Speisewassers bei dem mittleren Wasserstand die
gewünschte Weite erhält. Danach wird der Aufsteckschlüssel der Spindel f weggenommen
und diese in ihrer Lage gesichert. Durch einen Keil o. dgl. wird "das Zwischenstück f1
an der Spindel f gegen Drehen gehindert, und da ferner das Rohr 0 durch die Schrauben
η gegen Drehung gesichert ist, ist eine weitere Sicherung des Gewindes zwischen dem
Rohr 0 und dem Zwischenstück ^7 entbehrlich.
Um die Einstellung zu beschleunigen, sind die Durchbrechungen \ der Ventilteile r und s
so geformt, daß ihre Gesamtgröße eine Funktion zweiten oder höheren Grades vom Ventilhub
bzw. vom Weg des Schwimmers ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Wasserstandsregler für Dampfkessel mit Steuerung des Speiseventils durch einen Schwimmer und Einstellbarkeit des Ventils für einen gewünschten Höchstwasserstand, dadurch gekennzeichnet, daß-gleichachsig innerhalb eines bei höchstem Wasserstand abschließenden Doppelkegelventils (p, q) ringförmige, mit spitz verlaufenden seitlichen Durchbrechungen ~fo) für den Durchlaß des Speisewassers versehene Ventilteile (r, s) verschiebbar angeordnet sind, so daß die Weite der zwischen Ventilkegel und Ventilsitz freiliegenden Durchbrechungen (\) für den bei mittlerem Wasserstand gewünschten Durchlaß verändert werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE189484C true DE189484C (de) |
Family
ID=453024
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT189484D Active DE189484C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE189484C (de) |
-
0
- DE DENDAT189484D patent/DE189484C/de active Active
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