DE71090C - Zeichengerät!! - Google Patents
Zeichengerät!!Info
- Publication number
- DE71090C DE71090C DENDAT71090D DE71090DA DE71090C DE 71090 C DE71090 C DE 71090C DE NDAT71090 D DENDAT71090 D DE NDAT71090D DE 71090D A DE71090D A DE 71090DA DE 71090 C DE71090 C DE 71090C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- ruler
- rod
- pen
- draw
- wheels
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- Expired - Lifetime
Links
- 230000012447 hatching Effects 0.000 description 3
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43L—ARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
- B43L7/00—Straightedges
- B43L7/04—Straightedges with rollers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Drawing Aids And Blackboards (AREA)
- Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
LEVIN KUGLMAYR in WIEN. Zeichengeräth.
Durch vorliegende Erfindung ist man in der Lage, beliebig viele parallele und senkrechte
Linien in bestimmten Entfernungen genau zu zeichnen und irgend ein gewünschtes Mafs
aufzutragen. Ferner kann man mit diesem Zeichengeräth Kreise von beliebig grofsem
Radius schlagen, selbst dann, wenn der Mittelpunkt weit aufserhalb der Zeichnung liegt, die
Länge der Kreisbögen abmessen, beliebig grofse Winkel auftragen und convergirende Grade,
deren Convergenzpunkt beliebig weit aufserhalb der Zeichnung liegt, aufzeichnen; auch kann
das Lineal als Schraffirapparat benutzt werden.
Das Zeichenlineal ist auf beiliegender Zeichnung in drei Figuren dargestellt.
Es besteht aus einem flachen, vorn abgeschrägten, mit Mefseintheilung versehenen Stab α,
welcher in der Mitte den Handgriff b trägt. Seitlich sind auf diesem Stabe a die beiden
Lager c und cl befestigt, in welchen eine
Welle d läuft, die durch ein mit dem Handgriff b verbundenes Zwischenlager e unterstützt
wird. Zu beiden Seiten trägt die Welle d die beiden Räder f und f\ deren Radius um
wenig gröfser ist, als die Entfernung ihrer Drehungsmittelpunkte von der Unterkante der
Stange a. Auch diese Räder sind an ihrem Umfange mit Millimeter- oder Gradeintheilung
versehen. Zur Prüfung, um wieviel sich ein Rad beim Weiterschieben des Lineals gedreht,
dienen auf den Lagern c und c1 angebrachte
Zeiger g und g\ Die Räder f und f1 sind
abnehmbar angeordnet und können durch andere gröfsere oder kleinere ersetzt werden.
Ferner befindet sich auf dem Stabe α ein Schieber h, der mit einer Zirkelspitze ver-'
sehen ist. Ein zweiter Schieber i dient zur Aufnahme einer Reifsfeder oder eines Bleistiftes.
Das Zeichengeräth wird in folgender Weise angewendet:
Zum Ziehen von Parallelen beliebiger Länge hat man nur nöthig, das Lineal am Griffe b
zu erfassen, auf der Zeichnung mittelst der Rollen f und fl entlang zu schieben und den
Bleistift an der Vorderkante des Stabes α entlang zu führen, wobei man die Längen der
einzelnen Linien auf der angebrachten Mafstheilung ablesen kann. Will man Senkrechte
zu diesen Parallelen ziehen, so braucht man nur den Bleistift oder die Reifsfeder im Schieber
i zu befestigen, diesen an der gewünschten Stelle festzuspannen und sodann das Lineal auf
der Zeichnung entlang zu rollen. Man kann hierbei die Länge der Linien mittelst der auf
den seitlichen Rollen angebrachten Theilung und der Zeiger g und g1 ablesen.
Benutzt man den Schieber h mit Zirkel* spitze, so wird dadurch Rolle /und/1 hochgehoben,
und man kann durch Drehung der anderen Rolle um diesen Punkt und Einstellung des Schiebers i mit Bleistift kleinere
Kreise von beliebigem Radius schlagen.
Dafs man auf diese Art und Weise auch Winkel auftragen kann, wenn das sich drehende
Rad mit Gradeintheilung versehen ist, oder dafs man damit Kreisbögen abmessen kann,
bedarf wohl keiner weiteren Erläuterung. Will man Kreise von gröfserem Radius schlagen,
deren Mittelpunkt aufserhalb des Zeichenbrettes liegt, so setzt man auf der einen Seite ein
etwas kleineres oder gröfseres Rad auf. In
derselben Weise kann man convergirende Linien ziehen, deren Convergenzpunkt aufserhalb der
Zeichnung liegt. Durch Benutzung gleich grofser Räder ist das Lineal in einfacher Weise
zum Schraffiren zu benutzen.
Das Zeichenlineal kann also, wie aus Vorstehendem ersichtlich, als gewöhnlicher Mafsstab,
als Schraffirapparat, als Vorrichtung zum Messen von Kreisbögen, als Stangenzirkel,
Transporteur u. s. w. zweckmäfsig verwendet werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Zeichenlineal, gekennzeichnet durch einen Mafstäb (a), welcher seitlich an einer auf ihm gelagerten Welle (dj gleich oder verschieden grofse auswechselbare, mit Grad- oder sonstiger Mafseintheilung versehene, mit Zeigern (gg}) gepaarte Räder (ff 1J trägt und zur Aufnahme zweier Schieber (hi) dient, von denen einer mit einer Zirkelspitze versehen ist, der andere eine Reifsfeder, einen Zeichenstift oder dergleichen aufnimmt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE71090C true DE71090C (de) |
Family
ID=344422
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT71090D Expired - Lifetime DE71090C (de) | Zeichengerät!! |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE71090C (de) |
-
0
- DE DENDAT71090D patent/DE71090C/de not_active Expired - Lifetime
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