DE96356C - - Google Patents

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DE96356C
DE96356C DENDAT96356D DE96356DA DE96356C DE 96356 C DE96356 C DE 96356C DE NDAT96356 D DENDAT96356 D DE NDAT96356D DE 96356D A DE96356D A DE 96356DA DE 96356 C DE96356 C DE 96356C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L5/00Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles
    • B60L5/04Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles using rollers or sliding shoes in contact with trolley wire
    • B60L5/08Structure of the sliding shoes or their carrying means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L5/00Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles
    • B60L5/40Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles for collecting current from lines in slotted conduits

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. Juni 1897 ab.
Der nachstehend beschriebene Stromabnehmer für elektrische Bahnen mit unterirdischer Stromzuführung ist krückenförmig gestaltet. Dem Stromabnehmer mufs daher, wenn er sich aufserhalb des Kanals befindet, zur Erzielung des Contactes eine zweifache, zeitlich getrennte Bewegung gegeben werden; einmal ist es erforderlich, die Krücke in den Stromkanal durch Senken einzuführen, und weiterhin mufs diese auch um ihre Achse gedreht werden, um die Leitung fassen zu können. Mithin ist es nothwendig, die Bewegung des durch eine Kurbel oder einen Händel vom Führerstande aus betriebenen Zugorgans zur Bedienung der Stromabnehmer in eine combinirte Bewegung umzuwandeln.
Dies wird durch den Gegenstand der Anmeldung bewirkt, der im wesentlichen aus einem Gewichtsblock mit den in ihm drehbar gelagerten Stromabnehmern besteht. Dieser Gewichtsblock wird durch das von einer Kurbel oder einem Händel bediente Zugorgan gehoben bezw. gesenkt, wodurch auch ein Heben oder Senken der Stromabnehmer stattfindet.
Die. Drehung derselben veranlafst ein auf dem Gewichtsblock angeordneter Mechanismus, an den das Zugorgan angreift, und mit welchem der Gewichtsblock kraftschlüssig verbunden ist. Durch diese Anordnung erfolgt bei der Bewegung des Zugorgans zuerst das Senken des Blockes mit den Stromabnehmern - und dann die Drehung der letzteren.
Auf beiliegender Zeichnung stellt Fig. 1 einen in der Fahrtrichtung gelegten Schnitt durch den schematisch dargestellten Stromabnehmer dar. Fig. 2 und 3 zeigen den Stromabnehmer im Grundrifs in zwei verschiedenen Stellungen.
In dem Zugseil a, das über die Rollen b geführt ist, hängt die lose Rolle c mit der steilgängigen Spindel d. Die Mutter e derselben ist mittelst Nuth f in dem Gewichtsblock G drehbar gelagert. Zur Verhinderung der Drehung der Spindel d im Block G ist diese in ihrem unteren Theile vierkantig ausgebildet und mit einem Gewicht g versehen, welches die Spindel abwärts zieht und gleichzeitig für die Aufwärtsbewegung derselben als Anschlag dient.
Die Spindelmutter e trägt eine Kurbelscheibe e\ welche mittelst Lenkstangen h h mit den auf den Stromabnehmerwellen S sitzenden Kurbeln i i gekuppelt ist. Die Wellen 5 sind in dem Block G stehend gelagert, und der stromabnehmende Theil s1 derselben besteht in einer krückenartigen Umbiegung. Der Gewichtsblock G liegt in einer Führung k mit Anschlag Ar1.
Der Stromabnehmer hat Contact, wenn er die in Fig. 2 dargestellte Lage einnimmt. Die Ausschaltung desselben erfolgt durch Bewegung des Zugseiles a. Hierdurch wird die Spindel d so lange gehoben, bis das Gewicht g an den Gewichtsblock G arischlägt. Durch die Aufwärtsbewegung der Spindel d erfolgt die Drehung der Kurbelscheibe e1, die ihrerseits wiederum die Drehung der Stromabnehmer S veranlafst. Letztere nehmen nun die in Fig. 3 dargestellte Lage ein.
Schlägt das Gewicht g an den Block G an, dann hat die Drehung der Stromabnehmer S
bereits stattgefunden und die Krücken S1 liegen in der Längsrichtung des Kanalschlitzes. Bei weiterer Bewegung des Zugseiles α wird der Block G von der Spindel d mitgenommen, wodurch auch die Stromabnehmer S aus dem Kanal herausgezogen werden.
Durch die kraftschlüssige Verbindung der Spindel mit dem Block wird erzielt, dafs das Herausheben der Stromabnehmer erst nach der Drehung derselben erfolgen kann, und dafs umgekehrt die Drehung erst selbstthätig stattfinden mufs, bevor der Stromabnehmer ausgeschaltet wird.
Das Spindelgewinde sowie die Mutter e mit Kurbelscheibe e1 lassen sich durch Hebelmechanismen von analoger Wirkung ersetzen.

Claims (2)

  1. Patent-AnSprüche:
    i. Ein Stromabnehmer für elektrische Bahnen mit unterirdischer Stromzuführung, gekennzeichnet durch die Verbindung eines senkrecht geführten (k kl) Gewichtsblockes (G), in welchem die drehbaren Stromabnehmer (S S1) gelagert sind, mit dem von einer Kurbel oder einem Händel vom Führerslande aus bedienten Zugorgan (a) mittelst einer in dem Block (G) geführten Stange (d) mit Anschlag (g), welche Stange die ihr vom Zugorgan (a) ertheilte achsiale Bewegung im Block auf die Stromabnehmerwellen (S) zur Drehung derselben überträgt, zum Zweck, das Heben und die Drehung der Stromabnehmer derart gegenseitig von einander abhängig zu machen, dafs dem Anheben der Vorrichtung die Drehung der Zungenwellen (S S) vorangeht.
  2. 2. Die Ausbildung der unter Anspruch ι gekennzeichneten, im Gewichtsblock (G) geführten Stange (d) als Spindel mit einer sie umschliefsenden und in dem Block drehbar gelagerten Mutter (e) mit Kurbelscheibe (e1), zum Zweck, durch die Drehung der Kurbelscheibe eine Drehung der Stromabnehmer zu erzielen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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