DE96310C - - Google Patents
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- DE96310C DE96310C DENDAT96310D DE96310DA DE96310C DE 96310 C DE96310 C DE 96310C DE NDAT96310 D DENDAT96310 D DE NDAT96310D DE 96310D A DE96310D A DE 96310DA DE 96310 C DE96310 C DE 96310C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B31—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
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- B31B50/00—Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
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- B31B50/00—Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
- B31B50/60—Uniting opposed surfaces or edges; Taping
- B31B50/72—Uniting opposed surfaces or edges; Taping by applying and securing strips or sheets
- B31B50/722—Uniting opposed surfaces or edges; Taping by applying and securing strips or sheets on already formed boxes
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- B31B50/722—Uniting opposed surfaces or edges; Taping by applying and securing strips or sheets on already formed boxes
- B31B50/724—Applying tapes on the corners of set-up boxes, e.g. involving setting-up
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- Making Paper Articles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bisher war es üblich, den Klebstoff auf dem ■ Verstärkungsstreifen selbst aufzubringen, wenn
derselbe der Schachtelecke zugeführt wurde, unmittelbar ehe seine Befestigung an letzterer
erfolgte. · In einigen Fällen wurde der Verslärkungsstreifen vorher mit Klebstoff behandelt,
worauf, anstatt dafs unmittelbar vor der Befestigung an der Schachtel der Streifen selbst
mit Klebstoff versehen wurde, Wasser oder eine andere Flüssigkeit aufgetragen wurde, zum
Zweck, den Klebstoff aufzuweichen und klebrig zu machen, mit welchem der Verstärkungsstreifen
vorher versehen wurde. Gemäfs vorliegender Erfindung wird der Klebstoff nicht
auf den Verstärkungsstreifen, sondern auf die Schachtelecke aufgetragen, über welche der
Streifen in trockenem, nicht anhaftendem Zustande vorgeschoben wird. Dieses hat viele
Vorzüge. Die Zuführung bezw. Auflegung eines durch den aufgebrachten Klebstoff bezw.
durch die Feuchtigkeit, wenn der Streifen vorher mit Klebstoff versehen wurde, schlaff
und klebrig gemachten Streifens ist weit schwieriger als die eines trockenen, daher ver-.
hältnifsmäfsig steifen Streifens. Ferner ist bei dem Vorschub eines klebrigen "Streifens der
Zuführungsmechanismus leicht dem Ankleben von Klebstoff bezw. Bespritzen mit diesem
ausgesetzt und mufs, um ihn betriebsfähig zu erhalten, häufig gereinigt werden. Dabei ist zu
bemerken, dafs gemäfs vorliegender Erfindung in bestimmten Fallen ein bereits mit Klebstoff
versehener Verstärkungsstreifen benutzt werden kann, beispielsweise ein mit Stärkegummi versehener, um denselben steifer zu machen und
leichter durch die Maschine anbringen zu können; im Falle der Benutzung eines so
steifer gemachten Streifens bleibt derselbe jedoch stets gemä'fs der Erfindung in trockenem
Zustande und kommt nicht eher mit irgend welcher Feuchtigkeit in Berührung, bis er den auf
der Ecke der Schachtel aufgebrachten Klebstoff berührt, so dafs er alle Vor'theile eines trockenen,
ungummirten Streifens ohne dessen Nachtheile darbietet.
Gema'fs vorliegender Erfindung wird zuerst der Klebstoff auf die Schachtelecke aufgetragen,
hierauf der Verstärkungsstreifen in trockenem Zustande auf die Ecke aufgebracht, abgeschnitten
und angeprefst. Hierauf überzieht die Vorrichtung, welche vorher die Schachtel mit Klebstoff versah, bei ihrer Rückwärtsbewegung
die äufsere Oberfläche des Verstärkungsstreifens, welcher in diesem Augenblick an der
Schachtelecke befestigt wurde, mit Klebstoff, welcher während des Trocknens die Fasern
des Verstärkungsstreifens durchdringt und seine Steifigkeit und seine Befestigungsdauer an der
Schachtelecke wesentlich erhöht.
: In der Zeichnung betrifft:
: In der Zeichnung betrifft:
Fig. ι eine Endansicht einer die vorliegende Erfindung enthaltenden Maschine zum Verstärken
der Schachtelecken,
Fig. 2 eine Seitenansicht, gesehen in der Richtung von links nach rechts in Fig. 1;
. Fig. 3 ist eine perspectivische Ansicht des Klebstoffbehälters mit den Auftragerollen.
. Fig. 3 ist eine perspectivische Ansicht des Klebstoffbehälters mit den Auftragerollen.
In der Zeichnung bezeichnet A die Spule für den Verstärkungsstreifen, B den Tragarm
derselben. C ist ein kastenartiger Theil, der als Halter für die Vorschubwalzen D D1 dient.
E bezeichnet die Ablegeplatte.. F ist' das
untere Scheerenblatt. G ist die Gleitbahn für den Schlitten H, der die genuthete Prefsrolle /
trügt. J ist der Ausleger, welcher den Ambos K
trägt, in welchem der Unterstempel L befestigt ist. Bezüglich der die vorliegende Erfindung
kennzeichnenden Theile betrifft α den Klebstoffbehälter,
der oben offen ist, so dafs Leini oder
anderer geeigneter Klebstoff eingefüllt werden kann. Der Behälter ist an der Vorderkante
der Gleitbahn H mittels einer Platte b befestigt, welche an der Hinterwand des Klebstoffbehälters
befestigt ist und durch eine Schraube c1 starr festgehalten wird, die durch einen
Schlitz d in der Platte b pafst. Dieser Schlitz ist derart vorgesehen, dafs erforderlichenfalls eine
verticale Einstellung erfolgen kann. Der Behälter ist vierkantig, aufser an der Vorderfiäche,
wo eine schräge Verlängerung e vorgesehen ist, die unter rechtem Winkel zu einer vorspringenden Ecke/ des Behälters steht. An der Innenseite des Behälters ist ein Arm g befestigt,
welcher einen Zapfen h trägt, in der Nähe von dessen Vorderkante sich eine Muffe bezw.
Rolle i befindet, welche durch ein'e Schraube/ in Lage gehalten wird, die durch das Rollenende
reicht und in die Zapfen bezw. die Welle h eintritt. Auf dem Zapfen h ist oberhalb der
Rolle i eine andere Muffe Ar vorgesehen, welche dazu dient, die Rolle t in ihrer Lage zu halten.
Die letztere Rolle tritt, wie aus Fig. 3 ersichtlich, unterhalb der Oberfläche des Vorsprunges e
durch einen in dessen Seitenwand vorgesehenen Schlitz etwas hervor und ihre in Fig'. 3 als
hintere bezw. untere erscheinende Kante schliefst dicht ab und■· ist thatsächlich mit der Kante
des Schlitzes an dieser Seite in Berührung. An der entgegengesetzten (oberen in Fig. 3} Seite
dagegen tritt der Umfang der Rolle ein wenig, etwa 1^2 bis 3 mm, von der Schlitzkante
zurück, so dafs der innerhalb des Behälters befindliche Klebstoff aus diesem frei ausfliefsen
könnte, wenn nicht eine im Folgenden beschriebene Schliefs- bezw. Abstreichvorrichtung
vorgesehen wäre.
Es ist I ein federndes Messingblech oder ein
solches aus anderem geeigneten Material, an dessen vorderem bezw. frei federndem Ende
sich eine kleine rechtwinklig angebogene Platte m'.'■
befindet. Die Feder I ist bei η mittels Schraube
an der Wand des Klebstoff behälters befestigt bezw. an dieser angelöthet und ist mit einer
Stellschraube 0 versehen, welche durch eine Oeffnung der Feder pafst; die rechtwinklig
abgebogene bezw. flantschenartige Platte m liegt
dicht gegen die Seite des Vorsprunges e des Klebstoffbehälters ah. Durch die Schraube ο
kann eine 'genaue Einstellung des Schliefs-;
bleches m erfolgen; wenn die Schraube nämlich nach innen gedreht wird,.wird die Feder
zusammengedrückt und das Schliefs - bezw. Streichblech "in in engere Berührung mit der
Oberfläche der Rolle gebracht, wodurch ein mehr oder weniger dichter, Abschlufs des
Schlitzes zwischen der Rolle und der Seite des Behältervorsprunges e hergestellt und der Zuflufs
des Klebstolfes begrenzt wird. Wenn die Schraube 0 zurückgedreht wird, tritt die umgekehrte
Wirkung ein.
q ist eine andere Rolle, welche in einer Leiste r gelagert ist, die an der Seitenwand
des Klebstoff behälters α befestigt ist. Die Rolle q ist bestimmt, sich auf einem Zapfen s zu drehen,
der in die Leiste r eingesetzt ist und in das Innere des Behälters α hineinragt. Die Rolle q
tritt ebenfalls durch einen Schlitz hervor, der in der zu dem Vorsprung e winkligen Eckseite
/ des Behälters α ausgespart ist, und ist
mit einer Blattfeder t versehen, an welcher ein Theil u rechtwinklig abgebogen ist, und
mit einer Stellschraube ν und entsprechender Oeffnung für dieselbe, in gleicher Weise, wie
vorher bei Feder /beschrieben, wodurch die Menge des Klebstoffes, welcher durch diese
Rolle q auf die Schachtel aufgetragen werden soll, in gleicher Weise wie in dem vorherbeschriebenen
Fall durch Rolle ϊ geregelt wird.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: ·
Der Verstärkungsstreifen wird in vollkommen trockenem Zustande von· der Spule A mittels
der Walzen D D1 zugeführt. Bei jeder Vorwärtsbewegung
des Schlittens mit der Anprefsrolle I und dem Klebstoffbehälter α werden
die von dem Klebstoffbehälter gehaltenen Klebstoffrollen
in Berührung mit der Schachtelecke gebracht und tragen auf dieselbe Klebstoff auf,
wobei der Klebstoffbehälter zu diesem Zweck vertical und seitlich richtig eingestellt wird. In
dem geeigneten Zeitpunkt wird der Verstärkungsstreifen über die Schachtelecke vorgeschoben
, worauf die Anpjefsrolle I den Verstärkungsstreifen
auf der Ecke festdrückt und denselben gleichzeitig abschneidet, worauf bei
dem Zurückgehen des Schlittens die Anprefsrolle wiederum den Verstärkungsstreifen fest auf
die Schachtelecke niederdrückt und die Klebstoffrollen eine zweite Lage von Klebstoff auf
die Aufsenfläche des Verstärkungsstückes auftragen. Hierauf wird eine weitere Schachtelecke
der Maschine dargeboten, und der Arbeitsgang derselben wiederholt sich. .
Claims (1)
- . Patent-Ansprüche:i. Maschine zum Verstärken von Schachtel-λ ecken mittels eines über die Ecke vorgeschobenen Verstärkungsstreifens, dadurch gekennzeichnet, dafs der Verstärkungsstreifen ·;■';■■·. in trockenem Zustande der Schachtelecke zugeführt und der Klebstoff auf die .Schachtelecke selbst aufgetragen wird, zum Zwecke der leichten und sauberen Zuführungdes nicht durch Feuchtigkeit schlaff gewordenen bezw. während des Vorschubes klebrigen Streifens.Eine Ausführungsform der Maschine nach Anspruch ι, gekennzeichnet durch die Verbindung der Klebstoffauftragevorrichtung (a) mit der Anprefs- und Abschneidevorrichtung (I) derart, dafs bei dem Vorschub des diese Vorrichtung tragenden Schlittens die Schachtelecke von der mit dem Schlitten bewegten Auftragevorrichtung (a) mit Klebstoff versehen und beim Schlittenrückgang der inzwischen vorgeschobene Verstärkungsstreifen angeprefst, abgeschnitten und zur weiteren Versteifung mit einer iiufseren Klebstofflage überzogen wird.
Bei der durch Anspruch ι und 2 geschützten Maschine eine Klebstoffauftragevorrichtung, bestehend aus einem Klebstoffbehä'lter (a), in dessen der Schachtelecke entsprechend ausgebildeten Eckenvorsprüngen (ef) die Klebstoffrollen (i und q) drehbar sind, welche, durch Schlitze hervorragend, bei der Bewegung des Behalters (a) über die Schachtelecke den Klebstoff zwischen sich, und den Kanten des Schlitzes auf die Schachtel hindurchtreten lassen bezw. denselben auf diese übertragen, wobei der Behälter (a) mittels Schlitzes (d) und Stellschraube (cl) verstellbar an dem die Anprefsrolle tragenden Schlitten (H) befestigt ist.Eine Ausführungsform der Klebstoffauftragevorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch die Regelung . der an dem Umfang der Rollen (i und q) austretenden Klebstoffmenge mittels an dem Behälter (a) befestigter, mit abgebogenen Schlicl'sblechcn (m bezw. u) versehener Blattfedern (I bezw. t), deren Lage gegen den Rollenumfang durch Stellschrauben (0 bezw. v) geregelt werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE96310C true DE96310C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=367463
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT96310D Expired DE96310C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE96310C (de) |
-
0
- DE DENDAT96310D patent/DE96310C/de not_active Expired
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