DE961260C - Briefstempelmaschine - Google Patents

Briefstempelmaschine

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Publication number
DE961260C
DE961260C DEK18637A DEK0018637A DE961260C DE 961260 C DE961260 C DE 961260C DE K18637 A DEK18637 A DE K18637A DE K0018637 A DEK0018637 A DE K0018637A DE 961260 C DE961260 C DE 961260C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
letter
roller
contact
stamp
letters
Prior art date
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Expired
Application number
DEK18637A
Other languages
English (en)
Inventor
Bernhard Dimbat
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HEINRICH H KLUESSENDORF FA
Original Assignee
HEINRICH H KLUESSENDORF FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HEINRICH H KLUESSENDORF FA filed Critical HEINRICH H KLUESSENDORF FA
Priority to DEK18637A priority Critical patent/DE961260C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE961260C publication Critical patent/DE961260C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41KSTAMPS; STAMPING OR NUMBERING APPARATUS OR DEVICES
    • B41K3/00Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped
    • B41K3/62Details or accessories
    • B41K3/64Stamping mechanisms controlled by feed of copy matter

Landscapes

  • Delivering By Means Of Belts And Rollers (AREA)

Description

  • Briefstempelmaschine Bei Druckpressen sind Bogenzuführvorrichtungen mit einem ein zu bedruckendes Blatt auf einer Kontaktplatte abtastenden Kontakt bekannt, der bei Trennung durch das Blatt Punkturstifte zum \Tiederfallen auf das Blatt auslöst, so daß das Blatt nach den vorgedruckten Punkten und den Punkturstiften vor dem Druck ausgerichtet werden kann. Eine Strecke eines nicht zu bedruckenden Blatteils kann hierdurch nicht eingestellt werden.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Briefstempelmaschine mit selbsttätiger Zufuhrvorrichtung und dauernd umlaufender Stempelwalze und kraftschlüssig angedrückter und selbsttätig abhebbarer Gegendruckwalze, und das Wesentliche besteht darin, daß vor der Stempelwalze zwei in Zuführrichtungh,intereinanderliegende, parallelgeschaltete, die Briefe abtastende Kontakte angeordnet sind, die bei Abwesenheit eines Briefes Kontakt geben und einen Elektromagneten mit Strom versorgen, der die Gegendruckwalze von der Stempelwalze 'abhebt. Dies hat den Vorteil, daß der Abstand der Tastkontakte die Länge des nicht bestempelten Briefteils bestimmt, und zwar sowohl bei Einzelzuführung jedes einzelnen Briefes als auch beifächerförmiger Überdeckung mit Bezug auf den letzten nicht überdeckten Brief. Die Briefe können somit mit einem Halbstempelabdruck bestimmter Länge versehen werden, wobei etwa auf den Briefen vorhandene andere Aufdrucke nicht überstempelt werden. Die Briefe können dabei entsprechend der nicht gestempelten Brieflänge in üblicher Weise fächerförmig übereinandergelegt der Stempelwalze zugeführt werden, so daß die Stempelarbeit beschleunigt wird. Die Tastkontakte brauchen bei der neuen Vorrichtung nur mit einem Fühlhebel auf dem an einer Führungsplatte anliegenden Brief aufzuliegen und an einer anderen Stelle des Fühlhebels den Kontakt zu betätigen.
  • Mit besonderem Vorteil bildet jedoch die Führungsplatte einen gemeinsamen Kontaktpol für beide Tastkontakte, und,die Fühlhebel bilden jeweils die Gegenpole, und die Briefe sind zwischen den Fühlhebeln und der Führungsplatte in an sich bekannter Weise hindurchführbar. Hierdurch werden die Briefe zur Isolationsschicht zwischen den Kontaktpolen, und die Vorrichtung wird dadurch noch feinfühliger und unabhängiger von der Dicke der Briefe oder Postkarten.
  • Eine -weitere vorteilhafte Ausführungsform ergibt sich, wenn die Kontakthebel in der Bewegungsrichtung der Briefe verstellbar sind, so daß die Länge des Stempelabdruckes bzw. des nicht bedruckten Briefteils nach Bedarf verändert werden kann.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Es zeigt Fig. i einen Grundriß einer Briefstempelmaschine mit einem Brief beim Beginn des Stempelabdrucks und Fig. 2 die Stellung der Gegendruckwalze und der Kontakte kurz nach Beendigung des Stempelabdrucks.
  • In dem Tisch der Briefstempelmaschine sind in festen Lagern eine Förderwalze i und eine Stempelwalze 2 nebst Farbwalze 21 gelagert und durch einen nicht gezeichneten Antrieb in ständige Umdrehung versetzt. Auf der Lagerbuchse der Walze i ist ein Schwenkhebel 3 angeordnet, der an seinem Ende auf einem Zapfen q. eine Laufrolle 5 trägt und .unter der Wirkung einer Zugfeder 6 steht. Ein Förderband 7 aus Gummi ist um die Walze i und Laufrolle 5 herumgelegt. Es läuft ständig um, wobei es durch die Laufrolle 5 mit seiner Außenfläche federnd gegen ein an einer senkrechten Wand 8 befestigtes Trennstück 9 gedrückt wird. Durch die starke Reibung des Förderbandes 7 an dem jeweils erfaßten Brief 2o eines Briefstempels 22 wird der Brief an dem Trennstück 9 vorbeigeschoben, wobei die Laufrolle 5 um die Dicke des Briefes ausgeschwenkt wird, während das Trennstück 9 den nächstfolgenden Brief des angelegten Briefstapels 22 so lange zurückhält, bis er in Berührung mit dem Förderband 7 kommt.
  • Die am Trennstück 9 vorbeigeförderten Briefe gelangen zwischen die Stempelwalze 2 und eine Gegendruckwalze io, werden hier mit dem Stempelabdruck versehen und dann in einer nicht gezeichneten Stapelvorrichtung abgelegt. Die Gegendruckwalze io ist drehbar in einem um einen Bolzen i i schwenkbar angeordneten Winkelhebel 12 gelagert, auf den eine Zugfeder 13 einwirkt, die die Gegendruckwalze io gegen die Stempelwalze 2 drückt.
  • . Auf dem Wege nach der Stempelwalze :2 wird der Brief 2o zwischen einer festen Kontaktplatte 14 und zwei federnden parallel geschalteten Kontakthebeln 15 und 16 hindurchgeführt, die in dem Stromkreis der Spule eines Elektromagneten 17 liegen. Die Kontakthebel 15 und 16 sind in der Bewegungsrichtung des Briefes auf einer Schiene 25 verstellbar angeordnet. Der Anker 18 des Elektromagneten arbeitet zusammen mit einem Arm .i9 des Winkelhebels 12 und hebt im angezogenen Zustand die Gegendruckwalze io von der Stempelwalze 2 ab, da seine Wirkung auf den Hebel 12 bedeutend größer ist, als die entgegengerichtete Wirkung der Zugfeder 13.
  • Die Gegendruckwalze io wird somit durch den Anker i8 nur freigegeben, wenn gleichzeitig beide Kontakthebel 15 und 16 durch einen Brief 2o oder Postkarte angehoben sind, da ja die Kontakte parallel geschaltet im Stromkreis liegen und daher jeder Kontakthebel für sich, den Stromkreis schließen kann. Geht nun ein Brief 2o an den Kontakthebeln 15 und 16 vorbei, so öffnet er mit seiner Vorderkante zuerst den Kontakt 15. Die Gegendruckwalze bleibt aber noch so lange abgehoben, bis auch der Kontakt 16 geöffnet worden ist. Erst jetzt wird der Elektromagnet stromlos und die Feder 13 kann die Gegendruckwalze auf die Stempelwalze 2 zu bewegen. Während der Annäherungsbewegung der Gegendruckwalze io ist der Brief auf Grund seiner Geschwindigkeit so weit gelangt, daß die Gegendruckwalze io erst. dicht .hinter der Vorderkante des Briefes auf diesen trifft und ihn gegen die Stempelwalze 2 drückt, so daß jetzt der Abdruck des Stempels beginnt. Die Gegendruckwalze io drückt nun so lange den Brief 2o gegen die Stempelwalze 2, bis die hintere Briefkante an dem Kontakthebel 15 vorbei ist und dieser durch Berührung der Kontaktplatte 14 den Stromkreis wieder schließt. Im Augenblick des Stromschlusses wird der Anker 18 angezogen und die Gegendruckwalze io abgehoben. Da jetzt der Brief nicht mehr gegen die Stempelwalze 2 gedrückt wird, setzt in diesem Augenblick auch die Übertragung der Stempelfarbe von der Stempelwalze 2 auf den Brief 2o aus.
  • Durch Verstellen der Kontakthebel 16 und 15 in der Bewegungsrichtung der Briefe läßt sich der Beginn bzw. das Ende des Stempelabdruckes auf den Briefen verändern.
  • Da die Gegendruckwalze io stets gelüftet ist, wenn sich kein Brief zwischen ihr und der Stempelwalze befindet, ist auch der Übelstand vermieden, daß die Rückseiten der Briefe beschmutzt werden, indem Stempelfarbe von der Stempelwalze auf die Gegendruckwalze und von dieser auf die Rückseiten der Briefe übertragen wird.
  • Der Briefstapel 22 ist zweckmäßig nach Wahl in der Nähe des Trennstückes 9 bzw. der Wand 8 durch eine Federkraft 23 an die Laufrolle 5 bzw. das Förderband 7 angedrückt oder in der Nähe der Mitte des Stapels bzw. im Bereich der Förderwalze i durch eine Federkraft 2q.. Im ersten Fall wird ein Brief 2o jeweils über das Trennstück 9 hinübergefördert, ehe der folgende Brief vom Förderband 7 erfaßt wird. Im zweiten Fall wird ein Brief des Briefstapels 22 schon erfaßt, während der vorhergehende Brief sich noch zwischen dem Trennstück 9 und dem Förderband 7 befindet, so daß die Briefe mit teilweiser fächerförmiger Überdeckung der Stempelwalze zugeführt werden. Hierdurch betätigen die Kontakthebel 15 und 16 die Gegendruckwalze io nur am Beginn und Ende des Briefstapels.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Briefstempelmaschine mit selbsttätiger Zufuhrvorrichtung und dauernd umlaufender Stempelwalze und kraftschlüssig angedrückter und selbsttätig abhebbarerGegendruckwalze, mit einem ein zu bedruckendes Blatt auf einer Kontaktplatte abtastenden Kontakt, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Stempelwalze (2) zwei in Zuführrichtung hintereinanderliegende, parallel geschaltete, die Briefe abtastende Kontakte (15, 16) angeordnet sind, die bei Abwesenheit eines Briefes Kontakt geben und einen Elektromagneten (17) mit Strom versorgen, der die Gegendruckwalze (io) von der Stempelwalze (2) abhebt. z. Briefstempelmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsplatte (14) einen gemeinsamen Kontaktpol für beide Tastkontakte (15, i6@ und die Fühlhebel (15, 16) jeweils die Gegenpole bilden und die Briefe zwischen beiden Fühlhebeln (15, 16) und der Führungsplatte (14) in an sich bekannter Weise hindurchführbar sind. 3. Briefstempelmaschine nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakthebel (15, 16) in der Bewegungsrichtung der Briefe verstellbar sind, so daß die Länge des Stempelabdruckes bzw. des nicht bedruckten Briefteils nach Bedarf verändert werden kann. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 207 667.
DEK18637A 1953-07-02 1953-07-02 Briefstempelmaschine Expired DE961260C (de)

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DEK18637A DE961260C (de) 1953-07-02 1953-07-02 Briefstempelmaschine

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DEK18637A DE961260C (de) 1953-07-02 1953-07-02 Briefstempelmaschine

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DE961260C true DE961260C (de) 1957-04-04

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ID=7215441

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DEK18637A Expired DE961260C (de) 1953-07-02 1953-07-02 Briefstempelmaschine

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DE (1) DE961260C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1200838B (de) * 1959-01-27 1965-09-16 Gottscho Inc Adolph Vorrichtung zum Bedrucken ebener Flaechen von in gerader Richtung zwangslaeufig gefoerderten Gegenstaenden
DE1215178B (de) * 1962-10-17 1966-04-28 Sperry Rand Corp Einrichtung zum Numerieren von Belegen
DE1218474B (de) * 1962-05-29 1966-06-08 Sperry Rand Corp Einfaerbevorrichtung fuer die Stempelwalze von Stempelmaschinen
DE3801429A1 (de) * 1988-01-20 1989-08-03 Licentia Gmbh Druckvorrichtung mit verstellbarer gegendruckrolle

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE207667C (de) *

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