DE960883C - Halterung fuer die Torsionsfeder in Drehpendel-Zeitzuendern - Google Patents
Halterung fuer die Torsionsfeder in Drehpendel-ZeitzuendernInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42C—AMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
- F42C9/00—Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition
- F42C9/02—Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by mechanical means
- F42C9/04—Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by mechanical means by spring motor
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- G—PHYSICS
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- G04B17/04—Oscillators acting by spring tension
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Halterung
für die Torsionsfeder in Drehpendel-Zeitzündern,
Man hat bereite vorgeschlagen, di,e Torsionsfeder mit der Achse des Drehpendelkörpers in Zeitzünideruhrwerken
so zu verbinden, daß sie an. der Achse des Pendelkörpers axial verschiebbar und zugleich
drehfest mit ihr gekuppelt ist. Sie weist dabei an ihrem mit der Achse des Pendelkörpers verbundenen.
Ende einen, verbreiterten Teil oder einen Querbalken auf, der über die Feder beidseitig
hervorsteht und/ iai seitlichen. Schlitzen einer hülsenartigen
Ausnehmung· des Pendei'körperzapfenis verschiebbar
geführt ist. Bei dieser Anordnung· muß der Zapfen des Pendelkörpers an seinem vorderen
Ende einen verhältnismäßig großen Durchmesser aufweisen, und dies kann starke Lagerreibungen
zur Foilge haben, die die Gleichmäßigkeit der Pendelschwingungen und somit die Genauigkeit
des Zeitzünders beeinträchtigen können. Diese Gefahr ist um so größer, als es bei Uhrwerkzeitzündern
für Geschosse vorkommen kann, daß die Achse des Zünders nicht mit der Rotationsachse
des. Geschosses genau übereinstimmt. In diesem Fall kann die vom GeschoßdraM mit einer Drehzahl ·
von 20 000 bis 30 000 Uml./min erzeugte Zentrifttgalkraft
starke Reibungen in der Lagerung des
Drehpendelkörpers des Uhrwerkes hervorrufen.
Um die Lagerreibung zu vermindern, ist es wichtig, daß der Zapfen des Drehpendelkörpers wie
bei Uhren einen möglichst kleinen, Durchmesser aufweist. Dies ist bei der bekannten Torsionsfeder-•kupplung
nicht möglich.. Die Axialverschiebung der Torsionsfeder an der Achse des Pendalkörpers ist
dabei auch nur gering.
Die Erfindung beseitigt diesen Nachteil und bezieht sich auf eine besondere Verbindung1 der
Torsionsfeder mit dem Pendelkörper, die es ermöglicht, trotz einer axialen Verschiebbarkeit der
Feder am Pendelkörper den: Pendelkörperzapfen
mit kleinem Durchmesser auszuführen und dabei eine verhältnismäßig lange Axialverschiebbarkeit
der Feder am Pendelkörper vorzusehen. In Verbindung hiermit ist die Erfindung auch auf eine
Einstellvorrichtung gerichtet, mit der sich die Längenänderung der am Pendelkörperzapfen verschiebbaren
Torsionsfeder in besonders einfacher Weise feinfühlig durchführen läßt. Erfindungsgemäß
ist der Achszapfen des Pendelkörpers an seinem die Torsionsfeder aufnehmenden Ende mit
einer fest eingesetzten Führungshiülse für die Feder versehen, die in einen seitlich offenen Längsschlitz
des Achszapfens ragt, an dem die Feder mit einem einseitig abgewinkelten Ende verschiebbar geführt
ist. Die in den Pendelkörperzapfen, eingesetzte Führungstel'se für die Torsionsfeder sichert dabei
deren zentrische Lage am Achszapfen, des Pendelkörpers,
.sichert außerdem die Feder gegen Lösen vom Pendelkörper, begrenzt seine Axialverschiebbarkeit
und kann zugleich zur Lagerung des Pendieilkörpers am vorderen Ende seines· Zapfens
mitverwendet werden.
Zur leichten Einstellung seiner wirksamen Länge ist die Torsionsfeder am vorderen. Ende zwischen
zwei in einem Einsatzstück in. der FüJirungshülse
der Feder angeordneten.· Rollen eingespannt, von denen die eine als Antriebsrolle zur Änderung der
Fadenlänge dient und die andere Rolle in Querrichtung verschiebbar und mit einer den Klemmdruck
zwischen dew Rollen erzeugenden Druckschraube ausgestattet ist.
Die Zeichnung zeigt ein Beispiel für die Ausführung der Torsionsfederhalterung nadh der
Erfindung in einem Drehpendel-Zeitzünder, und zwar zeigt
Fig. ι einen Längsschnitt durch einen in vergröBertem
Maßstab dargestellten Teil des Zeitzünderuhrwerkes mit dem Drehpendel und seiner
Torsionsfeder,
Fig. 2 und 3 Querschnitte nach, den Linien A-A
und B-B von, Fig. 1 und
Fig. 4 eine Teilansicht des vorderen Endes des Pendelkörperachiszapfens im größerem Maßstab.
Der die Torsionsfeder / enthaltende Gehäuise!-
teil α ist mit einer Grundplatte-i>
an der Federtrommel c eines Uhrwerkzündiers befestigt. Der senkrechte Achszapfen d des drehbar gelagerten
Pendelkörpers d2 weist einen einseitig in Längsrichtung eitigefrästen Schlitz d1 auf und ist am
vorderen Ende mit einer zentrisch angeordneten, ■ fest eingesetzten kleinen Führungshülse e versehen,,
durch die die Torsionsfeder frei durchtritt. Die 6·
Führungshülse e ragt in den seitlich offenen Längsschlitz d1, in dem sich die Feder / mit ihrem rechtwinklig
abgebogenen hinteren Ende Z1 frei verschiebbar
führt. Nach vom hin ist die Torsionsfeder / in der Achse des Gehäuseteiles α mittels 7c
einer Hülse h mit Spiel geführt, die in, die Axialbohrung eines Schraubstöpsel's g eingesetzt ist. Der
Schraubstöpsel g dient mit seinem hinteren, Ende als Lager für den Pendelkörper d2, der mit der auf
seinem Zapfen d sitzenden Führungshülse e der Torsionsfeder das hintere Ende des Schraubstöpsels
g durchsetzt und in einen die Hülse h untergreifenden Stützring h1 ragt. Vor dem
Schraubstöpsel g befindet sich eine Führungshülse
h2, die in eine Muffe i eingesetzt ist. Die
Muffe i weist an beiden Enden Kegelflächen auf,
die mit. Kegelflächen g1 und j1 des hinteren
Schraubstöpsais g und eines vorderen Schraubstöpsel's ; zusammenpassen, zwischen denen· die
Muffe i zentrisch eingespannt ist. Im vorderen Ende des Gehäuseteiles, α befindet sich ein, rohrförmiges
Einsatzstück k, das zum Einstellen der Grundstellung des. Pendelkörpers in dem Gehäuseteil
α drehbar ist und in der gewünschten Stellung durch eine Schraube a3 festgelegt wird, die mit ihrer
Spitze in eine Umfangsnut k1 des Einsatzstückes k
eingreift. Auch die Schraubstöpsel g, j sind mit seitlichen Schrauben a1, a2 gegen Drehen gesichert.
Im vorderen Teil des Einisatzstückes k befindet
sich eine Vorrichtung, mit der die Torsionsfeder/
in ihrer wirksamen/ Länge einstellbar ist und nach dem. Einstellen blockiert werden kann. Zu diesem
Zweck läuft die Torsionsfeder /, die in dem Einsatzstück in einer Hülse h3 geführt ist, zwischen
zwei Rollen I, m hindurch, die je mit einer Umfangs-nut
I1, m1 versehen und in. dem Einsatzstück k
drehbar gelagert sind. Die Rolle I dient als Verschiebunigsroille
für die Torsionsfeder und ist in ihrer Nut I1 mit einer die Feder erfassenden Riffelung
versehen, während die Rolle m mittels einer Schraube 0 im Querrichtung verstellbar ist, die auf
die Zapfen m2 der Rolle m drückt, mit denen die
Rolle in, einem Querschlitz k2 des Einsatzstückes k gelagert ist. Zieht man die Schraube- 0 fest, so wird
die Feder/ zwischen den, Rollen/, m festgespannt.
Dreht man mit Hilfe eines Schraubenziehers die Rolle /, die zu diesem Zweck einen, geschlitzten
Kopf I2 aufweist, so wird die zwischen die beiden
Rollen, eingespannte Torsionsfeder infolge ihrer Reibung an der geriffelten Nut I1 in axialer Riehtung
verstellt, wobei sie sich mit dem abgewinkelten hinteren Ende f1 in dem Schlitz d1 des Pendelkörperachszapfens
d verschiebt.
Ist die Torsionsfeder auf die gewünschte Länge eingestellt, bei der das Pendel eine bestimmte iao
Schwingungszahl hat, so wird sie mit der in Fig. 3 dargestellten Klemmvorrichtung festgespannt. Diese
besteht aus einer am vorderen Ende des Einsatzstückes k zwischen Zentrierscheiben h4, h5 angeordneten
Keilhülse p und einem in den Keilausschnitt der Hülse passenden Keil q, der durch eine Quer-
schrauber unter Druck gesetzt werden kann. Ist
die Schraube r festgezogen, so ist die Feder gegen unvorhergesehene Änderung ihrer Einstellung sowohl· beim Hantieren in der Werkstatt als auch
beim Abschießen des Zeitzünders gesichert.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Halterung für die Torsionsfeder in Drehpendel-Zeitzündem, bei der die Feder an der Achse des Pendalfcörpers axial verschiebbar, aber gegen, Drehen gesichert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Achszapfen (d) des Pendelkörpers an seinem die Torsionsfeder (f) aufnehmenden Ende mit einer fest eingesetzten Führungshülse (e)' für die Feder versehen ist, die in einen seitlich offenen Längsschlitz (#) des Achszapfens ragt, an dem die Feder mit einem einseitig abgewinkelten Ende (f1) verschiebbar geführt ist.
- 2. Halterung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Torsionsfeder (f) an ihrem vorderen Ende zwischen zwei in eimern Einsatzstück (k) der Federführungishülse angeordneten. Rollen (Z, m) eingespannt ist, von denen die eine (/) als Antriebsrolle zur Änderung der Fadenlänge dient und die andere (m) in Querrichtung verschiebbar und mit einer den Klemmdruck zwischen den Rollen erzeugenden Druckschraube (o) ausgestattet ist.In Betracht gezogene Druckschriften:Deutsche Patentschriften Nr. 21 340, 157 384, 493, 740 ooo, 837 776;schweizerische Patentschriften Nr. 194493, 419, 280 565, 277 376;französische Patentschriften Nr. 676145, 114;britische Patentschrift Nr. 587 551.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 609 620/1W 9.56 (609 845 3.57)
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH749704X | 1952-08-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE960883C true DE960883C (de) | 1957-03-28 |
Family
ID=4533759
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV6130A Expired DE960883C (de) | 1952-08-15 | 1953-08-05 | Halterung fuer die Torsionsfeder in Drehpendel-Zeitzuendern |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH302586A (de) |
| DE (1) | DE960883C (de) |
| FR (1) | FR1135241A (de) |
| GB (1) | GB749704A (de) |
| NL (2) | NL86756C (de) |
Citations (11)
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0
- NL NLAANVRAGE7500137,A patent/NL180558B/xx unknown
- NL NL86756D patent/NL86756C/xx active
-
1952
- 1952-08-15 CH CH302586D patent/CH302586A/fr unknown
-
1953
- 1953-08-05 DE DEV6130A patent/DE960883C/de not_active Expired
- 1953-08-13 GB GB22347/53A patent/GB749704A/en not_active Expired
- 1953-09-01 FR FR1135241D patent/FR1135241A/fr not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH302586A (fr) | 1954-10-31 |
| NL180558B (nl) | |
| FR1135241A (fr) | 1957-04-25 |
| NL86756C (de) | |
| GB749704A (en) | 1956-05-30 |
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