DE960883C - Halterung fuer die Torsionsfeder in Drehpendel-Zeitzuendern - Google Patents

Halterung fuer die Torsionsfeder in Drehpendel-Zeitzuendern

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DE960883C
DE960883C DEV6130A DEV0006130A DE960883C DE 960883 C DE960883 C DE 960883C DE V6130 A DEV6130 A DE V6130A DE V0006130 A DEV0006130 A DE V0006130A DE 960883 C DE960883 C DE 960883C
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torsion spring
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pendulum
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DEV6130A
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Claude Varaud
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    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C9/00Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition
    • F42C9/02Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by mechanical means
    • F42C9/04Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by mechanical means by spring motor
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B17/00Mechanisms for stabilising frequency
    • G04B17/04Oscillators acting by spring tension
    • G04B17/10Oscillators with torsion strips or springs acting in the same manner as torsion strips, e.g. weight oscillating in a horizontal plane

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Halterung für die Torsionsfeder in Drehpendel-Zeitzündern,
Man hat bereite vorgeschlagen, di,e Torsionsfeder mit der Achse des Drehpendelkörpers in Zeitzünideruhrwerken so zu verbinden, daß sie an. der Achse des Pendelkörpers axial verschiebbar und zugleich drehfest mit ihr gekuppelt ist. Sie weist dabei an ihrem mit der Achse des Pendelkörpers verbundenen. Ende einen, verbreiterten Teil oder einen Querbalken auf, der über die Feder beidseitig hervorsteht und/ iai seitlichen. Schlitzen einer hülsenartigen Ausnehmung· des Pendei'körperzapfenis verschiebbar geführt ist. Bei dieser Anordnung· muß der Zapfen des Pendelkörpers an seinem vorderen Ende einen verhältnismäßig großen Durchmesser aufweisen, und dies kann starke Lagerreibungen zur Foilge haben, die die Gleichmäßigkeit der Pendelschwingungen und somit die Genauigkeit des Zeitzünders beeinträchtigen können. Diese Gefahr ist um so größer, als es bei Uhrwerkzeitzündern für Geschosse vorkommen kann, daß die Achse des Zünders nicht mit der Rotationsachse des. Geschosses genau übereinstimmt. In diesem Fall kann die vom GeschoßdraM mit einer Drehzahl · von 20 000 bis 30 000 Uml./min erzeugte Zentrifttgalkraft starke Reibungen in der Lagerung des
Drehpendelkörpers des Uhrwerkes hervorrufen.
Um die Lagerreibung zu vermindern, ist es wichtig, daß der Zapfen des Drehpendelkörpers wie bei Uhren einen möglichst kleinen, Durchmesser aufweist. Dies ist bei der bekannten Torsionsfeder-•kupplung nicht möglich.. Die Axialverschiebung der Torsionsfeder an der Achse des Pendalkörpers ist dabei auch nur gering.
Die Erfindung beseitigt diesen Nachteil und bezieht sich auf eine besondere Verbindung1 der Torsionsfeder mit dem Pendelkörper, die es ermöglicht, trotz einer axialen Verschiebbarkeit der Feder am Pendelkörper den: Pendelkörperzapfen mit kleinem Durchmesser auszuführen und dabei eine verhältnismäßig lange Axialverschiebbarkeit der Feder am Pendelkörper vorzusehen. In Verbindung hiermit ist die Erfindung auch auf eine Einstellvorrichtung gerichtet, mit der sich die Längenänderung der am Pendelkörperzapfen verschiebbaren Torsionsfeder in besonders einfacher Weise feinfühlig durchführen läßt. Erfindungsgemäß ist der Achszapfen des Pendelkörpers an seinem die Torsionsfeder aufnehmenden Ende mit einer fest eingesetzten Führungshiülse für die Feder versehen, die in einen seitlich offenen Längsschlitz des Achszapfens ragt, an dem die Feder mit einem einseitig abgewinkelten Ende verschiebbar geführt ist. Die in den Pendelkörperzapfen, eingesetzte Führungstel'se für die Torsionsfeder sichert dabei deren zentrische Lage am Achszapfen, des Pendelkörpers, .sichert außerdem die Feder gegen Lösen vom Pendelkörper, begrenzt seine Axialverschiebbarkeit und kann zugleich zur Lagerung des Pendieilkörpers am vorderen Ende seines· Zapfens mitverwendet werden.
Zur leichten Einstellung seiner wirksamen Länge ist die Torsionsfeder am vorderen. Ende zwischen zwei in einem Einsatzstück in. der FüJirungshülse der Feder angeordneten.· Rollen eingespannt, von denen die eine als Antriebsrolle zur Änderung der Fadenlänge dient und die andere Rolle in Querrichtung verschiebbar und mit einer den Klemmdruck zwischen dew Rollen erzeugenden Druckschraube ausgestattet ist.
Die Zeichnung zeigt ein Beispiel für die Ausführung der Torsionsfederhalterung nadh der Erfindung in einem Drehpendel-Zeitzünder, und zwar zeigt
Fig. ι einen Längsschnitt durch einen in vergröBertem Maßstab dargestellten Teil des Zeitzünderuhrwerkes mit dem Drehpendel und seiner Torsionsfeder,
Fig. 2 und 3 Querschnitte nach, den Linien A-A und B-B von, Fig. 1 und
Fig. 4 eine Teilansicht des vorderen Endes des Pendelkörperachiszapfens im größerem Maßstab.
Der die Torsionsfeder / enthaltende Gehäuise!- teil α ist mit einer Grundplatte-i> an der Federtrommel c eines Uhrwerkzündiers befestigt. Der senkrechte Achszapfen d des drehbar gelagerten Pendelkörpers d2 weist einen einseitig in Längsrichtung eitigefrästen Schlitz d1 auf und ist am vorderen Ende mit einer zentrisch angeordneten, ■ fest eingesetzten kleinen Führungshülse e versehen,, durch die die Torsionsfeder frei durchtritt. Die Führungshülse e ragt in den seitlich offenen Längsschlitz d1, in dem sich die Feder / mit ihrem rechtwinklig abgebogenen hinteren Ende Z1 frei verschiebbar führt. Nach vom hin ist die Torsionsfeder / in der Achse des Gehäuseteiles α mittels 7c einer Hülse h mit Spiel geführt, die in, die Axialbohrung eines Schraubstöpsel's g eingesetzt ist. Der Schraubstöpsel g dient mit seinem hinteren, Ende als Lager für den Pendelkörper d2, der mit der auf seinem Zapfen d sitzenden Führungshülse e der Torsionsfeder das hintere Ende des Schraubstöpsels g durchsetzt und in einen die Hülse h untergreifenden Stützring h1 ragt. Vor dem Schraubstöpsel g befindet sich eine Führungshülse h2, die in eine Muffe i eingesetzt ist. Die Muffe i weist an beiden Enden Kegelflächen auf, die mit. Kegelflächen g1 und j1 des hinteren Schraubstöpsais g und eines vorderen Schraubstöpsel's ; zusammenpassen, zwischen denen· die Muffe i zentrisch eingespannt ist. Im vorderen Ende des Gehäuseteiles, α befindet sich ein, rohrförmiges Einsatzstück k, das zum Einstellen der Grundstellung des. Pendelkörpers in dem Gehäuseteil α drehbar ist und in der gewünschten Stellung durch eine Schraube a3 festgelegt wird, die mit ihrer Spitze in eine Umfangsnut k1 des Einsatzstückes k eingreift. Auch die Schraubstöpsel g, j sind mit seitlichen Schrauben a1, a2 gegen Drehen gesichert.
Im vorderen Teil des Einisatzstückes k befindet sich eine Vorrichtung, mit der die Torsionsfeder/ in ihrer wirksamen/ Länge einstellbar ist und nach dem. Einstellen blockiert werden kann. Zu diesem Zweck läuft die Torsionsfeder /, die in dem Einsatzstück in einer Hülse h3 geführt ist, zwischen zwei Rollen I, m hindurch, die je mit einer Umfangs-nut I1, m1 versehen und in. dem Einsatzstück k drehbar gelagert sind. Die Rolle I dient als Verschiebunigsroille für die Torsionsfeder und ist in ihrer Nut I1 mit einer die Feder erfassenden Riffelung versehen, während die Rolle m mittels einer Schraube 0 im Querrichtung verstellbar ist, die auf die Zapfen m2 der Rolle m drückt, mit denen die Rolle in, einem Querschlitz k2 des Einsatzstückes k gelagert ist. Zieht man die Schraube- 0 fest, so wird die Feder/ zwischen den, Rollen/, m festgespannt. Dreht man mit Hilfe eines Schraubenziehers die Rolle /, die zu diesem Zweck einen, geschlitzten Kopf I2 aufweist, so wird die zwischen die beiden Rollen, eingespannte Torsionsfeder infolge ihrer Reibung an der geriffelten Nut I1 in axialer Riehtung verstellt, wobei sie sich mit dem abgewinkelten hinteren Ende f1 in dem Schlitz d1 des Pendelkörperachszapfens d verschiebt.
Ist die Torsionsfeder auf die gewünschte Länge eingestellt, bei der das Pendel eine bestimmte iao Schwingungszahl hat, so wird sie mit der in Fig. 3 dargestellten Klemmvorrichtung festgespannt. Diese besteht aus einer am vorderen Ende des Einsatzstückes k zwischen Zentrierscheiben h4, h5 angeordneten Keilhülse p und einem in den Keilausschnitt der Hülse passenden Keil q, der durch eine Quer-
schrauber unter Druck gesetzt werden kann. Ist die Schraube r festgezogen, so ist die Feder gegen unvorhergesehene Änderung ihrer Einstellung sowohl· beim Hantieren in der Werkstatt als auch beim Abschießen des Zeitzünders gesichert.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Halterung für die Torsionsfeder in Drehpendel-Zeitzündem, bei der die Feder an der Achse des Pendalfcörpers axial verschiebbar, aber gegen, Drehen gesichert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Achszapfen (d) des Pendelkörpers an seinem die Torsionsfeder (f) aufnehmenden Ende mit einer fest eingesetzten Führungshülse (e)' für die Feder versehen ist, die in einen seitlich offenen Längsschlitz (#) des Achszapfens ragt, an dem die Feder mit einem einseitig abgewinkelten Ende (f1) verschiebbar geführt ist.
  2. 2. Halterung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Torsionsfeder (f) an ihrem vorderen Ende zwischen zwei in eimern Einsatzstück (k) der Federführungishülse angeordneten. Rollen (Z, m) eingespannt ist, von denen die eine (/) als Antriebsrolle zur Änderung der Fadenlänge dient und die andere (m) in Querrichtung verschiebbar und mit einer den Klemmdruck zwischen den Rollen erzeugenden Druckschraube (o) ausgestattet ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 21 340, 157 384, 493, 740 ooo, 837 776;
    schweizerische Patentschriften Nr. 194493, 419, 280 565, 277 376;
    französische Patentschriften Nr. 676145, 114;
    britische Patentschrift Nr. 587 551.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 609 620/1W 9.56 (609 845 3.57)
DEV6130A 1952-08-15 1953-08-05 Halterung fuer die Torsionsfeder in Drehpendel-Zeitzuendern Expired DE960883C (de)

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FR (1) FR1135241A (de)
GB (1) GB749704A (de)
NL (2) NL86756C (de)

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CH302586A (fr) 1954-10-31
NL180558B (nl)
FR1135241A (fr) 1957-04-25
NL86756C (de)
GB749704A (en) 1956-05-30

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