AT232322B - Einrichtung zum Prüfen von Brennstofförderpumpen - Google Patents

Einrichtung zum Prüfen von Brennstofförderpumpen

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AT232322B
AT232322B AT307562A AT307562A AT232322B AT 232322 B AT232322 B AT 232322B AT 307562 A AT307562 A AT 307562A AT 307562 A AT307562 A AT 307562A AT 232322 B AT232322 B AT 232322B
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AT
Austria
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eccentric
pumps
test
pump
shaft
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Application number
AT307562A
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English (en)
Inventor
Richard Dipl Ing Hainz
Original Assignee
Friedmann & Maier Ag
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Description


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  Einrichtung zum Prüfen von Brennstofförderpumpen 
Für die Prüfung von Brennstoffeinspritzpumpen für   Einspritzbrennkraftmaschinen   stehen Prüfstände in
Verwendung, die mit einer Spindel für den Antrieb der Einspritzpumpe und mit einer Aufspanneinrich- tung für die Einspritzpumpe ausgebildet sind und sämtliche für die Prüfung der Einspritzpumpe erforderli-   chenMessgeräte   aufweisen. Die Prüfung von Brennstofförderpumpen kann ohne weiteres mit den gleichen am Einspritzpumpenprüfstand vorgesehenen Messeinrichtungen vorgenommen werden.

   In erster Linie er- scheint die Prüfung von Vorpumpen für Brennstoffeinspritzpumpen interessant und da Vorpumpen ein Zu- behör der Brennstoffeinspritzpumpe darstellen, fällt ihre Prüfung und Reparatur in das Arbeitsgebiet der- jenigen Werkstätten, die Brennstoffeinspritzpumpen prüfen und reparieren. 



   Es   ! sind bereits Einrichtungen bekannt,   welche die Prüfung einer Vorpumpe für Brennstoffeinspritzpum- pen auf einem Einspritzpumpenprüfstand gestatten. Solche bekannte Vorrichtungen weisen einen an der
Aufspannvorrichtung des Prüfstandes festspannbaren Bock auf, in dem eine mit der Prüfstandspindel kup- pelbare Welle mit Exzenter gelagert ist. Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art weist der Bock selbst eine   Aufspannfläche   für die Vorpumpe auf und besteht aus einem geschlossenen Gehäuse, in dem der für den Antrieb der Vorpumpe erforderliche Exzenter rotiert. Solche Einrichtungen sind daher nur für eine einzige Vorpumpentype verwendbar und ermöglichen die Prüfung derselben nur auf einer bestimmten Prüf- standtype. 



   Die Erfindung zielt nun darauf ab, eine zum Prüfen von Brennstofförderpumpen, insbesondere von
Vorpumpen von Brennstoffeinspritzpumpen auf einem Einspritzpumpenprüfstand allgemein verwendbare
Einrichtung zu schaffen und besteht im wesentlichen darin, dass an dem über den Bock hinausragenden Wellenende ein in an sich bekannter Weise verstellbarer oder auswechselbarer Exzenter angeordnet ist und dass der Bock zumindest zwei den Exzenter übergreifende Konsolen aufweist, die durch eine auswechselbare Aufspannplatte für die zu prüfende Pumpe überbrückbar sind. Dadurch, dass der Exzenter verstellbar oder auswechselbar ist, wird den verschiedenen Hubgrössen der verschiedenen Vorpumpentypen Rechnung getragen und die Auswechslung des Exzenters wird dadurch ermöglicht, dass dieser nicht innerhalb eines Gehäuses, sondern frei angeordnet ist.

   Die Konsolen ermöglichen die Anordnung verschiedener an die verschiedenen zu prüfenden Pumpen angepasster Aufspannplatten, deren Formgebung einerseits die präzise Aufspannung der Pumpe und anderseits die Einhaltung des richtigen Abstandes von der Exzenterwellenachse ermöglicht. Dadurch aber, dass zwei Konsolen vorgesehen sind und diese den Exzenter umgreifen und dass die auswechselbare Aufspannplatte als Brücke auf diese beiden Konsolen aufgespannt wird, wird eine starre Festlegung der Aufspannplatte erleichtert. 



   Auf diese Weise ermöglicht die Erfindung die Prüfung der verschiedenen Typen von Pumpen, u. zw. nicht nur von Vorpumpen für Einspritzpumpen, sondern gegebenenfalls auch von Förderpumpen, wie sie beispielsweise in Vergasermotoren Verwendung finden, wobei lediglich der Exzenter verstellt oder ausgewechselt werden muss und die den verschiedenen Pumpentypen entsprechenden Aufspannplatten vorrätig gehalten werden müssen. 



   Gemäss   einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung   ist überdies noch die Exzenterwelle mit ihrer Lagerung und mit den beiden Konsolen als Baueinheit an dem Bock lösbar befestigt. Dies ermöglicht, den Bock, der von einem einfachen Winkel gebildet sein kann, auswechselbar zu machen, während alle we-   sentlichen Teile der Einrichtung   unverändert beibehalten werden und es kann auf diese Weise die Prüfeinrichtung für verschiedene Typen von Prüfständen anwendbar gemacht werden, wobei lediglich die Höhe des Bockes und der Aufspannfuss desselben der betreffenden Prüfstandtype angepasst ist.

   Dies erleichtert 

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 die Herstellung in der gleichen Serie, erfordert jedoch im allgemeinen nicht eine Umstellung in der die
Prüfung durchführenden Werkstatt, da in üblicher Weise eine solche Werkstatt nur über einen Prüfstand verfügt und daher die Prüfeinrichtung nur mit dem dem betreffenden Prüfstand angepassten Bock geliefert werden muss. Durch diese Massnahme wird jedoch die Prüfeinrichtung universell verwendbar, u. zw. nicht nur für alle gängigen Vorpumpen bzw. Förderpumpentypen sondern auch für alle gängigen   Prüf-   standtypen. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels schematisch veranschaulicht. 



   Fig. 1 zeigt Spindelteil und Aufspannfläche eines Prüfstandes für Brennstoffeinspritzpumpen mit dem aufgesetzten Bock zur Prüfung einer Vorpumpe.   Fig. 2,   3 und 4 zeigen in grösserem Massstab die auf den
Einspritzpumpenprüfstand aufzusetzende Prüfeinrichtung, wobei Fig. 2 eine Seitenansicht teilweise im
Schnitt durch die Achse, Fig. 3 eine Draufsicht und Fig. 4 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles IV der Fig. 2 darstellt. Fig. 5 und 6 zeigen eine Ausführungsform eines verstellbaren Exzenters, wobei Fig. 6 eine Sei- tenansicht und Fig. 5 einen Schnitt nach Linie V-V der Fig. 6 darstellt. Fig. 7 und 8 zeigen eine andere
Ausführungsform eines verstellbaren Exzenters teilweise im Axialschnitt und in Stirnansicht mit abgenom- mener Spannmutter. 



   1 stellt das Antriebsgehäuse des Einspritzpumpenprüfstandes, 2 die Aufspannfläche desselben und 3 die Antriebsspindel mit Kupplung dar. Auf der Aufspannfläche 2 des Einspritzpumpenprüfstandes ist die in Fig. 2-4 im grösseren Massstab dargestellte Prüfeinrichtung 4 für Vorpumpen aufgespannt. Leitungen und Messinstrumente sind der Übersichtlichkeit halber weggelassen. 



   Die Prüfeinrichtung weist einen im wesentlichen von einem Winkel gebildeten Bock 5,6 auf, dessen Fuss 6 auf der Aufspannfläche 2 des Einspritzpumpenprüfstandes, auf der üblicherweise die Einspritzpumpen aufgespannt werden, aufgespannt wird. Die Aufspannfläche 2 weist üblicherweise Spannuten auf, in die Passstifte 7 eingreifen und die Festspannung erfolgt durch eine durch ein Loch 8 hindurchgesteckte Schraube, beispielsweise eine Hammerkopfschraube. Der aufwärts ragende Teil 5 des Bockes weist eine kreisförmige Durchbrechung 9 auf, in die ein Einsatzteil 10 eingesetzt ist, der durch vier Schrauben 11 am Bock 5,6 festgelegt ist. Dieser Bock 5,6 stellt einen einfachen Bauteil dar und kann entsprechend den verschieden geformten Aufspannflächen 2 und den verschiedenen Spindelhöhen der verschiedenen Prüfstandtypen ausgewechselt werden.

   Sämtliche übrigen Teile der Prüfeinrichtung sind in dem Einsatzteil 10 zu einer Baueinheit vereinigt. 



   Im Einsatzteil 10 ist eine Welle 12 unter Vermittlung von zwei Wälzlagern 13 gelagert. 14 sind Dichtungsringe. Am einen Ende ist auf einem Konus 15 der Welle 12 eine Klauenkupplung 16 festgespannt, welche der Klauenkupplung einer Einspritzpumpe entspricht und mit der Kupplung an der Prüfstandspindel 3 zusammenpasst. Am andern Ende der Welle 12 ist frei herausragend ein Exzenter 17 auswechselbar gelagert. Dieser Exzenter ist auf einem zylindrischen Ansatz 18 der Welle 12 aufgesetzt und durch einen in die Welle 12 eingesetzten Stift 19, der in einen Schlitz 20 der Exzenternabe 21 eingreift, in seiner Drehlage gesichert und durch eine Mutter 22 festgespannt. 



   Auf diese Weise ist der Exzenter 17 leicht auswechselbar. Der Einsatzteil 10 weist zwei Konsolen 23 und 24 auf, die den Exzenter 17 übergreifen und auf die eine strichpunktiert angedeutete Aufspannplatte 28 durch zwei Schrauben 25 auswechselbar aufspannbar ist. Diese Aufspannplatte ist der zu prüfenden Vorpumpentype angepasst und weist in der Mitte eine Durchbrechung auf, durch die der Stössel der Vorpumpe hindurchragt, um mit dem Exzenter 17 zusammenzuwirken. In der Zeichnung ist der Einfachheit halber die Aufspannplatte eben dargestellt, jedoch hängt ihre Formgebung, die in beliebiger Weise gekröpft sein kann, von der Type der zu prüfenden Vorpumpe ab. 



   Die untere Konsole 24 ist durch eine in der Draufsicht dreieckige Rippe 26 versteift. Die obere Konsole 23 ist durch eine Rippe 27 versteift, die bis zu einer konsolenartigen Rippe 29 reicht, die zur Befestigung von in der Zeichnung nicht dargestellten für die Prüfung gegebenenfalls erforderlichen zusätzlichen Leitungen und Instrumenten dient. Es können aber auch an Stelle der Rippe 29 gleichfalls Konsolen 23 und 24 vorgesehen werden, so dass sich eine symmetrische Anordnung ergibt, bei der die Aufspannplatte wahlweise auf der Vorder- oder auf der   Rückseite   des Prüfstandes angeordnet werden kann. In diesem Falle können die erforderlichen Instrumente in der Mitte oberhalb der Konsolen 23 angeordnet sein. 



   Die Fig. 5 und 6 zeigen eine Ausführungsform eines verstellbaren Exzenters. Der Wellenstummel 30 ist beidseitig abgeflacht und in einem diametralen Schlitz 31 des an seinem Aussenumfang kreisförmigen Exzenters 32 verschiebbar geführt. Auf diese Weise kann der Exzenter auf verschiedene Exzentrizitäten e eingestellt und durch die Mutter 22 in seiner Lage fixiert werden. 



   Die Fig. 7 und 8 zeigen eine andere Ausbildung eines verstellbaren Exzenters, der auf den Ansatz 18 der in Fig. 2-4 dargestellten Welle 12 aufgesetzt werden kann. Auf dem Ansatz 18 ist unter Vermittlung 

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 der Spannschraube 22 ein exzentrischer Nabenteil 34 mit geriffeltem Umfang 35 aufgesetzt. Die an ihrem
Umfang kreisförmige Exzenterscheibe 36 weist ein mit einer entsprechenden Innenriffelung versehenes
Loch 37 auf, das zum Mittel der Exzenterscheibe 36 exzentrisch angeordnet ist. Je nach der Drehstellung, in der die Exzenterscheibe 36 und Nabenteil 34 zusammengesetzt sind, addieren oder subtrahieren sich die Exzentrizitäten   e1   des Nabenteiles 34 und ez der Exzenterscheibe 36, so dass verschiedene Exzentrizi- täten eingestellt werden können, die an einer Skala 38 abgelesen werden können. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Einrichtung zum Prüfen von Brennstofförderpumpen, insbesondere Vorpumpen von Brennstoffen- spritzpumpen auf einem Einspritzpumpenprüfstand, welcher einen an der   Aufspannvorrichtung   des Prüf- standesfestspannbaren Bock aufweist, in welchem eine mit der Prüfstandspindel kuppelbare Welle mit Ex- zentergelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass an dem über den Bock (5,6) hinausragenden Wellenen- de (18) ein in an sich bekannter Weise verstellbarer oder auswechselbarer Exzenter (17) angeordnet ist und dass der Bock (5,6) zumindest zwei den Exzenter übergreifende Konsolen (23,24) aufweist, welche durch eine auswechselbare Aufspannplatte (28) für die zu prüfende Pumpe überbrückbar sind.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Exzenterwelle (12) mit ihrer La- gerung (13) und mit den beiden Konsolen (23,24) als Baueinheit an dem Bock (5,6) lösbar befestigt ist.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, mit verstellbarem Exzenter, dadurch gekennzeichnet, dass die Exzenterscheibe (32) einen diametralen Schlitz (31) und die Exzenterwelle (12) ein beidseitig abge- flachtes Ende (30) aufweist, welches in dem Schlitz (31) festspannbar geführt ist.
    4. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, mit verstellbarem Exzenter, dadurch gekennzeichnet, dass die Exzenterwelle (12) ein exzentrisches Riffelprofil (35) trägt und die Exzenterscheibe (36) mit kreis- förmigem Umfang und mit einem exzentrischen Loch (37) mit einem dem Riffelprofil (35) entsprechenden Gegenprofil ausgebildet ist.
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