DEV0006130MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 4. August 1953 Bekanntgemacht am 27. September 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf eine Halterung
für die Torsions.feder in Drehpendieil-Zeitzündern.
Man hat bereite vorgeschkgein, die Torsionsfeder
mit der Achse des Drehpendeilikörpers in Zeitzünderuhrwerken
so zu verbinden,, daß sie an. der Achse des Pendelkörpers axial verschiebbar und zugleich
drehfest mit ihr gekuppelt ist. Sie weist dabei an ihrem mit der Achse des Pendelkörpers verbundenen
Ende einen, verbreiterten Teil oder einen Querbalken auf, der über die Feder beidseitig
hervorsteht und in seitlichen. Schlitzen einer hülsenartigen Ausnehimiuing des. Pendeilkörperzapfein<s verschiebbar
geführt ist. Bei dieser Anordnung muß der Zapfen des Peindelkörpers an seinem vorderen
Ende einen verhältnismäßig großen Durchmesser aufweisen, und dies kann, starke Lagerreiibungen
zur Foilge haben, die die Gleichmäßigkeit der
Pendelschwingungen und somit. die Genauigkeit
des Zeitzünders beeinträchtigen können. Diese Gefahr ist um so größer, als es bei Uhrwerkzeitzündern
für Geschosse vorkommen kann, daß die Achse des Zünders nicht mit der Rotationsachse
des Geschosses genau übereinstimmt. In diesem Fall kann die vom GesahoßdraM mit einer Drehzahl
von 20000 bis 30 000 Uml./min. erzeugte Zentrifugalkraft
starke Reibungen in der Lagerung des
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Drehpendelkörpers des Uhrwerkes hervorrufen. Um die Lagerreibung zu vermindern, ist es
, wichtig, daß der Zapfen des Drehpendelkörpers wie bei Uhren einen, möglichst kleinen, Durchmesser
aufweist. Dies ist bei der bekannten <Torsiomsfederkupplung
nicht möglich. Die Axialverschiebung der Torsionsfeder an der Achse des Pendelkörpers ist
dabei auch nur gering.
Die Erfindung beseitigt diesen Nachteil und bezieht sich auf eine besondere Verbindung der
Torsionsfeder mit dem Pendelkörper, die es ermöglicht, trotz einer axialen Verschiebbarkeit der
Feder am Pendelkörper den Pendelkörperzapfen mit kleinem Durchmesser auszuführen, und dabei
eine verhältnismäßig lange Äxialversehiebbarkeit
der Feder am Pendelkörper vorzusehen. In Verbindung hiermit ist die Erfindung auch auf eine
Einstellvorrichtung gerichtet, mit der sich die Längenänderung der am Pendelkörperzapfen ver~
schiebbaren Torsionsfeder in besonders einfacher Weise feinfühlig durchführen läßt. . Erfindungsgemäß
ist der Achszapfen des Pendeilkörpers an seinem die Torsionsfeder aufnehmenden Ende mit
einer fest eingesetzten Führungshiülse für die Feder versehen, die in einen seitlich offenen Längssehlitz
des· Ächszapfems ragt, an dem die Feder mit einem
. einseitig abgewinkelten Ende verschiebbar geführt ist. Die in den Pendelkörperzapf en, eingesetzte
Führungshülse für die Torsionsfeder sichert dabei deren zentrische Lage am Achszapfen, des Pendelkörpers,
sichert. außerdem die Feder gegen Lösen vom Pendelkörper, begrenzt seine Äxialversehiebbarkeit
und kann zugleich zur Lagerung des Pendielkörpers am vorderen Ende seines Zapfens
mitverwendet werden. . . .
Zur leichten Einstellung seiner wirksamen. Länge ist die Torsionsfeder am vorderen. Ende zwischen
zwei in einem Einsatzstück in. der Führungshülse der Feder angeordneten Rollen eingespannt, von
denen, die eine als Antriebsrolle zur Änderung der P'adenliänge dient und die andere Rolle in Querrichtung
verschiebbar und. mit einer den Klemmdruck zwischen den Rollen erzeugenden Druckschraube
ausgestattet ist.
Die Zeichnung zeigt ein Beispiel für die Ausführung der Torsionsfederhalterung nach der
Erfindung in einem Drehpendel-Zeitzünder, und zwar zeigt
Fig. ι einen Längsschnitt durch einen in vergrößertem
Maßstab dargestellten Teil des Zeitzünderuhrwerkes mit dem Drehpendel und seiner
Torsionsfeder, ■ ,
Fig. 2 und. 3 Querschnitte nach, den Linien A-A
und B-B von, Fig. 1 und
Fig. 4 eine Teilansieht des vorderen Endes des Pendelkörperachszapfens in größerem Maßstab.
. Der die Torsionsfeder / enthaltende Gehäuseteil α ist mit einer Grundplatte. & an der Federtrommel
c eines, Uhrwerkzünders befestigt. Der senkrechte Achs zap fen d des drehbar gelagerten
Pendelkörpers d2 .weist einen einseitig in, Längsrichtung
eingefrästen Schlitz d1 auf und ist am vorderen Ende mit einer zentrisch angeordneten,
fest eingesetzten kleinen Führungshülse e versehen,
durch die die Torsionsfeder frei. durchtritt. Die
Führungshülse e ragt in den seitlich'offenen Längsschlitz d1, in dem sich die Feder/mit ihrem rechtwinklig
abgebogenen hinteren Ende f1 frei verschiebbar
führt. Nach vorn hin ist die Torsionsfeder / in der Achse des Gehäuseteiles α mittels
einer Hülse h mit Spiel geführt, die in, die Axialbohrung eines Schraube top sei's g eingesetzt ist. Der
Schraubstöpsel g dient mit seinem hinteren Ende als Lager für den, Pendelkörper d2, der mit der auf
seinem Zapfen d sitzenden Führungshulse e der
Torsionsfeder das hintere Ende des Schraubstöpsels g durchsetzt und in. einen die Hüilise h
untergreifenden Stutzring h1 ragt. Vor dem
Schraubstöpsel g befindet sich eine Führungshulse
h2, die in eine Muffe i eingesetzt ist. Die Muffe i weist an beiden Enden. Kegelflächen tauf,
die mit Kegelflächen g1 und j1 des hinteren
Schraubstöpseis g und eines vorderen Schraubstöpseis 7 zusammenpassen; zwischen, denen die
Muffe i zentrisc'h eingespannt ist. Im vorderen Ende des Gehäuseteiles α befindet sich, ein rohrförmiges
Einsatzstück k, das. zum Einstellen, der Grundstellung1 des Pendelkörpers in dem Gehäuse*-
teil α drehbar ist und, in der gewünschten Stellung durch eine Schraube as festgelegt wird, die mit ihrer
Spitze in eine Umfangsnut k1 des. E ins atz Stückes k
eingreift. Auch die Schraubstöpsel g, j sind mit seitlichen Schrauben a1, a2 gegen Drehen, gesichert.
. Im vorderen Teil des Einsatzstückes k befindet sich eine Vorrichtung, mit der die Torsionsfeder /'
in ihrer wirksamen Länge einstellbar ist und nach dem, Einstellen blockiert werden kann. Zu diesem
Zweck läuft die' Torsionsfeder /, die in dem Einsatzstück
in einer Hülse h3 , geführt ist, zwischen zwei Rollen /, m hindurch, die je mit einer Umfangsnut
Z1, m1 versehen und in dem Einsatzstück k
drehbar gelagert sind. Die Rolle / dient als Verschiebunigsrolle
für die. Torsionsfeder und. ist in ihrer Nut I1 mit einer die Feder erfassenden Riffelung
versehen, während, die Rolle m mittels einer
Schraube 0 im Querrichtung verstellbar ist, die auf die Zapfen w2 der Rolle m drückt, mit denen die
Rolle in, einem Querschlitz k2 des Einisatzstückes k
gelagert ist. Zieht man die Schraube 0 fest, so wird die Feder / zwischen den Rollen /, m festgespannt.
Dreht man mit Hilfe eines Schraubenziehers die Rolle /, die zu diesem Zweck einen, geschlitzten;
Kopf /2 aufweist, so wird die zwischen die beiden Rollen, eingespannte Torsionsfeder infolge ihrer
Reibung an der geriffelten Nut I1 in axialer Riehtung
verstellt, wobei sie sich mit. dem abgewinkelten hinteren Ende f1 in dem Schlitz d1 des Pendelkörperachszapfens
d verschiebt.
Ist die Torsionsfeder auf die gewünschte Länge eingestellt, bei der das Pendel eine bestimmte
Schwingungszahl hat, so wird, sie mit der in Fig. 3 dargestellteni'KlemimVoTrichtung festgespannit. Diese
besteht aus' einer am vorderen Ende des Einsatzstückes
k zwischen Zentrierscheiben hl, h5 angeordneten
Keil hülse p und einem in, den, Keilausschnitt der Hülse passenden Keil q, der durch eine Quer-
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schraube r unter Druck gesetzt werden, kann. Ist
die Schraube· r festgezogen, so ist die Feder gegen
unvorhergesehene Änderung ihrer Einstellung sowohl beim Hantieren, in der Werkstatt als auch
beim Abschleißen des Zeitzünders gesichert.
Claims (2)
- Patentansprüche.·i. Halterung für die Torsionsfeder in Drehpendel-Zeitzündern, bei der die Feder an der Achse des Pendelikörpers axial verschiebbar, aber gegen Drehen gesichert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Achszapfen (d) des Pendelkörpers an seinem die Torsionsfeder (J) aufnehmenden Ende mit einer fest eingesetzten Führungshülse (<?) für die Feder versehen ist, die in einen seitlich offenen Längsschlitz (d1) des Achszapfens ragt, an dem die Feder mit einem einseitig abgewinkelten Ende (Z1) verschiebbar geführt ist.
- 2. Halterung nach Anspruch 1, dadurch) gekennzeichnet, daß die Torsionsfeder (J) an ihrem vorderen Ende zwischen zwei in, einem Einsatzstück (k) der Feiderführungishülse angeordneten Rollen (/, m) eingespannt ist, von denen, die eine (V) als Antriebsrolle zur Ander rung der Fadenlänge dient und die andere (m) in Querrichtung verschiebbar und mit einer den Klemmdruck zwischen, den Rollen erzeugenden Druckschraube (0) ausgestattet ist.In Betracht gezogene Druckschriften:Deutsche Patentschriften Nr. 21 340, 157 384, 493, 740 000, 837 776;schweizerische Patentschriften Nr.
237419, 280565, 277376;französische Patentschriften Nr. 676 145, 114;britische Patentschrift Nr. 587 551.194493.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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