DE959983C - Vorrichtung an Puppen zum getrennten Verstellen von schwenkbeweglichen Lidern und drehbeweglichen Augen - Google Patents

Vorrichtung an Puppen zum getrennten Verstellen von schwenkbeweglichen Lidern und drehbeweglichen Augen

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DE959983C
DE959983C DEW7939A DEW0007939A DE959983C DE 959983 C DE959983 C DE 959983C DE W7939 A DEW7939 A DE W7939A DE W0007939 A DEW0007939 A DE W0007939A DE 959983 C DE959983 C DE 959983C
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eyes
driver
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lids
ratchet wheel
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DEW7939A
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Inventor
Walter Kourt Walss
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H3/00Dolls
    • A63H3/36Details; Accessories
    • A63H3/38Dolls' eyes
    • A63H3/40Dolls' eyes movable

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  • Toys (AREA)

Description

  • Vorrichtung an Puppen zum getrennten Verstellen von schwenkbeweglichen Lidern und drehbeweglichen Augen Die Erfindung bezieht sieh, auf eine Vorrichtung an Puppen zum getrennten Verstellen von schwenkbeweglichen Lidern und drehbeweglichen Augen, die sich auf gemeinsamer Welle befinden, wobei die Augen mehrere Iris- und Pupillendarstellungen aufweisen und in festgelegte Rastschaltungen schaltbar sind. Sie bezweckt, eine solche Vorrichtung zu schaffen, die es ermöglicht, die Augen so verstellen zu können, daß der Wechsel von der einen zu der anderen Iris- und Pupillendarstellung von außen nicht wahrnehmbar ist.
  • Bei einer bekannten Lid- und Augenverstellvorrichtung können die Augäpfel gemeinsam mit den Lidern jeweils um den gleichen Drehwinkel verstellt werden. Das Verstellen selbst wird durch Verlagern eines einseitig zur Augendrehachse vorgesehenen Gewichtes bewirkt. Die bekannte Vorrichtung weist den Übelstand auf, daß zum einen die in den Augenhöhlen erscheinenden Augendarstellungen unnatürlich klein sind und daß zum anderen das Verdrehen der Augen von außen her wahrnehmbar ist. Die Ursache für die unnatürlich kleine Augendarstellung liegt darin, daß der die Augenlidbewegung bestimmende Drehwinkel möglichst klein gehalten werden muß. Deshalb kann auch der Drehwinkel der Augen nur klein sein. Beim Drehen um einen solchen kleinen Winkel müssen nun die Augen so verschwenkt werden, da$ eine Iris- bzw. Pupillendarstellung aus den Augenhöhlen herausbewegt und die folgendie Iris- bzw. Pupillendarstellung in die Augenhöhlen hineinbewegt wird). Es müssen daher Iris und Pupillen auf :einem verhältnismäßig kleinen Kreisbogen angebracht werden. Infolgedessen müssen die Augen unnatürlich klein gehalten werden. Weil außerdem beim gemeinsamen Verschwenken von Lid und Auge das Hineindrehen einer Augendarstellung in die Augenhöhlen wahrnehmbar ist, so wird auch noch der Eindruck eines unnatürlichen Bewegungsablaufes erweckt.
  • Hier hilft nun die Erfindung durch ein handbetätigtes Stufenschaltgetriebe ab, das in einer Schaltstufe die Lider in Schließlage bringt und dabei die Augen aus einer Raststellung heraus um den gleichen Winkel verdreht wie die Lider und düs in der folgenden Schaltstufe zunächst dieAugen bis in deren nächste Raststellung weiterdreht und dann die Lider öffnet.
  • Durch diese Ausbildung wird erreicht, daß jeder Pupille- und Irisdarstellung auf dem Auge ein wesentlich größerer Kreisbogen zur Verfügung gestellt werden kann als bei der bekannten Vorrichtung. Wenn nun ein Beobachter die Augenbewegung verfolgt, dann sieht er beim Schließen der Lider zwar auch ein Verdrehen des Auges, er gewinnt dabei aber den Eindruck, daß die Augen ein natürliches Augenrollen nachahmen. Dies ist insbesondere dadurch bedingt, daß beim Verstellvorgang in der ersten Sohaltstufe die in den Augenhöhlen sichtbaren Iris und Pupillen nur um ein Teilstück verdreht und in der zweiten Schaltstufe zu Ende verschwenkt werden.
  • Besonders günstig ist es, die Ausbildung so zu treffen, daß das Stufenschaltgetriebe in bekannter Weise ein den Augen zugeordnetes Klinkenradi und ein den Lidern zugeordnetes, mit diesen über einen Mitnehmer zusammenwirkendes Nockenrad umfaßt, wobei die Anzahl der Nocken der halben Anzahl Zähne des Klinkenrades `entspricht und die Augen zusammen mit dem Klinkenrad und. dem Nockenrad auf der gemeinsamen Welle befestigt sind.
  • Dabei empfiehlt es sich, dem Nockenrad einen Anschlag zuzuordnen, .der das Verschwenken der Lider in die Schließlage zuläßt, beim Weiterdrehen der gemeinsamen Welle aber das Abgleiten des Mitnehmers von dem mit ihm im Eingriff befindlichen Nocken des Nockenrades bewirkt.
  • Um zu erreichen, daß die Lider nach dem Abgleiten ihres Mitnehmers von den zugehörigen Nocken in die Öffnungslage zurückkehren, wird nach einem weiteren Kennzeichen der Erfindung der Schwerpunkt der Lider so gelegt, daß diese nach Freigabe des Mitnehmers von dem mit ihm im Eingriff befindlichen Nocken eine der Drehbewegung der Augen entgegengerichtete Schwenkbewegung ausführen.
  • Weitere Vorteile und Merkmale sind in der nachstehenden Beschreibung der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel der Erfindung darstellt, erläutert. Es zeigt Fig. r einen Puppenkopf in Vorderansicht, Fig. 2 einen solchen Kopf in Hinteransicht, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 2, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 2, Fig. 5 die Anordnung der Iris, schematisch.
  • Der Kopf der Puppe ist in zwei Hälften rg und 2o geteilt, welche längs der Linie 25 zusammengesetzt sind. In Schlitzen der an der Innenseite des Kopfes vorgesehenen Vorsprünge 23 ist der U-förmige Bügel 24 befestigt. In den Schenkeln des Bügels 24 sind, die Augen 2r mittels der Welle 22 gelagert. Jedes Auge 2 1 trägt sechs Iris 43, die entsprechend der Darstellung in Fig. 5 angeordnet sind. Hierdurch lassen sich durch Drehen der Welle 22 Augen mit unterschiedlichen Blickrichtungen und mit verschiedenen Farben in dieAugenhöhlen bewegen. Infolgedessenkann die Puppe unterschiedlicheGesichtsausdrücke annehmen. Zwischen den beiden Augen sind (Fig. 4) ein Klinkenrad 27 und ein Nockenrad 28 gemeinsam auf der Welle 22 befestigt. Auf der Welle 22 ist ein Arm 29 von U-förmigem Querschnitt schwenkbe-,veglich gelagert. Seine Flansche liegen beidseitig des Klinkenrades 27. Gegenüber dem Klinkenrad 27 ist der Steg des U-förmigen Armes von den Flanschen entfernt. Hier ist der Arm als Mitnehmerklinke 30 ausgebildet, der mit dem Klinkenrad zusammenwirkt.
  • Der Arm 29 kann auch aus einem U-förmigen Bügel bestehen, dessen Schenkel an je einem Ende der Welle 22 schwenkbar gelagert sind, wobei sich die beiden Augen 21 zwischen den Schenkeln befinden und der in dieser Weise ausgebildete Arm 29 eine Mitnehmerklnnke 3o aufweist, die mitten auf dem zwischen den Schenkeln gelegenen Teil des Armes 29 vorgesehen ist und mit dem Klinkenrad 27 zusammenwirkt.
  • Der Kopf wird mittels einer Gummischnur 32 auf dem Puppenkörper 31 festgehalten. Diese Gummischnur ist mit einer Öse um einen Haken 33 am Ende eines Bandes 34 gelegt, weiches am U-förmigen Bügel 24 befestigt ist. Der Arm 29 durchsetzt einen Schlitz 35, durch den seine Bewegung begrenzt wird. Er wird normalerweise in der oberen Lage (Fig. 4) mittels einer Feder 36 festgehalten.
  • Der Arm 29 kann mittels eines Gliedes 26 nach unten. verschwenkt werden. Dabei gleitet die Mitnehmerklinke 30 über einen Zahn des Klinkenrades 27. Wenn der Arm 29 wieder von der Feder 36 zurückgeführt wird, dann wird die Welle 22 um 30° verschwenkt. Mittels einer Sperrklinke 37 wird sie in dieser Lage festgehalten.
  • Ein Band ist in Form von Augenlidern 38 gebogen und an seinen Enden auf der Welle 22 gelagert. In der Mitte trägt das Band38 einen federnden Arm 39, welcher an seinem Ende eine Rolle 40 hat, die auf dem Nockenrand 28 abrollen kann. Der Federarm 39 bildet mit der Rolle 40 einen Mitnehmer. Das Nockenrad 28 weist nur halb so viel Zähne auf wie das Klinkenrad27. Beide Räder sind so ausgebildet, daß beim Drehen der Welle 22 im Uhrzeigerdeehsinn zum Einschwenken eines neuen Paares Iris 43 in die Augenhöhlen 44 die Augenlider 38 in die geschlossene Lage gebracht werden (Fig. 3, 4). Die Bewegung der Augenlider über die Schließlage hinaus wird dadurch verhindert, daß ein Anschlag 41 mit dem einen Schenkel des Bügels 24 zusammenwirkt. Bei der folgenden Drehung der Welle 22 um 30° rollt die Rolle 4o über die Spitze eines Zahnes auf dem Nockenrad 28 und rollt dann auf der anderen Seite herab, so daß die Augenlider 38 um 30° entgegen dem Uhrzeigersinn in die offene Lage gedreht, werden:. Während einer vollständigen :hin- und zurückgehenden Bewegung des Gliedes 26 werden die Augenlider also abwechselnd geöffnet und geschlossen, wobei sie geöffnet sind, wenn die Iris 43 sieh gegenüber den Augenhöhlen 44 befinden, und geschlossen sind, wenn sich die Iris 43 in einer Mittellage befinden.
  • Das Glied 26 kann mittels einer Drucktaste 45 im Puppenkörper hin- und zurückbccwegt werden. Beim Eindrücken der Taste 45 wird der Winkelhebel 46 verdreht. An dem Winkelhebel 46 ist das Glied 47 verschwenkbar gelagert, das mit seinem freien Ende mittels eines Gummischlauchstückes 48 am Ende des Gliedes 26 befestigt ist. Diese Verbindungsweise gestattet es, den Kopf und den Körper der Puppe je für sich zusammensetzen und dann miteinander verbinden zu können.
  • Beim Eindrücken der Taste 45 wird das Glied 26 nach unten gezogen; dabei wird der Arm 29 um die Achse der Welle 22 im Uhrzeigergegendrehsinn verschwenkt, wobei die Mitnehmerklinke 3o einen Zahn des Klinkenrades 27 überspringt.
  • Wird die Taste 45 freigegeben, dann zieht die Feder 36 den Arm 29 in die in Fig. 4 dargestellte Lage zurück. Dabei wird die Drucktaste 45 ebenfalls nach außen zurückbewegt. Außerdem wird der Arm 29 um die Achse der Welle 22 im Uhrzeigerdrehsinn verschwenkt. Dabei erfolgt über die Mitnehmerklinke 30 ein Verdrehen des Klinkenrades 27. Weil dieses fest auf der Welle 22 sitzt, wird auch letztere mit verdreht. Infolgedessen werden die ebenfalls fest auf der Welle 22 angebrachten Augen 21 und das Nockenrad 28 gleichfalls verschwenkt. Beim Verschwenken des Nockenrades 28 werden die Lid -er 38 über den Mitnehmer 39, 4o in die Schließlage gebracht.
  • Wird die Drucktaste 45 erneut gedrückt, dann erfolgt zunächst wiederum ein Verstellen des Armes 29 um die Achse der Welle 22 im Uhrzeigergegendrehsinn, wobei die Mitnehmerklinke3o abermals einen Zahn des Klinkenrades 27 überspringt.- Beim Freigeben der Drucktaste 45 kehrt der Arm 29 in seine Ausgangslage (Feg. 4) zurück, und die Drucktaste 45 nimmt gleichfalls ihre Ausgangslage wieder ein. Bei der Rückkehr des Armes 29 wird das Klinkenrad 27 wiederum im Uhrzeigerdrehsinn verschwenkt, was zur Folge hat, daß die Augen 21 ebenfalls im Uhrzeigerdrehsinn verschwenkt werden. Auch das Nockenrad 2,8 wird dabei im Uhrzeigerdrehsinn verstellt. Weil die Lider 38 durch den Anschlag 41 am Weiterdrehen gehindert werden, gleitet der Mitnehmer 39, 40 über den mit ihm im Eingriff befindlichen Nocken des Nockenrades 28 hinweg und: führt eine Gegenuhrzeigerdrehsinnbewegung aus. Die Lider 38 kehren also in ihre Öffnungslage zurück. Die Eigen-Bewegung der Lider in ihre Öffnungslage wird durch entsprechende Wahl der Schwerpunktslage erreicht.
  • Zum Verstellen der Augen um eine Irisdarstellung stehen zwei Schaltstufen zur Verfügung. In der ersten Stufe erfolgen das Schließen der Lider und teilweise Verschwenken der Augen. In der zweiten Stufe erfolgen das zweite Teilverschwenken der Augen und das Öffnen der Lider.
  • Es sei hervorgehoben, daß die erfindungsgemäße Vorrichtung das Drehen des Puppenkopfes nicht behindert.
  • Auf die Drucktaste 45 kann verzichtet werden, wenn das aus Klinkenrad 27 und Nockenrad 28 sowie Mitnehmerklinke 3o und Mitnehmer 39, 40 bestehende Stufenschaltgetriebe durch ein anderes bewegliches Glied, beispielsweise .einen Arm, betätigbar ist.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE- i. Vorrichtung an Puppen zum getrennten Verstellen von schwenkbeweglichen Lidern und drehbe-,veglichen, auf gemeinsamer Welle befindlichen Augen, die mehrere Iris- und Pupillendarstellungen aufweisen und in festgelegte Raststellungen schaltbar- sind, gekenn-. zeichnet durch ein handbetätigtes Stufenschaltgetriebe, das in einer Schaltstufe die Lider (38) in Schließlage bringt und dabei-die Augen (21) aus einer Raststellung heraus um den gleichen Winkel verdreht wie die Lider und das in der folgenden Schaltstufe zunächst die Augen bis in deren nächste Raststellung weiterdreht und dann die Lider öffnet.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Stufenschaltgetriebe in bekannter Weise ein den Augen (21) zugeordnetes Klinkenrad (27) und ein den Lidern (38) zugebrdnetes, mit diesen über einen Mitnehmer (39, 40) zusammenwirkendes Nockenrad (28) umfaßt, wobei die Anzahl der Nocken der halben Anzahl Zähne des Klinkenrades entspricht und die Augen zusammen mit dem Klinkenrad und dem Nockenrad auf der gemeinsamen Welle (22) befestigt sind.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, gekennzeichnet durch einen dem Nockenrad (28) zugeordneten Anschlag (41), der das Verschwenken der Lider (38) in die Schließlage zuläßt, beim Weiterdrehen der gemeinsamen Welle (22) aber das Abgleiten des Mitnehmers (39, 4o) .von dem mit ihm im Eingriff befindlichen Nocken des Nockenrades (28) bewirkt.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, gekennzeichnet durch die Lage des Schwerpunktes der Lider (38) derart, daß diese nach Freigabe des Mitnehmers (39) von dem mit ihm im Eingriff befindlichen Nocken eine der Drehbewegung der Augen (21) entgegengerichtete Schwenkbewegung ausführen.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, .daB dem Klinkenrad (27) einerseits eine Mitnehmerklinke (30) des Stufenschaltgetriebes und anderseits eine Sperrklinke (37) zugeordnet ist.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 5, gekennzeichnet durch eine die Mitnehmerklinke (3o) nach ihrem Betätigen in die Ausgangslage zurückstellende Feder (36).
  7. 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Handbetätigung des Getriebes die Mitnehmerklinke (30) über eine vorzugsweise am Puppenkörper vorgesehene Drucktaste (45) steuerbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Österreichische Patentschrift Nr. 96 172; französische zusatzpatentschrift Nr. 18 726 zu 459 095 USA:-Patentschriften Nr. 2:208:219, 2 475 508.
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Citations (5)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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