DE95993C - - Google Patents

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DE95993C
DE95993C DENDAT95993D DE95993DA DE95993C DE 95993 C DE95993 C DE 95993C DE NDAT95993 D DENDAT95993 D DE NDAT95993D DE 95993D A DE95993D A DE 95993DA DE 95993 C DE95993 C DE 95993C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H9/00Details
    • F24H9/20Arrangement or mounting of control or safety devices
    • F24H9/2007Arrangement or mounting of control or safety devices for water heaters
    • F24H9/2035Arrangement or mounting of control or safety devices for water heaters using fluid fuel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Instantaneous Water Boilers, Portable Hot-Water Supply Apparatuses, And Control Of Portable Hot-Water Supply Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Vorrichtung zur Erzeugung von Heifswasser, bei welcher zwei verschiedene Arten von mit Gas gespeisten Brennern zur Anwendung kommen, von denen die einen (Hauptbrenner) lediglich dazu dienen, die zu erhitzende Wassermenge auf die gewünschte Temperatur zu bringen, während die anderen Brenner (Nebenbrenner} hauptsächlich dazu dienen, nach dem Abstellen der erstgenannten Brenner die Wassermenge auf der betreffenden Temperatur zu erhalten. Das Abstellen der Hauptbrenner erfolgt selbsttätig durch einen an dem Wasserbehälter vorgesehenen Ausdehnungsbehälter, welcher nach erfolgtem Anheizen der Wassermenge das zu den Häuptbrennern führende Gasventil schliefst, so dafs also nur die Nebenbrenner in Thätigkeit bleiben.
In der beiliegenden Zeichnung ist in den Fig. ι bis 4 eine Ausführungsform einer solchen Heifswassereinrichtung dargestellt, bei welcher das ganze Brennersystem an einer biegsamen Wand des Kessels aufgehängt ist, welche gleichzeitig zum selbsttätigen Schliefsen der Wasserzuleitung dient, wenn der Wasserdruck im Innern des Kessels eine gewisse Höhe erreicht hat. Es wird hierdurch vermieden, dafs, wenn man das Speisewasser direct einer Druckwasserleitung entnimmt, ein Auseinandertreiben des Kessels stattfindet.. Das Brennersystem dient bei dieser Ausführungsform mit zur Belastung des Absperrventiles.
Mit A ist der Kessel, mit B der Behälter und mit C das Verbindungsrohr zwischen beiden bezeichnet. Der Kessel A weist eine glockenförmige Gestalt auf und ist mit Feuerrohren a versehen, welche senkrecht durch den oberen Theil des Wasserraumes hindurchgehen; aufserdem besitzt der Kessel eine Kappe oder einen Deckel A1, so dafs nur ein enger Zwischenraum verbleibt, um die heifsen Gase so lange als möglich in unmittelbarer Berührung mit dem Kessel zu erhalten. Mit b ist das Gaszuleitungsrohr und mit c sind die Hauptbrennerrohre bezeichnet, die mit Brennern c1 versehen sind, welche dann in Wirkung treten, wenn eine starke Beheizung gewünscht wird; die Hülfsbrennerrohre c2 sind mit ähnlichen Brennern c1 versehen, welche dann zur Benutzung kommen, wenn das Wasser bereits auf Siedetemperatur erhitzt ist und es nur noch darauf ankommt, diese hohe Temperatur aufrecht zu erhalten und nöthigenfalls die Hauptbrenner an den Nebenbrennern wieder anzuzünden. Der besseren Uebersichtlichkeit halber sind in der beiliegenden Zeichnung nur einige der vorgenannten Brenner dargestellt.
Die Regelung des Gaszuflusses zu den Brennern cc2 wird in folgender Weise bewirkt: Eine lose, biegsame Kammer d (Fig. 2), welche mit Alkohol oder einer anderen geeigneten Flüssigkeit gefüllt ist, ist in einer Kammer e1 in dem biegsamen Boden e2 der Kammer e angeordnet. Die genannte biegsame Kammer d ruht auf dem oberen Ende eines rohrförmigen Trägers d\ welcher durch eine Feder d2 nach aufwärts gedrückt wird. Nahe dem unteren Ende des Rohres d1 ist ein Querstift d3 befestigt, welcher durch einen Längsschlitz in dem oberen Ende der Ventilstange d^- (Fig. 3) hindurchgeht,
und zwischen dem Ventil de und dem unteren Ende der Stange d1 ist eine Feder db vorgesehen.
Der Ventilsitz d7, welcher eine kelchartige Gestalt aufweist, ist an seinem unteren Ende mit Gaszulässen versehen und in einen Cylinder d& eingesetzt, der mit der Gaszuleitung in Verbindung steht. Der genannte Ventilsitz i7 ist an dem oberen Ende einer Stange d9 befestigt, welche durch den Boden des das Ventil, den Ventilsitz etc. umschliefsenden Cylinders d10 hindurchgeschraubt ist. Die Brennerrohre cc2 sind in den genannten Cylinder d10 eingeschraubt. Wenn der gewünschte Temperaturgrad erreicht ist, so wird durch die Ausdehnung der Flüssigkeit in der Kammer d die letztere ebenfalls ausgedehnt und dadurch die Stange dl nach abwärts gedrückt, welch letztere ihrerseits durch die Feder if5 das Ventil d6 auf seinen Sitz d1 herabdrückt und dadurch das Gas von den Hauptbrennerrohren c absperrt. Zu den Nebenbrennerrohren c2 kann jedoch immer noch Gas durch die Nebenleitung dn gelangen, die durch ein Nadelventil dli derart geregelt wird, dafs gerade so viel Gas ausströmen kann, als erforderlich ist, um das Wasser auf dem gewünschten Temperaturgrad zu erhalten. Durch das Heben oder Senken des Ventilsitzes d1 kann die Temperatur, auf welche das Wasser zu erwärmen ist, nach Wunsch geändert werden; denn das Ventil hat einen mehr oder minder grofsen Weg zu machen, ehe es die Hauptbrennergasleitungen c absperrt. Mittelst des Querstiftes d3 und des Schlitzes in der Ventilstange d1 kann die biegsame Kammer d die Stange d1 noch um eine kurze Strecke weiterbewegen, nachdem sich das Ventil schon auf seinen Sitz gelegt hat; dementsprechend wird bei einem Herabgehen der Temperatur und dadurch veranlafster Zusammenziehung der Kammer d die Stange d1 durch die Feder d'2 eine gewisse Strecke gehoben, ohne dafs dadurch das Ventil da von seinem Sitz abgehoben wird. Erst dann wird das Ventil plötzlich emporgezogen und dadurch verhindert, dafs das Gas anfänglich in geringer Menge zu den Hauptbrennern strömt und infolge unvollständiger Verbrennung einen üblen Geruch erzeugt.
Wenn die neue Vorrichtung von einer Druckwasserleitung aus gespeist wird, so kommt ein Minderungs- oder Absperrventil f zur Anwendung, dessen Anordnung und Wirkungsweise die folgende ist: Das Wasserzuleitungsrohr g mündet in eine Kammer g1 und ist an dem Ventilsitz f1 befestigt, welcher unten geschlossen ist, an der Seite jedoch Durchlässe /2 aufweist, durch die das Wasser nach dem Austritt aus dem Ventil in die Kammer e und von hier in den1 Kessel gelangen kann. Auf das Ventil f legt sich eine Schraube f3, welche durch eine Scheibe fl hindurchgeht, die durch Stangen f5 mit dem oberen Theil der an dem biegsamen Boden e2 der Kammer e befestigten Kammer e1 verbunden ist. Wenn daher der Druck des Wassers in der Vorrichtung über eine gewisse Grenze hinaus steigt, so wirkt derselbe auf den biegsamen Boden e2 ein, drückt denselben nieder und infolge dessen wird das Ventil f geschlossen und der Wasserzuflufs abgesperrt. Wenn Wasser unter gewöhnlichem Druck der Vorrichtung zugeführt wird, so ist die oben erläuterte Druckminderungsvorrichtung entbehrlich und das Wasser wird durch ein nach abwärts gebogenes Rohr dem Kessel zugeführt. ,. .

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Flüssigkeitserhitzer, gekennzeichnet durch zwei Systeme von Brennern, von denen die einen (Hauptbrenner) (c) zum Anheizen der Vorrichtung dienen und nach Erreichung des gewünschten Temperaturgrades infolge der Ausdehnung eines auf das Gasventil (d%) wirkenden Körpers (d) abgesperrt werden, während die anderen dauernd in Thätigkeit bleibenden Brenner (Nebenbrenner) (c2) dazu dienen, die Wassermenge auf der gewünschten Temperatur zu erhalten.
  2. 2. Eine Ausführungsform des Flüssigkeitserhitzers nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs die durch Anschlufs an ein gemeinsames Gehäuse (d10) zu einem Ganzen verbundenen Haupt- und Nebenbrenner innerhalb eines glockenförmigen Kessels (A) an einer federnden Membran/e2,) aufgehängt sind, welche durch Zugorgane (f5) !mit dem Absperrventil (f) für die Wasserzuleitung derart verbunden ist, dafs nach erfolgter Speisung des Kessels der Wasserzuflufs durch die Ausdehnung der Membran (e2·) unter Mitwirkung des Eigengewichtes der Brennersysteme selbstthätig abgesperrt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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