DE956901C - Stellring - Google Patents
StellringInfo
- Publication number
- DE956901C DE956901C DEF16608A DEF0016608A DE956901C DE 956901 C DE956901 C DE 956901C DE F16608 A DEF16608 A DE F16608A DE F0016608 A DEF0016608 A DE F0016608A DE 956901 C DE956901 C DE 956901C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- ring body
- adjusting ring
- sleeve
- shaft
- ring
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B21/00—Means for preventing relative axial movement of a pin, spigot, shaft or the like and a member surrounding it; Stud-and-socket releasable fastenings
- F16B21/10—Means for preventing relative axial movement of a pin, spigot, shaft or the like and a member surrounding it; Stud-and-socket releasable fastenings by separate parts
- F16B21/20—Means for preventing relative axial movement of a pin, spigot, shaft or the like and a member surrounding it; Stud-and-socket releasable fastenings by separate parts for bolts or shafts without holes, grooves, or notches for locking members
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Clamps And Clips (AREA)
Description
Stellring
Stellringe werden üblicherweise zum Festspannen oder als Anschlag für Maschinenteile auf
Wellen, Haltebolzen oder anderen runden oder profilierten stabförmigeni Gegenständen benutzt. Die
bekannten Stellringe werden entweder mittels Schrauben oder durch Keile oder Raststifte befestigt.
Verschraubungen sind meistens nur mit Werkzeugen zu betätigen. Außerdem köninen sie
sich, festsetzen und sind dann mitunter nur unter
ίο großen Schwierigkeiten zu lösen. Keilverbindungen
sind ebenfalls schwer lösbar. Ferner sind Keile und Raststifte nur dort zu verwenden, wo der
Stab, auf dem man den Stellring befestigen will, eine Nut besitzt, in die der Keil oder der Raststift
eingreifen kann. Stellringe mit Keilen oder Raststiften lassen sich daher nicht an beliebiger Stelle
verwenden.
Demgegenüber kann der Stellring nach der Erfindung an beliebiger Stelle einer Welle od. dgl.
ohne besondere Vorkehrungen durch einfaches
Aufschieben festgeklemmt und auch in einfacher Weise wieder gelöst werden.
Nach der Erfindung besteht der Stellring aus einem auf die Welle od. dgl. aufschiebbaren Ringkörper
und einem oder mehreren in Ausnehmungen des Ringkörpers - angeordneten Winkelhebeln, die
den Ringkörper durch Federn auf der Welle festklemmen, und die durch ein Glied mit einer auf
dem Ringkörper axial verschiebbaren Hülse gelenkig verbunden sind. Die Hülise kann dabei gleichzeitig
als Handhabe zum Aufsetzen des Stellringes auf die Welle sowie zum Ausrücken der Winkelhebel
und zum Abnehmen des Stellringes von der Welle dienen.
Die axiale /Verschiebung der Hülse ist vorteilhaft in an sich bekannter Weise durch einen Anschlag
am Ringkörper begrenzt. Weiterhin empfiehlt es sich, die Hülse auf dem Ringkörper in der Aus-
rückstellung der Winkelhebel durch eine an sich bekannte Kugelraste od. dgl. feststellbar zu machen.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel
eines Stellringes nach der Erfindung.
Fig. ι stellt den Stellring im Längsschnitt,
Fig. 2 im Querschnitt längs der Linie A-B der
Fig. ι dar;
Fig. 3 zeigt eine besonders vorteilhafte Anwendung des neuen Stellringes.
ίο Es bezeichnet jeweils ι den Ringkörper, 2 die gleichmäßig längs dessen Umfang verteilt angeordneten Winkelhebel und 3 die zugleich als Handhabe dienende Hülse des Stellringes. 4 ist die Welle od. dgl., auf die der Stellring in dem Beispiel aufgeklemmt ist.
ίο Es bezeichnet jeweils ι den Ringkörper, 2 die gleichmäßig längs dessen Umfang verteilt angeordneten Winkelhebel und 3 die zugleich als Handhabe dienende Hülse des Stellringes. 4 ist die Welle od. dgl., auf die der Stellring in dem Beispiel aufgeklemmt ist.
Die Winkelhebel 2 sind am Ringkörper 1 in 5 drehbar gelagert und klemmen sich auf der Welle 4
mittels ihrer kurzen Schenkel 6 fest. Die Klemmdrücke hierfür werden durch die auf die langen
Schenkel 7 der Winkelhebel wirkenden Druckfedern 8 erzeugt und sind somit im Verhältnis der
Hebelarme dieser Federn zu der Länge der Schenkel 6 gegenüber den Federkräften vergrößert. Die
die Hülse 3 mit. den Winkelhebeln 2 verbindenden Glieder sind mit 9 bezeichnet. Sie sind einerseits in
10 mit der Hülse 3 und andererseits in 11 mit den
langen Schenkeln 7 der Winkelhehel gelenkig verbunden. Im Klemmzustand des Stellringes sind die
Glieder 9, wie in der Fig. 1 gezeigt, derart schräg gestellt, daß sie sich bei einer Verschiebung der
Hülse 3 zum Ringkörper 1 nach rechts, wie sie beim Abziehen des Stellringes von der Welle eintritt,
senkrecht oder annähernd senkrecht stellen und damit radial nach innen auf die langen
Schenkel 7 der Winkelhebel drücken, wodurch die kurzen Schenkel 6 der Winkelhebel von der Welle 4
abgehoben werden. Es genügt also einfaches Ziehen an der Hülse 3 nach rechts, um die Klemmung auf
der Welle 4 zu lösen und den Stellring von der Welle abzuziehen. Andererseits wird beim Aufschieben
des Stellringes auf die Welle 4 (in dem dargestellten Beispiel in Richtung von. rechts nach
links) die Hülse 3 über dem Ringkörper 1 nach links verschoben, wodurch die Glieder 9 wieder,
wie in Fig. 1 gezeigt, schräg gestellt werden und die Winkelhebel wieder durch die Federn 8 auf die
Welle 4 geklemmt werdein können·.
Um die Einstellung der Winkelhebel in der in Fig. ι gezeigten Klemmstellung nicht schon durch
die Lage der Glieder 9 eindeutig festzulegen, ist zweckmäßig zum mindesten eine der Lagerstellen
10 oder 11 der Glieder 9 locker gehalten, etwa in
Form einer zur Stellringachse parallelen Langlochführung des zugehörigen Lagerbolzens, damit die
Federn 8 ungehindert zur Wirkung k'ommen können. Als Anschlag zur Begrenzung der axialen Beweglichkeit
der Hülse 3 zum Ringkörper 1 ist gemäß Fig. ι an dem Ringkörper mittels der Schrauben
12 die Scheibe 13 befestigt, an die die Hülse 3
in der Ausrückstellung mit dem Flanschteil 14 anschlägt. Weiterhin ist die Hülse 3 zum Ringkörper
in der Ausrückstellung durch eine Kugelraste od. dgl. selbsttätig feststellbar. Diese besteht in
dem Beispiel gemäß Fig. 1 aus der in der radialen Bohrung 15 des Ringkörpers 1 beweglichen und
durch die Feder 16 abgefederten Kugel 17, der in
der Ausrückstellung das Rastloch 18 der Hülse 3 gegenübersteht.
Infolge seiner einfachen Befestigung und Ausrückung eignet sich der Stellring nach der Erfindung
besonders als Tellerverschluß für den Bandteller eines Bandspinners. Ein solches Anwendungsbeispiel ist in Fig. 3 dargestellt.
Es bezeichnen hier 19 den Bandteller mit der auf dem Bund 20 des Haltebolzens 4 sitzenden Bandscheibe
21 und der Abschluß scheibe 22. 1 ist wiederum der Ringkörper und 3 die Hülse des
Stellringes. Die Abschluß scheibe 22 ist axial zum Ringkörper 1 mittels der Druckfedern 23 abgefedert,
um den erforderlichen Reibungsdruck der Bandscheibe zu erzeugen.
Falls im Betriebe des Stellringes größere axiale Kräfte zu erwarten sind, z. B. in Achsenrichtung
des Stellringes wirkende Fliehkräfte, so empfiehlt es. sich, den Stab, auf den er aufgesetzt werden
soll, nicht glatt zu schleifen, sondern nur- rauh zu überdrehen, um die Haftreibung der Winkelhebel
des Stellringes an der Staboberfläche zu vergrößern.
Claims (4)
1. Stellring zum Festklemmen auf einer Welle od. dgl., gekennzeichnet durch einen auf
die Welle (4) aufschiebbaren Ringkörper (1) mit einem oder mehreren in Ausnehmungen des
Ringkörpers (1) angeordneten Winkelhebeln (2), die den Ringkörper (1) durch Federn (8) auf
der Welle (4) festklemmen und die durch ein Glied (9) mit einer auf dem Ringkörper (1)
axial verschiebbaren Hülse (3) gelenkig verbunden sind.
2. Stellring nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die axiale Verschiebung der Hülse (3) in an sich bekannter Weise durch einen Anschlag (13) am Ringkörper (1) begrenzt
ist.
3. Stellring nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (3) auf dem
Ringkörper (1) in der Ausrückstellung der Winkelhebel (2) durch eine an sich bekannte
Kngelraste (17, 18) od. dgl. feststellbar ist.
4. Verwendung des Stellringes nach Anspruch ι bis 3 als Tellerverschluß für den Bandteller eines Bandspinners, bei dem die Abschlußscheibe
des Bandtellers zum Ringkörper
(1) axial abgefedert ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
© 6095TC/253 T.
(609 773 1.57)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF16608A DE956901C (de) | 1955-01-20 | 1955-01-20 | Stellring |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF16608A DE956901C (de) | 1955-01-20 | 1955-01-20 | Stellring |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE956901C true DE956901C (de) | 1957-01-24 |
Family
ID=7088279
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF16608A Expired DE956901C (de) | 1955-01-20 | 1955-01-20 | Stellring |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE956901C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3447534A1 (de) * | 1984-01-04 | 1985-07-18 | Dietmar 7320 Göppingen West | Vorrichtung zum klemmen und halten |
-
1955
- 1955-01-20 DE DEF16608A patent/DE956901C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3447534A1 (de) * | 1984-01-04 | 1985-07-18 | Dietmar 7320 Göppingen West | Vorrichtung zum klemmen und halten |
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