AT17232B - Bohrschmandfördervorrichtung. - Google Patents

Bohrschmandfördervorrichtung.

Info

Publication number
AT17232B
AT17232B AT17232DA AT17232B AT 17232 B AT17232 B AT 17232B AT 17232D A AT17232D A AT 17232DA AT 17232 B AT17232 B AT 17232B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
drilling
lever
disk
brake band
engaging
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Jan Frank
Original Assignee
Jan Frank
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Jan Frank filed Critical Jan Frank
Application granted granted Critical
Publication of AT17232B publication Critical patent/AT17232B/de

Links

Landscapes

  • Drilling And Boring (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
   PATENTSCHRIFT N"17232.   JAN FRANK IN URYCZ   (GALIZIEN).   



    Bohrschmandfördervorrichtung.   



   Die vorliegende Erfindung betrifft eine Neuerung, an welchen Bohrkranen, bei welchen die die Fördertrommel tragende Welle in der Verlängerung der Bohrkranhauptwelle gelegen ist. 



   Bekanntlich werden bisher derartige Vorrichtungen am Bohrkrane so angebracht, dass sie während der Bohrarbeit samt ihrer Achse ausser Betrieb gesetzt bleiben, hingegen - behufs Entfernung des Bohrschmands - mit der Hauptwelle mittels irgendeiner Kupplung verbunden und dadurch betätigt werden. 
 EMI1.2 
 Hauptwellenlager des Bohrkranes in kurzer Zeit der Abnützung unterliegen, wohingegen die Lager der Förderwelle fast gar nicht angegriffen werden, was zur Folge hat, dass die Kupplung versagt. Die Auswechslung aber derselben mit einer anderen, deren Welle mit der   Bohrkranwelle   z.   B.   fest verbunden werden sollte, erheischt jedoch eine zeitraubende und daher während der Bohrarbeit kaum ausführbare Umarbeitung dieser Borhkranwelle. 



  Ausserdem hat die Erfahrung nachgewiesen, dass durchgehende, aus einem Stück angefertigte Haupt- und bohrschmandförderwellen den erwähnten   Erschütterungen nicht widerstehen   und meistens am mittleron Lager brechen. 
 EMI1.3 
   Feucrsbrunst zur   Folge haben. 



   Durch vorliegende Vorrichtung werden alle derlei Mängel vollkommen beseitigt. 



   Fig. 1 zeigt im Schnitt die   Bohrschmandfördorvorrichtung,  
Fig. 2 in   der Draufsicht,  
Fig. 3 in der Seitenansicht und
Fig. 4 ein Detail der Bandbremse. 



   Die ganze Vorrichtung ist mittels der Büchse a bezw. der Schrauben b mit der Bohrkranhauptwelle c fest verbunden, so dass sich beide Wellen c und d sowohl während der Bohrarbeit als auch während der Bohrschmandförderung gleichzeitig umdrehen. 



   Eine auf der Zeichnung teilweise dargestellte Trommel f, welche zum Aufwinden des Bohrschmandförderseiles dient, ist mit einer Friktionsscheibe g und mit einer diese letzte   umfassende Bandbremse t sowie   mit einer Lagerschale i versehen, die wieder eine andere auf der Welle d festgekeilte Lagerschale k umgibt. Am anderen Ende der   Trommel f   sind ebensolche Lagerschalen angeordnet, wodurch vorzeitige Abnützung der Welle d   bezw.   



  Schonung derselben erzielt wird. Eine andere verschiebbare Friktionsscheibe l nimmt einen in der Welle d festsitzenden Keil m auf und ist mit einem Ring   11   umgeben, der mit zwei 7. ur Aufnahme der gelenkigen   Uehel   o, der Plättchen p und einer Schmierbüchse q dient. Der Ring n gleitet während der Umdrehung der Friktionsscheibe l zwischen einem   Stell-   
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Wird jedoch die   Gabetange zugezogen, so treiben   die Hebel o die Ringe n und t auseinander, die Scheibe t dringt in die Trommelscheibe g und versetzt dadurch dieselbe 
 EMI2.1 
 



   Soll das Bohrschmandrohr wieder heruntergelassen werden, so bringt man die Scheiben   H,     l   durch Nachlassen der Gabelstange v ausser Eingriff und die Trommel f wird alsdann durch das Gewicht des Bohrschmandrohres in entgegengesetzte Umdrehungen versetzt. Die Geschwindigkeit wird hiebei durch die auf Fig. 4 dargestellte Bandbremse h reguliert. 



   Dieselbe besteht aus mehreren, aus Schmiedeisen hergestellten Streifen, deren Enden mit kreuzweise verbundenen Hebeln   x   versehen sind. Die freien Arme dieser Hebel gleiten zwischen den an einer entsprechend geformten Stange y angebrachten Rollen, so dass dadurch eine scherenartige Wirkung erzielt wird. Die Bremse ist mittels   Flacheisen z   am Bohrkrane fixiert. 



   Nachdem die Trommelscheibe an ihrem ganzen Umfange mit der Bandbremse umgeben ist, so entstehen beim Bremsen gar keine Funken, welcher Vorteil mit Hinsicht auf das Vorkommen anzündbarer Grubengase nicht zu unterschätzen ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE ; 
1. Einrichtung an Bohrkranen, bei welchen die Welle der   Fördertrommel   in der Ver-   längerung   der Bohrkranhauptwelle angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die stumpf aneinander stossenden Enden beider Wellen miteinander auf beliebige Weise fest, jedoch lösbar verbunden sind, so dass beide Wellen (c,   d)   sowohl während der Bohrarbeit als auch während der Bohrschmandförderung gleichzeitig rotieren.

Claims (1)

  1. 2. Ein- und Ausrückvorrichtung für die Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein auf der Bohrschmandförderwelle drehbarer, jedoch in der Längsrichtung unverrückbarer Ring (t) mit einer in die Fördertrommelscheibe (g) eingreifenden Friktionsscheibe ( gelenkig und federnd verbunden ist, um durch Anziehen eines die Gelenkteile (o) betätigenden Hebels (v) die Fördertrommelscheibe (9) in oder durch Nachlassen ausser Eingriff zu bringen.
    3. Spannvorrichtung des Bremsbandos von Bandbremsen an Bohrkranen, gekennzeichnet durch zwei an den Enden des Bremsbandes (h) befestigte, scherenartig angeordnete Spann- hebel (x), welche in ihrem Kreuzungspunkte um einander drehbar sind und mit ihren anderen Enden einen gabelförmigen, diese Spann hebel betätigenden Hebel (y) umgreifen, zum Zwecke, fast den ganzen Umfang der Bremsscheibe (q) mit dem Bremsbande ( zu um- spannen und auf dieselbe an ihrem ganzen Umfange rinen gleichmässigen Druck während des Bremsens auszuüben, wodurch das Bilden von Funken verhindert wird.
AT17232D 1903-07-09 1903-07-09 Bohrschmandfördervorrichtung. AT17232B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT17232T 1903-07-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT17232B true AT17232B (de) 1904-08-10

Family

ID=3519603

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT17232D AT17232B (de) 1903-07-09 1903-07-09 Bohrschmandfördervorrichtung.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT17232B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1580745C3 (de) Bremsbackenführungs- und -haltevorrichtung
AT17232B (de) Bohrschmandfördervorrichtung.
DE2405142B1 (de) Bohrgreifer fuer Pfahlgruendungen und Brunnenbohrungen
DE3202464C2 (de) Ankerpfahlbetätigung
DE745160C (de) Eiserner Grubenstempel
DE2124675A1 (de) Mechanische Anhebevorrichtung
DE702915C (de) Reibraederwechselgetriebe
DE956901C (de) Stellring
AT203294B (de) Überlastungskupplung
AT152350B (de) Greiferbohrer.
DE529870C (de) Kettenschermaschine mit zusaetzlichem Anpressungsdruck des Kettenbaumes an seine Mitnehmertrommel
AT157039B (de) Reibungskupplung.
DE66066C (de) Schutzschrämer zum Vortreiben von Tunneln, Strecken u. dergl
DE668941C (de) Maschine zum Ausleisten von Schuhwerk
AT137117B (de) Bohrgerät.
AT17631B (de) Kartenzylinderschaltgetriebe für Jacquardmaschinen.
DE137188C (de)
DE621888C (de) Scheibenkupplung
DE658057C (de) Greiferbohrer
DE936291C (de) Einseilgreifer
DE1170715B (de) Als konische Schrumpfverbindung ausgebildete UEberlastkupplung
AT33167B (de) Gesteinsschrotvorrichtung.
DE538046C (de) Selbsttaetige Fliehkraftkupplung
DE314511C (de)
DE137872C (de)