DEF0016608MA - - Google Patents
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- ring body
- sleeve
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 19. Januar 1955 Bekianntgemachit am 26. Juli 1956
Stellringe werden üblicherweise zum Festspannen oder als Anschlag für Maschinenteile auf
Wellen, Haltebolzen oder anderen runden oder profilierten stabförmige!! Gegenständen benutzt. Die
bekannten Stellringe werden entweder mittels Schrauben oder durch Keile oder Raststifte befestigt.
Verschraubungen sind meistens nur mit Werkzeugen zu betätigen. Außerdem können sie
sich festsetzen und sind dann mitunter nur unter
ίο großen Schwierigkeiten zu lösen. Keilverbindungen
sind ebenfalls schwer lösbar. Ferner sind Keile und Raststifte nur dort zu verwenden, wo der
Stab, auf dem man den Stellring befestigen will, eine Nut besitzt, in die der Keil oder der Raststift
eingreifen kann. Stellringe mit Keilen oder Raststiften lassen sich daher nicht an beliebiger Stelle
verwenden.
Demgegenüber kann der Stellring nach der Erfindung an beliebiger Stelle einer Welle od. dgl.
ohne besondere Vorkehrungen durch einfaches Aufschieben festgeklemmt und auch in einfacher
Weise wieder gelöst werden.
. Nach der Erfindung besteht der Stellring aus einem auf die Welle od. dgl. aufschiebbaren Ringkörper und einem oder mehreren in Ausnehmungen des Ringkörpers angeordneten Winkelhebeln, die den Ringkörper durch Federn auf der Welle festklemmen, und die durch ein Glied mit einer auf dem Ringkörper axial verschiebbaren Hülse gelenkig verbunden sind. Die Hülse kann dabei gleichzeitig als Handhabe zum Aufsetzen des Stellringes auf die Welle sowie zum Ausrücken der Winkelhebel und zum Abnehmen des Stellringes von der Welle dienen.
. Nach der Erfindung besteht der Stellring aus einem auf die Welle od. dgl. aufschiebbaren Ringkörper und einem oder mehreren in Ausnehmungen des Ringkörpers angeordneten Winkelhebeln, die den Ringkörper durch Federn auf der Welle festklemmen, und die durch ein Glied mit einer auf dem Ringkörper axial verschiebbaren Hülse gelenkig verbunden sind. Die Hülse kann dabei gleichzeitig als Handhabe zum Aufsetzen des Stellringes auf die Welle sowie zum Ausrücken der Winkelhebel und zum Abnehmen des Stellringes von der Welle dienen.
Die axiale Verschiebung der Hülse ist vorteilhaft
in an sich bekannter Weise durch einen Anschlag am Ringkörper begrenzt. Weiterhin empfiehlt
es sich, die Hülse auf dem Ringkörper in der Aus-
609 576/253
F 16608 XII/47 c
rückstellung der Winkelheber durch eine an sich bekannte Kugelraste od. dgl. feststellbar zu machen.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Stellringes nach der Erfindung.
Fig. ι stellt den Stellring im Längsschnitt,
Fig. ι stellt den Stellring im Längsschnitt,
Fig. 2 im Querschnitt längs der Linie A-B der Fig. ι dar;
Fig. 3 zeigt eine besonders vorteilhafte Anwendung des neuen Stellringes.
ίο Es bezeichnet jeweils ι den Ringkörper, 2 die
gleichmäßig längs dessen Umfang verteilt angeordneten Winkelhebel und 3 die zugleich als Handhabe
dienende Hülse des Stellringes. 4 ist die Welle od. dgl., auf die der Stellring in dem Beispiel aufgeklemmt
ist.
Die Winkelhebel 2 sind am Ringkörper .1 in 5 drehbar gelagert und klemmen sich auf der Welle"4
mittels ihrer kurzen Schenkel 6 fest. Die Klemmdrücke hierfür werden durch die auf die langen
Schenkel 7 der Winkelhebel wirkenden Druckfedern 8 erzeugt und sind somit im Verhältnis der
Hebelarme dieser Federn zu der Länge der Schenkel 6 gegenüber den Federkräften vergrößert. Die
die. Hülse 3 mit den Winkelhebeln 2 verbindenden Glieder sind mit 9 bezeichnet. Sie sind einerseits in
10 mit der Hülse 3 und andererseits in 11 mit den langen Schenkeln 7 der Winkelhebel gelenkig verbunden.
Im Klemmzustand des Stellringes sind die Glieder 9, wie in der Fig. 1 gezeigt, derart schräg
gestellt, daß sie sich bei einer Verschiebung der Hülse 3 zum Ringkörper 1 nach rechts, wie sie
beim Abziehen des Stellringes von der Welle eintritt, senkrecht oder annähernd senkrecht stellen
und damit radial nach innen auf die langen Schenkel 7 der Winkelhebel drücken, wodurch die
kurzen Schenkel 6 der Winkelhebel von der Welle 4 abgehoben werden. Es genügt also einfaches Ziehen
an der Hülse 3 nach rechts, um die Klemmung auf der Welle 4 zu lösen und den Stellring von der
Welle abzuziehen. Andererseits wird beim Aufschieben des Stellringes auf die Welle 4 (in dem
dargestellten Beispiel in Richtung von rechts nach links) die Hülse 3 über dem Ringkörper 1 nach
links verschoben, wodurch die Glieder 9 wieder, wie in Fig. 1 gezeigt, schräg gestellt werden und
die Winkelhebel wieder durch die Federn 8 auf die Welle 4 geklemmt werden können.
Um die Einstellung der Winkelhebel in der in Fig. ι gezeigten Klemmstellung nicht schon durch
die Lage der Glieder 9 eindeutig festzulegen, ist zweckmäßig zum mindesten eine der Lagerstellen
10 oder 11 der Glieder 9 locker gehalten, etwa in
Form einer zur Stellringachse parallelen Langlochführung des zugehörigen Lagerbolzens, damit die
Federn 8 ungehindert zur Wirkung kommen können. Als Anschlag zur Begrenzung der axialen Beweglichkeit
der Hülse 3 zum Ringkörper 1 ist gemäß Fig. ι an dem Ringkörper mittels der Schrauben'12
die; Scheibe 13 befestigt, an die die Hülse 3 ■ in der Ausrückstellung mit dem Flanschteil 14 anschlägt.
Weiterhin ist die Hülse 3 zum Ringkörper in der Ausrückstellung durch eine Kugelraste
od. dgl. selbsttätig feststellbar. Diese besteht in dem Beispiel gemäß Fig. 1 aus der in der radialen
Bohrung 15 des Ringkörpers Ί, beweglichen und durch die Feder 1.6. abgefederten Kugel 17, der in
der Ausrückstellung das Rastloch 18 der Hülse 3 gegenübersteht.
Infolge seiner einfachen Befestigung und Ausrückung eignet sich der Stellring nach der Erfindung
besonders als Tellerverschluß für den Bandteller eines Bandspinners. Ein solches Anwendungsbeispiel ist in Fig. 3 dargestellt.·
Es bezeichnen hier 19, den Bandteller mit der auf dem Bund 20 des" H'altebölzehs'4" sitzenden Bandscheibe
21 und der Abschlußscheibe 22. 1 ist wiederum der Ringkörper und 3 die Hülse des
Stellringes. Die Abschlußscheibe 22 ist axial zum Ringkörper 1 mittels der Druckfedern 23 abgefedert,
um den erforderlichen Reibungsdruck der Bandscheibe zu erzeugen.
Falls im Betriebe des Stellringes größere axiale Kräfte zu erwarten sind, z. B. in Achsenrichtung
des Stellringes wirkende Fliehkräfte, so empfiehlt es sich, den Stab, auf den er aufgesetzt werden
soll, nicht glatt zu schleifen, sondern nur rauh zu überdrehen, um die Haftreibung der Winkelhebel
des Stellringes an der Staboberfläche zu vergrößern.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Stellring zum Festklemmen auf einer Welle od. dgl., gekennzeichnet durch einen auf die Welle (4) aufschiebbaren Ringkörper (1) mit einem oder mehreren in Ausnehmungen des Ringkörpers (1) angeordneten Winkelhebeln (2), die den Ringkörper (1) durch Federn (8) auf der Welle (4) festklemmen und die durch ein Glied (9) mit einer auf dem Ringkörper (1) axial verschiebbaren Hülse (3) gelenkig verbunden sind.' 2. Stellring nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Verschiebung der Hülse (3) in an sich bekannter Weise durch einen Anschlag (13) am Ringkörper (1) begrenzt ist.3. Stellring nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (3) auf dem Ringkörper (1) in der Ausrückstellung der Winkelhebel (2) durch eine an sich bekannte no Kugelraste (17, 18) od. dgl. feststellbar ist.4. Verwendung des Stellringes nach Anspruch ι bis 3 als Tellerverschluß für den Bandteller eines Bandspinners,.. bei dem die Abschlußscheibe des Bandtellers zum Ringkörper (1), axial abgefedert ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Family
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