DE956475C - Vorrichtung zum Entleeren von Gliederbaendern - Google Patents

Vorrichtung zum Entleeren von Gliederbaendern

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Publication number
DE956475C
DE956475C DEK24735A DEK0024735A DE956475C DE 956475 C DE956475 C DE 956475C DE K24735 A DEK24735 A DE K24735A DE K0024735 A DEK0024735 A DE K0024735A DE 956475 C DE956475 C DE 956475C
Authority
DE
Germany
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links
emptying
stars
carriages
spreader
Prior art date
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Expired
Application number
DEK24735A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Heinrich Lenzmann
Franz Mainzer
Heinrich Weiler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Knapsack AG
Original Assignee
Knapsack AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Knapsack AG filed Critical Knapsack AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE956475C publication Critical patent/DE956475C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G35/00Mechanical conveyors not otherwise provided for
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2812/00Indexing codes relating to the kind or type of conveyors
    • B65G2812/99Conveyor systems not otherwise provided for

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 17. JANUAE1957
K24735 XII'Sie
Die Entleerung von Gliederbändern, deren Glieder oder Wagen nicht fest aneinandergekuppelt sind, z. B. Sinter-, Rost-, Härtebänder u, dgl., erfolgt meist durch Kippen der einzelnen Glieder 5 oder Wagen. Dieses Kippen hat verschiedene Nachteile. Bei Gliederbändern, die sich dauernd in einer Ebene bewegen — z. B. kreisförmigen Bändern — sind hierzu verhältnismäßig umständliche Vorrichtungen erforderlich. Bei hohen Seitenwänden eines
ίο solchen Bandes kommt ein Kippen praktisch überhaupt nicht in Frage. Bei geraden Gliederbändern erfolgt das Kippen im allgemeinen in der Weise, daß die einzelnen Glieder oder Wagen am Ende ihrer Arbeitsbahn über eine Umlenkkurve nach unten in die Rücklaufbahn geführt werden. Diese Methode ist von Nachteil, wenn auf dem Band ein stoßempfindliches Gut transportiert werden soll, z. B. gepreßte Formlinge. Bei dieser Anordnung ist die Fallhöhe, bedingt durch den Mindestradius der Umlenkkurve, zu groß.
Es wurde gefunden, daß man diese Nachteile vermeiden und beispielsweise stoßempfindliche Formlinge ohne wesentliche Beschädigung auf Gliederbändern, deren Glieder oder.Wagen nicht fest aneinandergekuppelt sind, befördern und von diesen abwerfen kann, wenn jeweils ein oder mehrere Glieder oder Wagen, die nur seitliche Wände besitzen, unter Beibehaltung ihrer Bahn schneller als die folgenden vorwärts bewegt werden, so daß im Band zwischen ihnen und den fol-
genden Gliedern eine Lücke entsteht, durch die das Gut fällt oder abgeworfen wird.
Die neue Vorrichtung zum Entleeren von Gliederbändern, deren Glieder oder mit seitlichen Wänden ausgestattete Wagen nicht fest aneinandergekuppelt sind, beispielsweise Siniter-, Rost-, Härtebänder u. dgl., besteht nun darin, daß an. den Entleerungsstellen des Gliederbandes Spteizsterne oder Zwangsführungsschienen bei mit Kniegelenkhebeln to verbundenen Bandgliedern angeordnet sind, durch die eine Trennung der einzelnen Glieder voneinander unter Bildung von Lücken erfolgt, und daß zur Entfernung des Transportgutes von den Gliedern entweder deren Böden eine geeignete Ausbildung, etwa die Form eines Daches, aufweisen, oder starre, pendelnde bzw. rotierende Abstreifer angeordnet sind.
Der Antrieb der Vorrichtung, welche die erhöhte Geschwindigkeit des abgetrennten Bandgliedes erao zeugt, kann dabei durch die Bewegung der übrigem Bandglieder erfolgen.
Eine solche Vorrichtung kann aus einem drehbar angebrachten Spreizstern mit keilförmigen Spitzen oder aus mehreren solcher Spreizsterne bestehen, wobei diese Spreizsterne zwischen Vorsprünge oder Rollen von je zwei benachbarten Bandgliedern oder Wagen eingreifen und durch die Bewegung des· hinteren Bandglied'es oder Wagens in Drehung versetzt werden. Dabei werden durch diese Drehung die keilförmigen Spitzen der Sterne tiefer zwischen die Vorsprünge oder Rollen der Bandglieder oder Wagen- gedrückt, so daß diese ausöinandergeschoben werden.
Das Auseinanderdrücken der Bandglieder oder Wagen kann aber auch auf andere Weise vorgenommen werden. Es kann durch drehbar angeordnete Kniegelenkhebel erfolgen, die mit den Bandgliedern oder Wagen verbunden sind, wobei in den Scheitelpunkten angebrachte Rollen oder ähnliche Vorrichtungen auf Zwangsführungsschienen auflaufen und dabei die Hebelwinkel spreizen, so daß die Bandglieder oder Wagen auseinandergedrückt werden^
Weiter kann es zweckmäßig sein, wenn die vom Band angetriebenen, drehbaren Spreizsterne in Bandrichtung verschiebbar oder an beliebig vielen Entleerungsstellen ein- und ausrückbar angeordnet sind, wodurch eine Entleerung an verschiedenen Stellen des Bandes ermöglicht wird. In den schematischen Abb. 1 und 2 ist die vorliegende Erfindung näher erläutert.
Die Abb. 1 mit dem Schnitt A-B zeigt eine Ausführungsform der Spreizvorrichtung mit Hilfe von Spreizsternen, und zwar an einem geraden Gliederband α. Dabei ist kurz vor dem Ende des Bandes je ein Spreizstern b zu beiden Seiten des Bandes auf einer horizontalen Achse c drehbar gelagert. Die Sterne b greifen mit ihren Spitzem d zwischen die Rollen e zweier benachbarter Wagen α und werden durch die Bewegung der nachfolgenden Wagen in Drehung versetzt. Durch diese Drehung.
werden die Sternspitzen d keilförmig zwischen die Rollen e geschoben und drücken so die Wagen auseinander. Das oberhalb vom Böschungswinkel lagernde Gut fällt von selbst durch die entstandene Lücke ab. Der Rest wird von einem ortsfest angebrachten Abstreifer/ ebenfalls in diese hineitobefördert. Unter der Abwurfstelle wird das Gut von einem Förderer, beispielsweise einem Gurtförderer g aufgenommien und seitwärts abtr&nsportiert.
Die Abb. 2 mit dem Schnitt A-B zeigt eine Ausführungsform der Kniegelenkhebelspreizung an einem geraden Sinterband. Dabei werden die nur mit seitlichen Wänden ausgestatteten Wagen / auf beiden Seiten durch Kniegelenkhebel m miteinander verbunden. Sie sind drehbar angebracht und bilden bei geschlossenem Band einen Winkel, in dessen Scheitelpunkt eine Druckrolle η angebracht ist. Dieser Winkel soll zweckmäßig größer als 900 sein. Beim Passieren der Entleerungsstelle laufen die Druckrollen η auf Zwangsführungsschienen 0 auf und drücken dabei die Wagen I auseinander. Das Gut fällt zum Teil von selbst durch die Lücke ab. Der Rest wird von einem ortsfest angebrachten Abstreifer p ebenfalls in sie hineinbefordert. Unter der Abwurfstelle wird das Gut von einem Förderer, beispielsweise einem Gurtförderer r, aufgenommen und seitwärts abtransportiert.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung zum Entleeren von Gliederbändern, deren Glieder oder mit seitlichen Wänden ausgestattete Wagen nicht fest aneinandergekuppelt sind, beispielsweise Sinter-, Rost-, Härtebänder u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß an den Entleerungsstellen des Gliederbandes Spreizsterne (&) oder Zwangsführungsschienen (0) bei mit Kniegelenkhebel (m) verbundenen Bandgliedern angeordnet sind, durch die eine Trennung der einzelnen Glieder voneinander unter Bildung von Lücken erfolgt, und daß zur Entfernung des Transportgutes von den Gliedern entweder deren Böden eine geeignete Ausbildung, etwa die Form eines Daches, aufweisen oder starre, pendelnde bzw. rotierende Abstreifer (f, p) angeordnet sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbar angebrachten Spreizsterne mit keilförmigen Spitzen (d) versehen sind, die zwischen Vorsprünge oder Rollen zweier benachbarter Glieder oder Wagen eingreifen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet» daß die drehbar befestigten Kniegelenkhebel (m) im Scheitelpunkt mit einer Druckrolle (η) versehen sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreizsterne (b) ausrückbar oder verschiebbar angeordnet sind iao zur Aufhebung der Entleerungsstellen an verschiedenen Punkten, des Gliederbandes.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    609576/314 7.56 (609 756 1.57)
DEK24735A 1955-01-30 1955-01-30 Vorrichtung zum Entleeren von Gliederbaendern Expired DE956475C (de)

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DEK24735A DE956475C (de) 1955-01-30 1955-01-30 Vorrichtung zum Entleeren von Gliederbaendern

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DE956475C true DE956475C (de) 1957-01-17

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DEK24735A Expired DE956475C (de) 1955-01-30 1955-01-30 Vorrichtung zum Entleeren von Gliederbaendern

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DE (1) DE956475C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1161211B (de) * 1961-10-31 1964-01-09 Rothe Erde Eisenwerk Stabrost-Foerderer
DE1204137B (de) * 1961-08-09 1965-10-28 John M Leach Beladestelle fuer ein Schaukelbecherwerk
US3300025A (en) * 1964-10-29 1967-01-24 Coal Industry Patents Ltd Conveyors

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1204137B (de) * 1961-08-09 1965-10-28 John M Leach Beladestelle fuer ein Schaukelbecherwerk
DE1161211B (de) * 1961-10-31 1964-01-09 Rothe Erde Eisenwerk Stabrost-Foerderer
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