DE95591C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
- B22D25/00—Special casting characterised by the nature of the product
- B22D25/02—Special casting characterised by the nature of the product by its peculiarity of shape; of works of art
- B22D25/04—Casting metal electric battery plates or the like
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Moulds, Cores, Or Mandrels (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 31: Giesserei.
MASCHINENFABRIK E. FRANKE in BERLIN. Giersform für Akkumulatoren.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 14. März 1897 ab.
Bei Herstellung von Akkumulatoren, welche aus einem Kern von beliebigem Querschnitt bestehen,
auf welchem viele dünne, quadratische, rhomboidische, runde oder ovale oder dergl.
Plättchen sitzen, die entweder symmetrisch oder unsymmetrisch auf ihm angeordnet sind, tritt die
Schwierigkeit auf, diese dünnen Platten gut und unversehrt aus der Form zu bringen. Die
Giefsform besitzt entsprechend tiefe und schmale Fugen für das einzugiefsende Material. Zu
diesem Zwecke ist sie aus vielen dünnen Lamellen hergestellt, und um das Ausheben des
fertigen Gufsstückes zu ermöglichen, aus verschiedenen Gruppen von Lamellen, von denen
die eine Gruppe die Begrenzung der äufseren Kanten der Platten bildet, während die andere
Gruppe als Kerne für die Lücken zwischen den Plättchen dient. Die erste Gruppe ist an
einem verschiebbaren besonderen Rahmen angeordnet, welcher mittelst besonderer Organe
nach dem Gufs von dem Fundament der Form abgehoben werden kann und dadurch die Plättchen
aus der Tiefe der Lücken heraushebt.
In der Zeichnung ist diese Giefsform als Handform beispielsweise dargestellt.
Der zu giefsende Akkumulator besteht aus einem hohlen Stabe α (Fig. 3), auf dem eine
beliebig grofse Anzahl Plättchen b angeordnet sind, welch letzlere oval, rund oder polygonal
oder dergl. gestaltet sein können.
Die Giefsform besteht aus zwei gleichgebildeten Hälften, deren Grundplatte c bezw. d
einen Rahmen bildet. In den Rahmen sind die Lamellen e eingelegt und vom Längsbolzen
f gehalten. Diese Lamellen reichen bis zur Oberkante der Formhälfte und sind so
gelagert, dafs zwischen sie die Lamellen g gelegt werden können.
Die Lamellen g haben Ausschnitte, welche der Form der Stäbe, Rippen oder Plättchen
entsprechen, und sind an den Seiten mit Lappen hh versehen, mit denen sie zwischen
die Rahmenstäbe i geklemmt werden.
Die Rahmen i sind auf der Grundplatte c bezw. d vermittelst Feedern k elastisch gelagert.
An der Grundplatte sind seitlich verschiebbare Leisten / entsprechend geführt angeordnet
und stehen an einer Seite über erstere hinaus.
In der Vorderkante derselben befinden sich zwei oder mehrere keilförmige Einsenkungen,
in welche abgerundete Daumen r eingreifen, die an dem Rahmen i befestigt sind.
Die Giefsform wird auf eine Fundamentplatte n, welche mit entsprechenden Knaggen ausgerüstet
ist, gestellt. Mit der Platte η ist ein Hebel 0 gelenkig verbunden, mit dem der Kern ρ für
den Hohlstab α ebenfalls gelenkig verbunden ist. Dieser Kern wird in der Platte geführt
und steht in der Mitte der Form, aus welcher er auch ganz herausgezogen werden kann.
Die Wirkungsweise dieser Giefsform ist folgende:
Soll der Gufs vorbereitet werden, so werden die Rahmen i dicht an die Grundplatte c bezw. d
gelegt und beide Formhälften an die Fundamentplatte η gestellt, wobei der Kern ρ in die
Mitte geschoben wird. Nach vollendetem Gufs wird letzterer durch den Hebel ο herausgezogen,
die geschlossene Form von der Fundamentplatte η abgehoben und mit einem kurzen,
kräftigen Stofs aufgestellt. Durch diesen Stofs sind die Schiebeleisten //in ihrer Längsrichtung
verschoben worden und mit der schrägen Kante der Einsenkung unter die Daumen r
der Rahmen i getreten, wobei sie die letzteren vorbewegt haben. Hierdurch sind die mit dem
Rahmen i verbundenen Lamellen g vorgetreten und haben den Gufskörper aus der tiefen Lage
so weit gehoben, dafs derselbe bequem abgenommen werden kann.
Diese Form kann auch als Maschine ausgeführt werden, ohne das Wesen zu verändern.
Für flache Leisten mit Rippen erhalten die Lamellen f eine entsprechende Verkürzung.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Giefsform für Akkumulatoren mit dünnen Stäbchen, Plättchen, Rippen oder dergl., gekennzeichnet dadurch, dafs die Formtheile sowohl für die äufsere Umgrenzung als auch die Kerne aus einzelnen Lamellengruppen bestehen, wobei diejenigen der äufseren Umgrenzung an einem beweglichen Rahmen des Giefsformkörpers angeordnet sind und durch dessen Bewegung das Gufsstück ausheben.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE95591C true DE95591C (de) |
Family
ID=366814
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT95591D Active DE95591C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE95591C (de) |
-
0
- DE DENDAT95591D patent/DE95591C/de active Active
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