DE255776C - - Google Patents
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- DE255776C DE255776C DENDAT255776D DE255776DA DE255776C DE 255776 C DE255776 C DE 255776C DE NDAT255776 D DENDAT255776 D DE NDAT255776D DE 255776D A DE255776D A DE 255776DA DE 255776 C DE255776 C DE 255776C
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- cast
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41B—MACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
- B41B1/00—Elements or appliances for hand composition; Chases, quoins, or galleys
- B41B1/14—Composing rules, e.g. of brass
Landscapes
- Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVI 255776 -KLASSE 15«. GRUPPE
Tabellensatz für Typensetzmaschinen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Juli 1910 ab.
Die Erfindung betrifft einen Tabellensatz für Typensetzmaschinen. Sie ist insbesondere
für die Linotype- und ähnliche Setzmaschinen bestimmt und bezieht sich auf die Anordnung,
Befestigung und Gestaltung der Tabellenlinien.
Die Herstellung von Tabellen- und ähnlichem Satz auf der Linotype war bisher mit
großen Schwierigkeiten verknüpft, und es sind schon mehrfach Versuche gemacht worden,
diese Schwierigkeiten zu überwinden. Man hat beispielsweise zum Setzen von vertikalen
Tabellenlinien Mittel vorgeschlagen, um diese Linien in die Druckzeilen einzufügen, nachdem
*5 die Zeilen gegossen' waren, und zwar durch
Einsägen von Schlitzen, die zur Aufnahme
' der Tabellenlinien dienten. Man hat ferner vorgeschlagen, in dem Typensatz beim Gießen
Öffnungen vorzusehen, in denen die Tabellenlinien mittels an ihrer Unterseite angegossener
Ansätze hineingesteckt wurden. Letzteres verlangt jedoch einen Matrizenwechsel und bedeutet
eine Verzögerung in der Einstellung der Maschine für einen neuen Satz.
Gemäß der vorliegenden Erfindung werden die einzelnen Tabellenlinien von an den Typensatz
angegossenen Vorsprüngen gehalten, wobei Typenmatrizen von der gewöhnlichen Form
und Tiefe benutzt werden können.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt einen ganzen Typensatz und
Fig. 2 eine der Satzzeilen schaubildlich.
Fig. 3 bis 6 zeigen einige Tabellenlinien im Querschnitt in größerem Maßstabe.
Fig. 2 eine der Satzzeilen schaubildlich.
Fig. 3 bis 6 zeigen einige Tabellenlinien im Querschnitt in größerem Maßstabe.
Aus der oberen Fläche 3 der Linotypezeile 2 erhebt sich das Typenbild 4. Jede Type hat
eine Stufe 4', deren Basis von der Fläche 3 gebildet wird, und auf der das eigentliche Typenbild
sitzt.
Die Tabellenlinien 5 sind an dem Satz durch besondere Rippen 8 befestigt, die mit dem Typensatz
mitgegossen sind. Diese Rippen sind meistens paarweise angeordnet; es kann jedoch
eine einzige Rippe denselben Zweck erfüllen, wenn die Tabellenlinie unmittelbar gegen
eine Typenstufe angelegt wird, in welchem Falle dann die Type selbst die Stelle der
einen Halterippe vertritt. Man kann die Rippen 8 außerdem auf den verschiedenen Zeilenblocks
abwechselnd zu beiden Seiten der Tabellenlinie anordnen und braucht dann auch
nicht an jeder Stelle vollständige Rippenpaare. Die Rippen erhalten eine Querschnittsform,
die ihr leichtes Herausnehmen aus der Gußform gestattet. Wenn der Satz mit den Tabellenlinien
in dem Rahmen geschlossen wird, verschieben sich die Zeilen etwas gegeneinander,
und diese Verschiebung zusammen mit der unvermeidlichen Ungenauigkeit der Halterippen
sichert ein Festhalten der Tabellenlinien. Für gewöhnlich soll jedoch das Festhalten
der Linien durch das Herabbiegen der Rippen 8 auf sie bewirkt werden.
Die Tabellenlinien selber haben zweckmäßig dreieckigen oder T-förmigen Querschnitt. Bei
der Ausführungsform nach Fig. 3 sind die Ecken des Dreiecks abgeflacht, und zwar auf
verschiedene Breiten. Man kann demnach die Tabellenlinie in drei verschiedenen Stellungen
in den Satz einschieben und die drei Kanten der Linien wahlweise als Druckkanten benutzen.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Tabellensatz für Typensetzmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Tabellenlinien (5) von Vorsprüngen (8) gehalten werden, die beim Gießen der Gußzeile (2) mitgegossen sind.
- 2. Tabellensatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tabellenlinien (5) dreieckigen Querschnitt mit auf verschiedene Breite abgeflachten Kanten haben, derart, daß jede der Kanten als Druckkante benutzt werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE255776C true DE255776C (de) |
Family
ID=513850
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT255776D Active DE255776C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE255776C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1098961B (de) * | 1957-12-06 | 1961-02-09 | Henri Gustaaf Van Ballaert | Typographische Linie zum nachtraeglichen Einfuegen in einen Maschinensatz |
-
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- DE DENDAT255776D patent/DE255776C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1098961B (de) * | 1957-12-06 | 1961-02-09 | Henri Gustaaf Van Ballaert | Typographische Linie zum nachtraeglichen Einfuegen in einen Maschinensatz |
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