DE955419C - Verfahren zur Herstellung von kernalkylierten Phloracylophenonen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von kernalkylierten Phloracylophenonen

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DE955419C DER13691A DER0013691A DE955419C DE 955419 C DE955419 C DE 955419C DE R13691 A DER13691 A DE R13691A DE R0013691 A DER0013691 A DE R0013691A DE 955419 C DE955419 C DE 955419C
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Description

  • Verfahren zur Herstellung von kernalkylierten Phloracylophenonen Aus der Patentanmeldung K 11340 IVc/12q (jetzt Patent 899 198) ist es bekannt, daß in 2, q., 6-Trioxyacylophenone@ [vom Typ (A)] bzw. in deren kernalkylierte Abkömmlinge Alkylreste dadurch eingeführt werden können, daß man die ein- oder mehrwertigen Metallverbindungen der 2, 4, 6-Trioxyacylophenone bzw. von deren kernalkylierten Abkömmlingen mit Alkyl- oder Aralkyl-halogeniden umsetzt, deren Halogen besonders reaktionsfähig ist (z. B. y, y-Dimethyl-allylbromid). lltasi arbeitet bei diesem Verfahren bevorzugt in einem wenig dissoziierenden Lösungsmittel (Benzol, Äther, Äther plus wenig Methanol) und erhält Verbindungen vom Typ (B), (C) und (D) (bzw. tautomere Formen). Es wurde nun überraschend gefunden, daß diese Kernalkylierungsreaktionen stark abhängig sind von der Dielektrizitätskonstante des angewandten Lösungsmittels und vorteilhafter in stark dissoziierenden Lösungsmitteln verlaufen, wobei auch solche Alkylhalogenide, deren Halogen nicht besonders reaktionsfähig ist, verwendet werden können.
  • Erfindungsgemäß wird das Verfahren zur Herstellung von kernalkylierten Phloracylophenonen durch Umsetzung der Metallverbindungen der Phloracylophenone bzw. von deren kernalkylierten Abkömmlingen mit Alkylhalogeniden in stark dissoziierend wirkenden Lösungsmitteln mit reaktionsträgen Alkylhalogeniden vorgenommen.
  • An. Verfahrensprodukten lassen sich nicht nur die mono- [Typ (B)], di [Typ (C)] und tri-kernalkylierten [Typ (D)] Phloracylophenone isolieren, sondern man erhält in lückenloser Reihe auch die tetraalkylierten Produkte [Typ (E)] sowie die geminal-di-substituiei-ten vom Typ (F), deren Herstellung damit erstmalig erfolgt ist. Die Ausbeuten an rein kernalkylierten Phloracylophenonen der Typen (B) bis (F) betragen etwa 70 % der Theorie bzw. 85 bis 95 °/fl des insgesamt isolierbaren Materials.
  • Die Verfahrensprodukte vom Typ (A) bis (F) besitzen gesättigte Alkylseitenketten und sind damit gegen Temperatur-, Luftsauerstoff- und andere physikalische und chemische Einflüsse erheblich stabiler als ihre in der Patentanmeldung K 11340 IVc/i2q (jetzt Patent 899 198) beschriebenen Analoga mit ungesättigten Alkylseitenketten.
  • Als Alkylhalogenide werden verfahrensgemäß z. B. Methylj odid, Äthylj odid, n-Propylj odid, n-Butylj odid, Isoamyljodid und Isoamylbromid verwendet.
  • Als stark dissoziierende Lösungsmittel werden solche verwendet, die, wie die verschiedenen Alkohole, Ketone oder Wasser oder Gemische derselben, ein gutes Lösungsvermögen für beide Reaktionspartner (Alkylhalogenid und Phloracylophenon - Metallverbindung) aufzeigen.
  • In den zur Anwendung gelangenden Phloracylophenonen [Typ (A)] bzw. in deren bereits kerna&ylierten Abkömmlingen [vom Typ (B) bis (D)], die der weiteren Kernalkylierung ebenfalls zugänglich sind, kann der Acylrest beliebig variiert und gegebenenfalls substituiert sein.
  • Die weiteren Reaktionsbedingungen, wie Konzentration der Reaktionspartner, die Art der Metallverbindung und die Reaktionstemperatur, werden so ausgewählt, daß zügiger Umsatz erfolgt unter weitgehender Vermeidung einer Hydrolyse des Ausgangsmaterials bzw. der Verfahrensprodukte (Abspaltung des Acylrestes).
  • Die Aufarbeitung auf die Verfahrensprodukte erfolgt durch Anwendung üblicher Methoden, wie Ausschütteln mit Alkalien, Sublimation, Chromatographie oder Ausnutzung einer spezifischen Löslichkeit-Die Verfahrensprodukte finden zur Herstellung physiologisch wirksamer Mittel Verwendung und besitzen stärkere bakteriostatische Wirksamkeit als die in der Patentanmeldung K 11340 IVc/i2q (jetzt Patent 899 198) genannten kernalkyllerten Phloracylophenone. So hemmt z. B. das i-Acetyl-3, 3, 5-tri-(y, y-dimethylallyl)-cyclohexa-i, 5-dien-2, 6-diol-4-on das Wachstum von Staph. aureus erst bei einer Konzentration von i : iooo, während das erfindungsgemäß hergestellte i-Acetyl-3, 3, 5-triisoamyl-cyclohexa-i, 5-dien-2, 6-diol-4-on schon bei i : 5 Millionen wirksam ist.
  • Beispiel i 3-Methyl phloracetophenon a) Bei Monomethylierung: 4 g wässerfreies Phloracetophenon (i Mol), gelöst in 30 ccm absolutem Methanol, werden zur frisch bereiteten, eiskalten Lösung von 0,547 g Natrium (i Äquivalent) in 1o ccm Methanol gegeben und dann 2o g Methyljodid (6 Mol) zugegeben. Man läßt einige Stunden im Eisschrank stehen, dann noch 5 Tage bei Zimmertemperatur und arbeitet wie folgt auf: Das praktisch neutral reagierende Reaktionsgemisch wird schwach angesäuert, überschüssiges Methylj odid und Lösungsmittel abdestilliert und der Rückstand in Äther aufgenommen. Die ätherische Schicht wird dann nacheinander mit gesättigter wäßriger Natriumbicarbonatlösung, mit io°/oiger wäßriger Sodalösung und schließlich mit 2 n-Natronlauge ausgeschüttelt.
  • Beim Ansäuren des vorher mit Äther gewaschenen Sodaextrakts erhält man rohes 3-Methyl-phloracetophenon in Form gelblicher Nadeln; Ausbeute 2,77 g (640/, der Theorie; F. 16o bis 18o'; nach zweimaligem Umkristallisieren aus etwa 5o ccm Wasser erhält man fast farblose Nadelbüschel; F. 207°.
  • Ändert man das Molverhältnis von Phloracetophenon : Natriummethylat : Methyljodid auf i : 2 : i oder i : 3 : 1, so erhält man entsprechend Ausbeuten an 3-Methyl-phloracetophenon von 42 °/o bzw. 44 °/o der Theorie.
  • b) Bei Dimethylierung: Setzt man Phloracetophenon, Natriummethylat und Methyljodid im Molverhältnis i : 2 : 6, sonst aber wie unter a) um, so erhält man ebenfalls 44 °/o der Theorie an 3-Methylphloracetophenon.
  • c) Bei Trimethylierung: Setzt man Phloracetophenon, Natriummethylat und Methyljodid im Molverhältnis i : 3 : 6 um und arbeitet dabei in verschiedenen Lösungsmitteln, so erhält man 3-Methyl-phloracetophenon als Nebenprodukt in den nachstehenden Ausbeuten:
    Reaktionsmedium Ausbeute
    Methanol ...................... 25 0/0 der Theorie
    Äthanol........................ 20°/0 - -
    tert. Butanol .................... ig 0/0 - -
    Aceton ........................ a20/. - -
    Mit Kalium-, Calcium-, Magnesium- und Bariummethylat erhält man ähnliche Ausbeuten.
  • d) Bei Tetramethylierung: Molverhältnis 1:4:8, sonst wie unter c).
    Reaktionsmedium Ausbeute
    Methanol ....................... , 6 0/0 der Theorie
    Wasser.......................... 60/0 - -
    Beispiel 2 3-Isoamyl-phloracetophenon 4 g Phloracetophenon, 1,64 g Natrium (3 Äquivalente), gelöst in 2o ccm absolutem Methanol, und 23 g Isoamyljodid (3 M01) werden wie beim Beispiel I miteinander umgesetzt und nach .5 Tagen Stehen bei Zimmertemperatur wie folgt aufgearbeitet: Das klare rote Reaktionsgemisch (p$ etwa.9) wird angesäuert, mit ioo ccm warmem Petroläther (Kp. 4o bis 6o°) überschichtet, mit 40 ccm Wasser verdünnt, durchgeschüttelt und die Petrolätherschicht schnell abgetrennt. Die wäßrig-methanolische Schicht wird noch zweimal mit je ioo ccm Petroläther extrahiert und dann mit 2o ccm Wasser verdünnt. Nach einigen Stunden Stehen im Eisschrank wird das rohe 3-Isoamyl-phloracetophenon abgetrennt; Ausbeute 0,32 g (5,7 0/0 der Theorie) ; nach Umkristallisieren aus verdünntem Methanol oder Benzol schwach gelbliche Prismenbüschel vom F. 188°. Beispiel 3 3, 5-Dimethyl-phloracetophenon Diese Verbindung wird, neben 3-Methyl-phloracetophenon (Beispiel i), aus den sodalöslichen Anteilen der entsprechenden Methylierungsansätze, Beispiel i, a) bis c), isoliert. Man kocht das durch Ansäuern erhaltene Rohprodukt mit einer zur Lösung unzureichen-I den Menge Wasser aus, wobei 3-Methyl-phloracetophenon in Lösung geht; den in Wasser schwerlöslichen Rückstand kristallisiert man mehrmals aus 300/0igem Methanol um und erhält reines 3, 5-Dimethyl-phloracetophenon in Form langer Nadeln vom F. ?.2o'; Ausbeute 3 0/0 der Theorie. . Beispiel 4 i Acetyl-3, 3-dimethyl-cyclohexa-i, 5-dien-2, 6-diol-4-on (= »Filicinsäure-äthanona) Aus viel heißem Wasser farblose verwachsene Oktaeder, ebenso aus verdünntem Methanol; F. 174 bis i76°.
  • Beispiel s I-Acetyl-3, 3, 5-trimethyl-cyclohexa-i, 5-dien-2, 6-diol-4-on (_ »Methylfilicinsäureäthanona) Aus verdünntem Äthanol oder Methanol derbe, farblose, lange Prismen; aus Benzol verwachsene. Prismen; aus viel heißem Wasser feine, zu Büscheln vereinte Prismen; F. 16o bis i61°. Beispiel 6 i-Acetyl-3, 3, 5, 5-tetramethyl-cyclohex-i-en-2-ol-4, 6-dion Aus verdünntem Äthanol farblose, glitzernde, unregelmäßige Blättchen; F.37°; aus verdünntem Methanol, als dimorphe Form, lange flache Prismen vom F. 54°.
  • Die in den Beispielen 4, 5 und 6 aufgeführten methylierten Phloracylophenone lassen sich als Neben-und Hauptprodukte nebeneinander aus den bicarbonatlöslichen Fraktiönen der Kernmethylierungsansätze nach Beispiel i, a) bis d), isolieren, z. B. aus dem Trimethylierungsansatz 2o g Phloracetophenon werden in =5o ccm Methanol gelöst und unter Kühlung zu einer-Lösung von 8,2z g (3 Äquivalente) Natrium in 50 ccm Methanol gegeben. Man gibt unter weiterer Kühlung 101,5 g Methyljodid (6 Äquivalente) zu und läßt die rotbraune Lösung 5 Tage (unter Feuchtigkeits- und Luftausschluß) bei Zimmertemperatur stehen. Dann werden überschüssiges Methyljodid und Methanol abdestilliert (zuletzt im Vakuum), und der Rückstand wird mit je 250 ccm Wasser und Äther in Lösung gebracht. Nach dem Ansäuern mit verdünnter Schwefelsäure, bis zu kongosaurer Reaktion, schüttelt man die wäßrige Lösung noch zweimal mit je 50 ccm Äther aus und extrahiert die vereinten rotgefärbten Ätherauszüge mit 8 X 3o ccm gesättigter wäßriger Kaliumbicarbonatlösung (anschließend mit io°/oiger Sodalösung [vgl. Beispiel i]). Beim Ansäuern der vorher einmal nst Äther gewaschenen Bicarbonatlösung entsteht ein rotbraunes Niederschlag; Ausbeute 14,08 g (55,2 % der Theorie) ; lange Spieße und Prismen vom F. 140 bis 15o°. Diese Menge wird mit 4 X 50 ccm Benzol in der Kälte digeriert, und die vereinten filtrierten Benzolextrakte werden eingedampft; der hierbei verbleibende Rückstand wird aus 3o°/oigem Methanol umkristallisiert und o,28 g (i,= °/o der Theorie) i-Acetyl-3, 3, 5, 5-tetramethyl-cyclohex-i-en-2-ol-4, 6-dion vom F. 54° erhalten. Der von kaltem Benzol ungelöst zurückgebliebene Rückstand wird aus iio ccm 3o°/,igem Methanol umkristallisiert und ergibt 1o,2 g (4o,8 °/o der Theorie) i-Acetyl-3, 3, 5-trimethylcyclohexa-i, 5-dien-2, 6-diol=4-on vom F. 16o°.
  • Beim Verdünnen der Mutterlauge der letzteren Verbindung mit etwa ioo ccm Wasser kristallisiert das i-Acetyl-3, 3-dimethyl-cyclohexa-i, 5-dien-2, 6-diol-4-on aus, Ausbeute :19 (4,3 °/o der Theorie) vom F. i69°.
  • Arbeitet man bei solchen Trimethylierungsansätzen in konzentrierterer oder weniger konzentrierter methanolischer Lösung und wendet man ferner an Stelle von Natriummethylat Kaliummethylat an, so erhält man im wesentlichen dieselben Ausbeuten, die etwa innerhalb folgender Grenzen schwanken:
    Ausbeute
    Beispiel 4 ............. 2,5 bis 6,o °/o der Theorie
    - 5 .............. 40,0 - 60,o °/a - -
    - 6 ............. x,o - io,o % - -
    Arbeitet man bei derartigen Trimethylierungsansätzen in verschiedenen Reaktibnsmedien, so erhält man etwa folgende Ausbeuten:
    Ausbeute (°/e der Theorie)
    Reaktionsmedium bei den Beispielen
    4 ( 5 6
    Methanol (Wieder-
    holung)............ 4,3 4o,8 i,=
    Äthanol.............. Spur 41,2 3,0
    tert.-Butanol......... Spur 20,0 23,5
    Aceton .............. Spur 15,o 17,8
    Benzol .............. - Spur Spur
    Äther .................. - Spur Spur
    Ändert man schließlich das Molverhältnis von Phloracetophenon zu Natriummethylat zu Methyljodid ab zu i : 1: 2 (= »Monomethylierung«), 1 : 2 : 4 (= »Dimethylierungcc) und 1 : 4 : 8 (= »Tetramethylierung«), so erhält man unter sonst gleichartigen Bedingungen etwa folgende Ausbeuten:
    Ausbeute (°/o der Theorie)
    Molverhältnis bei den Beispielen
    4 I 5 6
    2 .............. Spur 4,0 ( -
    1:-2: 4 .............. 5,3 25,2 5,4
    1:4:8 .............. Spur 30,8 35,8
    Beispiel 7 i-Phenacetyl-3, 3, 5-trimethyl-cyclohexa-i, 5-dien-2, 6-diol-4-on 5 g Phlorphenacetophenon, 1419 (3 Äquivalente) Natrium, gelöst in 25 ccm Methanol, und 17,5 g Methyljodid (6 Mol) werden, wie bei den obigen Methylierüngsansätzen üblich, umgesetzt und aufgearbeitet. Aus der Bicarbonatfraktion erhält man beim Ansäuern ein bräunliches Öl, das ausgeäthert wird. Nach Verdampfen des Äthers hinterbleiben 3,42 g eines rötlichen Harzes, das in =o ccm Benzol heiß gelöst und mit 2o ccm Petroläther (Kp. 4o bis 6o°) versetzt in farblosen Prismen auskristallisiert; Ausbeute 2,49 g (42,5 % der Theorie) ; F. 135 bis 138°; nach Umkristallisieren aus verdünntem Methanol oder Benzol F. 143°. Beispiel 8 i-Phenacetyl-3, 3, 5-triäthyl-cyclohexa-i, 5-dien-2, 6-diol-4-on 4 g Phlorphenacetophenon, l,13 g Natrium (3 Äquivalente), gelöst in 2o ccm absolutem Methanol, und 15,32 g Äthyljodid (6 Mol) werden miteinander umgesetzt und aufgearbeitet. Der Hauptteil der obigen Verbindung findet sich erst in der Sodafraktion; Bicarbonat- und Sodafraktion werden vereint und angesäuert; das ausgefallene braune Öl wird ausgeäthert und der nach Verdampfen des Äthers hinterbleibende harzige Rückstand (3,34 g) in 4 ccm Benzol gelöst und an »Kieselgel, aktiv, standardisiert nach Riedla (in Benzol-Suspension) (Hersteller.: Firma E. Merck, Chemische Fabrik, Darmstadt) chromatographiert: Säulenhöhe 6,5 cm, Durchmesser 2 cm, Entwicklung mit 130 ccm absolutem Benzol. Das Eluat (i34 ccm) wird eingedampft und in Hexan aufgenommen; die daraus als Öl ausfallende obige Verbindung erstarrt beim Stehen im Eisschrank zu derben Kristallen; Ausbeute 1,64 g (3o,5 % der Theorie) ; F. 94 bis g6°; nach Umkristallisieren aus verdünntem Methanol oder Hexan F. ioo°. Beispiele g bis 15 Nach demselben Verfahren und unter Anwendung der üblichen Methoden werden weiterhin folgende Verbindungen vom Typ (D) (bzw. tautomere Formen) erhalten
    Beispiel Ausbeute
    Nr. Ra Bruttoformel F. (0/a der
    Theorie)
    g Äthyl C14H2004 148° 43
    10 n-Propyl C17H2604 107' 54
    11 n-Butyl C201-,120a 122° 43
    12 Isobutyl C2oH3204 1570 42
    13 n-Amyl C23H3s04 ior° 30
    14 n-Hexyl C26H440484° 41
    15 n-Hexadecyl C"H1oQÖQ 73° 28
    Beispiel 16 i-Acetyl-3, 3, 5-triisoamyl-cyclohexa-i, 5-dien-2, 6-diol-4-on (= vHexahydro-aceto-lupuphenon«) a) Zu einer Lösung von 4 g Phloracetophenon und 1,64 g Natrium (3 Äquivalente) in zo ccm absolutem Methanol fügt man unter Kühlung 23 g Isoamyljodid (6 Mol). Nach 5 Tagen Stehen bei Zimmertemperatur zeigt die klare rote Lösung etwa pa g. Man säuert mit 6 ccm 2 n-Salzsäure an und dampft das Methanol und das überschüssige Isoamyljodid ab (zuletzt im Vakuum). Das zurückgebliebene Öl löst man in 50 ccm Methanol, gibt ioo ccm warmen Petroläther (Kp. 4o bis 6o°) zu und verdünnt mit 50 ccm 20/jger Schwefelsäure. Man schüttelt schnell durch und trennt die Petrolätherschicht ab, wobei die obige Verbindung bereits zum Großteil auskristallisiert. Die wäßrigmethanolische Schicht wird noch zweimal mit je ioo ccm warmem Petroläther extrahiert. Die vereinten Petrolätherextrakte scheiden beim Stehen 2,96 g (33 % der Theorie) farblose feine Prismen .ab vom F. 154 bis i57°; nach Umkristallisieren aus 8o%igem Methanol F. i6i bis i62°.
  • b) Der analoge Ansatz unter Anwendung des noch reaktionsträgeren Isoamylbromids führt ebenfalls zur obigen Verbindung mit einer Ausbeute von 13,3 0/0 der Theorie.
  • Beispiel 17 i-Acetyl-3, 5-dimethyl-3-äthyl-cyclohexa-i, 5-dien-2, 6-diol-4-on 5 g wasserfreies 3, 5-Dimethyl-phloracetophenon werden in 50 ccm absolutem Methanol gelöst und unter Kühlung, zu einer Lösung von 0,586 g (i X 25,5 Milliäquivalent) Natrium in io ccm Methanol gegeben. Unter weiterer Kühlung werden 8 g Äthyljodid (2 X 25,5 Millimol) zugegeben und die tiefrotbraune Lösung io Tage unter Feuchtigkeits- und Luftausschluß bei Zimmertemperatur stehengelassen. Dann werden das Methanol und das überschüssige Methyljodid im Vakuum bei 40° abdestilliert, und der Rückstand wird m_-!r je --1.C ccm Wasser und Äther aufgenommen. 1w1=-'-. :ä@in Ansäuern mit 4o ccm 2%iger Schweielsäure schüttelt man die wäßrige Lösung noch zweimal mit 3o ccm Äther aus und extrahiert die vereinten, tiefrot gefärbten Ätherauszüge nacheinander mit erstens gesättigter wäßriger Natriumbicarbonatlösung (4 X 30 ccm), zweitens io%iger wäßriger Sodalösung (4 X 30 ccm) und drittens 2 n-Natronlauge (3 X 30 ccm). Beim. Ansäuern der Bicarbonatlösung fällt ein brauner Niederschlag aus; Ausbeute 2,19 (36,8% der Theorie); F. 135 bis i38°. Nach Umkristallisieren aus ioo ccm 3o%igem. Methanol erhält man die obige Verbindung in Form langer, flacher Prismen vom F. 14.i°.
  • Beispiel 18 i-Acetyl-3-methyl-3, 5-diäthyl-cyclohexa-i, 5-dien-2, 6-diol-4-on In einem analogbn Ansatz wie bei Beispiel 17 werden 5 g 3-Methyl-phloracetophenon, gelöst in 30 ccm Methanol, mit einer Lösung von 1,26 g Natrium (2 x 2,7,4 MilIiäquivalent) in =5 ccm Methanol und mit =7,x g Äthyljodid (4 x 27,4 Millimol) umgesetzt und aufgearbeitet. Aus der bicarbonatlöslichen Fraktion erhält man die obige Verbindung; Ausbeute 2,8 g (430/, der Theorie), in eckigen, langen Prismen vom F. =x5° (aus verdünntem Methanol).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von kernalkylierten Phloracylophenonen durch Umsetzung der Metallverbindungen der Phloracylophenone bzw. von deren kernalkylierten Abkömmlingen mit Alkylhalogeniden in stark dissoziierend wirkenden Lösungsmitteln, dadurch gekennzeichnet, daB inan reaktionsträge Alkylhalogenide verwendet. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentanmeldung K 11340 IV c / i2 q (jetzt Patent Nr. 8991g8).
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4503256A (en) * 1981-07-02 1985-03-05 Noristan Limited Phlorophenone derivatives, processes for preparing such compounds, uses and pharmaceutical compositions of phlorophenone compounds

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DE899198C (de) * 1951-09-19 1953-12-10 Knoll Ag Verfahren zur Herstellung von kernalkylierten 2,4, 6-Trioxyacylophenonen

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